Autor: Stre

  • „Überragendes Statement“? Nur ein Schritt aus der BVB-Krise



    fussball.news1. BundesligaBorussia DortmundStand: 13.02.2025, 19:03 UhrVon: Lars PollmannDruckenTeilenBorussia Dortmund schöpft durch den Erfolg gegen Sporting in der Champions League neues Selbstbewusstsein. Allerdings sollte man nicht zu früh zufrieden sein.Lissabon/Dortmund – Borussia Dortmund hat sich in der Playoff-Runde der Champions League gegen den portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer Sporting in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. Im Hinspiel am Dienstagabend in Lissabon gelang dem BVB dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein 3:0-Erfolg.Für Neu-Trainer Niko Kovač bedeutete es das erste Erfolgserlebnis mit dem BVB. Am Wochenende war sein Debüt gegen den VfB Stuttgart mit einer 1:2-Niederlage einhergegangen, die der Dortmund-Coach erstaunlich positiv sah. Besteht jetzt die Gefahr, dass der BVB den Sieg in Portugal überbewertet?BVB-Boss Ricken: „Als wäre eine Handbremse gelöst worden“„Das war fürs Selbstbewusstsein schon richtig gut“, sagte Sportchef Lars Ricken nach der Partie. „Wir dürfen natürlich nicht die ganze Saison vergessen, aber es war heute ein überragendes Statement“, befand der Ex-Profi. Damit konnte Ricken nur den zweiten Durchgang meinen, denn bis zur Pause reihte sich die behäbige Leistung von Dortmund in die zurückliegenden Krisen-Wochen ein.Der BVB agierte in den ersten 45 mutlos, langsam, kam selbst nicht in die gefährlichen Räume und konnte von Glück sagen, dass auch Sporting nicht in der besten Form daherkam. So wurde das Heimteam auch nur bei Distanzschüssen gefährlich. Dass Dortmund nach dem Seitenwechsel wie ausgewechselt wirkte, ist Kovač anzurechnen. „Ich war nicht in der Kabine, aber Niko muss die richtigen Worte gefunden haben. Wie wir aus der Kabine gekommen sind, als wäre eine Handbremse gelöst worden“, schätzte Ricken ein.Dortmund bietet Anschauungsmaterial zum Thema SelbstvertrauenAbwehrmann Nico Schlotterbeck, einer der besten BVB-Stars auf dem Platz, klärte nach dem Spiel auf: Kovač musste nicht laut werden, sondern analysierte mit seiner natürlichen Autorität sachlich, was Dortmund besser machen müsste. Sein Team verschob der Cheftrainer einige Meter nach vorn, plötzlich hatten die Schwarzgelben viel besseren Zugriff und sorgten mit Gegenpressing für Fehler der unerfahrenen Sporting-Truppe.Durch die veränderte Herangehensweise wurde die Qualität des BVB deutlich, der dann auch seine Routine in der Champions League zeigen konnte. Mit dem 1:0 durch einen Kopfball von Serhou Guirassy war der Widerstand von Sporting gebrochen. Was Selbstvertrauen auslösen kann, war in der Folge bei den Gästen zu sehen, die mit zwei weiteren herausgespielten Treffern das Tor zum Achtelfinale sperrangelweit öffneten.Der BVB feierte bei Sporting den ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovač. © IMAGO/Jose Manuel Alvarez ReyAn das Rückspiel gegen Sporting nächste Woche dachte aber schon kurz nach Abpfiff niemand mehr beim BVB. Schließlich hat die Champions League in dieser Saison schon oft den Ausweg aus dem tristen Bundesliga-Alltag geboten. Dort wartet mit dem VfL Bochum am Samstag ein kniffliges Auswärtsspiel bei einem Team, das ums Überleben im Oberhaus kämpft.BVB-Direktor Kehl fordert „ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung“„Wir haben auch in der Hinrunde immer mal wieder Highlightspiele gehabt und gesagt, das ist die Benchmark und der Maßstab, an dem wir uns messen lassen müssen. Ganz wichtig ist jetzt: Es war ein gutes Spiel, ein top Spiel, aber wir müssen es abhaken. Jetzt ist wichtig, den Willen zu zeigen, das zu bestätigen“, forderte Ricken.Auch Sportdirektor Sebastian Kehl will keine Selbstzufriedenheit aufkommen lassen. „Es war nur ein erster Schritt. Wir müssen noch eine Menge Schritte machen in dieser Saison. Wir müssen zeigen, dass wir in der Bundesliga endlich wieder Siege einfahren. Ich erwarte eine ähnlich motivierte, couragierte, fokussierte Leistung, dann werden wir Bochum schlagen“, sagte der Ex-Kapitän des BVB.Ein Rückfall in Bochum wäre typisch für die BVB-SaisonEs wäre geradezu typisch für die Probleme von Dortmund in der laufenden Saison, wenn auf die starken zweiten 45 Minuten von Lissabon in Bochum ein Rückfall auf den Boden der Bundesliga-Tatsachen folgen sollte. Egal, was die Verantwortlichen sagen, die Truppe von Kovač muss gegen einen tief im Abstiegskampf steckenden Gegner Taten folgen lassen.Ein gutes Zeichen ist dennoch, dass alle Beteiligten den Fokus sofort nach vorn richteten und sich nicht zu sehr im Glanz eines deutlichen Auswärtssiegs auf der großen Bühne Champions League sonnten. Wenn der BVB die richtigen Schlüsse zieht, kann die Partie in Lissabon Ausgangspunkt einer Wende sein – mehr noch als die Erfolge gegen Schachtar Donezk und den 1. FC Heidenheim unter Interimscoach Mike Tullberg.„Wir haben dieses Jahr auch schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit einem guten Gefühl vom Platz gelaufen bin. Aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz“, glaubte auch Nationalspieler und Premieren-Torschütze Pascal Groß am Mikrofon von Amazon Prime Video daran, dass in der Halbzeitpause in Portugal womöglich der Schalter umgelegt wurde. Der Nachweis muss nun folgen.



