Kategorie: Borussia Dortmund

  • Im „Team of the Week“: BVB-Neuzugang hinterlässt mächtig Eindruck

    Im „Team of the Week“: BVB-Neuzugang hinterlässt mächtig Eindruck


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Beim 3:0-Sieg in Portugal zahlt sich eine mutige Entscheidung von Trainer Niko Kovač für den BVB aus. Ein Neuzugang legt einen starken Kaltstart hin.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat mit einem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting einen großen Schritt Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht. Dieses klare Ergebnis war Balsam für die geschundene BVB-Seele, setzt die Mannschaft von Trainer Niko Kovač aber auch unter Druck, in der Bundesliga gegen Bochum am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) zu überzeugen.

    Nach seinem eher enttäuschenden Debüt gegen den VfB Stuttgart (1:2) konnte Kovač in Portugal ein erstes Ausrufezeichen setzen. Nach schwacher erster Halbzeit zeigte der BVB in der zweiten Hälfte eine beeindruckende Leistung und dominierte mit Sporting immerhin den amtierenden portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer.

    Eine mutige Personalentscheidung von Kovač zahlte sich aus: Anstelle von Ramy Bensebaini, der kurzfristig ausfiel, setzte er auf Daniel Svensson – und zog nicht etwa Julian Ryerson nach links oder nahm eine Systemänderung vor.

    BVB-Neuzugang auf Anhieb im ‚Team of the Week‘ der UEFA

    Der schwedische Neuzugang vom FC Nordsjaelland (Dänemark) spielte engagiert und ohne Angst, wenn auch nicht komplett fehlerfrei. In einer taktisch wichtigen Rolle zog es Svensson im eigenen Ballbesitz immer wieder ins Zentrum, das der BVB nach der Pause klar beherrschte. Der Auftritt des Neuzugangs war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.

    Daniel Svensson feierte ein gelungenes Startelf- und Champions-League-Debüt für Dortmund.

    © IMAGO/Henrique Casinhas

    Einerseits beschränkte sich seine Europapokalerfahrung zuvor auf die Conference League. Andererseits kam der seit Mittwoch 23-jährige Nationalspieler ohne Spielpraxis in die Startelf, da in Dänemark im Winter lange pausiert wird. Seit Dezember hatte Svensson nur einen Kurzeinsatz bei der Niederlage gegen Stuttgart verzeichnet.

    Dass Svensson es ins offizielle ‚Team of the Week‘ der Champions League schaffte, das von Spielbeobachtern der UEFA zusammengestellt wird, unterstreicht seine Leistung auf besondere Weise.

    Svensson verschafft sich schnell Respekt beim BVB

    Nach dem Spiel gab es reichlich Lob. „Ich möchte den ‚kleinen Jungen‘, Daniel, hervorheben, der sein erstes Spiel gemacht hat und ein richtig gutes Spiel. Er hatte keine Minuten in den Knochen, war in der Vorbereitung, einer langen Winterpause – dass er so ein Spiel abliefert, das muss erwähnt werden: Fantastisch“, schwärmte Kovač. Auch Emre Can lobte: „Es war eine sehr, sehr gute Leistung für sein erstes Spiel bei uns und sein erstes überhaupt in der Champions League.“

    Svensson hat sich im Team schnell Respekt verschafft. „Am Ende hatte er einen Krampf, da habe ich gesagt, ‚hey, was los Chef? Du bist doch fit‘“, scherzte Can.

    Champions-League-Sieger seit 1992/93 – bekommen Sie noch alle zusammen?

