Kategorie: Borussia Dortmund

  • BVB: Kovac erklärt Gittens-Auswechslung

    BVB: Kovac erklärt Gittens-Auswechslung


    Niko Kovac hat sich zur jüngsten Leistung von Linksaußen Jamie Gittens geäußert. Auf der Pressekonferenz nach dem Champions League-Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0) sagte der Trainer von Borussia Dortmund: „Es ist für ihn nicht einfach, dort meistens gegen zwei zu spielen. Er hat heute auch ein bisschen unglücklich gespielt“. Der BVB-Coach hatte den jungen Engländer nach einer schwachen ersten Hälfte zur Pause ausgewechselt und dafür Maximilian Beier gebracht.

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    Kovac fuhr fort: „Es ging einfach darum – wir hatten ein gutes Ergebnis – dass wir auch ein bisschen haushalten müssen mit den Kräften, deswegen habe ich ihn schon in der Halbzeit runtergenommen, aber nicht, weil er schlecht war, sondern weil es einfach eine Maßnahme war.“ Gittens durchläuft bei den Dortmundern gerade eine echte Durststrecke. In den vergangenen neun Pflichtspielen konnte der 21-Jährige keine Torbeteiligung für sich verzeichnen.



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  • Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac

    Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac


    Bei Borussia Dortmund türmen sich die Baustellen. Die größte bleibt das Kreativzentrum. Im zentralen Mittelfeld funktioniert seit Monaten nichts und niemand. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß liefern einen Grusel-Auftritt nach dem anderen ab. Das Ergebnis: Kaum Gefahr, kaum Torchancen, kaum Tore.

    Alternativen sind rar, aber vorhanden. Immer lauter rufen die Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Doch das Juwel ist unter Niko Kovac weiter weg von der Startelf als je zuvor. Dabei könnte es mit dem aktuellen Personal kaum schlechter laufen.

    Borussia Dortmund: Fans fordern Wätjen-Chance

    Wie lange darf ein Formtief dauern, bis man es Normalform nennen muss? Diese Frage stellen sich viele BVB-Fans aktuell über ihre Spielmacher-Fraktion. Das Zentrum sollte eigentlich Dortmunds Prunkstück sein. Stattdessen ist es zum Sinnbild der Krise geworden. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kriegen seit Wochen kein Bein auf den Boden – geschweige denn den Ball gefährlich vor das Tor.

    +++ Borussia Dortmund unter Schock! Hiobsbotschaft für BVB-Star +++

    Trotzdem scheinen sie nicht zu ersetzen zu sein, denn Woche für Woche stehen sie wieder in der Startelf. Ob unter Nuri Sahin, Mike Tullberg oder Niko Kovac. Mit Felix Nmecha ist der einzige zuletzt konstante Spieler aus dem Mittelfeldzentrum noch lange verletzt. Im Winter reagierte Sebastian Kehl und holte mit Carney Chukwuemeka eine weitere Alternative. Doch dem Engländer fehlt es an Spielpraxis, zudem schlägt er sich zum Start beim BVB mit Knieproblemen herum. Giovanni Reyna wird die Rolle des Spielmachers schon lange nicht mehr zugetraut, er kommt meist nur für die Schlussminuten. Bleibt nur noch einer: Kjell Wätjen.

    Unter Kovac ohne Chance

    Der Youngster ist in Dortmund zum Rätsel geworden (hier mehr). Als Ausnahmetalent abgefeiert, gab er bei seinen ersten Profi-Einsätzen bereits eine Kostprobe seines Könnens, erfrischte das Spiel, begeisterte die Fans und steuerte direkt seine erste Torvorlage bei. „Reus-Nachfolger“ wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits genannt. Doch dann wurde es still. Aus einem Formloch hatte er sich laut Sahin „beeindruckend befreit“, eine Muskelverletzung hinter sich gebracht. Doch bei Borussia Dortmund kommt er überhaupt nicht mehr zum Zug.

    Immer lauter werden die Rufe der Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Schlimmer kann es beim BVB schließlich kaum werden. Doch unter Niko Kovac ist der 19-Jährige davon meilenweit entfernt. Nicht einmal im Kader stand das Eigengewächs zuletzt, musste stattdessen bei der U23 ran. Bei den BVB-Fans kommt das gar nicht gut an.

