Der FC Bayern trifft im Champions-League-Achtelfinale auf Bayer 04 Leverkusen. Das ergab die Auslosung durch den ehemaligen Münchner Giovane Elber am Freitag in Nyon. Das Hinspiel findet am 4. oder 5. März in München statt, das Rückspiel eine Woche später in Leverkusen. Der BVB trifft auf OSC Lille und spielt ebenfalls das Hinspiel zu Hause.
Die Bayern seien „mit Sicherheit eine Mannschaft, die wir gut kennen“, sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: „München kennt uns aber auch gut. Es ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.“ Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, sagte: „Mit dem FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen die beiden derzeit besten deutschen Mannschaften aufeinander, die den Fans in dieser Saison schon einige spannende Duelle beschert haben. Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen.“
Der Sieger der Partie Leverkusen gegen Bayern würde im Viertelfinale auf den Gewinner aus Feyenoord gegen Inter treffen. Sollte der BVB die nächste Runde erreichen, würde Benfica oder Barcelona warten. Theoretisch ist ein Halbfinale zweier deutscher Teams möglich.
Der Turnierbaum der Champions League. (Foto: Valentin Flauraud/AFP)
Die Achtelfinalspiele (4./5. März und 11./12. März) in der Übersicht:
Club Brügge – Aston Villa
Borussia Dortmund – OSC Lille
Real Madrid – Atlético Madrid
FC Bayern München – Bayer 04 Leverkusen
Feyenoord Rotterdam – Inter Mailand
PSV Eindhoven – FC Arsenal
Benfica – FC Barcelona
Paris Saint-Germain – FC Liverpool
Elber loste nicht nur ein deutsches Duell aus – sondern auch ein Stadtderby: Titelverteidiger Real Madrid trifft auf den Lokalrivalen Atlético. PSV Eindhoven bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun. Dem FC Liverpool, beste Mannschaft der Ligaphase, zog Elber Paris Saint-Germain aus dem Lostopf.
In der Europa League trifft Eintracht Frankfurt im Achtelfinale auf Ajax Amsterdam. Das Hinspiel findet am 6. März in Amsterdam, das Rückspiel am 13. März in Frankfurt statt. Hoffenheim und Heidenheim sind beide aus der Europa League beziehungsweise der Conference League ausgeschieden.
Es herrscht Gewissheit: Der BVB geht den Weg mit Verteidiger Almugera Kabar weiter. Der Spieler bekommt einen langfristigen Vertrag.
Update, Donnerstag (20. Februar), 17.10 Uhr: Plötzlich geht alles ganz schnell. Almugera Kabar bekommt einen Profivertrag beim BVB. Das teilte der Verein am Donnerstag (20. Februar) mit.
BVB-Entscheidung ist gefallen: Verteidiger bekommt neuen Vertrag
Die Schwarz-Gelben planen langfristig mit dem 18-Jährigen: Das neue Arbeitspapier hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl lässt sich in der Mitteilung zitieren: „Wir freuen uns, dass wir den Weg mit Almugera weiterhin gemeinsam gehen können. Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt und dem NLZ in der Vergangenheit schon seinen Stempel aufgedrückt hat.“
Er bringe körperlich, fußballerisch und charakterlich „ganz viel“ mit. Man wolle seine Entwicklung vorantreiben. Kabar, der seit 2019 beim BVB aufläuft, sagt: „Ich freue mich, ein Teil von Borussia Dortmund zu sein und hier meine nächsten Schritte zu gehen. Ich möchte mich weiterentwickeln, meine Fähigkeiten verbessern und gemeinsam mit diesem großen Verein erfolgreich sein.“
BVB verhandelt mit Alumgera Kabar
Erstmeldung: Bei Borussia Dortmund zeichnet sich im Sommer ein größerer Umbruch ab. Sollte der BVB die internationalen Wettbewerbe verpassen, dürften mehrere Stars gehen. Ein Spieler, der erst im vergangenen Sommer zu den Profis befördert wurde, soll aber langfristig bleiben.
BVB verhandelt mit Verteidiger über neuen Vertrag: Entscheidung noch im Frühjahr
Damals reagierte der BVB auf den Abgang von Tom Rothe zu Union Berlin mit einer internen Lösung. Almugera Kabar rückte überraschend aus der U19 in die Bundesligamannschaft auf. Er sollte auf der Linksverteidiger-Position als Back-up für Ramy Bensebaini fungieren.