    Champions-League-Sieger der Saison 1992/93: Olympique Marseille. Der deutsche Rudi Völler konnte als einer der ersten Spieler den „neuen“ Pokal in die Höhe recken. 1992 hieß der Wettbewerb zum ersten Mal „Champions League“.
    Champions-League-Sieger der Saison 1992/93: Olympique Marseille. Der deutsche Rudi Völler konnte als einer der ersten Spieler den „neuen“ Pokal in die Höhe recken. 1992 hieß der Wettbewerb zum ersten Mal „Champions League“. © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1993/94: AC Mailand. Mit einem 4:0 gegen den FC Barcelona setzte sich das Team von Fabio Capello (mit Anzug) durch. Daniele Massaro (rechts) traf sogar doppelt. Für Paolo Maldini (links) sollte es nicht der letzte Titel gewesen sein.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1994/95: Ajax Amsterdam gewinnt im Ernst-Happel-Stadion mit 1:0 gegen Vorjahressieger AC Mailand. Torschütze: Patrick Kluivert.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1995/96: Juventus Turin gewinnt im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger Ajax Amsterdam. Hier links ist Fabrizio Ravanelli, der in der regulären Spielzeit zum 1:0 traf, später glich Jari Litmanen aus.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1996/97: Borussia Dortmund. Die Dortmunder gewinnen im Olympiastadion München mit 3:1, wieder hat der Titelverteidiger das Nachsehen, in dem Fall Juventus Turin. Legendär: das Lupfer-Tor von Lars Ricken.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1997/98: Wieder jubelt ein Deutscher, dieses Mal Jupp Heynckes, als Trainer von Real Madrid. Die Königlichen holen durch ein 1:0 gegen Juventus Turin ihren ersten Titel der Champions League.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 1998/99: Manchester United. Die schmerzhaftesten drei Minuten der Fußballgeschichte des FC Bayern. Mitten drin: Teddy Sheringham, der für Tränen auf den deutschen Wangen sorgte. 2:1 gewannen die Red Devils.  © Phil Noble via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 1999/00: Real Madrid. Fernando Morientes, Steve Mcmanaman und Raul sorgen für ein souveränes 3:0 gegen Valencia CF. Die niedergeschlagenen Gegner durften ihr Glück ein Jahr später gleich nochmal probieren … © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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    … und verloren gegen den Champions-League-Sieger der Saison 2000/01: FC Bayern München. Unvergessen die Stimme von Marcel Reif. „Kahn, die Bayern!“ – der Titan war im Elfmeterschießen der Held. Der erste Titel des FCB.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2001/2002: Real Madrid gewinnt im Finale gegen Bayer Leverkusen. Ein Tor wie ein Gemälde erzielte Zinedine Zidane, der nicht nur als Spieler die Champions League gewann.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2002/2003: AC Mailand. Hier im Bild: Andrij Shevchenko verwandelt den entscheidenden Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Juventus Turin abermals im Finale unterlegen. Für den AC Mailand der zweite Erfolg seit 93/94. © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2003/04: FC Porto und die Geburtstunde von Jose Mourinho. Hier im Bild die portugiesische Legende Deco, die später mit dem FC Barcelona einige Erfolge feiern konnte. Im Finale in Gelsenkirchen besiegte Porto AS Monaco.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2004/2005: FC Liverpool. Die Briten gewinnen das bis dato verrückteste Finale und holen einen 0:3-Rückstand gegen AC Mailand auf. Im Elfmeterschießen tanzt sich Jerzy Dudek zur Vereinslegende (hier auf dem Bild über dem Pokal mit Torwarthandschuhen) © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 2005/2006: FC Barcelona. Im Finale gegen Arsene Wengers Arsenal London gewinnen die Katalenen mit 2:1. Jens Lehmann sieht früh die Rote Karte. Die Führung durch Sol Campbell kann Barca durch Eto‘o und Belletti drehen.  © imago / Migueles Sportsfoto
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    Champions-League-Sieger der Saison 2006/2007: AC Mailand. Der doppelte Pippo Inzaghi sorgt für den Erfolg gegen FC Liverpool. Die Rache nach der Blamage 2005. Dirk Kuyts Anschlusstreffer kommt in der 89. Minute zu spät.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2007/08: Manchester United. Im Elfmeterschießen rutscht Chelseas John Terry aus, Michael Ballack wird mal wieder Zweiter. Den entscheidenden Elfmeter hält van der Sar gegen Anelka und die Red Devils jubeln.  © Martin Rickett / imago
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    Champions-League-Sieger der Saison 2008/2009: FC Barcelona. Hier im Bild Thierry Henry, Pep Guardiola mit Haaren und ein unschuldig wirkender Lionel Messi. 2:0 gegen Titelverteidiger Manchester United.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 2009/2010: Inter Mailand. Der Herr mit dem Pokal auf dem Kopf ist Javier Zanetti. Der Kapitän durfte sich den neuen Hut nach einem Sieg gegen den FC Bayern München aufsetzen. Diego Milito traf zweimal, Jose Mourinho feiert seinen zweiten CL-Titel.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2010/2011: FC Barcelona. Wie schon 2009 gewinnt Barca gegen Manchester United. Dieses Mal mit 3:1. Pedro, David Villa und Lionel Messi trafen, zwischenzeitlich glich Wayne Rooney aus.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2011/2012: FC Chelsea. Finale Dahoam geht schief. Der über 90 Minuten überlegene FC Bayern bekommt spät den Ausgleich und ist vom Punkt einfach schlechter. Sowohl in der Verlängerung (Arjen Robben) als auch im Elfmeterschießen (Olic, Schweinsteiger) versagen die Nerven. Doch die Trauer war nur von kurzer Zeit, denn … © imago sportfotodienst
