Kategorie: Borussia Dortmund

  • Borussia Dortmund schlägt heimlich, still und leise zu – bringt ER die Wende?

    Borussia Dortmund schlägt heimlich, still und leise zu – bringt ER die Wende?


    Nach der 6:0-Gala gegen Union Berlin ist die Stimmung bei Borussia Dortmund erstmals seit vielen Wochen wieder etwas ruhiger. Man konnte an die internationalen Plätze heranrücken und den Fans endlich wieder ein Feuerwerk liefern.

    Neben all der Freude über diesen Erfolg ist eine neue Personalie bei Borussia Dortmund völlig untergegangen. Auch, weil der er dem BVB in Zukunft hinter den Kulissen helfen soll. Wird er zu einem wichtigen Faktor?

    Borussia Dortmund holt neuen Spielanalysten

    „Ich freue mich, mitteilen zu können, dass ich zum Champions-League- und Bundesliga-Riesen Borussia Dortmund gewechselt bin! Es ist eine unglaubliche Chance, Teil eines Vereins mit einer so reichen Geschichte, einer leidenschaftlichen Fangemeinde und dem Streben nach Spitzenleistungen zu sein“, schreibt Ex-Leicester-Co-Trainer Steven Rands bei „LinkedIn“.

    „Ich freue mich darauf, einen Beitrag zu der vor mir liegenden Reise zu leisten und mit einigen der besten Köpfe des Sports zusammenzuarbeiten“, so Rands weiter. Von nun an wird er also ein wichtiger Teil des Analyse-Teams sein. Kovac soll den 39-Jährigen bei seiner Ankunft mitgebracht haben.

    ++ Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext ++

    Rands blickt bereits auf eine Menge Erfahrung im Spitzenfußball zurück. Unter anderem fungierte er unter Pep Guardiola sieben Jahre als Spielanalyst bei Manchester City – auch mit Trainergrößen wie Frank Lampard, Nuno Espirito Santo und Steve Cooper arbeitete er zusammen.

    Liverpool-Co-Trainer spielt entscheidende Rolle

    Rands hat sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf in der Branche erarbeitet, in England gilt er als einer der Pioniere der modernen Spielanalyse. „Die Verschmelzung der beiden Rollen von Coaching und Analyse beginnt sich mehr und mehr zu vollziehen. Es kommt immer häufiger vor, dass ein Analytiker auf der Bank sitzt und dem Spieler direkt Anweisungen gibt, anstatt den Weg über den Trainer zu nehmen“, erklärte er beispielsweise 2022 in einem Interview mit „TGG“.


    Weitere News:


    Kovac kennt seinen neuen Analysten über seinen Ex-Co-Trainer Aaron Briggs, mit dem er beim VfL Wolfsburg zusammenarbeitete. Briggs ist mittlerweile Individualtrainer von Arne Slot beim FC Liverpool, kennt Rands jedoch bestens aus gemeinsamen City-Zeiten. Nun hat Briggs Rands zum BVB geschleust, während er mit den „Reds“ um Titel kämpft.



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  • Die Bundesliga im TV, Livestream und Liveticker

    Die Bundesliga im TV, Livestream und Liveticker


    Am 24. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 empfängt St. Pauli am Samstag Borussia Dortmund. So verfolgt ihr das Topspiel im TV, Livestream und Liveticker.

    Borussia Dortmund hat sich vergangene Woche beim 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin den Frust von der Seele geschossen. Serhou Guirassy traf gleich vier Mal ins Netz der Köpenicker.

    Nun wartete auf den BVB um Neu-Coach Niko Kovac der nächste Gegner aus dem unteren Tabellendrittel der Bundesliga.

    Der FC St. Pauli erwartet die Dortmunder. Das Team von Trainer Alexander Blessin steht nach drei Niederlagen in Serie unter Druck.

    Schließlich schrumpft der Abstand der Hamburger zu den Abstiegsrängen, wenngleich es vor dem Spieltag noch sechs Punkte auf den Relegationsplatz sind.

    St. Pauli gegen Dortmund live: Läuft die Bundesliga im Free-TV?

    Nein, die Partie zwischen Dortmund und Union Berlin läuft nicht im Free-TV.

    St. Pauli vs. BVB live: Wer zeigt das Bundesliga-Spiel im Pay-TV?

    Das Spiel ist am Samstag um 15:30 Uhr auf Sky zu sehen. Um die Sender zu empfangen, muss zuvor ein Pay-TV-Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen werden.