    • „Gebt ihm halt mal ne Chance!“
    • „Einfach mal spielen lassen. Schlechter kann er es auch nicht machen.“
    • „Er tut mir extrem leid, dass er bei dem ganzen Elend im zentral-offensiven Mittelfeld nicht mehr Spielanteile bekommt.“
    • „Der darf ja nicht mal spielen, wenn die Saison schon gelaufen ist.“
    • „Lasst den Jungen noch mehr auf der Bank verrotten. Dann kann er im Sommer den Verein wechseln und woanders durchstarten.“

    Mehr News:


    Was muss Kjell Wätjen tun, um eine Chance bei Borussia Dortmund zu bekommen? Diese Frage stellen sich immer mehr Fans, die genug von Brandt, Sabitzer und Co. gesehen haben. Und womöglich auch Wätjen selbst. „Man tut, was man kann“, sagt er schmallippig über seine Einsatzchancen bei den Profis. Im Winter flackerten erste Wechsel-Gerüchte auf…



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  • Zuschauerboom: Fans strömen in die Stadien – BVB und Schalke

    Zuschauerboom: Fans strömen in die Stadien – BVB und Schalke


    Der Profi-Fußball in Deutschland boomt. Das zeigt sich vor allem an den Zuschauerzahlen. Mehrere Revierklubs vermelden Rekorde.

    Die 1. und 2. Bundesliga boomen. Seit dem Ende der Corona-Pandemie strömen Jahr für Jahr immer mehr Fans in die Stadien. Beide Ligen vermeldeten in der Hinrunde einen Zuschauer-Rekord – zum zweiten Mal in Folge. Insgesamt setzten die 36 Profi-Klubs in der Hinrunde 10,38 Millionen Tickets ab, rund 100.000 mehr als in der Hinrunde der bisherigen Rekordsaison 2023/24, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte. Die Bundesliga kommt auf einen Durchschnitt von 38.079 Zuschauern pro Partie.

    Bei Borussia Dortmund läuft es sportlich derzeit zwar alles andere als gut, doch auf die Fans können sich die Westfalen weiter verlassen. Mit durchschnittlich 81.365 Besuchern sehen so viele Zuschauer wie in keinem anderen deutschen Stadion die Spiele der Borussia. Zumindest im Zuschauer-Ranking ist der BVB damit meisterlich. Der zweite Bundesligist aus dem Revier, der VfL Bochum, trägt seine Heimspiele an der Castroper Straße im Schnitt vor 25.547 Zuschauern aus – und belegt damit deutschlandweit immerhin Platz 23.

    Auffällig in der Bundesliga ist, dass auch Vereine, die in der Vergangenheit Probleme hatten, ihr Stadion voll zu bekommen, in dieser Hinrunde kaum auf ihren Karten sitzen blieben – und dabei sogar häufig ausverkauft meldeten. Klubs wie der FSV Mainz 05 oder der FC Augsburg steigerten ihre Besucherzahlen um teils mehrere Tausend Zuschauer pro Spiel. Ausreißer nach unten, bei denen massenweise Plätze in den Stadien leer blieben, gab es kaum noch. Eine weitere Statistik, die den Zuschauer-Boom bestätigt: Dreizehn der achtzehn Bundesligisten hatten bei ihren Heimspielen bisher eine 100-prozentige Auslastung im Heimbereich. Nur bei Mainz, Augsburg, Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig waren bei Bundesliga-Spielen noch Karten für Heimfans zu erhalten.

    Die leicht gestiegenen Eintrittspreise waren für die Fans der 18 Erstliga-Teams kein Hindernis: Eine Eintrittskarte in der Bundesliga kostete im Schnitt 26,75 Euro, lediglich 27 Cent mehr als im Vorjahr. Stehplätze gibt es zu fanfreundlichen Preisen für durchschnittlich 11,99 Euro zu haben. In der 2. Bundesliga kostete eine Eintrittskarte im Schnitt 22,56 Euro – ebenfalls ein leichter Anstieg zur Vorsaison.

    Schalke Zuschauer-Primus in Liga zwei

    In der 2. Bundesliga sind neben dem spannenden Aufstiegskampf natürlich auch die vielen Traditionsvereine für die hohen Zuschauerzahlen verantwortlich. Neben Schalke 04 sind auch der Hamburger SV, der 1. FC Köln, Hertha BSC oder der 1. FC Kaiserslautern Zugpferde der 2. Bundesliga und tragen ihre Spiele vor großen Kulissen aus. Durchschnittlich pilgerten 29.761 Fans bisher in die Stadien der Zweitligisten. Nie zuvor waren es so viele. Mit 4,55 Millionen Tickets erzielte die 2. Bundesliga zudem den höchsten Verkaufswert ihrer Geschichte. Der FC Schalke hat mit durchschnittlich 61. 455 Besuchern die meisten Zuschauer und steht mit diesem Wert ligaübergreifend auf Platz drei. Nur der FC Bayern und Borussia Dortmund begrüßen mehr Zuschauer zu ihren Heimspielen.