Wirklich aufgegangen ist dieser Plan noch nicht. Im deutschen Oberhaus kam Kabar bislang erst viermal zum Einsatz, konnte trotz guter Ansätze nicht vollumfänglich überzeugen. Man merkt dem 18-Jährigen an, dass er auf diesem Niveau noch etwas Zeit benötigt.
Auch deshalb verpflichtete der BVB im Winter Daniel Svensson. Mit der Verpflichtung des Schweden wollte der Revierklub die Tür für Kabar aber nicht schließen. Im Gegenteil: Gegenwärtig verhandelt Borussia Dortmund mit dem Defensivspieler nach Informationen der Ruhr Nachrichten über einen neuen Vertrag.
BVB-Vertrag von Kabar läuft noch bis Sommer 2026
Aktuell besitzt Kabar beim BVB noch einen Fördervertrag, der im Sommer 2026 ausläuft. Dieser soll zeitnah in einen Profivertrag umgewandelt werden. Laut Fabrizio Romano winkt ihm dann ein Arbeitspapier bis 2028.
Zuletzt soll es bereits Vorstöße von anderen Klubs gegeben haben. Auch RUHR24 berichtete von einem Interesse der AC Mailand an Kabar. Ein Wechsel scheint allerdings eher unwahrscheinlich.
Für BVB-Verteidiger Kabar spielt die sportliche Perspektive in Dortmund eine große Rolle
Sowohl der Verein als auch der Spieler seien an einer Vertragsverlängerung interessiert. Auf beiden Seiten gibt es jedoch noch offene Fragen, die im Zuge der Verhandlungen geklärt werden sollen.
Für Kabar sei dabei vor allem die sportliche Perspektive das entscheidende Kriterium. Er selbst sehe sich als fester Bestandteil des Profikaders und nicht als Spieler der U23.
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BVB-Zukunft von Kabar: Borussia Dortmund denkt über Leihtransfer wie bei Tom Rothe nach
Mit Bensebaini und Svensson hat er nun aber gleich zwei Konkurrenten vor der Nase. Trotzdem sind die Verantwortlichen von ihm überzeugt und trauen ihm auf Sicht einiges zu.
Denkbar ist daher eine Vertragsverlängerung in Kombination mit einer Leihe, ähnlich wie es die Dortmunder schon bei Tom Rothe praktiziert haben. Eine Entscheidung wird noch in diesem Frühjahr erwartet.
Dortmund hat im Achtelfinale der Königsklasse einen machbaren Gegner erwischt. Es kommt zum Wiedersehen mit einem früheren BVB-Profi.
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sieht den OSC Lille als interessanten und machbaren Gegner im Achtelfinale der Champions League. „Auch wenn wir das Hinspiel zu Hause bestreiten, ist es unser Anspruch und klares Ziel, diese herausfordernde Hürde zu nehmen und uns für das Viertelfinale zu qualifizieren“, sagte der 45-Jährige nach der Auslosung.
Zu unterschätzen sind die Franzosen nicht. „Lille ist ein sehr spannender Gegner, der in der Vorrunden-Abschlusstabelle als Siebter knapp vor uns lag“, sagte Kehl. Er beschreibt das Team um den früheren Dortmunder Thomas Meunier und Kylian Mbappés Bruder Ethan als „eine sehr defensivstarke Mannschaft, die in der Ligue 1 im Schnitt nur ein Gegentor pro Spiel kassiert.“
Der BVB spielt am 4. oder 5. März zunächst im heimischen Stadion und tritt am 11. oder 12. März in Lille an. Zweiter möglicher Gegner wäre Aston Villa gewesen. Die Engländer treffen nun auf den FC Brügge.
Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. Nun soll ein weiterer Top-Klub an ihm interessiert sein.
Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Nachdem es zuletzt hieß, dass sich Klubs aus der englischen Premier League offenbar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB liefern, soll nun ein weiterer Interessent in den Poker einsteigen wollen.
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sieht den OSC Lille als interessanten und machbaren Gegner im Achtelfinale der Champions League. «Auch wenn wir das Hinspiel zu Hause bestreiten, ist es unser Anspruch und klares Ziel, diese herausfordernde Hürde zu nehmen und uns für das Viertelfinale zu qualifizieren», sagte der 45-Jährige nach der Auslosung.
Zu unterschätzen sind die Franzosen nicht. «Lille ist ein sehr spannender Gegner, der in der Vorrunden-Abschlusstabelle als Siebter knapp vor uns lag», sagte Kehl. Er beschreibt das Team um den früheren Dortmunder Thomas Meunier und Kylian Mbappés Bruder Ethan als «eine sehr defensivstarke Mannschaft, die in der Ligue 1 im Schnitt nur ein Gegentor pro Spiel kassiert.»