    Bundesliga live: Wo kann ich St. Pauli vs. Dortmund im Livestream sehen?

    Wenn ihr ein Pay-TV-Abo bei Sky habt, könnt ihr den Stream via Sky Go abspielen. Alternativ gibt’s auch einen Livestream bei WOW TV. Um Zugang zu erhalten, müsst ihr zuvor ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

    St. Pauli – Borussia Dortmund live: Wo gibt’s einen Liveticker zur Bundesliga?

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  • Was Hoffnung auf die Trendwende macht

    Was Hoffnung auf die Trendwende macht


    Seit vier Spielen sieglos, seit 340 Minuten ohne Torerfolg: Der FC St. Pauli ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga unter Druck geraten. Was Hoffnung macht vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund: Die Personallage hat sich entspannt.

    Robert Wagner und Manolis Saliakas mischen voll mit

    Zwar muss der Aufsteiger weiter auf seinen Top-Torschützen Morgan Guilavogui, Innenverteidiger Karol Mets (Patellasehne) und Sechser James Sands (Wadenbeinbruch) verzichten. Nachdem es der seit November ausgefallene Connor Metcalfe zuletzt bereits wieder in den Kader geschafft hatte, scheint auch die lange Leidenszeit von Robert Wagner bald vorbei zu sein. Am Mittwoch absolvierte der defensive Mittelfeldspieler erstmals das volle Trainingsprogramm mit der Mannschaft. 

    Dass die Freiburg-Leihgabe allerdings am Samstag bereits ins Spieltagsaufgebot rutscht, ist eher unwahrscheinlich. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass ein anderer noch eine weitere Partie verpasst: Manolis Saliakas hatte zuletzt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen. Nach intensiven Laufeinheiten in der Vorwochen hat der Grieche am Dienstag Teile des Mannschaftstrainings absolviert und am Mittwoch die Einheit komplett durchgezogen: Passübungen, Steigerungsläufe, Flanken, Torabschlüsse, Zweikämpfe – der Rechtsverteidiger hielt sich nicht zurück.

    Auffällig: In einer Umschaltspielform mit Torabschlüssen bildet Saliakas mit Eric Smith, Jackson Irvine, Elias Saad, Noah Weißhaupt und Johannes Eggestein ein Team. Ein Indiz dafür: Sollte der 28-Jährige auch die kommenden Trainingstage gut überstehen, dürfte er am Samstag vermutlich ein Kandidat für die Startelf sein.

    FC St. Pauli braucht gegen den BVB sein Power-Duo

    Alternativen hat Trainer Alexander Blessin zwar im Kader – aber keinen gleichwertigen Ersatz. Siebe Van der Heyden hatte als Schienenspieler nicht überzeugen können, Lars Ritzka und Adam Dzwigala sind im Vergleich zu Saliakas deutlich defensiver ausgerichtet. In der aktuellen Phase aber brauchen die Hamburger nach drei Niederlagen in Folge nicht nur seriöse Abwehrarbeit auf den Flügeln, sondern Spieler, die sich auch wechselseitig konsequent mit in den Angriff einschalten. Treu und Saliakas bilden das passende Power-Duo, um den Gegner vor Herausforderungen zu stellen. 

    Angesichts der Abschlussschwäche zuletzt dürfte Blessin überdies darauf hoffen, dass andere in die Bresche springen, wenn die Offensivkräfte sich schwertun. Wie zu Saisonbeginn, als der Neuling erst im sechsten Heimspiel seinen ersten Treffer am Millerntor und auch den ersten Heimsieg bejubeln konnte. Den Part des Dosenöffners beim 3:1 gegen Holstein Kiel Ende November hatte dabei Manolis Saliakas übernommen.

    Saliakas schon einmal gegen Holstein Kiel Dosenöffner

    Nach einer Spielverlagerung war der Grieche angerauscht gekommen und hatte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe und mit Unterstützung des Innenpfostens St. Paulis ersten Bundesliga-Heimtreffer in dieser Saison erzielt. Strategie, Technik, Wucht, Überzeugung und Spielglück waren damals in jener 25. Minute die Zutaten, die den Bann hatten brechen lassen.