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  • Spielplan und Termine der 62. Spielzeit

    Spielplan und Termine der 62. Spielzeit


    Kaum hatte Bayer Leverkusen die Bundesliga-Saison 2023/24 als Meister beendet, durften die Fußball-Fans sich schon auf die nächste Spielzeit freuen. Die Saison Bundesliga-Saison 24/25 trägt die Ordnungsnummer 62. Man darf gespannt sein, ob Leverkusen die Titelverteidigung gelingen wird oder sich der FC Bayern doch berappelt – Zeit genug wäre ja bis zum Mai 2025. Wir haben vorab alle relevanten Infos für Sie. Wann war der Saisonstart? Welches sind die wichtigsten Fakten und Termine? Von wann bis wann läuft die Bundesliga-Saison 2024/25? Bleiben Sie bei uns, wir haben die Antworten.

    Fußball-Bundesliga 24/25: Wann war der Beginn?

    Die 62. Spielzeit der Fußball-Bundesliga startete am Freitag, 23. August 2024. Kurz vor dem Bundesliga-Start gab es noch den Supercup 2024 live im TV und Stream zu sehen. Leverkusen traf als Meister und DFB-Pokal-Gewinner auf die Vizemeister aus Stuttgart. Das Spiel ging 4:3 (nach Elfmeterschießen) für Leverkusen aus.

    Fußball-Bundesliga 2024/25: Spielplan und Termine

    Die DFL hat den Rahmenspielplan der Saison 24/25 bereits im Oktober 2023 veröffentlicht. Der komplette Spielplan liegt mittlerweile auch vor. Hier ist er.

    Vor der Bundesliga startete die Fußballsaison jährlich mit dem DFL-Supercup, bei dem der deutsche Meister und der DFB-Pokal-Sieger aufeinandertreffen – dieses Jahr war das am 17. August. Der Start der 2. Bundesliga lag übrigens drei Wochen vor dem der Königsklasse, also am 2. August 2024.

    Hier kommen die wichtigsten Eckdaten der Saison 2024/25 auf einen Blick:

    • 1. – 15. Spieltag: 23. August bis 22. Dezember 2024
    • Winterpause: 23. Dezember 2024 bis 9. Januar 2025
    • 16. – 34. Spieltag: 10. Januar bis 17. Mai 2025
    • Relegation: 22./ 23. Mai und 26./27. Mai 2025

    Die 18 Teams der Fußball Bundesliga-Saison 2024/25

    Für die Bundesliga 2024/25 haben sich folgende 18 Mannschaften qualifiziert:

    • Bayer 04 Leverkusen (M)
    • VfB Stuttgart
    • FC Bayern München
    • RB Leipzig
    • Borussia Dortmund
    • Eintracht Frankfurt
    • TSG 1899 Hoffenheim
    • 1. FC Heidenheim
    • Werder Bremen
    • SC Freiburg
    • FC Augsburg
    • VfL Wolfsburg
    • 1. FSV Mainz 05
    • Borussia Mönchengladbach
    • 1. FC Union Berlin
    • VfL Bochum
    • FC Sankt Pauli
    • Holstein Kiel

    Im Vergleich zur Bundesliga-Saison 2023/24 gab es folgende Veränderungen:

    • Der Meister und der Vize-Meister der 2. Bundesliga 2023/24 sind in die 1. Bundesliga aufgestiegen: Das sind Holstein Kiel und der FC Sankt Pauli
    • Im Gegenzug sind die beiden Tabellenletzten aus der Saison 2023/24 in die 2. Bundesliga abgestiegen: Das sind der 1. FC Köln und Darmstadt 98
    • VfL Bochum konnte sich in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf beweisen und bleibt damit erstklassig

    Tabelle der Bundesliga 2023/2024: Ergebnisse und Qualifikationen

    Im Lauf einer Bundesliga-Saison steht natürlich vor allem das Rennen um die deutsche Meisterschale im Fokus. Aber auch der Abstiegskampf und die Qualifizierung für die europäischen Wettbewerbe sind für die Fans spannende Ereignisse. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Konsequenzen die jeweiligen Platzierungen haben:

    • 1. Tabellenplatz: Deutscher Meister, Meisterschale und Qualifikation für die Champions League 2025/2026
    • 2. bis 4. Tabellenplatz: Qualifikation für die Champions League 2025/2026
    • 5. und 6. Tabellenplatz: Qualifikation für die Europa League 2025/2026
    • 7. Tabellenplatz: Teilnahme an den Play-Offs zur Conference League 2025/2026
    • 16. Tabellenplatz: Relegation
    • 17. und 18. Tabellenplatz: Abstieg in die 2. Bundesliga 2025/2026



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  • Borussia Dortmund: Rayan Cherki kocht vor Wut! Knallt es jetzt richtig?

    Borussia Dortmund: Rayan Cherki kocht vor Wut! Knallt es jetzt richtig?



