Es war eine Partie ohne Treffer und große Chancen: Dortmund und Sporting Lissabon trennen sich unentschieden. Kapitän Emre Can spricht von “kontrolliertem Weiterkommen”.
Artikelzusammenfassung
Borussia Dortmund und Sporting Lissabon trennen sich im Playoff-Rückspiel mit einem 0:0. Beide Teams hielten sich zurück, es gab wenige Chancen, darunter einen vergebenen Elfmeter für den BVB. Trotzdem erreichen die Borussen das Achtelfinale der Champions League nach dem 3:0 im Hinspiel. Kapitän Emre Can fordert mehr Gewinnermentalität von seinem Team für die kommenden Spiele.
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Borussia Dortmund und Sporting Lissabon trennen sich nach dem Playoff-Rückspiel mit einem 0:0. Sowohl der BVB als auch der portugiesische Meister hielten sich im Spiel eher zurück. Es gab wenige Möglichkeiten, die allerdings nicht genutzt wurden. Ein Elfmeter in der 59. Minute hätte den Dortmundern zum Sieg verhelfen können, doch Serhou Guirassy patzte.
Nach einem 3:0 im Hinspiel konnte sich der BVB in der Partie zurücklehnen. Das Achtelfinale der Champions League haben die Borussen nun auch mit dem Remis erreicht. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, sagte Kapitän Emre Can zu DAZN. Von “kontrolliertem Weiterkommen” ist die Rede. Trotz Einzug ins Achtelfinale fordert Can für die kommenden Spiele mehr Gewinnermentalität von seiner Mannschaft.
Dortmund (dpa) – Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.
Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel.
Grimmige Mienen von Watzke und Co.
Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.
Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. „Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein“, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams.
BVB-Coach Niko Kovac war zufrieden (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. „Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist“, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.
Kovac stärkt seine Profis zunächst
So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.
Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.
Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.
Auch der zuletzt enttäuschende Julian Brandt bekam wieder eine Chance. (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Guirassy scheitert kläglich vom Punkt
Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.
Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.
Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.
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Ausfälle: Morita, Braganca, Nuno Santos, Pedro Goncalves, Catamo
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—WESTFALENSTADION—
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DortmunderJunge am 17.02.2025 um 10:52 Uhr bearbeitet
Dortmund – Borussia Dortmund steht im Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Den Deutschen reichte nach dem 3:0-Auswärtssieg in der Vorwoche gegen Sporting Lissabon ein Heim-0:0 gegen die Portugiesen, um den Einzug in die Runde der letzten 16 zu fixieren. Marcel Sabitzer wurde bei den Hausherren am Mittwoch in der 89. Minute ausgetauscht und sah die einzige Gelbe Karte der Partie.
Borussia Dortmund empfängt im Rückspiel der Playoffs der Champions League Sporting aus Lissabon. So verfolgt ihr das Hinspiel live im TV, Stream und Ticker.
In der Bundesliga hinkt Borussia Dortmund weiterhin hinterher, kassierte mit dem 0:2 beim VfL Bochum einen weiteren herben Rückschlag, aber in der Champions League ist der Vorjahres-Finalist auf Kurs.
Der BVB steht in den Playoffs der Königsklasse und hat dort nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel bei Sporting Lissabon beste Karten, um das Achtelfinale zu erreichen.
Mit dem klaren Erfolg in Portugals Hauptstadt – nach den Toren von Serhou Guirassy, Pascal Groß und Karim Adeyemi – hat der neue BVB-Coach Niko Kovac seinen ersten Erfolg beim Traditionsklub aus dem Ruhrpott in der Tasche. Zuvor verlor Kovac bei seinem BVB-Einstand in der Bundesliga zuhause noch mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart.
In der Königsklasse präsentierten sich die Borussen in der laufenden Saison zuhause unter Ex-Coach Nuri Sahin durchaus als hartnäckiger Gegner. In der Ligaphase gab es drei Siege gegen Celtic Glasgow (7:1), Sturm Graz (1:0) und Shakhtar Donetsk (3:1). Nur gegen den FC Barcelona mussten sich die Dortmunder mit 2:3 im Signal Iduna Park geschlagen geben.
+++ Update, 20:35 Uhr: Endstand 0:0 +++
Borussia Dortmund steht nach einem 0:0 gegen Sporting im Playoffs-Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. Serhou Guirassy verschoss zwar einen Strafstoß, das 3:0 aus dem Hinspiel reichte dem BVB allerdings.
