Alba Berlin ist die Revanche für die 85:96-Niederlage gegen die Rostock Seawolves geglückt. Das Team von Cheftrainer Israel Gonzalez gewann das Rückspiel bei den Mecklenburgern mit 78:71 (36:45) und feierte damit im 19. Spiel den neunten Erfolg. Bester Werfer aufseiten der Berliner war Matt Thomas, der 18 Punkte erzielte.
Beide Teams agierten anfangs auf Augenhöhe. Mitte des ersten Viertels konnte sich Rostock dann das erste Mal ein kleines Polster erspielen, bevor Alba den Anschluss wieder herstellte. Kurz vor der Pause trumpfte Rostock erneut auf.
Alba ließ sich allerdings nicht vorentscheidend abschütteln. Zwar brauchte das Team nach der Pause ein paar Minuten, um zu seinem Spiel zu finden, verkürzte den Rückstand dann aber zusehends und übernahm nach einem Dunking von Yanni Wetzell zum 51:49 erstmals wieder die Führung. Im Schlussabschnitt zog Alba dann davon. Rostock gelang es nicht mehr, die Berliner unter Druck zu setzen und die Niederlage abzuwenden.
Die Fans von Borussia Dortmund haben es in dieser Saison nicht leicht. In der Bundesliga enttäuscht man mit Tabellenplatz elf bislang auf ganzer Linie, auch in der Champions League muss man in den Playoffs eine Extrarunde drehen.
Vor allem ein Spieler zeigte inmitten dieser Misere von Borussia Dortmund zuletzt schwache Leistungen, die Kritik an ihm wurde am vergangenen Wochenende sogar noch größer. Nun springt Sportdirektor Kehl dem Spieler zur Seite!
Borussia Dortmund: Kehl nimmt Brandt in Schutz
Ein großes Raunen ging am Samstagnachmittag (8. Februar) durch den Dortmunder Signal Iduna Park, als Julian Brandt die letzte Möglichkeit zum Ausgleichstreffer gegen den VfB Stuttgart in den Sand setzte. Sein Freistoß aus vielversprechender Position landete in der Südtribüne. Es hagelte Kritik auf den 28-Jährigen, der seine zuletzt durchwachsenen Leistungen bestätigte.
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Sportdirektor Sebastian Kehl nimmt den deutschen Nationalspieler gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ jetzt aus der Schusslinie: „Es geht jetzt nicht um Julian Brandt. Einige Spieler haben bei uns Luft nach oben. Es ist klar, dass wir alles dafür tun, dass jeder Einzelne wieder bessere Leistungen bringt“. Allerdings gibt auch der BVB-Boss zu: „Es ist richtig, dass der ein oder andere nicht dauerhaft sein höchstes Level abruft“.
Brandt-Verlängerung vom Tisch?
Angesichts des nur noch bis 2026 laufenden Vertrags von Julian Brandt in Dortmund steht die BVB-Chefetage in den kommenden Monaten vor einer schwierigen Entscheidung: Zeigt die Formkurve des 28-Jährigen nicht schon bald nach oben, dürfte eine Vertragsverlängerung nur schwer zu rechtfertigen sein.
Allerdings steht auch fest: Findet Brandt wieder zu alter Stärke, ist er bei Borussia Dortmund fast nicht zu ersetzen. Die BVB-Fans dürften also darauf hoffen, dass der Turnaround beim Mittelfeldass schon bald einsetzt.
Die Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach setzen sich in eigener Halle gegen Blomberg-Lippe durch.
Die Bundesliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach haben einen Achtungserfolg eingefahren und am Mittwochabend das Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe erstaunlich deutlich für sich entschieden. Die Flames setzten sich mit 31:21 (16:10) durch. Erfolgreichste Werferin bei den Hessinnen war Nina Engel mit fünf Treffern. Bensheim ist Tabellenfünfter, Blomberg-Lippe immerhin Vierter.
Der Mittwoch startet mit zwei spannenden Duellen und möglicherweise fiel schon eine Vorentscheidung über den Heimvorteil in den Play-offs: Der Vierte Thüringer HC reiste mit sechs Zählern Polster zum Fünften VfL Oldenburg – und siegte dort. Die HSG Blomberg-Lippe reiste als Dritter zum Auswärtsspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach und büßte dort mit einer klaren Niederlage zwei Punkte des Vorsprungs ein.