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    … der Champions-League-Sieger 2012/2013 hieß FC Bayern München. Die Geister des vergangenen Jahres wurden ausgetrieben. Die Münchner feierten ihr Triple und Arjen Robben oder Bastian Schweinsteiger rehabilitierten sich mit dem 2:1-Triumph über Borussia Dortmund im Wembley.  © Elmar Kremser/SVEN SIMON via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 2013/14: Real Madrid. Im Stadtderby gegen Atletico Madrid gewannen die Königlichen 4:1 nach Verlängerung. Das Tor zum 4:1 bedeutete Cristiano Ronaldo so viel, dass er sogar noch sein Trikot auszog.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 2014/2015: FC Barcelona. Im Berliner Olympiastadion krönen sich die Katalanen ein weiteres Mal. Marc-Andre ter Stegen sorgt für die deutsche Note (vorne liegend). Beim 3:1 gegen Juventus waren Ivan Rakitic, Luis Suarez und Neymar erfolgreich, Alvaro Morata glich zwischenzeitlich aus.  © imago sportfotodienst
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    Champions-League-Sieger der Saison 2015/2016: Real Madrid. Wieder Stadtderby gegen Atletico, wieder heißt der Sieger Real. Dieses Mal aber „erst“ nach dem Elfmeterschießen. Real begann, traf alles, dann schoss Juanfran an den Pfosten, ehe Cristiano Ronaldo den Deckel drauf machte.  © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
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    Champions-League-Sieger der Saison 2016/2017: Real Madrid. Im walisischen Cardiff muss Juventus Turin dran glauben. 4:1 werden die Italienier vermöbelt, wobei Mario Mandzukic für die Alte Dame ein Traumtor erzielt. Der Ausgleich nach der Ronaldo-Führung war nicht genug, es legten Casemiro, wieder Ronaldo und Asensio nach.  © Raddad Jebarah / Imago
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    Champions-League-Sieger der Saison 2017/2018: Real Madrid zum dritten Mal in Folge. Im Spiel gegen Liverpool verletzt sich erst Mo Salah nach einem Foul von Sergio Ramos früh, dann hat Loris Karius Kopfschmerzen und patzt gegen Karim Benzema. Zweimal Gareth Bale (darunter ein Fallrückzieher) war dann zu viel für Klopps Liverpool, die in Person von Sadio Mané sogar den Ausgleich schossen. Doch es dauerte nicht lange, bis Liverpool jubeln konnte … © IMAGO/Matt West/BPI/Shutterstock
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    … als Champions-League-Sieger der Saison 2018/2019: FC Liverpool. Klopp bringt den Pokal nach 2005 wieder in die Stadt. Salah und Origi sorgen für das 2:0 gegen die Tottenham Hotspurs. .jpg © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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    Champions-League-Sieger der Saison 2019/2020: FC Bayern München. In einem leeren Stadion in Lissabon waren die Münchner unter Hansi Flick wieder erfolgreich. Kingsley Coman köpfte das entscheidende Tor gegen Paris Saint-Germain und füllte damit die Leopoldstraße in München in der warmen Augustnacht.  © Peter Schatz / Imago
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    Champions-League-Sieger der Saison 2020/2021: FC Chelsea. Thomas Tuchel schlägt im Finale Pep Guardiolas Manchester City. Torschütze: Kai Havertz. Ein deutscher Erfolgsabend, bei dem auch Antonio Rüdiger und Timo Werner jubelten, aber dabei auch ihren DFB-Teamkameraden Ilkay Gündogan trösten mussten.  © Adam Davy via www.imago-images.de
    FC Liverpool – Real Madrid
    Champions-League-Sieger der Saison 2021/2022: Real Madrid. Wieder gewinnen die Königlichen. In einem völlig irren Spiel gegen Liverpool ist vor allem Torwart Thibeaut Courtois der Held der Madrilenen, der mehrere Großchancen hielt. Das goldene Tor des Tages schoss Vinicius Jr. Toni Kroos ist zum fünften Mal CL-Sieger.  © Frank Augstein / dpa / Picture Alliance
    Champions-League-Sieger der Saison 2022/23: Manchester City. Unter der Leitung von Guardiola holte Manchester City den ersten CL-Titel in der Vereinsgeschichte. Dank eines Treffers von Mittelfeldspieler Rodri wurde Inter Mailand mit 1:0 bezwungen. Kapitän bei den „Skyblues“: DFB-Star Ilkay Gündogan.
    Champions-League-Sieger der Saison 2022/23: Manchester City. Unter der Leitung von Guardiola holte Manchester City den ersten CL-Titel in der Vereinsgeschichte. Dank eines Treffers von Mittelfeldspieler Rodri wurde Inter Mailand mit 1:0 bezwungen. Kapitän bei den „Skyblues“: DFB-Star Ilkay Gündogan. © ANP / Imago Images
    Champions-League-Sieger der Saison 2023/24: Real Madrid. Am Ende der Saison 23/24 durfte mal wieder Real jubeln. Nachdem der CL-Rekordsieger im Halbfinale noch den FC Bayern ausschaltete, war im Endspiel der BVB fällig. Dani Carvajal und Vinivius Jr. erzielten die Treffer beim 2:0-Erfolg.
    Am Ende der Saison 23/24 durfte mal wieder Real Madrid jubeln. Nachdem der CL-Rekordsieger im Halbfinale noch den FC Bayern ausschaltete, war im Endspiel der BVB fällig. Dani Carvajal und Vinivius Jr. erzielten die Treffer beim 2:0-Erfolg. © Pressinphoto / Imago Images

