Ein Mann ist bei einem Dortmunder Champions-League-Spiel ums Leben gekommen.
David Young/dpa
20. Februar 2025 um 16:30 Uhr
Schock-Nachricht aus Dortmund. Beim Champions-League-Spiel des BVB am Mittwoch ist ein Mann gestorben. Er war seit Jahren als Helfer für den Club im Einsatz.
Borussia Dortmund: Volunteer tot
Der Mann starb beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon (0:0), das für die Dortmunder das Erreichen des Achtelfinales bedeutete. Er war freiwilliger Helfer des Vereins. Zu den Todesumständen gibt es bislang keine Angaben.
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Bei dem Toten handelt es sich um einen 63-Jährigen, der seit knapp zwölf Jahren als Volunteer bei Heimspielen des BVB arbeitete. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. (nbo)
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Angesichts dieser Nachricht tritt das sportliche Geschehen vom Mittwochabend in den Hintergrund. Am Donnerstag (20. Februar) überbrachte Borussia Dortmund die traurige Nachricht. Beim Spiel gegen Sporting Lissabon verstarb ein langjähriger Volunteer des BVB.
Im Rückspiel der Champions-League-Playoffs hatte Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon wenig Mühe, ins Achtelfinale einzuziehen. Während auf der Tribüne tausende mit der Mannschaft feierten, ereignete sich ein trauriger Todesfall.
Borussia Dortmund: Volunteer gestorben
In knappen Worten drückte der BVB seine Trauer aus. Martin Labus hatte seit 2013 im Volunteer-Team der Schwarz-Gelben gearbeitet. Seither diente er bei fast jedem Heimspiel als Ansprechpartner für Stadionbesucher. Im Info-Team „Team Außen“ stand er Fans immer zur Seite, wenn diese mit ihren Fragen und Anliegen auf ihn und sein Team zukamen.
+++ Vor Jahren hätte dieser Transfer alle vom Hocker gehauen! Aber heute? +++
Am Mittwoch, beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Sporting Lissabon verstarb Labus im Alter von 63 Jahren. Zu den Hintergründen ist nichts bekannt. Labus hinterlässt seine Ehefrau und die beiden Zwillingstöchter.
Beim BVB, das wird aus dem Nachruf des Vereins deutlich, hinterlässt er eine Lücke. „Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt die Borussia.
BVB-Fans trauern mit
Die Nachricht rührt auch die Fans von Borussia Dortmund zur Trauer. „Möchte der Familie und Freunden mein aufrichtiges Beileid aussprechen“, schreibt ein Anhänger bei „X“. Viele schließen sich mit der Botschaft „Ruhe in Frieden“ an.
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Am Mittwochabend trat der BVB zum Rückspiel in den Playoffs der Champions League an. Nachdem man das Hinspiel mit 3:0 in Portugal gewonnen hatte, reichte am Mittwochabend ein schmuckloses 0:0 zum Weiterkommen.
Stößt Union Berlin den BVB noch tiefer in die Krise?
Bild: IMAGO / Matthias Koch
Nach der Pleite gegen Gladbach soll es bei der anderen Borussia klappen: Union will am Samstag (18:30 Uhr) in Dortmund Punkte gegen den Abstieg sammeln. Der BVB droht derweil den Anschluss an die europäischen Plätze zu verlieren.
Fakten zum Spiel
Der BVB ist seit fünf Bundesliga-Heimspielen sieglos
Gegen Union gewann der BVB aber bislang jedes Bundesliga-Heimspiel
Der Ex-Unioner Julian Ryerson hat sich beim BVB etabliert, bei 55 seiner bislang 56 Bundesliga-Partien für Dortmund spielte er von Beginn an
Union könnte mit einem Sieg in Dortmund auf zwei Punkte an den BVB heranrücken
Gegen Borussia Dortmund feierte Union Berlin seinen historisch ersten Sieg in der Bundesliga (21.08.2019)
Der Gegner-Experte
Jannik Schröder arbeitet für das Dortmunder Fanzine “Schwatzgelb” [schwatzgelb.de]. Die Leidenschaft für den BVB wurde dem 29-Jährigen familienbedingt in die Wiege gelegt und ist im Laufe der Jahre eher größer als kleiner geworden. Bei “Schwatzgelb” schrieb er zuerst Gastbeiträge und ist mittlerweile fester Teil der Redaktion.
So läuft es bei Borussia Dortmund
Die Krise beim BVB spitzt sich zu. Nur zwei Siege aus den letzten elf Spielen sind zu wenig für den hochambitionierten Champions-League-Achtelfinalisten und bedeuten in der Liga mittlerweile graues Tabellenmittelfeld. Selbst im heimischen Westfalenstadion, normalerweise eine Borussen-Bastion, wollte es mit dem Siegen zuletzt nicht mehr klappen: Bereits seit fünf Spielen warten die Anhänger auf einen Erfolg. Es ist die längste Durststrecke seit 2006.