Eine klare Sache war in der Partie zwischen dem Zweiten Borussia Dortmund und dem punktlosen Schlusslicht TSV Bayer 04 Leverkusen erwartet worden, am Ende setzte sich der Favorit aber beim 30:27 nur mit Mühe durch. Am Donnerstag ist dann der Deutsche Meister HB Ludwigsburg gegen den Buxtehuder SV gefordert. Das Team von Dirk Leun hat sich auf Platz 8 vorgearbeitet, der am Ende für die Play-offs reichen würde.
Am Samstag sind vor allem Buxtehudes direkte Konkurrenten im Einsatz. Frisch Auf Göppingen hat zwei Zähler Rückstand auf den BSV und zwei Punkte mehr als der Kontrahent von der Sport-Union Neckarsulm. Der Pokalsieger TuS Metzingen hat schon doppelt so viele Punkte sammeln können, wie Gegner BSV Sachsen Zwickau, wo Anna Frankova nach ihrem Abschied wieder ins Ermstal kommt.
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1. Bundesliga Frauen am Mittwoch
Vor 1.446 Zuschauern trafen zwei Tabellennachbarn aufeinander – allerdings lagen sechs Punkte zwischen dem als Tabellenvierten angereisten Thüringer HC und dem Fünften Oldenburg. Die Gastgeberinnen agierte allerdings bis in die Schlussphase auf Augenhöhe, sie liefen allerdings fast durchgehend einem Rückstand hinterher.
Mit einer Dreier-Serie hatte der THC den ersten Treffer der Oldenburgerinnen gekontert und legte in der Folge vor – auf mehr als drei Tore ließ der VfL die Gäste aber nicht davonziehen. Beim 25:27 hofften die Hausherrinnen noch, ein Doppelschlag besiegelte dann aber das 25:29, bei der es bei Sieger aus Thüringen insgesamt elf verschiedene Torschützinnen gab.
Die HSG Blomberg-Lippe plagen Personalsorgen, mit Amber Verbraeken fiel eine weitere Spielerin aus. Im Duell der beiden Halbfinalisten des Final4 der Frauen konnten die Gäste diese bei der HSG Bensheim/Auerbach nicht kompensieren, der Tabellendritte kassierte eine deutliche 21:31-Niederlage.
Nach einem frühen 1:6 kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, sie konnten aber nicht entscheidend verkürzen – auch nicht als sie nach dem 10:16 zur Pause die siebte Feldspielerin brachten. “Wir haben alles versucht, was wir heute machen konnten. Leistungstechnisch lagen diese zehn Tore zwischen uns und den Flames”, räumte HSG-Coach Steffen Birkner nach dem 21:31 offen ein.
Die Favoritenrolle ist klar verteilt, wenn der Zweite Borussia Dortmund auf das punktlose Schlusslicht Bayer Leverkusen trifft. Zumal sich der BVB noch einmal hochkarätig mit Lois Abbingh verstärkt hat – mit Liv-Stine Eckardt stand zudem eine neue Torhüterin erstmals im Kader, der heute insgesamt zwölf verschiedene Torschützinnen aufwies.
Die Favoritinnen legten zwar von der ersten Minute an vor, bis zum 8:8 hielt das Schlusslicht aber mit. Eine Vierer-Serie schien die Kräfteverhältnisse dann gerade zu rücken, doch Leverkusen blieb im Spiel und kam im zweiten Abschnitt nach zwischenzeitlichem Sieben-Tore-Rückstand kurz vor Schluss wieder auf zwei Tore heran – die Zeit reichte aber nicht mehr für eine Wende
1. Bundesliga Frauen am Donnerstag
Meister HB Ludwigsburg führt die Liga mittlerweile souverän an, der Buxtehuder SV hat sich nach dem Re-Start auf Rang 8 vorgearbeitet. Dennoch müssen die Niedersächsinnen weiter punkten, wenn man am Ende in die Play-offs will. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen beide Teams aufeinander, der Deutsche Meister konnte sowohl das DHB-Pokal-Achtelfinale (37:27) als auch das HBF-Hinspiel (41:34) in der Hansestadt für sich entscheiden.