+++ Update, 19:35 Uhr: Halbzeitstand 0:0 +++
In einem chancenarmen Spiel geht es mit 0:0 in die Kabinen. Der BVB ist zwar tonangebend, sorgt aber noch nicht für die endgültige Entscheidung. Von Sporting kommt derweil kaum etwas nach vorne.
Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon live: Läuft das Spiel heute im Free-TV?
Nein, erst das Finale der CL-Saison 2024/25 wird wieder im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.
Dortmund gegen Sporting Lissabon: Wer überträgt heute live im Pay-TV?
DAZN auf seinem linearen Kanal. Um die Kanäle zu empfangen, könnt ihr diese bei einem bereits bestehenden Vertrag hinzubuchen.
BVB vs. Sporting heute live: Champions League im Ticker
Falls ihr das Spiel nicht schauen könnt, werft einen Blick auf ran.de oder in die ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store). Dort stellen wir neben unserem dem Bayern-Ticker auch eine Live-Konferenz mit allen zeitgleich stattfindenden Spielen der Champions League bereit.
Die HB Ludwigsburg hat sich im Topspiel der Handball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund für die bislang einzige Saison-Niederlage in der Hinrunde revanchiert.
Das Spitzenspiel der der Handball-Bundesliga der Frauen war eine klare Sache. Die HB Ludwigsburg setzte sich vor 1.719 Zuschauern deutlich mit 40:29 (21:14) gegen Borussia Dortmund durch. Beste Werferinnen waren Antje Döll (9 Tore) und Guro Nestaker (6) für die Gastgeberinnen, auf Seiten der Westfällinen trafen Lena Degenhardt (5) sowie Dana Bleckmann und Emma Olsson (jeweils 4) am besten.
Die Revanche ist somit gelungen: Im Hinspiel in Dortmund hatte es für die Titelverteidigerinnen die bislang einzige Saison-Niederlage in der Bundesliga gegeben – 33:28 hieß es damals für Schwarz-Gelb.
Damit hat Ludwigsburg nach 18 von 22 Spieltagen der Hauptrunde den ersten Platz mit aktuell 34:2 Punkten so gut wie sicher. Der Thüringer HC ist nun mit 27:9 Zählern Zweiter, gefolgt von der Borussia, die ebensoviele Punkte, aber das schlechtere Torverhältnis aufweist.
“Die Meisterschaft ist unser absolutes Oberziel – vor allem auch um nächstes Jahr wieder in der Champions League dabei zu sein”, hatte Ludwigsburgs Kapitänin Xenia Smits vor dem Spitzenspiel gegenüber SWR Sport gesagt – und so die Marschroute für das Spitzenspiel vorgegeben.
HB Ludwigsburg erwischt besseren Start
Und so starteten die Ludwisburgerinnen auch. Die Gastgeberinnen begannen variantenreich, gingen schnell mit 3:1 und 4:2 in Führung und bauten diese beim Stand von 8:5 erstmals auf drei Tore aus. Oft wurde bei den Schwäbinnen in der Anfangsphase Linksaußen Veronika Malá gesucht, die Tschechin steuerte einige Treffer bei. Aber auch Rückraumspielerin Jenny Carlson und Kreisläuferin Döll waren schon früh sehr präsent. Im Dortmunder Angriff fanden die Rückraumspielerinnen Déborah Lassource und Bleckmann gut ins Match.
Ludwigsburg setzt sich mit Lauf deutlich ab
Dortmund kämpfte sich in das Spiel hinein. Der BVB agierte aggressiv, stellte Ludwigsburg damit vor Probleme und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor cool. Damit gestalteten die Westfalinnen das Match bis Mitte der ersten Halbzeit offen. 10:9 hieß es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Gastgeberinnen. Dann hatte Ludwigsburg einen Lauf und schraubte das Resultat durch Viola Leuchter, Jenny Behrend, Carlson, Döll und Dorottya Faluvégi auf 15:9 hoch.
Nach diesem Zwischensprint war das Spiel wieder offener, auch Dortmunds Angriff traf jetzt wieder. Allerdings ließ auch die HB Ludwigsburg nicht nach – so dass die Gastgeberinnen mit einer deutlichen 21:14-Führung in die Halbzeit gingen.