    „Ein besonderer Moment, vor allem, weil meine Mutter im Stadion war“, hatte Saliakas nach dem Spiel erklärt. Vielleicht wird er also für seine Mutter kurzfristig ein Flugticket kaufen, damit sie sich aus Griechenland auf den Weg macht, um am Samstag erneut im Millerntor-Stadion ihm als Glücksbringer zu dienen. Einen Dosenöffner wie damals gegen Kiel könnten die Kiezkicker auch in der aktuell schwierigen Lage gut gebrauchen.



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  • Die Bundesliga im TV, Livestream und Liveticker

    Die Bundesliga im TV, Livestream und Liveticker


    Am 24. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 empfängt St. Pauli am Samstag Borussia Dortmund. So verfolgt ihr das Topspiel im TV, Livestream und Liveticker.

    Borussia Dortmund hat sich vergangene Woche beim 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin den Frust von der Seele geschossen. Serhou Guirassy traf gleich vier Mal ins Netz der Köpenicker.

    Nun wartete auf den BVB um Neu-Coach Niko Kovac der nächste Gegner aus dem unteren Tabellendrittel der Bundesliga.

    Der FC St. Pauli erwartet die Dortmunder. Das Team von Trainer Alexander Blessin steht nach drei Niederlagen in Serie unter Druck.

    Schließlich schrumpft der Abstand der Hamburger zu den Abstiegsrängen, wenngleich es vor dem Spieltag noch sechs Punkte auf den Relegationsplatz sind.

    St. Pauli gegen Dortmund live: Läuft die Bundesliga im Free-TV?

    Nein, die Partie zwischen Dortmund und Union Berlin läuft nicht im Free-TV.

    St. Pauli vs. BVB live: Wer zeigt das Bundesliga-Spiel im Pay-TV?

    Das Spiel ist am Samstag um 15:30 Uhr auf Sky zu sehen. Um die Sender zu empfangen, muss zuvor ein Pay-TV-Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen werden.

    Bundesliga live: Wo kann ich St. Pauli vs. Dortmund im Livestream sehen?

    Wenn ihr ein Pay-TV-Abo bei Sky habt, könnt ihr den Stream via Sky Go abspielen. Alternativ gibt’s auch einen Livestream bei WOW TV. Um Zugang zu erhalten, müsst ihr zuvor ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

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  • Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”

    Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”



    Marin Ljubicic ist der einzige Winterzugang bei Union Berlin. Und feierte einen Einstand nach Maß: Der Kroate war bei seinem Debüt in Hoffenheim gleich erfolgreich. Nun sprach er erstmals in einer Medienrunde.

    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.


    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.

    imago images / Matthias Koch


    Lediglich Marin Ljubicic ist in der Wintertransferperiode zum Kader der Eisernen hinzugestoßen. Bisher durfte der Stürmer noch nicht von Beginn an ran, vielleicht aber dann am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Zuvor sprach der Kroate in einer Medienrunde erstmal über …


    … sein Debüt in Hoffenheim: “Als ich hierher gekommen bin, hatte ich nur zwei Trainingstage mitgemacht vor dem Spiel. Ich musste mich erstmal an die neue Situation gewöhnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich direkt im Kader stehen würde. Es war ein sehr glücklicher Moment, als ich eingewechselt wurde und bei meiner Premiere gleich noch treffen konnte.”


    Es war die höchste Niederlage meiner Karriere.


    Marin Ljubicic über das 0:6 beim BVB


    … das 0:6-Debakel in Dortmund: “Das war eine große Schande. Wir haben erst 75 Minuten gut gespielt, wir hatten Chancen, sie hatten Chancen. Das Eigentor war unglücklich, aber die letzten 15 Minuten dürfen so nicht passieren, es war die höchste Niederlage meiner Karriere.”


    … seinen Wechsel im Winter zu Union: “Ich hatte ein paar andere Optionen, aber darüber rede ich jetzt nicht. Union war die beste Option für mich, weil es für mich einen großen Schritt darstellt. Von Kroatien nach Österreich und dann nach Deutschland. Das ist für jeden jungen Spieler ein Traum. Bei meiner Ankunft haben mir die kroatischen Spieler im Kader sehr geholfen, mich hier im Verein und in der Stadt zurechtzufinden.”


    … seine Lieblingsposition: “Ich mag es, mehr im Zentrum zu spielen. Egal, ob mit einem anderen Stürmer oder alleine. In Linz und in Split habe ich ebenso auf dem rechten Flügel gespielt. Ich habe viele Positionen gespielt. Aber im Zentrum fühle ich mich am wohlsten, weil ich auf der Position am stärksten bin.”