    Svensson selbst blieb bescheiden und reagierte in perfektem Englisch auf sein Debüt – die Sprachkenntnisse sollten ihm die Eingewöhnung beim BVB erleichtern. „Ein 3:0-Auswärtssieg ist ein perfektes Resultat. Ich war schon ein bisschen nervös, natürlich: Es war ein wichtiges Spiel in einem großen Stadion vor vielen Fans. Ich bin aber immer besser ins Spiel gekommen. Vor dem Spiel hat mir der Trainer gesagt, ich soll mein Spiel machen, mich auf meine Fähigkeiten verlassen und einfach Spaß haben.“

    In Bochum dürfte Bensebaini in die BVB-Startelf zurückkehren

    Trotz seines beeindruckenden Auftritts wird Svensson allerdings in Bochum wohl zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen, da Bensebaini voraussichtlich wieder einsatzbereit sein wird. Der Algerier gehört zu den wenigen konstanten Spielern in dieser schwierigen BVB-Saison und wird seinen Stammplatz kaum nach nur einem Spiel an Svensson verlieren.

    Den „kleinen Jungen“, der so schnell erwachsen wird, in der Hinterhand zu haben, ist für Kovač dennoch eine äußerst komfortable Situation. „Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet haben, dort etwas entdeckt haben“, freute sich der Trainer über den zunächst leihweisen Winter-Transfer zum BVB.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Henrique Casinhas



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  • Im „Team of the Week“: BVB-Neuzugang hinterlässt mächtig

    Im „Team of the Week“: BVB-Neuzugang hinterlässt mächtig


    1. wa.de
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    Beim 3:0-Sieg in Portugal zahlt sich eine mutige Entscheidung von Trainer Niko Kovač für den BVB aus. Ein Neuzugang legt einen starken Kaltstart hin.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat mit einem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting einen großen Schritt Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht. Dieses klare Ergebnis war Balsam für die geschundene BVB-Seele, setzt die Mannschaft von Trainer Niko Kovač aber auch unter Druck, in der Bundesliga gegen Bochum am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) zu überzeugen.

    Nach seinem eher enttäuschenden Debüt gegen den VfB Stuttgart (1:2) konnte Kovač in Portugal ein erstes Ausrufezeichen setzen. Nach schwacher erster Halbzeit zeigte der BVB in der zweiten Hälfte eine beeindruckende Leistung und dominierte mit Sporting immerhin den amtierenden portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer.

    Eine mutige Personalentscheidung von Kovač zahlte sich aus: Anstelle von Ramy Bensebaini, der kurzfristig ausfiel, setzte er auf Daniel Svensson – und zog nicht etwa Julian Ryerson nach links oder nahm eine Systemänderung vor.

    BVB-Neuzugang auf Anhieb im ‚Team of the Week‘ der UEFA

    Der schwedische Neuzugang vom FC Nordsjaelland (Dänemark) spielte engagiert und ohne Angst, wenn auch nicht komplett fehlerfrei. In einer taktisch wichtigen Rolle zog es Svensson im eigenen Ballbesitz immer wieder ins Zentrum, das der BVB nach der Pause klar beherrschte. Der Auftritt des Neuzugangs war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.

    Daniel Svensson feierte ein gelungenes Startelf- und Champions-League-Debüt für Dortmund.
    Daniel Svensson feierte ein gelungenes Startelf- und Champions-League-Debüt für Dortmund. © IMAGO/Henrique Casinhas

    Einerseits beschränkte sich seine Europapokalerfahrung zuvor auf die Conference League. Andererseits kam der seit Mittwoch 23-jährige Nationalspieler ohne Spielpraxis in die Startelf, da in Dänemark im Winter lange pausiert wird. Seit Dezember hatte Svensson nur einen Kurzeinsatz bei der Niederlage gegen Stuttgart verzeichnet.