Auch unter dem seit zwei Wochen amtierenden Trainer Niko Kovac bleibt das Team weit hinter den Erwartungen. “Mit dem Trainerwechsel wünscht man sich einen Ruck, einen neuen Impuls”, sagt Jannik Schröder vom Fan-Portal “schwatzgelb”. Doch genau dieser Anschub fehle dem Team. Vor allem die jüngste Vorstellung bei Abstiegskandidat VfL Bochum sei “offensiv ideenlos” gewesen, während sich die Defensive erneut grobe Fehler erlaubte. “Kovac hat es noch nicht geschafft, das Spiel seiner Mannschaft hinten zu stabilisieren und vorne effektiver zu gestalten.
Vielleicht kommt Union Berlin aber genau zur richtigen Zeit für kriselnde Borussen. Immerhin konnten sie die Köpenicker in jedem der bisherigen fünf Bundesliga-Heimspiele schlagen.
Auf diesen Spieler sollte Union besonders achten
Die Frage nach dem gefährlichsten Borussen bezeichnet Schröder als “No-Brainer” – die Antwort sei also offensichtlich: “Serhou Guirassy ist die Lebensversicherung der Mannschaft. Er trifft regelmäßig, trotz aller Widrigkeiten auf dem Platz.” Neun Treffer waren es bislang in der Liga. Sogar einen mehr erzielte der Franzose in der Champions League, macht Platz eins in der Königsklassen-Torjägerliste. Auch Karim Adeyemi könne gefährliche Akzente im Angriff setzen, allerdings brauche dieser dazu ein “funktionierendes Team um ihn herum”.
Das bewegt die Fans
Viele Borussen stellen sich die Frage, wie sich der Verein künftig aufstellen will, so Schröder. “Die laufende Saison kann man ohnehin schon jetzt als Fehlschlag bezeichnen.” Eine entscheidende Personalie, an der sich einige Fans reiben, sei Sebastian Kehl. Schröder sagt: “Ein Großteil der Spieler, die heute auf dem Platz stehen und enttäuschen, hat er zu verantworten.” Der Vertrag des Sportdirektors wurde im Januar trotzdem verlängert und gilt nun bis 2027. Der technische Direktor Sven Mislintat musste wiederum vor drei Wochen seinen Hut nehmen.
Das sagt der Trainer
Steffen Baumgart (Union Berlin): “Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel.”
So könnte Union spielen
Unter Steffen Baumgart konnten sich die Unioner einen soliden Abstand von zehn Punkten zum Relegationsplatz erarbeiten. Obwohl die Mannschaft zuletzt bei Borussia Mönchengladbach mit 1:2 unterlag, bewiesen die Spieler zumindest, dass die intensive Baumgart’sche Spielidee mittlerweile bei ihnen angekommen zu sein scheint. Union lief am vergangenen Samstag 128,3 Kilometer, das ist ein neuer Saisonrekord.
Beim BVB erwartet Baumgart nun eine schwierige Aufgabe. “Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel”, sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Verzichten muss der Trainer am Wochenende auf den verletzten Außenspieler Robert Skov. Doch der Däne sei weiter als erwartet: “Ich hoffe, dass er nächste Woche mehr in Bewegung kommt”, so Baumgart. Für Skov dürfte Tom Rothe starten – den die Unioner im Sommer vom BVB holten.
Ebenfalls wieder in den Kader rutschen könnte Innenverteidiger Kevin Vogt.
Für Alemannia Aachen geht es am Wochenende nach ein paar erfolglosen Auswärtsspielen wieder auf den Tivoli gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Die Dortmunder liegen mit zwei Punkten Vorsprung drei Plätze vor der Alemannia. Die liegt aktuell auf Platz 13. Ob die Alemannia in Vollbesetzung auflaufen wird ist noch nicht ganz klar. Kevin Goden musste das Training wegen einer Verletzung abbrechen. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr. Erwartet werden um die 24.000 Zuschauer.
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist ein BVB-Volunteer gestorben.
5 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.
Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.
BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert
„Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.
Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.
Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“
BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen
Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.
Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“
BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra
Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.
Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.
Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.
BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can
„Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.
Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.
„Ich sehe es als sehr fahrlässig, dass Kapitän Emre Can sich hinstellt und sagt: ‚Wir haben das Nötigste getan und das hat gereicht für den Achtelfinal-Einzug.‘ Was ist denn das für ein Ansatz?“, kritisierte Roman Weidenfeller nach dem gestrigen 0:0 gegen Sporting Lissabon. Der frühere BVB-Schlussmann hat einen Punkt, auf mehreren Ebenen.