Buxtehude plagt zudem die Grippewelle. Gleich vier Leistungsträger bleiben grippekrank daheim: Laura Kuske, Levke Kretschmann, Isa Ternede und Lotta Heider. Weiterhin fehlen werden auch die verletzten Jolina Huhnstock und Maja Schönefeld. Zudem hat sich der Klub auch noch von Mie Elen Rakstad getrennt.
1. Bundesliga Frauen am Samstag
Zwei Zähler trennen die Sport-Union Neckarsulm und Frisch Auf Göppingen vor dem Schwaben-Derby. Die Gäste könnten mit einem Sieg zum Buxtehuder SV aufschließen. Es geht um Big Points im Kampf um die Play-offs.
Die TuS Metzingen ist unter der neuen Cheftrainerin Miriam Hirsch in Schwung gekommen, hat sich im sicheren Mittelfeld etabliert und ihr Punktekonto ausgeglichen. Der BSV Sachsen Zwickau hatte nach gutem Saisonstart eine Negativserie und hat aber noch einmal nachgelegt. Neben Anna Frankova, die aus Metzingen zurückkehrte, schlug man auch beim CS Gloria 2018 Bistrita-Nasaud in Rumänien zu und holte die Französin Deborah Kpodar für den Rückraum.
Arsenal is among the clubs keeping a close eye on Jamie Bynoe-Gittens as the Borussia Dortmund winger continues to impress in the Bundesliga and Champions League this season. The young Englishman has emerged as one of Dortmund’s standout performers, attracting interest from several top European clubs.
Bynoe-Gittens, who was developed in Manchester City’s academy before moving to Germany, has flourished in Dortmund’s attacking setup. This season, he has played a key role in their Champions League campaign, scoring four goals and delivering electrifying performances on the wing. His ability to take on defenders, create chances, and finish clinically has made him one of the most exciting young wingers in European football.
His rise has naturally drawn attention from elite clubs, with Arsenal reportedly among those eager to bring him back to England. The Gunners are looking to add more attacking firepower to their squad, and Bynoe-Gittens’ skill set makes him an attractive option. However, signing him will not be easy, as other top teams across Europe, including those in the Premier League, are also monitoring his situation.
(Photo by Lars Baron/Getty Images)
Dortmund, well known for developing young talent before selling them for significant profits, is aware of the growing interest in Bynoe-Gittens. According to a report from Fichajes, the German club has set a price tag of at least €100 million for any team looking to sign him in the summer. They view him as their next big-money departure, following in the footsteps of Erling Haaland and Jadon Sancho—both of whom made lucrative moves to England after excelling at Dortmund.
Arsenal, if serious about securing Bynoe-Gittens, will need to act decisively and be prepared to meet Dortmund’s valuation. The Gunners have been searching for attacking reinforcements, and while they already have talented wingers in their squad, adding a player of his quality could significantly enhance their frontline.
For Dortmund, Bynoe-Gittens represents another successful investment in young English talent. His development has mirrored that of previous stars who have used the Bundesliga as a stepping stone to the Premier League. If he continues to deliver standout performances, there is little doubt that he will soon command a blockbuster transfer fee.
You agree not to give any personal abuse to other Arsenal fans. Everyone is allowed to hold their own opinions even if you disagree with them. It COSTS NOTHING TO BE POLITE TO OTHER ARSENAL FANS.
Borussia Dortmund gewann 2011 und 2012 den Meistertitel. Seitdem zieht der FC Bayern den Schwarzgelben davon.
München – Der FC Bayern besiegte am 21. Spieltag der Bundesliga Werder Bremen souverän mit 3:0. Borussia Dortmund hingegen, das mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Niko Kovač die Aufholjagd auf die Champions-League-Plätze starten wollte, unterlag zu Hause mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart.
FC Bayern besitzt 25 Punkte Vorsprung auf BVB
So führt der FC Bayern die Tabelle der Bundesliga mit 54 Punkten an, während Dortmund mit 29 Punkten auf dem elften Platz steht. Die Schwarzgelben, die sich in Deutschland als „zweite Kraft“ im Fußball sehen, liegen somit bereits satte 25 Punkte hinter den Münchnern.