Der BVB spielt am 4. oder 5. März zunächst im heimischen Stadion und tritt am 11. oder 12. März in Lille an. Zweiter möglicher Gegner wäre Aston Villa gewesen. Die Engländer treffen nun auf den FC Brügge.
Bei diversen Bundesliga-Spielen von St. Pauli zündelten die Fans bereits, aber bisher wurde noch kein Fall beim DFB verhandelt. Das ist jetzt geschehen – und der Verein muss zahlen.
65.600 Euro! Dicke Pyro-Strafe für St. Pauli
Konkret geht es um das Auswärtsspiel in Dortmund am 18. Oktober. Bei der 1:2-Niederlage hatten Anhänger von St. Pauli mit dem Zünden von Bengalos und Blinkern kurz nach der Pause für eine Verzögerung gesorgt.
Vom DFB heißt es: „Es wurden im Fanblock des FC St. Pauli mindestens 35 pyrotechnische Gegenstände (Blinker) entzündet und eine Rakete abgeschossen. Durch die Rauchentwicklung verzögerte sich der Beginn der 2. Halbzeit um eine Minute. Zwischen der 57. und 80. Minute wurden 20 weitere pyrotechnische Gegenstände (19 Bengalische Feuer, 1 Blinker) entzündet.“
Horror-Serie: Arroganz-Lupfer schockt Freiburg
Quelle: Bild15.02.2025
Unter dem Strich heißt das: „Der FC St. Pauli von 1910 wird wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger gemäß § 1 Nr. 4. i. V. m. § 9a Nrn. 1. und 2. der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung mit einer Geldstrafe in Höhe von 65.600,- Euro belegt. Dem FC St. Pauli von 1910 wird nachgelassen, hiervon einen Betrag in Höhe von bis zu 21.800,- Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden.“
Schiedsrichter Bastian Dankert pfeift in der Fußball-Bundesliga das Spiel von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Union Berlin im Signal-Iduna-Park.
Jan Woitas/dpa
Schiedsrichter Bastian Dankert (44) pfeift am Samstag (22. Februar, 18.30 Uhr) das Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin bei Borussia Dortmund. Mit diesem Referee haben die Eisernen bereits eine 20-jährige Verbindung. Seine erste Partie als Hauptschiedsrichter bei einer Partie des 1. FC Union leitete Dankert im August 2005. Damals treffen die Köpenicker in der NOFV-Oberliga auf den Berliner AK.
Im Team des FCU spielten unter anderem Vereinslegenden wie Torsten Mattuschka, Daniel Teixeira, Karim Benyamina, Tom Persich oder Jan Glinker, der ehemalige Champions-League-Sieger Jörg Heinrich, der ehemalige DDR-Nationalspieler Jörg Schwanke oder der heutige Unioner Co-Trainer Sebastian Bönig. Der Trainer war damals Frank Lieberam, das Spiel endete 2:1. Tobias Kurbjuweit und Jörg Heinrich trafen für Union, Maurice Jacobson für den BAK.
Die Aufstellung des 1. FC Union damals: Glinker – Schwanke (33. Bergner), Persich, Schulz, Kaiser – Bönig, Heinrich, Kurbjuweit – Mattuschka – Teixeira (88. Prokop), Benyamina (76. Grubert)
Aufstieg von Dankert und Union Berlin in die 1. Liga
Schiedsrichter Dankert schaffte danach ebenso wie der 1. FC Union Berlin den Aufstieg aus der Viertklassigkeit bis ins internationale Geschäft. Bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 war er jeweils als Video-Referee im Einsatz, ebenso bei der EURO 2024. Im vergangenen Sommer pfiff der gebürtige Schweriner zudem das DFB-Pokalfinale zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Bayer Leverkusen.
Die Bilanz bei Spielen des 1. FC Union ist aus Berliner Sicht positiv: In 22 Pflichtspielen unter Dankerts Leitung gab es für die Köpenicker elf Siege, vier Remis und sieben Niederlagen. Zuletzt war Dankert beim 1:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli. Allerdings: Die von Borussia Dortmund ist noch deutlich besser. Bei zehn Spielen unter Dankert gab es sieben Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage.