    Zuschauer: RWE lässt MSV hinter sich

    Auch in der 3. Liga sahen mit bisher 11.150 Zuschauern im Schnitt so viele Fans die Spiele, wie in keiner Saison zuvor. Die Fans von Rot-Weiss Essen trugen bisher auch in hohem Maße zu diesem Rekord bei. Mit 16.449 Zuschauern verzeichnet das Stadion an der Hafenstraße durchschnittlich die fünftmeisten Zuschauer aller Drittligisten. Im deutschlandweiten Ranking bedeutet das noch vor einigen Bundesligisten Rang 33.

    Nicht mehr im Profi-Fußball zu finden ist seit dieser Saison der MSV Duisburg. Die Meidericher waren vergangenes Jahr sang- und klanglos in die Regionalliga abgestiegen. Kein Grund aber für die Fans der Wedauer den Kopf in den Sand zu stecken. Der MSV erlebte eine regelrechte Renaissance und löste in Duisburg eine große Euphorie aus. In „Jetzt-erst-Recht“-Haltung rannten die MSV-Fans den Zebras die Bude ein und steigerten ihren Zuschauerschnitt von 12.119 in der 3. Liga auf 16.141 in der Regionalliga. Damit steht der MSV auf Rang 34 im deutschlandweiten Vergleich – einen Platz hinter RWE.



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  • BVB macht Top-Talent Almugera Kabar zum Profi | Sport

    BVB macht Top-Talent Almugera Kabar zum Profi | Sport


    Einigung erzielt!

    Borussia Dortmund hat eines seiner größten Nachwuchs-Juwelen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Nach BILD-Informationen hat U17-Weltmeister Almugera Kabar (18) nach monatelangen Verhandlungen einen Dreijahres-Vertrag bis 2028 unterschrieben. Am heutigen Donnerstag setzte Kabar seine Unterschrift unter das neue Arbeitspapier. Auch der italienische Journalist Fabrizio Romano berichtete über den Vertrags-Abschluss.

    BVB macht Top-Talent zum Profi

    Die Dortmund-Bosse um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) und Sportdirektor Sebastian Kehl (45) hatten um ihr Eigengewächs stark kämpfen müssen. Denn mit dem FC Barcelona und der AC Mailand hatten unter anderem zwei namhafte Top-Klubs um den Linksverteidiger gebuhlt und sogar Verhandlungen geführt. Sogar der FC Bayern und weitere Bundesliga-Klubs sollen sich in den vergangenen Monaten nach Kabar erkundigt haben.



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  • Spielt Julian Brandt beim falschen Verein?

    Spielt Julian Brandt beim falschen Verein?


    Eigentlich ließe sich der kleine verbale Irrweg vom Samstagnachmittag leicht als typischer Niko-Kovac-Fauxpas übergehen, schließlich lag der Trainer von Borussia Dortmund, der am Mittwochabend (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League kämpft, schon in anderen Fällen nicht ganz richtig mit seinen Überlegungen. Bei Thomas Müller zum Beispiel, den er beim FC Bayern aussortieren wollte.

    Oder in Wolfsburg, wo Kovac an Omar Marmoush zweifelte. Am Samstag nun hat der kroatische Trainer vor der Partie seiner Dortmunder in Bochum bei „Sky“ mit einer Aussage über seinen heutigen Spieler Julian Brandt für Verblüffung gesorgt: „Wir sind uns alle, glaube ich, einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört.“

    Fachleute, die das genauso denken, dürften eher selten sein, wobei: Erstaunlicherweise zog bereits Nuri Sahin diese Parallele. „Jule hat heute wieder einmal gezeigt, dass er für uns absolut unersetzlich ist“, sagte Kovacs Vorgänger nach einem Sieg in Wolfsburg kurz vor Weihnachten. „Für mich ist Jule in der Bundesliga auf dieser Position unter den Top 3 – neben den anderen beiden Experten.“ Gemeint waren: Wirtz und Musiala.

    Damals, an jenem kalten Dezemberabend, hatte Brandt tatsächlich beeindruckend gespielt, der BVB gewann 3:1, Brandt schoss ein und lieferte eine Torvorlage. Der 28 Jahre alte Offensivspieler hatte gegrätscht, gekämpft und geackert, war ein echter Anführer. Es war ein Auftritt entgegen des Klischees, denn eigentlich steht Brandt seit Jahren unter dem Verdacht, zu glänzen, wenn es läuft.