BVB wurde 2011 und 2012 deutscher Meister
Seit der BVB 2011 und 2012 überraschend die deutsche Meisterschaft gewann, hat der Verein gegenüber dem FC Bayern deutlich an Boden verloren. Ab der Saison 2012/13 starteten die Münchner eine Serie von elf Meisterschaften in Folge. In der letzten Saison konnte Bayer 04 Leverkusen die Schwäche des Rekordmeisters nutzen und die Titelserie durchbrechen.
In der Vergangenheit wollte Dortmund immer dann zur Stelle sein, wenn der FC Bayern schwächelte. Seit 2013 gelang es dem BVB jedoch nur zweimal, das Meisterschaftsrennen bis zum Schluss spannend zu halten. In der Saison 2018/19 retteten die Münchner ihren Vorsprung von zwei Punkten am letzten Spieltag, und 2023/24 sicherten sie sich den Titel erst in den Schlussminuten dank des besseren Torverhältnisses.
FC Bayern hat über 200 Punkte mehr geholt!
Betrachtet man die Punktetabelle von der Saison 2012/13 an bis zum 21. Spieltag der laufenden Spielzeit, so hat der FC Bayern in diesem Zeitraum beeindruckende 205 Punkte mehr als der BVB gesammelt. Das entspricht durchschnittlich rund 16 Punkte Vorsprung pro Saison! Oder anders berechnet: Der FC Bayern holt im Vergleich zu Borussia Dortmund pro Saison fünf Siege und ein Unentschieden mehr.
Löst Leverkusen Dortmund ab?
Mit Blick auf diese Rivalität stellt sich die Frage, ob bald eine andere Mannschaft den schwächelnden BVB als „zweite Kraft“ im deutschen Fußball ablöst. Könnte Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig oder Eintracht Frankfurt diese Rolle übernehmen? Leverkusen hat jedenfalls mit dem Double-Gewinn 2024 ein Statement gesetzt.
Die Wende konnte Neu-Trainer Niko Kovac bei Borussia Dortmund noch nicht einleiten. Gegen den VfB Stuttgart setzte es eine bittere 1:2-Niederlage. Zu allem Überfluss gibt es jetzt auch noch schlechte Nachrichten für den BVB.
In der Champions League muss Borussia Dortmund nämlich ohne einen Star-Spieler auskommen. Er ist für das Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon nicht mit der Mannschaft mitgereist. Kovac muss sich etwas einfallen lassen.
Borussia Dortmund in Lissabon ohne Star!
Ohne Ramy Bensebaini geht es für Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon. Der Algerier, der in der laufenden Bundesliga- und Champions-League-Saison stets zur Stammkraft gehörte, ist nicht nach Portugal gereist, das hat der BVB verkündet. Der 29-Jährige wird wegen einer Muskelverhärtung fehlen.
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Wie lange Bensebaini ausfällt, ist unklar. Gut möglich, dass er schon am Wochenende für das Duell gegen den VfL Bochum (15. Februar, 15.30 Uhr) wieder zur Verfügung steht. In Lissabon muss Niko Kovac allerdings in der Abwehr umstellen.
Es ist gut möglich, dass Julian Ryerson auf die Bensebaini-Position rücken wird. Dafür wird dann Yan Couto auf der rechten Abwehrseite spielen. Allerdings könnte Kovac mit einem anderen Neuzugang auch etwas wagen.
Svensson vor Startelf-Debüt?
Am vergangenen Wochenende durfte der im Winter verpflichtete Daniel Svensson schon seine ersten Minuten im Trikot von Borussia Dortmund sammeln. Ob Kovac ihn jetzt für Ryerson direkt von Beginn an spielen lässt, ist unklar. Allerdings ist der Schwede eine Option für diese Position.
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Gute Nachrichten gibt es für Kovac aber auch. Niklas Süle stand gegen Stuttgart bereits im Kader, nun kehrt der zuletzt in der Liga gesperrte Nico Schlotterbeck in die Innenverteidigung zurück. Auch der andere Neuzugang Carney Chukwuemeka, der am Wochenende verletzungsbedingt (Schlag aufs Knie) fehlte, ist wieder in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Anders als Bensebaini war der 21-Jährige beim Abschlusstraining dabei und wird aller Voraussicht nach auch im Kader für das Auswärtsspiel in Lissabon stehen.