Dortmund bäumt sich nur kurz auf
In der zweiten Halbzeit bäumte Dortmund sich zu Beginn noch einmal kurz auf, hatte gegen die individuelle Klasse der Ludwigsburgerinnen keine Chance. Die Barockstädterinnen ließen den Ball laufen, spielten immer wieder neue Angriffsvarianten und stellte die Borussia vor enorme Probleme. Beim Stand von 28:18 lagen die Schwäbinnen erstmals mit zehn Treffern Vorsprung in Front. In der Folge nahmen sie etwas Tempo raus, konnten es aber auch nach Belieben wieder steigern.
Xenia Smits: “Ich bin stolz auf die Mannschaft”
Am Ende hieß es 40:29 für die HB Ludwigsburg, die damit Revanche für die Hinspielpleite gegen Dortmund genommen. “Wir hatten noch eine Rechnung offen – und die haben wir heute beglichen”, sagte Ludwigsburgs Kapitänin Smits nach dem Spiel. “Dortmund hat eine starke Mannschaft – wir haben heute aber richtig gut dagegengehalten. Es war sehr viele Wille und Power dabei. Ich bin stolz auf die Mannschaft.”
Nach der Hauptrunde folgen die Playoffs
Ludwigsburg hat nun den ersten Platz nach Abschluss der Hauptrunde so gut wie sicher hat. Eine Garantie für den Meistertitel ist der nun “zementierte” erste Platz allerdings noch nicht. Denn zur Saison 2024/2025 wurden in der Handball-Bundesliga der Frauen wieder die Playoffs eingeführt. Heißt, die besten acht Teams spielen nach der Hauptrunde die Meisterschaft aus.
HB Ludwigsburg noch in drei Wettbewerben aktiv
Dennoch ist die HB Ludwigsburg nach einem bislang fast makellosen Saisonverlauf klarer Favorit auf die vierte Meisterschaft in Serie. Die Schwäbinnen, ehemals SG BBM Bietigheim, sind das Maß aller Dinge im deutschen Frauen-Handball und sind auch im DHB-Pokal sowie in der Champions League weiter im Rennen.
Sendung am Do., 20.2.2025 6:00 Uhr, SWR Aktuell am Morgen, SWR Aktuell
Borussia Dortmund zieht gegen Sporting ins Achtelfinale der Champions League ein. Auslosung, Termine, Modus, Teams – so geht es für den BVB weiter.
2 Min Lesezeit
Borussia Dortmund zieht gegen Sporting ins Achtelfinale der Champions League ein. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den weiteren Verlauf der Königsklasse:
Wann und wie wird das Achtelfinale der Champions League ausgelost?
Am Freitag (21. Februar) um 12 Uhr in Nyon. Die acht Sieger der Playoffs treffen auf die besten acht Teams der Ligaphase. Aufgrund des bereits bekannten Turnierbaums gibt es für die Playoff-Gewinner jeweils zwei mögliche Gegner. Borussia Dortmund trifft auf den OSC Lille oder Aston Villa, der FC Bayern München auf Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen. Auch die Duelle des Viertel- und Halbfinals werden bereits am Freitag ausgelost.
Welche Teams haben sich für das Achtelfinale qualifiziert?
Ligaphase: FC Liverpool, FC Barcelona, FC Arsenal, Inter Mailand, Atletico Madrid, Bayer 04 Leverkusen, OSC Lille, Aston Villa
Playoffs: Feyenoord Rotterdam, Club Brügge, FC Bayern München, Benfica Lissabon, Borussia Dortmund
Drei Plätze sind noch offen:
Stade Brest oder Paris St. Germain (Hinspiel 0:3)
Manchester City oder Real Madrid (Hinspiel 2:3)
Juventus Turin oder die PSV Eindhoven (Hinspiel 2:1)
Daraus ergeben sich folgende Achtelfinal-Paarungen:
Stade Brest / Paris St. Germain – FC Liverpool / FC Barcelona
FC Brügge – OSC Lille / Aston Villa
Manchester City / Real Madrid – Atletico Madrid / Bayer Leverkusen
Juventus Turin / PSV Eindhoven – FC Arsenal / Inter Mailand
Feyenoord Rotterdam – Inter Mailand / FC Arsenal
FC Bayern München – Bayer Leverkusen / Atlético Madrid
Borussia Dortmund – Aston Villa / OSC Lille
Benfica – FC Barcelona / FC Liverpool
Wann werden die kommenden Runden ausgetragen?
Die Achtelfinal-Partien steigen am 4./5. bzw. 11./12. März. Die Playoff-Teilnehmer müssen zunächst daheim antreten und bestreiten das Rückspiel auswärts.