    Und immer dann abzubauen, wenn Widerstandskraft gefragt ist, so wie in den Wochen vor der Wolfsburg-Partie, als wieder einmal eine Großkrise drohte, die mit Brandt als entschlossenem Anführer abgewendet wurde. Die Erzählung vom Schönspieler greift also zu kurz, die Wahrheit über den Fußballprofi Julian Brand ist komplexer.

    Das falsche Umfeld?

    Denn der in Bremen geborene Offensivspieler ist eine facettenreiche Persönlichkeit, ein Spieler, der nicht einfach sein Ding durchzieht. Ein unglaublich talentierter Fußballer, was wohl zu den Vergleichen mit Wirtz und Musiala verführt. Aber er ist auch ein ewiges Versprechen und ein sensibler Mensch, was ungünstig ist, weil er in einem Klub spielt, wo sensible Menschen nicht unbedingt das beste Leistungsumfeld finden.

    Als er vor dem Champions-League-Finale 2024 nach dem Unterschied zu seinem vorigen Klub Bayer Leverkusen gefragt wurde, sagte er: „Dieser Kontrast ist schon sehr krass. Ich glaube, dass ich hier sehr viel gelernt und erfahren habe. Ich hatte auch mal eine Zeit hier, in der es gar nicht lief. Jetzt bin ich ein viel gestandenerer Spieler.“ Er wurde in den Mannschaftsrat befördert, darf manchmal die Kapitänsbinde tragen.

    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufen
    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufenReuters

    Zu einem kühlen Profi, an dem alles abperlt, hat ihn dieser Reifeprozess aber nicht werden lassen. So hat er sich die Trennung von Nuri Sahin sehr zu Herzen genommen. „Wir schämen uns dafür, dass wir den Verein in eine Situation gebracht haben, Nuri Sahin zu entlassen“, hat Brandt im Januar gesagt. „Ich persönlich hätte supergerne mit ihm weitergearbeitet.“

    Der Sport-Geschäftsführer Lars Ricken berichtete von emotionalen Szenen, nachdem er die Mannschaft im Januar unmittelbar nach der Niederlage in Bologna über die soeben vollzogene Entlassung Sahins in Kenntnis gesetzt hatte, er habe „die eine oder andere Träne“ gesehen. Geweint hat dem Vernehmen nach Julian Brandt.

    Acht Trainerwechsel beim BVB seit 2019

    Man muss vorsichtig sein mit Einzelaussagen aus einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern, aber aus dem Inneren von Borussia Dortmund ist auffallend oft zu hören, dass die Alltagsatmosphäre besser sein könnte. Inwieweit das auch auf die Mannschaft zutrifft, ist schwer zu sagen, aber in Krisenmomenten war immer wieder sogar von außen sichtbar, wie unter den Spielern gestritten wurde. Und Konflikte im unmittelbaren Umfeld wie die verhärtete Front zwischen dem mittlerweile entlassenen Sven Mislintat und Sebastian Kehl ließen sich auch kaum ausblenden.

    Vielleicht spielt Brandt beim falschen Klub, in dem seit seinem Wechsel aus Leverkusen eigentlich noch keine vollständige Saison ohne ernstere Krisenphase zu Ende ging. Acht Trainerwechsel hat er seit seiner Ankunft beim BVB 2019 miterlebt. Dieses Pech mit der Wahl des Arbeitgebers zählt zu den wichtigsten Unterschieden gegenüber Wirtz und Musiala, aber es gibt noch weitere.

    Die Bedeutung des Moments

    Brandt ist ein Offensivspieler alter Schule, technisch stark, ein Spieler voller Ideen mit brillantem Gespür für Räume, der aber nicht immer entschlossen mitverteidigt, wenn Gegner angreifen. Und er war in den vergangenen Jahren für erschreckend viele Ballverluste verantwortlich, die zu gegnerischen Chancen oder gar Toren führten.

    Das ist besser geworden, war aber immer eine Schwäche, die die Jungstars aus der Nationalmannschaft nie hatten. Wenn der Name eines beinahe 30 Jahre alten Fußballprofis immer noch regelmäßig in Verbindung mit dem Begriff „Talent“ auftaucht, ist etwas schiefgelaufen.

    Aber Brandt erweckt auch als gereifter Nationalspieler irgendwie den Eindruck, als sei er nicht vollständig fokussiert. Als lasse er seine Gedanken schweifen, träume ein bisschen. Er darf Ecken und Freistöße schlagen, macht das im Training auch immer wieder brillant, aber in den Spielen führte er Standardsituationen viel zu oft schludrig aus, nicht mit der erforderlichen Konzentration und Wertschätzung für die Bedeutung des Moments.