    Dieser Name bereitet dem BVB nur noch Kummer. Borussia Dortmund und Rayan Cherki – das soll offenbar einfach nicht sein. Nachdem schon im Sommer ein Wechsel geplatzt war, kommt auch im Winter kein Deal zustande.In der neuesten Episode der Dortmunder Transfer-Saga spielt allerdings Lyon-Boss John Textor eine gewichtige Rolle. Der Klubbesitzer reißt einen Wechsel zu Borussia Dortmund im Alleingang ein (hier mehr lesen). Bei seinem Star könnte er es sich damit gänzlich verscherzt haben.Borussia Dortmund an den Pranger gestelltAlles war bereits für einen Wechsel vorbereitet. Dortmund hatte sich (schon wieder) mit Cherki über Vertragsmodalitäten geeinigt, sogar einen Privatflieger nach Lyon geschickt, der den Spieler ins Ruhrgebiet bringen sollte. Als sich der Abflug der Maschine immer weiter verzögerte, kam bei den ersten Fans Nervosität auf. Zurecht, wie sich herausstellen sollte.+++ BVB: Champions-League-Hoffnung verpufft – schallende Bundesliga-Ohrfeige +++Denn Lyon war nicht mehr daran gelegen, den Spieler abzugeben. Und so feuerte Textor beispiellos und öffentlich gegen Borussia Dortmund. „Wir haben das Angebot abgelehnt und haben nicht die Absicht, mit ihnen oder einem anderen Verein zu verhandeln“, sagte er. Und: „Das Angebot aus Dortmund wurde respektlos kommuniziert, lag weit unter dem Marktwert und war zeitlich schlecht gewählt.“Vereinbarung mit Cherki gebrochenIn Dortmund schaute man natürlich blöd aus der Wäsche. Der Königstransfer des Winters war dahin – nun geht man ohne Nachfolger für Donyell Malen in den Rest der Saison. Doch auch in Frankreich dürfte es regelrecht brodeln.Mit seinem Alleingang brach Textor offenbar ein Versprechen Lyons an Cherki, das ihm der Verein bei seiner letzten Vertragsverlängerung gegeben habe. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Demnach hätte er Olympique bei einem Angebot über 22,5 Millionen Euro eigentlich verlassen dürfen. Doch plötzlich wurde man beim französischen Pleite-Klub gierig und kündigte das Gentlemen’s-Agreement auf.Mehr gibt es hier zu lesen:Wie sich das auf den Gemütszustand Cherkis ausübt, der dem Vernehmen nach unbedingt zu Borussia Dortmund wollte, bleibt abzuwarten. Angesichts des Verhaltens Textors ist eine weitere klubinterne Eskalation aber auch nicht auszuschließen.



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  • Bundesliga: Das müssen Sie zum 21. Spieltag wissen

    Bundesliga: Das müssen Sie zum 21. Spieltag wissen


    Hier erfahren Sie auf einen Blick alles Wichtige zum 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Wer spielt wann gegen wen? Wie ist die (personelle) Lage, was sagt die Statistik? Wie sehen die voraussichtlichen Aufstellungen aus? Nach Abpfiff gibt es außerdem die Berichte zu allen Spielen.

    FC Bayern München – Werder Bremen 3:0 (0:0)

    Der FC Bayern München hat seinen Vorsprung auf Titelverteidiger Bayer Leverkusen zumindest für eine Nacht auf neun Punkte ausgebaut. Der Rekordmeister gewann gegen Werder Bremen mit 3:0 (0:0), konnte dabei aber zu Beginn der entscheidenden Wochen mit wichtigen Spielen in der Champions League und der Fußball-Bundesliga nicht voll überzeugen.

    Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1:2 (0:0)

    Neuer Trainer, altes Leid: Borussia Dortmund hat beim Einstand von Niko Kovac eine bittere Niederlage kassiert. Der BVB unterlag in einem umkämpften Duell dem VfB Stuttgart mit 1:2 (0:0) und verliert die Champions-League-Plätze immer mehr aus den Augen.

    TSG Hoffenheim – Union Berlin 0:4 (0:1)

    Union Berlin hat seine Pleitenserie auf fremden Plätzen beendet und einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Nach sechs Auswärtsniederlagen in Folge gewannen die Eisernen am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga 4:0 (1:0) bei der noch viel stärker gefährdeten TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer hinterließen dabei einen desolaten Eindruck.

    SC Freiburg – 1. FC Heidenheim 1:0 (1:0)

    Der SC Freiburg bleibt im Rennen um Europa dank eines mühsamen Arbeitssiegs auf Kurs. Das Team von Trainer Julian Schuster bezwang den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim in einer schwachen Partie verdient mit 1:0 (1:0) und bleibt mit nun 33 Punkten auf Tuchfühlung zu den Champions-League-Rängen. Der Negativlauf vom Jahresbeginn scheint nach dem zweiten Sieg in Folge endgültig überwunden.

    VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen 0:0

    Double-Gewinner Bayer Leverkusen hat im Meisterkampf der Fußball-Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten. Eine Woche vor dem Gipfeltreffen gegen Bayern München kam das Team von Trainer Xabi Alonso beim VfL Wolfsburg nicht über ein 0:0 hinaus, der Rückstand auf den Rekordmeister an der Tabellenspitze vergrößerte sich an diesem Wochenende auf acht Punkte.

    FSV Mainz 05 – FC Augsburg 0:0

    Vereinsrekord verpasst, Geburtstagsgeschenk missglückt: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat sich am Samstagnachmittag mit einem 0:0 gegen den FC Augsburg begnügen müssen. Dadurch bleiben die Rheinhessen einen Tag nach dem 50. Ehrentag ihres Trainers Bo Henriksen zwar im Dunstkreis der europäischen Plätze, vergaben aber die Chance auf eine bessere Ausgangsposition.

    Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1)

    Für Borussia Mönchengladbach reicht es gegen Frankfurt nicht zum Sieg. Die Führung von Nationalspieler Tim Kleindienst wird von Eintrachts Starstürmer egalisiert.

    Holstein Kiel – VfL Bochum 2:2 (1:2)

    Holstein Kiel und der VfL Bochum treten im Abstiegsrennen der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die beiden Kellerkinder trennten sich im direkten Duell 2:2 (1:2) und verpassten den dringend benötigten Befreiungsschlag. Die Kieler verhinderten durch das Remis immerhin ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz, auf dem weiterhin die Bochumer rangieren.

    Steven Skrzybski hatte die Kieler in der dritten Minute durch einen Handelfmeter in Führung gebracht. Die Bochumer drehten per Doppelschlag durch Myron Boadu (37./39.) zwischenzeitlich die Partie, ehe Holsteins Abwehrchef David Zec (50.) der Ausgleich für die Gastgeber gelang.

    RB Leipzig – FC St. Pauli 2:0 (2:0)

    RB Leipzig steht zum Abschluss des 21. Spieltages in der Fußball-Bundesliga auf einem Champions-League-Startplatz. Die Sachsen gewannen daheim 2:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli und belegen damit Rang vier. Benjamin Sesko in der 16. Minute und Xavi Simons in der 35. Minute sorgten für das 2:0 vor der Pause.

    Nach einer Roten Karte für Willi Orban Mitte der zweiten Halbzeit brachte Leipzig in Unterzahl den ersten Erfolg nach vier sieglosen Spielen über die Zeit. Aufsteiger St. Pauli hat auf Rang 14 weiter sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.



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  • Borussia Dortmund: Kovac-Ansage lässt Stars zittern! Wer landet auf der Bank?

    Borussia Dortmund: Kovac-Ansage lässt Stars zittern! Wer landet auf der Bank?



    Was für ein Ausrufezeichen! Wochenlang krampfte und stolperte sich Borussia Dortmund durch seine Spiele, in Lissabon folgte der beeindruckende Befreiungsschlag. Nun soll endlich die Serie her, auf die alle schon so lange warten.Ein souveräner Sieg dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit – und erstmals seit 14 Spielen (!) wieder zu Null! Niko Kovac war voll des Lobes. Das Sonderlob für einen BVB-Star aber dürfte einige seiner Teamkollegen bei Borussia Dortmund jetzt zittern lassen.Borussia Dortmund: Wer landet auf der Bank?Viel gescholten, viele schwache Auftritte – Emre Can war beim BVB zum Gesicht der Krise geworden. Eine Positionsveränderung brachte Besserung. War er auf seinem angestammten Platz im defensiven Mittelfeld viel zu fehleranfällig, präsentierte er sich als Innenverteidiger deutlich gefestigter. Dort ist er zuletzt gesetzt, trotz der nominell starken Konkurrenz um Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Niklas Süle.+++ Borussia Dortmund: Trainer sorgt für Wirbel! Fans trauen ihren Ohren kaum +++Daran hat auch der jüngste Trainerwechsel nichts geändert. Im Gegenteil! Schon bei seiner Vorstellung garantierte Niko Kovac Emre Can das Kapitänsamt (hier mehr). Nach dem 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon gab es nun nicht nur „ein großes Kompliment an meine Jungs“, sondern auch ein Sonderlob samt Hammer-Ansage zu Can: „Emre spielt seit Wochen richtig gut auf dieser Position, hat es auch heute außerordentlich gut gemacht. Er ist aktuell der Spieler, der diese Position am besten bekleidet.“Emre Can als Innenverteidiger gesetztHeißt: An ihm führt aktuell kein Weg vorbei. Heißt auch: Von den drei Innenverteidigern, die alle das Selbstverständnis eines Stammspielers haben, landen zwei auf der Bank. Kovac stehen schwere Entscheidungen bevor. Nico Schlotterbeck war in Lissabon einmal mehr bärenstark, ist oft die defensive Lebensversicherung des BVB, hat aber auch immer wieder herbe Blackouts drin. Niklas Süle war schon in München Kovacs Lieblingsschüler, ist nun wieder fit. Waldemar Anton dagegen sucht in Dortmund weiter seine Stuttgarter Form und Stabilität.Auch spannend:Wer verteidigt neben Emre Can? Dass man sich bei Borussia Dortmund mal diese Frage stellt, hätte vor wenigen Monaten noch niemand gedacht. Für den BVB ein Segen: Der Kapitän hat seinen Platz gefunden und das Problem mit der zu dünn besetzten Innenverteidigung scheint sich auch von alleine erledigt zu haben.



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  • DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie

    DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie


    Der deutsche Profifußball setzt sich vor den Bundestagswahlen für demokratische Werte ein. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte, nehmen neben dem Dachverband zahlreiche Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga an der Social-Media-Initiative «#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits» mit eigenen Videos und auf den Club-Kanälen teil. 

    Mit dabei sind zudem etwa die Schiedsrichter Patrick Ittrich und Deniz Aytekin, DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic, aktuelle und ehemalige Nationalspieler wie Manuel Neuer, Jamal Musiala, Chris Führich, Angelo Stiller, Kevin Trapp und Jonas Hector, Comedian Fabian Köster sowie weitere Influencer.

    «Es ist ein starkes und wichtiges Zeichen, dass viele Clubs und Spieler ihre Reichweite für die Demokratie und gemeinsame Werte einsetzen», sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Rund um den kommenden Bundesligaspieltag wird es in den Stadien und auf digitalen Kanälen vielfältige Aktionen geben. 