1. FC Union Berlin – der Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
Die Spieltage 28 bis 33 sind noch nicht terminiert:
1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Bor. Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
20. Spieltag, Samstag, 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
21. Spieltag, Samstag, 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
22. Spieltag, Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
23. Spieltag, Samstag, 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin
24. Spieltag, Sonntag, 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel
25. Spieltag, Sonntag, 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin
26. Spieltag, Samstag, 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München
27. Spieltag, Sonntag, 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin
28. Spieltag, 5. April: Union Berlin – VfL Wolfsburg
29. Spieltag, 12. April: Bayer Leverkusen – Union Berlin
30. Spieltag, 19. April: Union Berlin – VfB Stuttgart
31. Spieltag, 26. April: VfL Bochum – Union Berlin
32. Spieltag, 3. Mai: Union Berlin – Werder Bremen
33. Spieltag, 10. Mai: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
34. Spieltag, Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin
Das Achtelfinale in der Fußball-Champions-League wurde ausgelost. Mit Borussia Dortmund, dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen sind noch drei Bundesligaklubs im Wettbewerb. Nun kennen sie ihre Gegner, es kommt zu einem deutschen Duell.
Den FC Bayern beflügelt ja in dieser Saison der Gedanke daran, es mal wieder bis ins Endspiel der Champions League zu schaffen. Der Trend des Teams zuletzt regt zwar nicht unbedingt zum Träumen an, er zeigt eher ab- als aufwärts. Aber bis zum 31. Mai ist ja auch noch etwas Zeit für Besserung. Da steigt dann der letztgültige Showdown in München, der im Bayern-Kosmos bereits mit dem Slogan „Finale dahoam“ versehen worden ist. Was gleichzeitig klarstellt, wie das Selbstverständnis ist: Die Titelvergabe in unserem Wohnzimmer geht bitte schön nur mit uns. So ist der Plan.
Am Freitag bekamen die Bayern vorgesetzt, wie er aufgehen kann. Ihnen wurde bei der Zeremonie des Europäischen Fußball-Verbandes Uefa in Nyon ein Bundesliga-Duell zugelost. Im Achtelfinale trifft der Rekordmeister auf den amtierenden Meister und Pokalsieger Bayer Leverkusen. Die beiden Topteams der Liga tragen es am 4./5. und 11./12. März aus.
Sie treten damit nach zwei Liga-Duellen und einem Pokalspiel zum vierten und fünften Mal in dieser Spielzeit gegeneinander an. Randnotiz: Leverkusens Trainer Xabi Alonso hat, seit er das Amt bei der Werkself übernommen hat, kein Pflichtspiel gegen Bayern verloren (drei Siege, drei Unentschieden). Der Spanier ist auch der erste Trainer, der keine seiner ersten fünf Bundesliga-Begegnungen gegen die Bayern Preis geben musste (zwei Siege, drei Unentschieden). Zuletzt beim 0:0 vor einer Woche wurden dem FC Bayern die Grenzen von den Leverkusenern aufgezeigt, den Punktgewinn konnte die Münchener als äußerst glücklichen verbuchen.
Leverkusens Rolfes mit lockerem Spruch
Das Hinspiel findet in München statt, weil die Bayern in der Gruppenphase schlechter als Leverkusen abgeschnitten haben und den Umweg über die Play-offs nehmen mussten. Die Entscheidung fällt dann eine Woche später in der BayArena. Für die beiden gab es bei dem reformierten Champions-League-Modus nur jeweils zwei Gegneroptionen, ihnen hätten auch Atlético Madrid (Bayern) und Real Madrid (Bayer) blühen können. Die spanischen Spitzenklubs ermittel nun stattdessen im Stadtderby den Viertelfinalisten.
„Andy Möller hätte wahrscheinlich gesagt: München oder Madrid, Hauptsache Italien“, sagte Bayer Leverkusens Sportchef Simon in Anlehnung an einen legendären Spruch, der dem früheren Nationalspieler („Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“) zugeschrieben wird. Möller bestritt allerdings später, dies gesagt zu haben.
Münchens Sportvorstand Max Eberl („Wenn man sagt Europapokal, dann würde man gerne international spielen“) hatte im Vorfeld eine leichte Präferenz für Atlético geäußert. Auch der weitere Turnierbaum bis zum Finale steht damit fest. Der Sieger aus Bayern gegen Leverkusen wird im Viertelfinale gegen Inter Mailand oder Feyenoord Rotterdam spielen. Im Halbfinale wären der FC Barcelona oder Borussia Dortmund mögliche Gegner. Eine Neuauflage des Finales von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich.