    Besonders sichtbar war das beim 1:2 gegen Stuttgart vor zehn Tagen, als sein Freistoß tief in der Nachspielzeit die letzte Chance auf den Ausgleich bot. Die Südtribüne hoffte und fieberte, im Strafraum lauerten die Kopfballspieler, doch Brandt schlug den Ball absurd weit am Tor vorbei, irgendwo ins Fangnetz vor dem Publikum.

    Das passte zum Bild vom empfindsamen Spieler, der starke Gefühle nicht so gut in konstruktive Energien umsetzen kann wie manche Kollegen. Das ist sehr menschlich, im Fußball aber manchmal eben eine Schwäche – die Florian Wirtz und Jamal Musiala nicht haben.



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  • BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025

    BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025


    “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, gab Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Rückspiel der Playoffs in der Champions League gegen Sporting Lissabon offen zu. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal reichte dem BVB das Ergebnis locker zum Weiterkommen, ein echtes Vergnügen für die Fans war es aber nicht.

    Vier Tage nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage beim Tabellenletzten VfL Bochum hätte die Heimpartie gegen Sporting im ausverkauften Stadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung geboten. Doch das Team von Trainer Niko Kovac tat sich gegen einen harmlosen Gegner schwer und spielte eher zurückhaltend als offensiv und risikobereit.

    Die meisten guten Chancen, die sich für den BVB ergaben, vereitelte der starke Sporting-Torhüter Rui Silva. Unter anderem hielt er einen Foulelfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute). Außerdem scheiterte Giovanni Reyna am Pfosten (69.) und ein Kopfballtreffer von Can zählte zurecht nicht, weil der BVB-Kapitän im Abseits gestanden hatte. “Wir hatten die Möglichkeiten, haben es leider nicht geschafft”, sagte Can: “Am Ende sind wir weiter, das zählt.”

    Sporting Lissabons Torwart Rui Silva hält Elfmeter gegen Borussia Dortmund
    Sportings Torhüter Rui Silva ist stets auf dem Posten – auch den Elfmeter von Serhou Guirassy hält er Bild: Martin Meissner/AP Photo/picture alliance

    Im Achtelfinale, dessen Paarungen am Freitag ausgelost werden, kann Dortmund entweder auf den französischen Klub OSC Lille oder Aston Villa aus der englischen Premier League treffen. Wichtiger als die Champions League bleiben für den BVB aber gute Ergebnisse in der Bundesliga, in der man nach 22 Spieltagen nur Rang elf belegt.

    FC Bayern vermeidet Verlängerung gegen Celtic Glasgow

    Im Spiel des FC Bayern München gegen Celtic Glasgow liefen bereits die letzten Sekunden der Nachspielzeit als Alphonso Davies den Ball doch noch zum 1:1 (0:0)-Endstand über die Torlinie stocherte (90. Minute + 4). Während die Spieler des schottischen Meisters enttäuscht zu Boden sanken, feierten die Münchener den späten Treffer fast so, als hätten sie gerade einen Titel gewonnen.

    Dabei hatten sie “nur” gegen einen unangenehmen Gegner mit Mühe und Not eine Verlängerung vermieden und sich ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Das Hinspiel in Schottland hatten die Bayern vor einer Woche mit 2:1 gewonnen.

    “Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach”, sagte Davies nach der Partie.

    Kalte Dusche durch ehemaligen Bayer-Spieler

    Celtic ging nach einer guten Stunde überraschend in Führung (63.). Der deutsche Torschütze Nicolas Kühn hatte von 2020 bis 2022 bei den Amateuren des FC Bayern gespielt und war über Stationen beim damaligen Zweitligisten Erzgebirge Aue und Rapid Wien in Österreich im Januar 2024 bei Celtic gelandet.

    Tor Nicolas Kühn von Celtic Glasgow gegen Bayern München
    Der Außenseiter geht in Führung: Ex-Bayern-Amateur Nicolas Kühn überwindet Bayern-Torhüter Manuel NeuerBild: Sven Hoppe/dpa/picture alliance

    Die Bayern waren kurz geschockt, rappelten sich dann aber auf und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte allerdings bis zur allerletzten Minute, bis Davies sie erlöste. Drei Tage nach dem glücklichen 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen bejubelten die Münchener erneut ein Unentschieden wie einen Sieg.

    Kompany: “Ergebnisse erarbeiten”

    “Wir haben in den vergangenen sechs Tagen sehr viel Energie gespendet. Und am Ende dieser sechs Tage haben wir [in der Bundesliga] acht Punkte Vorsprung und stehen [in der Champions League] in der nächsten Runde”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany. “Natürlich wollen wir immer, dass der Unterschied zwischen uns und dem Gegner so groß wie möglich ist, aber wenn das nicht so ist, muss man sich die Ergebnisse erarbeiten.”

    Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hebt an der Seitenlinie den Daumen
    Bayern-Trainer Vincent Kompany sieht das Spiel gegen Celtic “im Kontext” der vergangenen Tage und ist zufrieden mit dem ErgebnisBild: Matthias Schrader/AP Photo/picture alliance

    Für die Münchener war der Erfolg gegen Celtic Glasgow der nächste Schritt in Richtung eines großen Ziels: Das Finale der Champions League findet am 31. Mai in München statt. Die Bayern wollen es gerne erreichen, um vor heimischem Publikum um den Titel zu kämpfen. Zuvor steht aber das Achtelfinale an Dort trifft der FC Bayern entweder auf Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen.

    Kylian Mbappé schießt Manchester City ab

    Im Topspiel der Playoffs setzte sich Titelverteidiger Real Madrid auf beeindruckende Art und Weise mit 3:1 (2:0) gegen Manchester City durch. Nachdem Real das Hinspiel in Manchester nur knapp mit 3:2 gewonnen hatte, sorgte im Rückspiel Superstar Kylian Mbappé für klare Verhältnisse. Er traf vor der Pause doppelt (4./33.) und machte nach 61 Spielminuten mit seinem 3:0 alles klar. City kam in der Nachspielzeit durch Nico nur zum Ehrentreffer (90.+2).

    “Wir haben als Team bestmöglich gespielt und die Fans glücklich gemacht”, sagte Mbappé, der in den vergangenen 18 Pflichtspielen für seinen Klub 18 Treffer erzielt hat. “Ich möchte hier gut spielen, eine Ära begründen und Geschichte bei Real Madrid schreiben.”

    Die Auslosung am Freitag dürfte auch für die erfahrenen und erfolgsverwöhnten Madrilenen spannend werden, denn ihre potentiellen Gegner sind dieselben wie die des FC Bayern. Für Real kommt es also entweder zum Duell mit dem Stadtrivalen Atletico Madrid oder mit Bayer Leverkusen und dem ehemaligen Real-Star Xabi Alonso.

    Die Ergebnisse Playoff-Rückspiele der Champions League:

    Dienstag, 18.02.2025

    FC Bayern München – Celtic Glasgow 1:1 (0:0) / Hinspiel 2:1

    AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0) / Hinspiel 0:1

    Benfica Lissabon – AS Monaco 3:3 (1:1) / Hinspiel 1:0

    Atalanta Bergamo – Club Brügge 1:3 (0:3) / Hinspiel 1:2

    Mittwoch, 19.02.2025

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon 0:0 / Hinspiel 3:0

    Paris Saint-Germain – Stade Brest 7:0 (2:0) / Hinspiel 3:0

    PSV Eindhoven – Juventus Turin 3:1 n.V. (2:1, 0:0) / Hinspiel 1:2

    Real Madrid – Manchester City 3:1 (2:0) / Hinspiel 3:2



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  • BVB: Weidenfeller poltert gegen Can: „Fahrlässig!“ „Was für ein Ansatz!“ | Sport

    BVB: Weidenfeller poltert gegen Can: „Fahrlässig!“ „Was für ein Ansatz!“ | Sport


    Rumms!

    Borussia Dortmund steht nach einem schmucklosen 0:0 gegen Sporting Lissabon im Playoff-Rückspiel im Achtelfinale der Champions League (3:0 im Hinspiel). Ein richtiger Mutmacher-Auftritt sieht jedoch anders auch.



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  • Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch

    Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch


    Dortmund. Gregor Kobel trat aus dem Kabinentrakt des Dortmunder Stadions und sprach rund sechs Minuten über das gerade beendete Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting aus Lissabon. Kurz nach dem Torwart machte auch Sportdirektor Sebastian Kehl bei den Reportern halt, um die Partie in ähnlich langer Redezeit zu analysieren. Der BVB spricht also wieder.

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    Nach dem 0:2 am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum hatten sich die Spieler und Verantwortlichen des Klubs dem obligatorischen Austausch mit den Journalisten in der so genannten Mixed Zone verweigert, was viele Betrachter als Sinnbild für den schlechten Zustand des Vereins gedeutet hatte. Der neue Trainer Niko Kovac sah sich genötigt, die Reporter um Nachsicht zu bitten für die ungewohnte Missachtung.