    Junge Menschen sollen angesprochen werden

    Die dezentrale Kampagne, die beispielsweise auf TikTok vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren erreichen soll, wurde von der DFL Stiftung initiiert. Bereits seit Sommer 2024 wirbt die Stiftung auf Social Media in Kurzvideos für Vielfalt, Toleranz, Teamgeist sowie Respekt. Es geht darum, den medialen Einfluss extremistischer Akteure auf Kinder und Jugendlichen zu minimieren. Dies geschehe mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger, hieß es.

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  • Borussia Dortmund – Vereinsprofil | Transfermarkt

    Borussia Dortmund – Vereinsprofil | Transfermarkt

    43

    08.08.2004 (20)50,00 Mio. €

    42

    06.06.2006 (18)1,00 Mio. €

    39

    08.03.2005 (19)400 Tsd. €

    38

    16.02.2006 (18)2,00 Mio. €

    37

    20.02.2006 (18)1,50 Mio. €

    35

    25.05.2001 (23)1,30 Mio. €

    33

    13.04.1991 (33)800 Tsd. €

    31

    19.11.2003 (21)200 Tsd. €

    27

    18.01.2002 (23)35,00 Mio. €

    26

    17.11.1997 (27)20,00 Mio. €

    25

    03.09.1995 (29)15,00 Mio. €

    24

    12.02.2002 (23)5,50 Mio. €

    23

    12.01.1994 (31)7,00 Mio. €

    20

    17.03.1994 (30)15,00 Mio. €

    17

    20.10.2003 (21)15,00 Mio. €

    16

    05.05.2006 (18)8,50 Mio. €

    14

    17.10.2002 (22)30,00 Mio. €

    13

    15.06.1991 (33)7,00 Mio. €

    10

    02.05.1996 (28)35,00 Mio. €

    9

    12.03.1996 (28)40,00 Mio. €

    8

    10.10.2000 (24)28,00 Mio. €

    7

    13.11.2002 (22)12,00 Mio. €

    6

    11.01.1998 (27)7,00 Mio. €

    5

    16.04.1995 (29)7,00 Mio. €

    4

    01.12.1999 (25)40,00 Mio. €

    3

    20.07.1996 (28)24,00 Mio. €

    2

    03.06.2002 (22)25,00 Mio. €

    1

    06.12.1997 (27)40,00 Mio. €

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  • Wäre der 1. FC Kaiserslautern überhaupt reif für die…

    Wäre der 1. FC Kaiserslautern überhaupt reif für die…


    Vier Spiele, vier Siege: Der 1. FC Kaiserslautern ist im neuen Jahr die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga. Die Roten Teufel mischen als Tabellendritter im Aufstiegsrennen mit. Doch wäre der Kader reif für die Bundesliga?

    38 Punkte aus 21 Spielen, Tabellenplatz drei und nach der Winterpause vier Erfolge in Serie. Beim 1. FC Kaiserslautern läuft es in 2025 – und die Fans träumen bereits vom Aufstieg in die Bundesliga. Die Euphorie unter den Anhängern sei schön, sagte jüngst Julian Krahl im Gespräch mit SWR Sport, doch die Spieler würden sich aktuell noch keine großen Gedanken darum machen, was am Saisonende ist. “Wir spüren die Euphorie unter den Fans, aber für uns heißt es: Wir genießen den Moment”, meinte der FCK-Keeper. “Es macht aktuell einfach einen Riesenspaß, wir wollen den Flow beibehalten. In ein paar Monaten werden wir dann sehen, wo wir stehen.”

    Der 1. FC Kaiserslautern ist auf einem guten Weg. In der zurückliegenden Transferperiode wurde das Team noch einmal zielgerichtet verstärkt, nachdem zuvor Schwächen im Kader analysiert worden waren. Die Roten Teufel verfügen nun über ein breites Aufgebot – doch wäre es auch tauglich für die Bundesliga? SWR Sport analysiert die einzelnen Mannschaftsteile.

    Tor: Julian Krahl ist einer der stärksten Keeper der 2. Bundesliga

    Julian Krahl ist einer der stärksten Torhüter im Bundesliga-Unterhaus. Der 25-Jährige ist stark im Eins-gegen-Eins, hat eine für die 2. Liga weit überdurchschnittliche Reaktionsfähigkeit und verfügt über ein gutes Stellungsspiel. An der Konstanz muss Krahl noch arbeiten, neben seinen starken Leistungen hat er auch immer wieder mal einen Wackler drin.

    Nummer zwei im Kader der Pfälzer ist Avdo Spahic, der diese Rolle so ausfüllt, wie es von ihm erwartet wird. Sprich: Er ist da, wenn er gebraucht wird. Spahic musste sich im November einem operativen Eingriff am Knie unterziehen und fiel einige Woche aus. Deshalb – und weil FCK-Trainer Markus Anfang sich auf der Torhüterposition “mehr Konkurrenzkampf” gewünscht hat – liehen die Roten Teufel in der Winterpause noch für anderthalb Jahre Simon Simoni von Eintracht Frankfurt aus. Der 20-Jährige gilt als Keeper-Talent, soll beim FCK die nächsten Schritte im Profifußball machen und Druck auf Spahic sowie Krahl ausüben.