    Dass Svensson es ins offizielle ‚Team of the Week‘ der Champions League schaffte, das von Spielbeobachtern der UEFA zusammengestellt wird, unterstreicht seine Leistung auf besondere Weise.

    Svensson verschafft sich schnell Respekt beim BVB

    Nach dem Spiel gab es reichlich Lob. „Ich möchte den ‚kleinen Jungen‘, Daniel, hervorheben, der sein erstes Spiel gemacht hat und ein richtig gutes Spiel. Er hatte keine Minuten in den Knochen, war in der Vorbereitung, einer langen Winterpause – dass er so ein Spiel abliefert, das muss erwähnt werden: Fantastisch“, schwärmte Kovač. Auch Emre Can lobte: „Es war eine sehr, sehr gute Leistung für sein erstes Spiel bei uns und sein erstes überhaupt in der Champions League.“

    Svensson hat sich im Team schnell Respekt verschafft. „Am Ende hatte er einen Krampf, da habe ich gesagt, ‚hey, was los Chef? Du bist doch fit‘“, scherzte Can.

    Svensson selbst blieb bescheiden und reagierte in perfektem Englisch auf sein Debüt – die Sprachkenntnisse sollten ihm die Eingewöhnung beim BVB erleichtern. „Ein 3:0-Auswärtssieg ist ein perfektes Resultat. Ich war schon ein bisschen nervös, natürlich: Es war ein wichtiges Spiel in einem großen Stadion vor vielen Fans. Ich bin aber immer besser ins Spiel gekommen. Vor dem Spiel hat mir der Trainer gesagt, ich soll mein Spiel machen, mich auf meine Fähigkeiten verlassen und einfach Spaß haben.“

    In Bochum dürfte Bensebaini in die BVB-Startelf zurückkehren

    Trotz seines beeindruckenden Auftritts wird Svensson allerdings in Bochum wohl zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen, da Bensebaini voraussichtlich wieder einsatzbereit sein wird. Der Algerier gehört zu den wenigen konstanten Spielern in dieser schwierigen BVB-Saison und wird seinen Stammplatz kaum nach nur einem Spiel an Svensson verlieren.

    Den „kleinen Jungen“, der so schnell erwachsen wird, in der Hinterhand zu haben, ist für Kovač dennoch eine äußerst komfortable Situation. „Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet haben, dort etwas entdeckt haben“, freute sich der Trainer über den zunächst leihweisen Winter-Transfer zum BVB.



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  • BVB-Torjäger Guirassy zeigt seinen Wert: Wichtiges Tor statt

    BVB-Torjäger Guirassy zeigt seinen Wert: Wichtiges Tor statt


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  • So lief sein Debüt beim FC Kopenhagen

    So lief sein Debüt beim FC Kopenhagen


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  • Diese Spieler könnten den Kapitän ersetzen

    Diese Spieler könnten den Kapitän ersetzen


    Emre Can wechselte im Januar 2020 per Leihe von Juventus Turin zu Borussia Dortmund. Nach einer starken Rückrunde entschieden sich die BVB-Verantwortlichen, den damals 26-Jährigen fest zu verpflichten. Mittlerweile steht Can seit über fünf Jahren im Dortmunder Kader und hat es sogar bis zum Kapitän der Mannschaft geschafft.

    Trotz seiner Rolle als Kapitän reißt die Kritik am ehemaligen deutschen Nationalspieler seit der vergangenen Saison nicht ab. Immer wieder gerät Can wegen inkonstanter Leistungen und individueller Fehler in den Fokus. Ein Wechsel im Sommer scheint daher nicht ausgeschlossen – und dass er in der kommenden Spielzeit weiterhin unangefochtener Stammspieler sein wird, ist eher unwahrscheinlich. Doch wer könnte den Sechser ersetzen? Welche Spieler mit “Dortmund-Potenzial” haben ein ähnliches Profil wie Can und wären im Sommer verfügbar?

    Atakan KarazorAtakan Karazor

    Atakan Karazor / Alex Grimm/GettyImages

    Mit einem Wechsel von Atakan Karazor würde der BVB seine Strategie des letzten Sommertransferfensters fortsetzen und erneut einen Stuttgarter Leistungsträger ins Ruhrgebiet holen. Karazor besitzt ein ähnliches Profil wie Can: Er ist ein Spieler mit hohem Passvolumen, physischen Stärken und mehreren Tackles pro Spiel.