    Nach der Partie gegen Sporting waren die gewohnten Verhältnisse wieder hergestellt: erst sprach Kobel, dann sprach Kehl, hinter ihnen an den Wänden des Stadions waren Matthias Sammer mit Meisterschale und Marco Reus mit DFB-Pokal zu sehen, ein paar Meter weiter stand der Sporting-Bus mit laufenden Motor zur Abfahrt bereit.

    Für den BVB ist es ein Erfolg, das 3:0 ins Ziel gebracht zu haben

    Vier Tage nach der Blamage in Bochum hatten die Dortmunder ihre Pflichtaufgabe gegen Sporting erfüllt, nach dem 3:0 im Hinspiel genügte das 0:0 zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Auf dieser erfreulichen Tatsache lag der Schwerpunkt der Analysen von Kobel und Kehl. Auch Trainer Kovac sagte bei der Pressekonferenz ein paar Etagen über der Mixed Zone: „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten.“ Für den BVB gilt es aktuell als Erfolg, einen Drei-Tore-Vorsprung gegen Sporting aus dem Hinspiel sicher ins Ziel gebracht zu haben.

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    Allerdings verpassten die Dortmunder die Gelegenheit, das Publikum nach schweren Wochen inklusive des Trainerwechsels von Nuri Sahin zu Kovac zu begeistern, verspieltes Vertrauen zurückzuerlangen und Selbstbewusstsein zu tanken für die komplizierte Mission, in der Bundesliga noch irgendwie auf die Champions-League-Ränge vorzurücken.

    Der BVB überzeugte gegen das ohne jede Ambition angereiste Sporting nicht. Das spielerische Übergewicht brachte keinen Ertrag. Die beste Chance wurde zum Symbol für die durchwachsene Leistung. Nach einer knappen Stunde schoss Serhou Guirassy einen Foulelfmeter so schwach, dass Sporting-Torwart Rui Silva den Ball festhielt.

    Von acht Halbzeiten unter Kovac überzeugte der BVB in nur einer

    Die Atmosphäre passte zur trüben Darbietung auf dem Rasen. Abgesehen vom routiniert vorgetragenen Dauergesang auf der Südtribüne gab es praktisch keine Stimmung im ausnahmsweise nicht vollen Stadion des BVB. Erst gegen Ende, als die Fans das Lied vom „Europapokaaaaaaal“ sangen, kam ein Hauch von Champions-League-Ambiente auf.

    Natürlich verweisen die Dortmunder zu Recht darauf, dass das Ziel des Abends erreicht worden war, nämlich der Einzug ins Achtelfinale, doch die Enttäuschung über den aktionsarmen Auftritt konnten sie nur unzureichend überspielen: „Es muss unser Anspruch sein, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kovac, und im Idealfall würde der BVB dann auch seine Zuschauer euphorisieren.

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    Da beides nicht geschah im Rückspiel gegen Sporting, muss man festhalten, dass der Trainerwechsel bislang keinen Effekt hatte. In vier Spielen unter Kovac kassierte der BVB zwei Niederlagen, holte ein Remis und einen Sieg. Von acht Halbzeiten unter dem neuen Trainer überzeugten die Dortmunder nur in einer, nämlich in der zweiten Hälfte im Hinspiel gegen Sporting, in der alle Treffer zum 3:0 fielen.

    Von der Aufbruchstimmung, die ein neuer Coach normalerweise bringen soll, ist nichts zu spüren beim BVB, doch sie kann noch kommen. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (18.30 Uhr/Sky) haben die Dortmunder die nächste Gelegenheit, das Publikum zu begeistern – oder die Zufriedenheit über das Weiterkommen in der Champions League direkt wieder zu ruinieren.



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  • Geldregen für den FC Bayern und den BVB

    Geldregen für den FC Bayern und den BVB


    Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals zahlt sich für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aus. Beide Vereine kassieren mehrere Millionen Euro Prämien.

    Der FC Bayern und Borussia Dortmund sind noch im Rennen um den Gewinn der Champions League – was sich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell auszahlt.

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    Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten sowohl der BVB als auch die Münchener eine Summe von elf Millionen Euro Prämie. Auch Bayer Leverkusen durfte sich schon über denselben Betrag freuen. Die Werkself konnte sich bereits in der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifizieren.

    Platzierungsprämien in der Ligaphase

    Durch den 6. Platz, den die Mannschaft von Xabi Alonso in der Ligaphase erreichte, hat Leverkusen bereits größer Kasse gemacht – dank der Platzierungsprämie, die auf der Vorrunde beruht.

    Besagte Prämie wird nach folgenden Schema kalkuliert: Der letzte unter den 36 Teams erhält eine Zahlung von 275.000 Euro. Das beste Team sackt 9,9 Millionen Euro ein. Dazwischen sind die Beträge mit einem Unterschied von je 275.000 Euro gestaffelt.

