BVB-Frauen geben Spiel gegen Kölns U21 spät aus der Hand
Die Frauenmannschaft von Borussia Dortmund musste sich am vergangenen Sonntag in einem spannenden Spiel gegen die U21 des 1. FC Köln mit einem Unentschieden zufrieden geben. Nach einer soliden ersten Halbzeit, in der die BVB-Frauen die Kontrolle über das Spiel gewonnen hatten, verloren sie in der Schlussphase den Faden und kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer.
Spielverlauf und taktische Aufstellung
Von Beginn an setzten die Dortmunderinnen auf ein offensives Spiel. Trainerin Vera P.: „Wir wollten früh für Druck sorgen und unsere Chancen nutzen.“ Diese Taktik zahlte sich aus: Bereits in der 15. Minute erzielte Stürmerin Jana K. das erste Tor für den BVB. Effiziente Kombinationen im Mittelfeld und präzise Pässe ermöglichten es den Dortmunderinnen, das Spielgeschehen zu dominieren.
Die Kölnerinnen fanden kaum ins Spiel und konnten wenig Offensive zeigen. „Wir hatten große Probleme, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und letztlich die nötigen Akzente zu setzen“, gab Trainerin Lisa T. nach dem Spiel zu. Trotz des Rückstands hielten die Kölnerinnen jedoch die defensive Struktur und warteten auf ihre Chance.
Wendepunkt in der zweiten Halbzeit
Nach der Halbzeitpause blieb das Bild zunächst unverändert. Der BVB drängte auf das zweite Tor, während Köln defensiv gut organisiert blieb. Doch in der 70. Minute kam es zu einem der entscheidenden Momente des Spiels: Ein individueller Fehler in der BVB-Abwehr ermöglichte Kämpferin Marie L. von Köln eine vielversprechende Gelegenheit, die sie jedoch nicht nutzen konnte.
Dies schien die Kölnerinnen jedoch zu beflügeln. In der 75. Minute gelang es Köln, mehr Druck aufzubauen und die Dortmunderinnen in die eigene Hälfte zurückzudrängen. Trainerin Vera P. reagierte mit Auswechslungen, um frische Energie ins Spiel zu bringen.
Drama in der Nachspielzeit
Das Spiel nahm in der Nachspielzeit eine dramatische Wendung. Die BVB-Frauen schienen dem sicheren Sieg entgegenzueilen, doch dann kam es wie so oft im Fußball: Nach einer Ecke für Köln fiel der Ausgleichstreffer durch Kopfballspielerin Anna M. in der 92. Minute. Der Jubel der Kölner Spielerinnen kannte keine Grenzen, während die Dortmunderinnen in enttäuschtem Schweigen das Spielfeld verließen.
Statements nach dem Spiel
Die Kommunikation in der Dortmunder Kabine war nach dem Spiel von Enttäuschung geprägt. „Das ist bitter. Wir hatten das Spiel in der Hand“, so die Kapitänin Laura S. „Wir müssen vor allem lernen, solche Spiele über die Zeit zu bringen.“ Trainerin Vera P. ergänzte: „Es ist wichtig, jetzt den Kopf hochzuhalten und aus den Fehlern zu lernen.“
Auf Seiten des 1. FC Köln herrschte eine andere Stimmung. „Wir haben nie aufgegeben und uns belohnt. Dies gibt uns einen Schub für die kommenden Partien“, freute sich Trainerin Lisa T. über den Punktgewinn. Ihre Spielerinnen lobten den Teamgeist, der sie zur späten Rettung begleitet hatte.
Ausblick auf die kommenden Spiele
Für die BVB-Frauen steht bereits am kommenden Sonntag das nächste Match an, in dem sie die Niederlage gegen Köln vergessen machen möchten. Ein Sieg wird dringend benötigt, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren. Die Kölnerinnen hingegen können mit dem gewonnenen Punkt auf eine positive Entwicklung hoffen und hoffen, selbst gegen stärkere Gegner bestehen zu können.
Die BVB-Frauen sind gefordert, das Erlebte zu verarbeiten und das Augenmerk über die gesamte Spielzeit hinweg auf die eigene Leistung zu richten. Das nächste Heimspiel könnte der entscheidende Moment im Saisonverlauf werden.