    Der 28-Jährige spielte bereits von 2015 bis 2017 für die zweite Mannschaft von Dortmund und könnte nun im besten Fußballeralter den Schritt zu einem größeren Klub wagen. Der Transfer hätte jedoch auch seine Hürden: Karazor ist Kapitän des VfB Stuttgart und könnte bei einer erneuten Champions-League-Qualifikation nur schwer zu verpflichten sein – insbesondere, falls der BVB in der kommenden Saison nicht in der Königsklasse vertreten sein sollte. Zudem steht Karazor noch bis 2028 bei den Schwaben unter Vertrag.

    Remo FreulerRemo Freuler

    Remo Freuler / Image Photo Agency/GettyImages

    Mit Remo Freuler würde sich der BVB einen sehr erfahrenen Spieler in den Kader holen. Freuler ist über ein Jahr älter als Emre Can und derzeit fester Bestandteil des Mittelfelds vom FC Bologna in der Serie A. Mit 78 Länderspielen für die Schweizer Nationalmannschaft bringt Freuler nicht nur einiges an Routine mit, sondern gilt auch als herausragender Mittelfeld-Dirigent. Besonders seine Qualitäten im Spiel mit Ball stechen hervor – Fähigkeiten, die Emre Can immer wieder abgesprochen werden.

    Da sich der FC Bologna in der nächsten Saison voraussichtlich höchstens für die Europa League qualifizieren wird, wäre ein Wechsel in die Bundesliga für den Schweizer wohl kein sportlicher Rückschritt. Bologna zahlte im Sommer 2024 lediglich 1,9 Millionen Euro an Nottingham Forest und könnte bei einem Verkauf einen Gewinn erzielen. Daher dürfte der Klub einem Transfer nicht abgeneigt sein, sofern das Angebot passt. Der BVB müsste den Mittelfeldspieler für fünf bis sieben Millionen Euro bekommen können.

    Raphael OnyedikaRaphael Onyedika

    Raphael Onyedika / Soccrates Images/GettyImages

    Raphael Onyedika gilt als großes Talent im defensiven Mittelfeld. Der 23-Jährige steht seit 2022 beim FC Brügge unter Vertrag und konnte dort seinen Marktwert verdoppeln. Eine seiner größten Stärken: Ähnlich wie Emre Can kann er sowohl als Sechser als auch als Innenverteidiger eingesetzt werden. Seine bevorzugte Position ist jedoch das defensive Mittelfeld, wo er mit einer hohen Passqualität – auch in der aktuellen Champions-League-Saison – überzeugt sowie ein vielversprechendes physisches Gesamtpaket mitbringt.

    Allerdings müsste Dortmund für das vielversprechende Talent etwas tiefer in die Tasche greifen. Onyedika, dessen aktueller Marktwert bei 16 Millionen Euro liegt, dürfte den BVB eine Ablösesumme von ungefähr 25 bis 30 Millionen Euro kosten. Zudem ist er noch bis 2027 an den FC Brügge gebunden.

    Xaver SchlagerXaver Schlager

    Xaver Schlager / Daniel Kopatsch/GettyImages

    Xaver Schlager fehlt RB Leipzig nun schon seit Jahresbeginn aufgrund von Knieproblemen. Der 27-jährige bestritt in dieser Spielzeit nur vier Bundesliga-Partien für die Roten Bullen und könnte sich im Sommer nach einem neuen Verein umsehen.

    Schlager war in der Saison 2023/24 einer der besten Spieler der Bundesliga, was gespielte Pässe, Passquote, progressive Pässe und Tackles anging. Mit den Werten seiner 2023/24-Saison würde der 43-malige österreichische Nationalspieler Borussia Dortmund auf der Stelle weiterhelfen.

    Sein Vertrag läuft 2026 aus und könnte daher bei keiner Verlängerung bei RB im Sommer günstiger haben zu sein. Dennoch liegt sein Marktwert aktuell bei 28 Millionen Euro – einen Preis, den der BVB jedoch für einen neuen Stamm-Sechser durchaus bereit sein sollte, zu zahlen.



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  • Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie verliert 0,30 Prozent (3,30 €) – 14.02.25 – News

    Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie verliert 0,30 Prozent (3,30 €) – 14.02.25 – News


    Das Stadion von Borussia Dortmund, der Signal Iduna Park.

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    ARIVA.DE Redaktion &nbsp|&nbsp 14. Februar 2025, 11:20


    Aufrufe: 12

    Am deutschen Aktienmarkt liegt der Anteilsschein von Borussia Dortmund GmbH KGaA zur Stunde im Minus. Zuletzt zahlten Investoren für die Aktie 3,30 Euro.