    … das anstehende Spiel gegen Holstein Kiel am Sonntag: “Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns nach der Pleite in Dortmund. Wir müssen auf die drei Punkte gehen. Nur darum geht es in dem Spiel.”


    … Trainer Steffen Baumgart: “Er ist sehr streng und findet auf dem Platz immer die richtigen Worte. Dabei führt er viele Einzelgespräche. Obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen, weil er nur Deutsch redet, verstehen wir seine Anweisungen trotzdem.”

    Aufgezeichnet von Jannis Klimburg



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  • BVB: Can-Verlängerung unter einer Bedingung

    BVB: Can-Verlängerung unter einer Bedingung


    Es scheint, als habe die Ankunft von Niko Kovac bei Emre Can einen Schalter umgelegt. Seit der Kroate bei Borussia Dortmund das Traineramt übernommen hat, reiht sich beim BVB-Kapitän eine starke Leistung an die nächste. Seit Anfang Februar präsentiert sich der 31-Jährige deutlich formverbessert und trägt mit seinen Leistungen auch dazu bei, dass Waldemar Anton (28) bisher zu den großen Verlierern unter Kovac zählt.

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    Auch Cans vertragliche Situation beim BVB hat sich offenbar gewandelt. Zählte der Routinier zuletzt angesichts seines 2026 auslaufenden Vertrags noch zu den klaren Verkaufskandidaten, liegt eine Verlängerung mit dem Abräumer laut der ‚Bild‘ zumindest wieder im Bereich des Möglichen. Zwar seien die Verantwortlichen in Hinblick auf Cans Zukunft grundsätzlich noch unentschlossen. Die Tendenz gehe aber dahin, dass die Can-Verlängerung bei erfolgreicher Europapokalteilnahme wieder realistische Chancen besitzt.

    Aktuell muss sich der BVB jedoch ordentlich strecken, um die Minimalziele zu erreichen. Derzeit liegen die Schwarz-Gelben auf Platz zehn mit sechs Punkten Rückstand auf die Europapokalplätze. Damit es sowohl für Can als auch die Borussia zum Happy End kommt, müssen beide ihre Form aus dem jüngsten 6:0-Sieg gegen Union Berlin dauerhaft bestätigen.



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  • Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus

    Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus


    Es war nicht nur das Ergebnis, das gegen Union Berlin (6:0) stimmte. Auch die kleinen Dinge wurden bejubelt. So etwa das Bundesliga-Debüt von Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka, der nach seiner Einwechselung zeigte, warum ihn Borussia Dortmund geholt hat.

    Die ersten Wochen davor war der Offensivspieler angeschlagen, konnte der Mannschaft noch nicht helfen. Doch jetzt macht er den Fans von Borussia Dortmund große Hoffnungen.

    Borussia Dortmund: Chukwuemeka feiert Debüt

    In der vergangenen Winter-Transferperiode wurde Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea ausgeliehen. Dabei sicherte Borussia Dortmund auch eine Kaufoption, die Berichten zufolge bei rund 35 Millionen Euro liegen soll. Ob der BVB dies auch ziehen wird, bleibt abzuwarten. Dafür müsste der 21-Jährige in den kommenden Monaten die Verantwortlichen überzeugen.


    Auch interessant: BVB: Experte legt sich fest – Fans hören ganz genau hin


    Die ersten Wochen in Dortmund verliefen für Chukwuemeka nicht so, wie erhofft. Knieprobleme verhinderten, dass er von Beginn an auflaufen kann. Beim 3:0 gegen Sporting Lissabon feierte er sein Debüt in der Champions League, gegen Union Berlin war es dann in der Bundesliga so weit.

    „Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft. Vor allem in der 2. Halbzeit waren wir gut. Das waren drei wichtige Punkte, die wir geholt haben“, freute sich Chukwuemeka nach dem Spiel. Aber auch, dass er rund 20 Minuten Einsatzzeit bekam, erleichtert den Neuzugang und den BVB.

    Bald in der Startelf?

    Anschließend erklärte Chukwuemeka, dass er seine physischen Probleme komplett hinter sich gelassen hat. „Ich hoffe jetzt, dass ich voll angreifen kann“, so der Mittelfeldspieler. Feiert er nach seinem Debüt bald auch seinen ersten Einsatz für Borussia Dortmund von Anfang an?