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    Die Bayern erhielten in der Ligaphase eine Platzierungsprämie von 6,875 Millionen Euro. Der BVB liegt mit 7,425 Millionen Euro knapp davor. Zusätzlich bekamen der BVB und die Münchner jeweils eine Millionen Euro für eine Platzierung zwischen Platz neun und Platz 16.

    Leverkusen strich als Platzierungsprämie rund 8,5 Millionen Euro ein. Zusätzlich erhielt Bayer eine Prämie von zwei Millionen Euro für eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften.

    Weitere Prämien winken

    Wer nun noch weiter kommt, erhält logischerweise auch noch mehr Geld: Im Viertelfinale winken 12,5 Millionen Euro, im Halbfinale 15 Millionen Euro und im Finale sogar 18,5 Millionen Euro. Der Champions-League-Sieger erhält weitere 10,5 Millionen Euro.

    Bei einem Durchmarsch ins Finale, das in diesem Jahr in der Allianz Arena in München stattfindet, könnten die Teams alleine durch die Prämien für Siege in der K.o.-Runde bis zu 63,5 Millionen Euro einnehmen.



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  • Champions League: 0:3- und 0:7-Debakel – wieso diese Leihe

    Champions League: 0:3- und 0:7-Debakel – wieso diese Leihe


    0:10 nach zwei Spielen liest sich erst einmal katastrophal. Das ist es auch. Eine Leihgabe von Borussia Dortmund profitiert dennoch – wenn auch nicht vom Ergebnis.

    Auf den ersten Blick liest sich die Champions-League-Bilanz von Stade Brest verheerend. In den Playoffs mussten die Franzosen gegen den Ligarivalen Paris Saint-Germain ran – und gingen in Summe mit 0:3 und 0:7 baden. Über die gesamten 180 Minuten stand dabei auch Soumaila Coulibaly auf dem Feld.

    Die Leihgabe von Borussia Dortmund spielt eine Saison mit Höhen und Tiefen, wobei die Höhen im Vergleich zu den Vorsaisons überwiegen. Klar: Ende des vergangenen Jahres zog sich der 21-jährige Innenverteidiger eine Beckenverletzung zu, die ihn bis in den Januar hinein ausbremste. Aber er sammelt Spielpraxis auf höchstem Niveau, die er in Dortmund nicht bekommen hätte.

    Und das eben vor allem in der Champions League. Von acht möglichen Spielen hat Coulibaly da sieben absolviert, sechs in der Startelf. Er hat beim 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen ebenso dabei mitgeholfen, die Werkself-Offensive in Schach zu halten, wie er beim 0:3 gegen Real Madrid Lehrgeld gezahlt hat.

    In der Liga hat er Ende Januar beim 1:0-Sieg gegen AC Le Havre sein Comeback gegeben. Zuletzt saß er dreimal 90 Minuten auf der Bank. Brest ist Neunter. Das internationale Geschäft ist aktuell vier Punkte entfernt. Für Coulibaly geht es jetzt darum, sich seinen Stammplatz zurückzuholen und wietere, wertvolle Spielpraxis zu bekommen.

    Coulibalys Zeit beim BVB war bisher unglücklich

    Soumaila Coulibaly wurde ausgebildet bei Paris Saint-Germain in Frankreich, 2021 wechselte er zu Borussia Dortmund. In der Saison 2022/23 saß er jedoch meistens auf der Bank, BVB-Trainer Edin Terzic vertraute anderen Spielern. In seinem ersten und einzigen Bundesliga-Spiel patzte Coulibaly, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden ist, beim wilden 3:3 gegen den VfB Stuttgart böse.

    Die Dortmunder verspielten eine 2:0-Führung und mussten sich mit dem Remis begnügen. Ein schwerer Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft, den der BVB letztlich denkbar knapp gegen den FC Bayern verlor. Beim dritten Gegentor in der 97. Minute patzte Coulibaly. Er trat über den Ball. Bei Instagram musste er dafür eine Reihe von rassistischen Beleidigungen über sich ergehen lassen.

    Unter dem Strich verlief seine BVB-Zeit enttäuschend – eben auch, weil er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden ist. Die Saison 2023/24 hat Coulibaly bei Royal Antwerpen verbracht, wo es schon besser lief. Aber auch hier musste er mehrfach verletzt passen.

    Jetzt will er bei Stade Brest weiter Spielpraxis sammeln. Im kommenden Sommer steht die Rückkehr zum BVB an.



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