    • Am deutschen Aktienmarkt liegt der Anteilsschein von Borussia Dortmund GmbH KGaA (Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie) zur Stunde im Minus.
    • Zuletzt zahlten Investoren für die Aktie 3,30 Euro.

    Ein Kursverlust in Höhe von 1 Cent müssen derzeit die Aktionäre von Borussia Dortmund GmbH KGaA hinnehmen. Aktuell zahlen Anleger 3,30 Euro am Aktienmarkt für das Wertpapier. Zieht man den SDAX (SDAX ) als Benchmark hinzu, dann liegt die Aktie von Borussia Dortmund GmbH KGaA hinten. Der SDAX kommt mit einem Punktestand von 14.860 Punkten derzeit auf ein Plus von 0,44 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Der Anteilsschein von Borussia Dortmund GmbH KGaA hatte am 8. Mai 2024 mit einem Kurs von 4,36 Euro die höchste Schlussnotierung der vergangenen zwölf Monate erreicht. Der niedrigste Schlusskurs aus diesem Zeitraum stammt vom 15. Januar 2025. Seinerzeit war das Papier lediglich 2,78 Euro wert. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von dem Anteilsschein von Borussia Dortmund GmbH KGaA noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 79 Cent erreichte die Aktie am 2. April 2009.

    Zuletzt hat Borussia Dortmund GmbH KGaA einen Jahresüberschuss von 44,31 Mio. € in den Büchern stehen. Das Unternehmen hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 509,11 Mio. € umgesetzt.

    So steht’s um die Konkurrenz

    Auf dem Markt sieht sich Borussia Dortmund GmbH KGaA mehreren Wettbewerbern gegenüber. Dazu gehört etwa Ajax NV (Ajax NV-Aktie). das Wertpapier des Konzerns liegt derzeit mit 1,41 Prozent im Plus. Anders das Bild bei Konkurrent AS Roma (AS Roma-Aktie). gegenwärtig notiert der Aktie von AS Roma nahezu unbewegt auf Vortagsniveau.

    So sehen Analysten die Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie

    Die Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie wurde erst kürzlich einer Analyse unterzogen.

    Das Analysehaus Nuways hat die Einstufung für Borussia Dortmund nach vorläufigen Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr auf “Buy” mit einem Kursziel von 5,50 Euro belassen. Diese deckten sich weitgehend mit seinen Erwartungen, schrieb Analyst Philipp Sennewald in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Ära des neuen Trainers Nico Kovac habe derweil gemischt begonnen. Auf eine Niederlage in der Bundesliga sei nun ein Auswärtssieg bei Sporting Lissabon in der lukrativen Champions League gefolgt. In der nächsten Runde würden dort mit OSC Lille oder Aston Villa besiegbare Gegner warten. Sollte diese überstanden werden, würde dies Aufwärtspotenzial für seine Schätzungen mit sich bringen.

    Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie hier.


    Community-Beiträge zu SDAX (Performance)

    aus Forum-Thread: SIXT (723132/723133) – ewiges Wachstum?

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    Das sehe ich ganz genau so!!

    Meine Meinung betraf eine Meldung über KWS Saat, die auf ariva.de angezeigt wurde und mir einen Kommentar anbot. Dass dieser unter “Sixt” erschien, bedaure ich. Aber die Schuld trifft eindeutig die Experten von ariva.de, die offensichtlich ihre Website nicht im Griff haben!32944397

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    Interessant

    wird für Sixt aber nur eingeschränkt Bedeutung haben. 32944326

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  • So stellt Niko Kovac in der Champions League auf

    So stellt Niko Kovac in der Champions League auf


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  • Kovac war die falsche BVB-Entscheidung

    Kovac war die falsche BVB-Entscheidung


    Niko Kovac feiert in der Champions League seinen ersten Sieg als BVB-Coach. Die Fans von Borussia Dortmund vertreten eine geteilte Meinung, ob Kovac das Ruder wirklich herumreißen kann.

    Nach der Entlassung von Nuri Sahin und drei Spielen unter Interimstrainer Mike Tullberg hat Niko Kovac als Cheftrainer beim BVB übernommen. Trotz des 3:0-Sieges in der Champions League bei Sporting Lissabon zweifeln Fans und Kunden von Borussia Dortmund, dass Kovac den Verein zurück in die Erfolgsspur führt.

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    “placeholderType”: “MREC”
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    In einer Sache sind sich die Befragten einig: Die Trennung von Sahin war der richtige Schritt.

    Mehrheit befürwortet Sahin-Entlassung

    Einer repräsentativen Umfrage des Bundesliga-Barometers unter 843 Fans zufolge, ist mit 82,4 Prozent die große Mehrheit der Meinung, dass die Trennung von Nuri Sahin der richtige Schritt war.