    Innenverteidigung: Maximilian Bauer direkt gesetzt

    Maximilian Bauer wechselte erst unmittelbar vor Schließung der Transferliste zum 1. FC Kaiserslautern. Der Neuzugang, der auf Leihbasis vom FC Augsburg auf den Betzenberg kam, soll bei den Roten Teufeln den Winter-Abgang von Boris Tomiak (Hannover 96) kompensieren. Bauer war direkt in der Innenverteidigung gesetzt: Gegen Preußen Münster (2:1) und bei Hertha BSC (1:0) absolvierte der 25-Jährige die vollen 180 Minuten – und überzeugte. Zu Bauers Stärken gehören die Spieleröffnung sowie der Zweikampf.

    Mit Jan Elvedi Jannis Heuer Luca Sirch und Almamy Touré stehen FCK-Coach Anfang vier weitere Kandidaten für die Innenverteidigung zur Verfügung. Da der Trainer gerne auf eine Dreier-Abwehrkette setzt, kommen sie alle zu ihren Spielanteilen. Vor allem Sirch, der Senkrechtstarter der Saison, überzeugt und wird von Woche zu Woche stärker. Auf Elvedi (19 Einsätze) ist ebenso Verlass wie auf Heuer (16). Touré (7) fällt trotz seines hohen Potentials (Europa-League-Sieger 2022 mit Eintracht Frankfurt) etwas ab.

    Defensive Außenbahn: Die FCK-Schwachstelle

    Die Außenverteidigung ist das Sorgenkind des 1. FC Kaiserslautern. Jean Zimmer, Frank Ronstadt und Jan Gyamerah auf der rechten Seite bringen zwar jede Menge Kampfeswillen mit ein, sie sind in der Offensive aber limitiert und defensiv nicht immer auf der Höhe. Links ist Florian Kleinhansl ebenso Zweitliga-Durchschnitt wie Erik Wekesser und Frank Ronstadt. Alle Außenverteidiger eint zudem, dass ihnen die Konstanz in ihren Leistungen fehlt.

    Defensives Mittelfeld: Shootingstar Leon Robinson stopft viele Löcher

    Leon Robinson hat sich jüngst in die Startelf und dort festgespielt. Ein weiterer Shootingstar, der mit Intensität in Zweikämpfen und großer Laufstärke überzeugt. Neben Robinson, der zudem viele Löcher stopft, lief zuletzt der starke Filip Kaloc auf, der eine etwas offensivere Rolle bekleidet. Der Tscheche, von seinem Naturell her eher ein Achter, könnte sogar noch weiter vorne spielen. Er ist ein absoluter Leistungsträger. Auch Tobias Raschl ist eher zentraler Mittelfeldspieler als Abräumer, aber aktuell außen vor. Nach der Winterpause stand er zwar in allen vier Spielen im Kader, kam aber nur eine Minute zum Einsatz.

    Winter-Neuzugang Tim Breithaupt, Typ Stratege und wie Bauer vom FC Augsburg ausgeliehen, gilt als körperlicher Spieler, der gleichzeitig sehr passsicher ist. Beim FCK erhofft man sich einiges von dem beim Karlsruher SC ausgebildeten 22-Jährigen. Mehr erwartet man indes von Afeez Aremu, der aktuell im Hintertreffen ist. Dem Vernehmen nach hätten die Roten Teufel Aremu im Winter bei einem passenden Angebot ziehen lassen.

    Offensives Mittelfeld: Daisuke Yokota – der “Mini-Robben”

    Marlon Ritter befindet sich derzeit in Topform. Dem 30-Jährigen merkt man die Spielfreude an, er kreiert von halblinks immer wieder gefährliche Situationen. Zudem ist Ritter als Kapitän und Führungsspieler für die Mannschaft wichtig.

    Sein Pendant auf halbrechts heißt Daisuke Yokota. Der Japaner könnte auch den Rechtsaußen geben, macht dies aber nur temporär, weil die Außenbahnen beim FCK von den defensiven Schienenspielern abgedeckt werden. Yokota spielt eine starke Saison, zieht immer wieder von rechts in Richtung Strafraum, schließt selbst ab oder leitet Chancen ein. Der von KAA Gent ausgeliehe Offensivspieler gilt als eine Art “Mini-Robben” und hat das Interesse zahlreicher Klubs geweckt. Wie groß die FCK-Chancen sind, ihn nach Leihende fest zu verpflichten, hängt auch davon ab, ob der Aufstieg gelingt. Bei einem weiteren Jahr 2. Bundesliga wäre Yokota wohl weg.

    Winter-Neuzugang Faride Alidou und Kenny-Prince Redondo können die Positionen von Ritter und Yokota spielen, sie gelten in der Offensive als polyvalent. Sie sind vielseitig einsetzbar, können auch Außen oder in der Spitze spielen. Beide haben aktuell den Status “Kaderspieler”, haben aber bereits bewiesen, dass auf sie Verlass ist, wenn sie gebraucht werden. Aaron Opoku ist nach seinem geplatzten Wechsel in die US-amerikanische Major League Soccer derzeit ohne Einsätze, seine Dienste scheinen nicht mehr gefragt.

    Mit Philipp Klement gibt es noch einen klassischen Zehner im Kader. Der 32-Jährige weist ein starkes Passspiel auf und ist ein guter Standard-Schütze, allerdings fehlt ihm die Dynamik. Fußballerisch gehört Klement zu den Besten im Kader, aber nicht zu den Schnellsten – vom Tempo her muss er sich hinten ansiedeln. Deswegen kommt er auch nur auf vier Einsätze bislang in dieser Saison.

    Angriff: Ragnar Ache bleibt bis zum Sommer – und dann?