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Enttäuschung für die Fans
Da sind zum einen die Fans, die teils horrende Summen ausgeben, um einen mitreißenden Champions League-Abend in einem europäischen Fußballtempel zu sehen. Das torlose Remis gegen sich komplett ergebende Portugiesen war vieles; effizient, kräfteschonend, kontrolliert, aber mit Sicherheit nicht mitreißend.
Der Hauptvorwurf gilt dabei sicher Sporting, das schon weit vor Anpfiff das Rückspiel abgeschenkt hatte. Nahm Rui Borges seinen europaweit begehrten Starstürmer Viktor Gyökeres (26) sowie Flügelflitzer Trincão (25) erst gar nicht mit nach Dortmund.
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Und genau so traten die Grün-Weißen auch auf. Von Leões war da wenig zu sehen, eher kleine Schoßkätzchen, die sich ihrem Schicksal ergaben. Entschuldigen müssen die sich vor allem bei den mitgereisten Sporting-Fans, wenigstens die präsentierten sich in Champions League-Form.
Verpasste Chance
Aus Dortmunder Sicht gab es am gestrigen Abend aber noch eine andere Ebene, die, der vergebenen Chance. Wenn der Gegner am Boden liegt, sollte man nicht mehr draufhauen. Dieses gesellschaftlich gebotene Gentlemen Agreement hätte der BVB aber gerne außer Acht lassen können.
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In der Bundesliga schlingern die Schwarz-Gelben dramatisch, die ersten vier Plätze sind fast komplett außer Sichtweite. Und am Samstag (18:30 Uhr) kommt der unter Steffen Baumgart wiedererstarkte FC Union Berlin nach Dortmund. Das gestrige Rückspiel gegen einen Gegner, der von der ersten Minute an die Weiße Fahne hisste, wäre die ideale Gelegenheit gewesen, sich Selbstvertrauen und Rückenwind abzuholen.
Für Can war das 0:0 ein „gutes Ergebnis“ und „am Ende sind wir weiter, das zählt“. Natürlich, in Addition steht unterm Strich ein 3:0. Gegen Sporting, das vor allem zu Beginn der Saison unter Rúben Amorim Europa das Fürchten lehrte. In Dortmund präsentierte sich aber die schlechte Raubkopie der früheren Mannschaft des heutigen Manchester United-Trainers.
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Verstecker Hintergedanke?
Vielleicht dachten sich aber auch Can und Co., dass man nach hochklassigen Abenden in der Königsklasse in der Bundesliga stets ein anderes hässlicheres Gesicht zeigte. Die 0:2-Schlappe gegen den VfL Bochum ist das jüngste Beispiel dafür. Vielleicht will die Kovac-Elf den Bann nun auf diese Weise brechen. Gegen Union wird sich zeigen, ob der vermeintliche Plan aufgeht.
Der BVB steht im Champions-League-Achtelfinale. Richtig freuen konnte sich Julian Brandt nach dem Spiel nicht. Die persönliche Enttäuschung ist groß.
Dortmund – Die aktuelle Situation in Dortmund lässt Julian Brandt nicht kalt. Nach dem BVB-Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0) sprach der talentierte Mittelfeldspieler erstaunlich offen über seine Gefühle.
„Persönliche Enttäuschung“: BVB-Profi Julian Brandt schüttet sein Herz aus
Niko Kovac attestierte Julian Brandt, dieser habe gegen Sporting ein gutes Spiel gemacht. Er selbst sah das etwas anders: „Ich glaube, dass da – wie in den vergangenen Wochen – noch eine Menge Luft nach oben ist“, sagte er im DAZN-Interview.
Über das Weiterkommen seines BVB ins Champions-League-Achtelfinale sei er froh, sagte Julian Brandt. Aber wegen der überschaubaren Offensivleistung gehe er „mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.“
BVB-Profi Julian Brandt spricht nach Lissabon-Remis offen über seine Gefühle
„Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft“, erklärte der Dortmunder Offensiv-Regisseur. Deshalb bewertete er das Spiel als „persönliche Enttäuschung.“
Dann öffnete er sein Herz. Seit Wochen fehlen dem BVB das Selbstverständnis im Offensivspiel. Die aktuelle Lage treffe ihn auch persönlich, wie Julian Brandt erzählte.
BVB-Regisseur Julian Brandt: „Die Situation trifft mich schon sehr“
„Ich bin mit am längsten im Verein. An mir geht das nicht spurlos vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr. Es ist eine Situation, die ich in den sechs Jahren hier noch nie hatte“, so der 28-Jährige, der im Sommer 2019 aus Leverkusen kam und bei Borussia Dortmund noch bis Sommer 2026 unter Vertrag steht.