    Uneinig waren sich die Befragten in der Frage, ob Niko Kovac hingegen überhaupt zum BVB passen würde. Doch es gibt eine klare Tendenz: 62,8 Prozent sind der Meinung, er passe nicht zu den Schwarz-Gelben. 65,9 Prozent sind gar der Meinung, dass das Kovac-Engagement die falsche Entscheidung sei.

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Champions League: BVB überzeugt gegen Lissabon

    Nach einer 1:2-Heimpleite gegen Stuttgart ließ Kovac in seinem zweiten Spiel als BVB-Coach einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon in der Champions League folgen – und die Mannschaft zeigte sich dabei stark verbessert. Trotzdem bleiben 67,2 Prozent der Befragten bei ihrer Meinung, dass der BVB unter Kovac nicht zurück in die Erfolgsspur finden werde.

    Stattdessen Wunschtrainer vieler Dortmunder: Mike Tullberg. 66 Prozent der Befragten hätten gerne am dänischen Vulkan festgehalten. Tullberg blieb in seinen drei Spielen als Interimstrainer ungeschlagen, feierte nach dem Sieg gegen Heidenheim ausgelassen. Seit der Ankunft von Kovac ist er wieder für die U19 in Dortmund zuständig.



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  • Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän

    Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän


    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. „Wenn er so weitermacht“, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, „ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.“

    Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    „Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist“, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Sahin spielte Can mitunter in der Abwehr. „Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit“, lobte Schlotterbeck.

    Am Dienstag in der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. „Alles reinhauen“, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer.

    Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Borussia Dortmund: Ricken lässt Köpfe rollen – Kehl soll der nächste sein!

    Borussia Dortmund: Ricken lässt Köpfe rollen – Kehl soll der nächste sein!


    Nuri Sahin weg, Sven Mislintat weg – lange wurde Lars Ricken als neuem BVB-Boss vorgeworfen, zu zögerlich bei wichtigen Entscheidungen zu sein. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Krise lässt der Geschäftsführer von Borussia Dortmund jetzt aber Köpfe rollen.

    Erst warf er den Trainer raus, dann den Technischen Direktor, der sich mit Sebastian Kehl überkreuz lag. Was nach einem Sieg für den Sportdirektor klingt, stellt sich aber ganz anders dar. Auch Kehl steht unter strenger Beobachtung – und wäre bei anhaltendem Misserfolg wohl der nächste, der gehen muss.

    Borussia Dortmund: Auch Kehl droht das Aus

    Im Januar wurde sein Vertrag verlängert, im Februar folgte der Rauswurf seines persönlichen „Feindes“ Sven Mislintat. Diese beiden Entscheidungen haben die Position von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund massiv gestärkt – so zumindest sieht es auf den ersten Blick aus. Doch die Realität ist eine andere. Auch Kehl muss um seinen Job bangen.

    +++ Borussia Dortmund: Trainer sorgt für Wirbel! Fans trauen ihren Ohren kaum +++

    Auf dem Transfermarkt machte er als Nachfolger von Klublegende Michael Zorc bislang keine allzu gute Figur. Mehrfach beklagten sich andere Klubs bereits über das zögerliche Agieren, manchmal gar lange Funkstille, und sprunghafte Verhalten des Sportdirektors. So gingen dem BVB bereits einige spannende Spieler durch die Lappen. Unter anderem gleich zweimal Rayan Cherki, der nun weiter in Lyon glänzt (hier mehr dazu).

    Kehl droht der Nächste zu sein

    Die Transfers, die er realisierte, erwiesen sich bislang selten als die erhofften Verstärkungen. Stattdessen musste im Januar, wie schon im Vorjahr, der Kader per Leihen hektisch nachgebessert werden. Die sportliche Talfahrt, sie geht in den Augen vieler Fans und Experten auch auf Kehls Kappe. Schließlich war auch sein enger Freund Nuri Sahin sein ausdrücklicher Trainer-Wunsch. Und auch sein Verhalten im Dauer-Zoff mit Mislintat hat in der Chef-Etage schwer am Ruf des einstigen Meister-Kapitäns gekratzt.


    Mehr News:


    Deshalb sickert aus der Geschäftsstelle immer wieder durch: Sebastian Kehl steht unter genauer Beobachtung, muss liefern. Jetzt erst recht, denn nun gibt es keine Ausreden mehr. Am Deadline Day gelangen ihm Achtungserfolge. Sollte sich die sportliche Krise aber nicht bald ändern, ist auch sein Job arg gefährdet. Lässt Lars Ricken weitere Köpfe rollen, wäre Kehl aller Voraussicht nach der nächste.



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