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    Cheftrainer Niko Kovac würde sich darüber definitiv freuen. Der Neu-Coach des BVB ist von Chukwuemeka hellauf begeistert. „Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in die Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt“, so Kovac. Sollte er fit bleiben, steht einem Startelf-Einsatz womöglich schon gegen den FC St. Pauli nichts mehr im Wege.



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  • Sein später BVB-Durchbruch wäre typisch

    Sein später BVB-Durchbruch wäre typisch


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    Pascal Groß ist beim BVB bisher unter den Erwartungen geblieben – auch den eigenen. Nun ist die Hoffnung auf einen Durchbruch gegeben.

    Dortmund – Pascal Groß musste nach dem beeindruckenden Sieg von Borussia Dortmund gegen Union Berlin am Samstag trotz vier Assists das Rampenlicht mit Serhou Guirassy teilen. Der Stürmer erzielte vier der sechs BVB-Tore gegen die teils überforderten Gäste aus Köpenick und stand somit noch mehr im Fokus als Groß, der an diesem Abend als sein kongenialer Vorlagengeber glänzte.

    Groß ist kein Lautsprecher und verbrachte den Höhepunkt seiner Karriere bei dem international weniger beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion. So entstand der Eindruck, er sei ein Spätzünder, da er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu großer Anerkennung gelangte.

    BVB ist der erste Topklub in der Vita von Pascal Groß

    Der gebürtige Mannheimer bestritt sein erstes von mittlerweile zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 im Alter von 32 Jahren. Erst vor der aktuellen Saison wechselte er mit dem BVB zu einem anerkannten Top-Klub.

    Nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann kannten seine Qualitäten bereits zuvor, auch Fachleute schätzten Groß schon lange. Sein Wechsel zum BVB war mit hohen Erwartungen verbunden, da kam immerhin ein erfahrener Profi mit langen Jahren der Erfahrung in der Premier League nach Dortmund.

    Pascal Groß scheint in diesen Tagen endgültig beim BVB angekommen zu sein.
    Pascal Groß scheint in diesen Tagen endgültig beim BVB angekommen zu sein. © IMAGO/UWE KRAFT

    Groß wurde in einer Führungsrolle erwartet und als Leistungsträger eingeplant. Diesen Anspruch konnte der 33-Jährige bisher nicht regelmäßig erfüllen. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß kann als erster BVB-Gewinner unter Niko Kovač gelten

    Unter Trainer Niko Kovač kann Groß bisher als ein großer Gewinner gelten. Während der frühere Coach Nuri Şahin ihn oft in der Startelf hin- und herschob und notgedrungen als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite sichtbar wurden, hat Kovač eine klare Rolle für ihn definiert.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, lobte Kovač nach dem Spiel gegen Union.

    Nico Schlotterbecks Choreo-Hinweis an BVB-Kollege Groß

    Groß verriet in der Talksendung ein einfaches Erfolgsrezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Rückhalt der Fans ist gewiss ein wichtiger Faktor für die BVB-Profis, die in dieser Saison oft verunsichert wirken. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, erklärte Groß.

    Groß tritt in der BVB-Kabine als Mahner auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun zurückgekehrt ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende wäre typisch für die laufende Spielzeit. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die fehlende Konstanz ist natürlich auch in der Kabine ein Thema. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und seinen Mitspielern.

    Herzfußballer Pascal Groß: „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft“

    Die These, dass der BVB besser dastehen würde, wenn mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader wären, ist durchaus berechtigt. Niederlagen nagen an dem Routinier, der im positiven Sinn als fußballverrückt gilt und dem viele Wegbegleiter eine Trainerkarriere vorhersagen. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler ist abzunehmen, wenn er davon spricht, wie wichtig ihm der Fußball ist, den er klassisch „vom Hobby zum Beruf“ machen konnte, wie er sagte: „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Obwohl Groß unter den Erwartungen geblieben ist, wird es in Dortmund weiterhin geschätzt, wenn Spieler ihr Möglichstes geben. Es müssen nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein, solange Einstellung, Wille und Leidensbereitschaft stimmen.



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  • Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen

    Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen


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    Borussia Dortmund hofft nach dem 6:0 gegen Union Berlin auf die Wirkung einer Initialzündung. Das gilt auch für Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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  • Ricken schafft BVB-Tradition ab: Sportchef schwimmt sich frei

    Ricken schafft BVB-Tradition ab: Sportchef schwimmt sich frei


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    Die zentralen Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ diskutiert. Lars Ricken hat sie nun abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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