Die Kritik an seiner Person bekomme er gar nicht so sehr mit. „Aber ich bin ja mittendrin auf dem Platz. Ich sehe, wie wir spielen und ich sehe Reaktionen auf den Rängen von unseren Fans.“
Julian Brandt ist keine Person, die viel aus sich herauslässt. Er mache viel mit sich selbst aus, wie er sagt. Das Fazit des BVB-Stars: „Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung und den Weg zurück zu den Siegen finden.“
Die vorzeitige Auswechslung von Jamie Gittens im Champions-League-Spiel gegen Sporting CP hatte keine verletzungs- und auch keine leistungsbedingten Gründe. Der Offensivakteur wurde zur Halbzeitpause vom Feld genommen, um ihn „ein bisschen zu schonen“, wie Borussia Dortmunds Cheftrainer Niko Kovač im Nachgang des torlosen Unentschiedens erklärte.
„Wir haben ein gutes Ergebnis gehabt und müssen mit den Kräften ein bisschen haushalten. Deswegen habe ich ihn zur Halbzeit runtergenommen“, gab Kovač auf der Pressekonferenz zu Protokoll. „Aber nicht, weil er schlecht war. Darüber hinaus haben wir Maxi Beier, der auch ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist, Spielminuten gegeben.“
Generell zeigte sich Kovač nach dem Einzug ins Achtelfinale zufrieden mit seinem Team. „Jeder Einzelne hat alles gegeben und das Vertrauen total gerechtfertigt. Wir haben hinten nichts anbrennen lassen und super verteidigt. Vorne hätten wir es ein bisschen besser machen können, aber das passt schon.“
An Rotation mit Blick auf die nächste Aufgabe in der Bundesliga denkt der Coach jedenfalls nicht. „Ich versuche, den Jungs, die im Moment spielen, das nötige Vertrauen zu geben. Es geht in der Kürze der Zeit auch um Automatismen. Wenn man wenig trainiert und viel im Video-Studium sitzt, dann versucht man schon, eine Einheit zu finden, die Spiel für Spiel spielt.“
So lief Dortmund gegen Sporting auf
Am Samstag geht es für die Westfalen mit einer Heimpartie gegen Union Berlin weiter. Größere personelle Änderungen sind also eher nicht zu erwarten.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart ist die kleine Euphoriewelle bei Borussia Dortmund nach zuvor drei ungeschlagenen Spielen verflogen. Die Aufholjagd auf die internationalen Plätze dürfte nun immer schwieriger werden.
Während die direkte Konkurrenz aus Stuttgart weiter fleißig Punkte sammelt, könnte sich bei den Schwaben im Sommer eine große Veränderung anbahnen. Ein Weltstar könnte schon bald in die Bundesliga wechseln – und Borussia Dortmund dabei eine entscheidende Rolle spielen!
Borussia Dortmund: Wird Fabregas zum Hoeneß-Nachfolger?
Der VfB Stuttgart hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Während man vor gut eineinhalb Jahren noch knapp dem Abstieg in die zweite Liga entkam, spielt man in dieser Saison in der Champions League und gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams. Der Macher dieser Erfolgsstory: Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach hat den Verein komplett auf links gekrempelt. Eine Entwicklung, die andernorts nicht unbemerkt bleibt.
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Sollte der gebürtige Münchener im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und einen Tapetenwechsel anstreben, soll der VfB Stuttgart nun einen möglichen Nachfolger auserkoren haben – und der hört auf den Namen Cesc Fabregas. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach sei der ehemalige Weltklassespieler, der unter anderem für Barcelona und Chelsea kickte, ein Kandidat in Stuttgart, sollte Hoeneß im Sommer tatsächlich weg sein.
Hoeneß beim BVB im Gespräch?
Fabregas wäre ohne Zweifel eine mutige Wahl der Stuttgarter Verantwortlichen, schließlich hat der 37-Jährige noch nicht sonderlich viel Erfahrung als Übungsleiter. Derzeit trainiert er den italienischen Erstligaufsteiger Como 1907, leistet dort mit aktuell Tabellenplatz 15 solide Arbeit. Klar ist jedoch auch: Geht es nach dem VfB, bleibt Hoeneß den Schwaben erhalten.
Doch der könnte andere Pläne haben. Denn mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig sollen gleich mehrere Klubs an den Diensten des 42-Jährigen interessiert sein. Interessant: Vor der Installation von Niko Kovac wurde auch Borussia Dortmund ein Interesse an Hoeneß nachgesagt. Liefert Kovac jetzt nicht ab, könnte das Thema im Sommer möglicherweise neu aufgerollt werden.