Der BVB trifft unterdessen in der Runde der letzten 16 auf OSC Lille aus Frankreich. Nach Sporting Lissabon in den Play-offs bekommt es die Borussia also auch im Achtelfinale mit einem Widersacher zu tun, der nicht zum Favoritenkreis gehört. Das Team um den früheren Dortmunder Thomas Meunier und Kylian Mbappés Bruder Ethan ist als sehr defensivstarke Mannschaft einzustufen, die in der Ligue 1 im Schnitt nur ein Gegentor pro Spiel kassiert. Zweiter möglicher Gegner wäre Aston Villa gewesen. Die Engländer treffen nun auf den FC Brügge. Gegen Lille treten die Dortmunder zunächst zu Hause an.
„Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen“, hatte Sportdirektor Sebastian Kehl vor der Auslosung gesagt: „Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen“. An diesem Samstagabend (18.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) empfängt Dortmund das Team aus Köpenick.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die selbst ernannte zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga nur auf Platz elf – und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier, also der Qualifikation für die Champions League. Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklassen-Fußball in Dortmund.
„Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben“, sagte Kehl. Ganz so uninteressant ist die Champions League für den BVB dann also natürlich doch nicht.
Für den FC Bayern ohnehin nicht. Die Meisterschaft scheint entscheiden, Formschwankungen wie zuletzt hin oder. Jetzt gilt es, international nachzulegen. „Finale dahoam, das könnte was Großartiges werden. Alle, die ein bisschen was mitbekommen haben von 2012, was vor dem Spiel los war, auch nach und während des Spiels, wie stark es die Menschen bewegt: Das ist es, was das Entscheidende ist“, hatte Münchens Stürmer Thomas Müller gesagt.
Er sei „kein Träumer, aber es ist natürlich reizvoll. Da wollen wir hin. Allein wenn ich überlege, es geht in Richtung Viertelfinale, Halbfinale. Wenn die Vorstellung konkreter wird, dass man es schaffen könnte ins Finale im Wohnzimmer, dann wird es natürlich kribbelig, dann gibt es dem Ganzen das nötige Salz in der Suppe.“
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sieht den OSC Lille als interessanten und machbaren Gegner im Achtelfinale der Champions League. „Auch wenn wir das Hinspiel zu Hause bestreiten, ist es unser Anspruch und klares Ziel, diese herausfordernde Hürde zu nehmen und uns für das Viertelfinale zu qualifizieren“, sagte der 45-Jährige nach der Auslosung.
Nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart ist die kleine Euphoriewelle bei Borussia Dortmund nach zuvor drei ungeschlagenen Spielen verflogen. Die Aufholjagd auf die internationalen Plätze dürfte nun immer schwieriger werden.
Während die direkte Konkurrenz aus Stuttgart weiter fleißig Punkte sammelt, könnte sich bei den Schwaben im Sommer eine große Veränderung anbahnen. Ein Weltstar könnte schon bald in die Bundesliga wechseln – und Borussia Dortmund dabei eine entscheidende Rolle spielen!
Borussia Dortmund: Wird Fabregas zum Hoeneß-Nachfolger?
Der VfB Stuttgart hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Während man vor gut eineinhalb Jahren noch knapp dem Abstieg in die zweite Liga entkam, spielt man in dieser Saison in der Champions League und gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams. Der Macher dieser Erfolgsstory: Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach hat den Verein komplett auf links gekrempelt. Eine Entwicklung, die andernorts nicht unbemerkt bleibt.
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Sollte der gebürtige Münchener im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und einen Tapetenwechsel anstreben, soll der VfB Stuttgart nun einen möglichen Nachfolger auserkoren haben – und der hört auf den Namen Cesc Fabregas. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach sei der ehemalige Weltklassespieler, der unter anderem für Barcelona und Chelsea kickte, ein Kandidat in Stuttgart, sollte Hoeneß im Sommer tatsächlich weg sein.
Hoeneß beim BVB im Gespräch?
Fabregas wäre ohne Zweifel eine mutige Wahl der Stuttgarter Verantwortlichen, schließlich hat der 37-Jährige noch nicht sonderlich viel Erfahrung als Übungsleiter. Derzeit trainiert er den italienischen Erstligaufsteiger Como 1907, leistet dort mit aktuell Tabellenplatz 15 solide Arbeit. Klar ist jedoch auch: Geht es nach dem VfB, bleibt Hoeneß den Schwaben erhalten.
Doch der könnte andere Pläne haben. Denn mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig sollen gleich mehrere Klubs an den Diensten des 42-Jährigen interessiert sein. Interessant: Vor der Installation von Niko Kovac wurde auch Borussia Dortmund ein Interesse an Hoeneß nachgesagt. Liefert Kovac jetzt nicht ab, könnte das Thema im Sommer möglicherweise neu aufgerollt werden.