Der Höhenflug der Rostock Seawolves hat ein jähes Ende gefunden. Nach drei Siegen in Folge unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz Alba Berlin in der mit 4.850 Zuschauern ausverkauften Stadthalle mit 71:78 (45:36). Für die Mecklenburger war es die neunte Niederlage im 19. Spiel. Die meisten Punkte für die Gastgeber erzielte JeQuan Lewis mit 23 Punkten.
Beide Teams agierten anfangs auf Augenhöhe. Mitte des ersten Viertels konnte sich Rostock dann das erste Mal ein kleines Polster erspielen, bevor Berlin den Anschluss wieder herstellte. Kurz vor der Pause trumpften die Mecklenburger erneut auf.
Berlin ließ sich allerdings nicht vorentscheidend abschütteln. Zwar brauchten die Gäste nach der Pause ein paar Minuten, um zu ihrem Spiel zu finden, verkürzten den Rückstand dann aber zusehends und übernahmen nach einem Dunking von Yanni Wetzell zum 51:49 erstmals wieder die Führung. Im Schlussabschnitt zog Alba dann davon. Rostock gelang es nicht mehr, das Gäste-Team unter Druck zu setzen und die Niederlage abzuwenden.
Berlin will bei der Fortuna die schwarze Serie von drei Niederlagen beenden. Zuletzt spielte Fortuna Düsseldorf unentschieden – 1:1 gegen Hannover 96. Jüngst brachte der 1.
FC Kaiserslautern der Hertha die zehnte Niederlage des laufenden Fußballjahres bei. Das Hinspiel ging 2:0 zugunsten von Düsseldorf aus.
Die Heimbilanz der Fortuna ist ausbaufähig. Aus elf Heimspielen wurden nur 13 Punkte geholt. Mit 34 Punkten auf der Habenseite steht der Gastgeber derzeit auf dem fünften Rang. Fortuna Düsseldorf weist bisher insgesamt neun Erfolge, sieben Unentschieden sowie fünf Pleiten vor.
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Zu mehr als Platz 13 reicht die Bilanz von Hertha BSC derzeit nicht. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang den Gästen auch nur ein Sieg in fünf Partien.
Düsseldorf trifft auf einen hartgesottenen Gegner. Berlin ging zur Sache und kassierte bereits 59 Gelbe Karten. Ist die Fortuna für den Schlagabtausch gewappnet?
Die Hertha steht vor einer schweren Aufgabe, schließlich lief die bisherige Saison von Fortuna Düsseldorf bedeutend besser als die von Hertha BSC.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
In der Bundesliga ging Moritz Nicolas lange Zeit unter. Kann Julian Nagelsmann den Torwart von Borussia Mönchengladbach bald nicht mehr übersehen?
Mönchengladbach – Bei aller Wehmut ob des Verletzungspechs von Jonas Omlin ist die Entwicklung von Moritz Nicolas eine der Geschichten, die im Fan-Umfeld von Borussia Mönchengladbach gerne erzählt werden.
Gladbach-Talent wird Stammtorhüter
Der 27-jährige Torhüter ist nach vielen Jahren im Wartestand zur Nummer eins der Fohlen-Elf aufgestiegen. Im Sommer 2015 wechselte Nicolas als 17-Jähriger in die U23-Mannschaft, ab 2019 folgten Leihen zu Union Berlin, den VfL Osnabrück, Viktoria Köln und Roda Kerkrade.
Nach seiner Rückkehr im Sommer 2023 war Nicolas als Nummer zwei hinter Omlin eingeplant, der wegen einer Schulterverletzung aber weite Teile der Saison verpasste. Der gebürtige Gladbecker entwickelte sich zu einem zuverlässigen Torhüter, musste aber Platz machen für Omlin, der aufgrund der Kapitänsbinde mit einem Vorsprung in die Saison 2024/25 ging.
Den Vorsprung hat Nicolas längst aufgeholt, er hat selbst einen Puffer zu seinem Schweizer Kontrahenten aufgebaut, der im September 2024 eine erneute Verletzung erlitt. Trainer Gerardo Seoane verzichtet auf einen Zickzackkurs und zeigt in seiner zweiten Saison Konsequenz. Und die lautete nun einmal, dass Nicolas fest zwischen die Pfosten rückt.