    Mit Ragnar Ache – elf Torbeteiligungen in bislang 17 Zweitligaspielen diese Saison – weist der Kader des FCK einen potentiellen Unterschiedsspieler auf. Der Wechsel des Stürmers nach Como war am “Deadline Day” geplatzt – mindestens bis Sommer bleibt Ache also in der Pfalz. Dann wäre der auch immer mal wieder von Verletzungen geplagte Angreifer wohl nur bei einem Aufstieg zu halten.

    Daniel Hanslik spielt aktuell seine beste Saison, seit er 2021 zum 1. FC Kaiserslautern gewechselt war. 13 Torbeteiligungen weist der 28-Jährige bereits auf, dazu ackert er viel für die Mannschaft und bringt sich auch in die Defensivarbeit ein. Winter-Leihe Grant-Leon Ranos (von Borussia Mönchengladbach) ist eine Ergänzung für den Sturm und soll den wiederum vom FCK nach Fürth ausgeliehenen Jannik Mause ersetzen. Bislang hat es Ranos noch nicht auf Einsatzminuten für die Roten Teufel geschafft.

    Fazit: In Teilen reif für den Aufstieg

    Der 1. FC Kaiserslautern besitzt eine breiten und weitgehend ausgewogenen Kader. Im Tor, in der Innenverteidigung und in der Offensive wäre dem FCK zuzutrauen, mit Teams wie Heidenheim, St. Pauli, Kiel oder Bochum mitzuhalten. Gehen Ache und Yokota im Sommer von Bord, sähe das aber direkt anders aus – dann käme es auf adäquaten Ersatz an. Auf den Außenbahnen sind die Roten Teufel nicht reif für die Bundesliga und insbesondere defensiv zu schwach. Im defensiven Mittelfeld ist ebenfalls noch viel Luft nach oben.



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  • DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie

    DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie


    Der Fußball-Ligaverband sowie zahlreiche Bundesliga-Vereine unterstützen vor der Bundestagswahl eine Kampagne der DFL Stiftung für demokratische Werte.

    Frankfurt/Main.

    Der deutsche Profifußball setzt sich vor den Bundestagswahlen für demokratische Werte ein. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte, nehmen neben dem Dachverband zahlreiche Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga an der Social-Media-Initiative “#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits” mit eigenen Videos und auf den Club-Kanälen teil. 

    Mit dabei sind zudem etwa die Schiedsrichter Patrick Ittrich und Deniz Aytekin, DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic, aktuelle und ehemalige Nationalspieler wie Manuel Neuer, Jamal Musiala, Chris Führich, Angelo Stiller, Kevin Trapp und Jonas Hector, Comedian Fabian Köster sowie weitere Influencer.

    “Es ist ein starkes und wichtiges Zeichen, dass viele Clubs und Spieler ihre Reichweite für die Demokratie und gemeinsame Werte einsetzen”, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Rund um den kommenden Bundesligaspieltag wird es in den Stadien und auf digitalen Kanälen vielfältige Aktionen geben. 

    Junge Menschen sollen angesprochen werden

    Die dezentrale Kampagne, die beispielsweise auf TikTok vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren erreichen soll, wurde von der DFL Stiftung initiiert. Bereits seit Sommer 2024 wirbt die Stiftung auf Social Media in Kurzvideos für Vielfalt, Toleranz, Teamgeist sowie Respekt. Es geht darum, den medialen Einfluss extremistischer Akteure auf Kinder und Jugendlichen zu minimieren. Dies geschehe mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger, hieß es. (dpa)



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  • FC Bayern zieht Leverkusen in der Fußball-Bundesliga davon –…

    FC Bayern zieht Leverkusen in der Fußball-Bundesliga davon –…


    Am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist im Duell um die Meisterschaft möglicherweise eine kleine Vorentscheidung gefallen. Denn während Tabellenführer FC Bayern München gegen Werder Bremen einen lockeren Sieg einfuhr, spielte Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen beim VfL Wolfsburg nur unentschieden und ließ wichtige Punkte liegen. München hat damit in der Tabelle nun acht Zähler Vorsprung.

    “Es war ein gutes Spiel. Ich übernehme gerne die Verantwortung, in diesen Momenten durchzubrechen und das 1:0 zu erzielen”, sagte Bayerns Torjäger Harry Kane nach dem ungefährdeten 3:0-Erfolg seiner Mannschaft in Bremen am Freitagabend. Er hatte mit zwei verwandelten Elfmetern zum 1:0 (56. Minute) und 3:0 (90.+7) einmal mehr entscheidenden Anteil am Erfolg. Den dritten Treffer erzielte Leroy Sané (82.). Kane stellte mit seinem Doppelpack einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

    Er steht nun bei 57 Toren in Deutschlands oberster Spielklasse und hat gerade einmal 51 Spiele absolviert. Der bisherige Rekordhalter war Erling Haaland, der für seine ersten 56 Tore 57 Partien benötigte. “Ich hatte mehrere Chancen, hätte noch ein Tor erzielen können”, meinte Kane dennoch. “Es gibt noch Platz für Verbesserungen.”

    Bayer Leverkusen lässt abreißen

    Durch den Bayern-Erfolg in Zugzwang gebracht schaffte es Leverkusen am Samstag nicht, nachzulegen und den Abstand auf den Rekordmeister zu halten. In Wolfsburg tat sich die Werkself ungewohnt schwer und konnte sich kaum Torchancen erarbeiten.

    Tatsächlich hatten die “Wölfe” die besseren Möglichkeiten, prüften immer wieder Bayer-Torhüter Lukasz Hradecky und scheiterten einmal an der Latte. Ein Tor gelang aber auch ihnen nicht. Das Spiel endete 0:0.

    Florian Wirtz und Emiliano Buendia von Bayer Leverkusen machen im Spiel gegen Wolfsburg Gesten der Fassungslosigkeit
    Der Ball will einfach nicht ins Tor: Frust bei Florian Wirtz (l.) und Emiliano Buendia (r.) von Bayer LeverkusenBild: Swen Pförtner/dpa/picture alliance

    “Das ist ganz deutlich der Unterschied zu der letzten Saison. Die Spiele, die wir jetzt unentschieden spielen, haben wir letztes Jahr gewonnen. Daher kommen leider die acht Punkte Abstand”, meinte Hradecky anschließend.

    Am kommenden Spieltag gibt es das direkte Duell mit den Bayern. Die Werkself könnte den Rückstand dann zumindest auf fünf Zähler verkürzen.

    Kein Erfolg für Dortmund bei Kovac-Debüt

    Borussia Dortmund hat beim Debüt des neuen Trainers Niko Kovac keinen SIeg geschafft. Gegen den VfB Stuttgart hieß es am Ende sogar 1:2. Ein Eigentor von Nationalspieler Waldemar Anton leitete die Niederlage ein (50.). Kurze Zeit später erhöhte Julian Chabot auf 2:0 für Stuttgart (61.).

    Zwar kam der BVB durch Julian Brandt noch auf 1:2 heran (81.), schwächte sich dann aber selbst: Julian Ryerson schlug, nachdem er gefoult worden war, wütend um sich und sah die Gelb-Rote Karte (89.).

    “Ich bin zufrieden mit den Jungs, sie haben Verantwortung übernommen, sowohl offensiv als auch defensiv. Dass Stuttgart eine gute Mannschaft hat, wissen wir, aber jeder hat heute hundert Prozent gegeben”, war Kovac nach seinem ersten Spiel als Dortmunder Chefcoach dennoch nicht unzufrieden. “Auch die, die heute von der Bank kamen. Das hat mir gefallen. Nur das Ergebnis gefällt mir nicht, der Rest war völlig in Ordnung.”

    Dortmunds Trainer Niko Kovac verzieht neben der Bank das Gesicht
    Niko Kovac hätte sich zu seinem Einstand bei Borussia Dortmund mehr gewünscht als ein 1:2Bild: Max Maiwald/DeFodi Images/picture alliance

    Die Chance, es besser zu machen bietet sich dem BVB bereits am Dienstagabend in der Champions League. Im Hinspiel der Playoffs um den Einzug ins Achtelfinale treten die Dortmunder dann bei Sporting Lissabon an. Auch die Bayern müssen in der Königsklasse “nachsitzen”. Sie spielen am Mittwoch bei Celtic Glasgow.

    Quartett der Abstiegskandidaten tritt auf der Stelle

    Unten im Tabellenkeller konnte keines der Teams, die am stärksten vom Abstieg bedroht sind, drei Punkte einfahren. Der 1. FC Heidenheim verlor mit 0:1 beim SC Freiburg. Die TSG Hoffenheim handelte sich gegen Union Berlin sogar eine 0:4-Heimklatsche ein.

    “Mir fehlen die Worte”, kommentierte TSG-Mittelfeldspieler Dennis Geiger anschließend. “Ich hatte das Gefühl, dass wir in den ersten 30 Minuten total verunsichert waren. Wir geben 90 Millionen Euro aus und sind Viertletzter, das kann nicht der Anspruch sein. Aber wir müssen weitermachen.”

    Beim direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten Holstein Kiel und VfL Bochum, das 2:2 endete, waren am Ende alle ein wenig unglücklich. “Am Ende teilen wir uns die Punkte wie im Hinspiel und das bringt keiner Mannschaft am Ende etwas, deswegen haben wir heute eher zwei Punkte verschenkt”, meinte Kiels Verteidiger Timo Becker. Zwar hielt seine Mannschaft die Bochumer in der Tabelle hinter sich auf dem letzten Platz, machte als Vorletzter aber auch keinen Schritt nach vorne.

    Ergebnisse und Torschützen des 21. Bundesliga-Spieltags:

    Bayern München – Werder Bremen 3:0 (0:0)
    Tore:
    1:0 Kane (56., Handelfmeter), 2:0 Sané (82.), 3:0 Kane (90.+7, Foulelfmeter)

    VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen 0:0
    Tore:
    keine

    Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1:2 (0:0)
    Tore:
    0:1 Anton (50., Eigentor), 0:2 Chabot (61.), 1:2 Brandt (81.)
    Gelb-Rote-Karte: Ryerson (89.)

    TSG Hoffenheim – Union Berlin 0:4 (0:1)
    Tore:
    0:1 Hollerbach (24.), 0:2 Ljubicic (61.), 0:3 Ilic (73.), 0:4 Hollerbach (87.)

    SC Freiburg – 1. FC Heidenheim 1:0 (1:0)
    Tore:
    1:0 Grifo (30.)

    FSV Mainz 05 – FC Augsburg 0:0
    Tore:
    keine

    Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1)
    Tore:
    1:0 Kleindienst (26.), 1:1 Ekitiké (31.)

    Holstein Kiel – VfL Bochum 2:2 (1:2)
    Tore:
    1:0 Skrzybski (3., Elfmeter), 1:1 Boadu (37.), 1:2 Boadu (39.), 2:2 Zec (50.)

    RB Leipzig – FC St. Pauli 2:0 (2:0)
    Tore:
    1:0 Sesko (16.), 2:0 Simons (35.)
    Rote Karte: Orban (Leipzig) wegen einer Notbremse (69.)



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