Nicolas spielt sich in Gladbach in den Vordergrund
Beim 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim am 21. Dezember lieferte Nicolas eine Top-Performance, hielt den Sieg im Alleingang fest. Zum Jahresauftakt gegen den FC Bayern (0:1) am 11. Januar folgte die nächste Glanzleistung, einzig Harry Kane schlug ihn vom Elfmeterpunkt aus.
Auch gegen Eintracht Frankfurt (1:1) am vergangenen Samstag überzeugte Nicolas, der vor dem Ausgleich einen abgefälschten Schuss von Hugo Larsson an die Latte lenkte (31.) und nach dem Seitenwechsel gegen Can Uzun (67.) den Rückstand verhinderte.
Wird Nicolas bald sogar ein Thema für die deutsche Nationalmannschaft? Die hat nach dem Rücktritt von Manuel Neuer ihre Nummer eins eigentlich gefunden, doch Marc-André ter Stegen ist mehrfach vom Verletzungspech eingeholt worden.
Erst machte dem früheren Gladbacher Nachwuchskeeper eine Rückenverletzung von November 2023 bis Februar 2024 zu schaffen, im September erlitt ter Stegen dann noch einen Patellasehnenriss.
Nagelsmann ist zu mehrfachen Experimenten gezwungen, doch Oliver Baumann steckt mit 1899 Hoffenheim im Abstiegskampf und ist ebenfalls verletzt, Alexander Nübel (VfB Stuttgart) strahlt nicht mehr die Souveränität der Vorsaison aus und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) ist seit November 2023 nicht mehr nominiert worden.
In welchen Statistiken Gladbach-Keeper Nicolas überzeugt
Für Nicolas spricht die Paradenquote von 73,1 Prozent, mit der er im Bundesliga-Vergleich den vierten Platz belegt. In dieser Kategorie hat Trapp die Nase vorn (76,5 Prozent, Platz eins), Nübel (65,1 Prozent, Platz zehn) und Baumann (61,9 Prozent, Platz zwölf) fallen hingegen ab.
Außerdem entwickelt sich der 27-Jährige im Spiel mit Ball. Angesichts von 894 Ballkontakten (Platz acht im Liga-Ranking) wird Nicolas häufig ins Aufbauspiel von Borussia eingebunden, mit einer Passquote in der eigenen Hälfte von 91,6 Prozent (Platz fünf im Vergleich) kommen die Bälle regelmäßig bei seinen Vordermännern an. Für die gute Einbindung spricht überdies die durchschnittliche Passlänge von 25,8 Metern (Platz fünf im Vergleich).
Überzeugend ist Nicolas auch, wenn der Ball einmal lang geschlagen werden muss – was jedoch auch mit den Qualitäten von Tim Kleindienst zusammenhängt. Ligaweit hat Nicolas die zweitbeste Passquote bei Pässen in die gegnerische Hälfte (47,1 Prozent) und muss sich nur hinter Manuel Neuer (FC Bayern, 52,6 Prozent) verstecken.
Großer Nachteil? Nicolas ist kein Elfmeterkiller
Im Hinblick auf Turniere fällt allerdings eine Statistik ins Gewicht, bei der Nicolas der Konkurrenz deutlich unterliegt. Der Gladbach-Keeper ist in der Bundesliga kein Elfmeterkiller, steht in dieser Saison bei null Paraden in fünf Anläufen. Zum Vergleich: Trapp hat zwei von zwei Elfmetern pariert, Baumann immerhin zwei von vier Strafstößen und Nübel parierte einen von zwei Elfmetern.
Nimmt man die Bilanz der vergangenen Saison hinzu, steht Nicolas sogar bei null Elfmeter-Paraden in neun Duellen. Selbstverständlich haben Torhüter einen Nachteil, die Wahrscheinlichkeit für ein Tor ist viel höher als für eine Rettungstat des Keepers. Dennoch ist das Duell vom Punkt eine Qualität, die sich Nicolas neben dem weiteren Spiel mit Ball erarbeiten muss.