Autor: Stre

  • Europa League: Roma rettet Remis in Porto über die Zeit

    Europa League: Roma rettet Remis in Porto über die Zeit



    Vor dem Rückspiel ist die Ausgangslage zwischen dem FC Porto und der AS Rom weiterhin völlig offen. Im Hinspiel kam es zu einem Remis, das die Römer in Unterzahl über die Zeit retteten.

    Schiedsrichter Tobias Stieler (Mitte) erlebte einen ereignisreichen Arbeitstag in Porto.


    Schiedsrichter Tobias Stieler (Mitte) erlebte einen ereignisreichen Arbeitstag in Porto.

    IMAGO/NurPhoto


    Für Portos neuen Coach Martin Anselmi war es das erste Spiel auf internationaler Bühne im europäischen Vereinsfußball. Mit dem späten 1:1 gegen Sporting hatte sein Team zuletzt Selbstvertrauen getankt, den Rückstand auf den Tabellenführer aber zugleich nicht verkürzen können.


    Die Römer wiederum hatten jüngst mit 1:0 beim FC Venedig gewonnen, rangieren in der Serie A aber weiterhin im Tabellenmittelfeld. Der deutsche Legionär Hummels kehrte ins Aufgebot zurück, nahm beim Team von Trainer Claudio Ranieri allerdings zunächst auf der Bank Platz.

    Dybala verletzt – Celik mit der Führung


    Die Partie im Estadio do Dragao begann äußerst vielversprechend und hielt auf beiden Seiten bereits frühzeitig erste vielversprechende Gelegenheiten bereit. Während Porto einen Konter nicht sauber zu Ende spielte (5.), verpassten Dovbyk (11.) und Dybala (18.) auf der Gegenseite die Führung.


    In der Folge rückte Schiedsrichter Tobias Stieler zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens, sah er sich doch dazu gezwungen, zahlreiche Ermahnungen und Verwarnungen auszusprechen. Bis zur Pause zückte der deutsche Referee gleich sechsmal die Gelbe Karte, der Spielfluss litt spürbar unter den zahlreichen Unterbrechungen. Zudem musste Dybala das Feld nach 40 Minuten angeschlagen verlassen.


    Ganz ohne weiteres Highlight sollte der erste Abschnitt jedoch nicht enden – und plötzlich zappelte der Ball tatsächlich noch im Netz. Perez’ ungewollte Vorlage nutzte der aufgerückte Celik eiskalt zum 1:0 aus Roma-Sicht aus (45.+5).

    Porto gleicht aus – Rom gerät in Unterzahl


    Wie schon der erste Durchgang begann der zweite ebenfalls aussichtsreich, denn nach unter einer halben Minute scheiterte Rodrigo Mora aus der Drehung an Svilar. Weitere nennenswerte Aktionen ließen anschließend bis nach der Stundemarke auf sich warten – darunter eine Gelbe Karte für Cristante (63.), ein Distanzschuss von Pisilli (64.) und ein Kopfball von Cristante (66.).


    Nahezu aus dem Nichts wendete sich das Blatt schließlich zugunsten der Hausherren, die in der 67. Minute ausglichen. Mouras Linksschuss aus der zweiten Reihe fälschte Baldanzi noch entscheidend und unhaltbar für Svilar ab – und es sollte noch schlimmer kommen für die Roma. Nur fünf Minuten später nämlich zückte der Referee die Gelb-Rote Karte, nachdem Cristante im Laufduell mit Fabio Viera zugelangt hatte.


    In über 20-minütiger Unterzahl retteten die Italiener das Remis trotz Portos Schlussoffensive über die Zeit, sodass die Ausgangslage vor dem Rückspiel nächste Woche (Donnerstag, 18.45 Uhr) völlig offen ist. Für die beiden Teams geht es am Wochenende derweil erstmal auf nationaler Ebene weiter, wenn Porto in Faro (Sonntag, 19 Uhr) und Rom eine Stunde zuvor in Parma gastiert.



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  • Wie die Europapokalplätze verteilt werden

    Wie die Europapokalplätze verteilt werden


    Stand: 03.02.2025 10:50 Uhr

    Bei der Verteilung der Plätze für die Saison 2025/26 in der Champions League, in der Europa League und in der Conference League gibt es mehrere mögliche Fälle zu beachten.

    Chaled Nahar

    Grundsätzlich hat der deutsche Fußball auch in der Saison 2025/26 sieben Plätze im Europapokal:

    • Champions League: vier Bundesliga-Teams in der Gruppenphase
    • Europa League: der DFB-Pokalsieger und ein Bundesliga-Team in der Gruppenphase
    • Europa Conference League: ein Bundesliga-Team in den Playoffs

    Also lautet die Verteilung:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Europa League

    Platz 6

    Conference League (Playoffs)

    Pokalsieger

    Europa League

    Darüber hinaus hätten die deutschen Mannschaften über die Saisonwertung der UEFA einen fünften Startplatz in der Champions League erspielen können. Im Vorjahr profitierte die Bundesliga noch von dieser Regelung. In dieser Saison ist Deutschland bereits jetzt praktisch ohne Chance. England und Italien haben die besten Chancen auf je einen zusätzlichen Platz.

    DFB-Pokal: Ausgang des Endspiels kann Plätze verschieben

    Der DFB-Pokalsieger bekommt einen Platz in der Europa League. Sollte der Pokalsieger bereits über die Liga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert sein, ginge der Europa-League-Platz aus dem Pokal an die Bundesliga.

    Die Änderung wäre:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Champions League (Bonusplatz)

    Platz 6 – 7

    Europa League

    Platz 8

    Conference League

    Weitere Plätze in der Champions League bei Titelgewinn möglich

    Sollte eine Mannschaft aus der Bundesliga die Champions League oder die Europa League gewinnen und gleichzeitig in der Bundesliga keinen Europapokalplatz belegen, käme für jeden Titelgewinn ein Platz in der Ligaphase der Champions League für die siegreichen Klubs dazu. Die Gewinner der Titel haben ein garantiertes Startrecht.

    Der Conference-League-Sieger spielt in der Europa League mit. Der 1. FC Heidenheim könnte bei einer entsprechenden Tabellenkonstellation in der Bundesliga dort einen weiteren Startplatz holen.

    Belegen die potenziellen Europapokalsieger aber in der Bundesliga Europapokalplätze, gehen die doppelt erreichten Plätze an die UEFA zurück, die sie an andere Länder verteilt.

    Der Maximalfall: Elf Bundesligisten international

    Das theoretische Maximum, das in dieser Saison nicht erreichbar ist, wären elf Europapokalteilnehmer aus Deutschland:

    • vier Plätze Champions League Bundesligatabelle
    • ein Platz Champions League UEFA-Saisonrangliste
    • ein Platz Champions League für den Champions-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Champions League für den Europa-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für den Conference-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für einen Bundesligisten
    • ein Platz Europa League für den DFB-Pokalsieger (oder Ersatz aus der Bundesliga, wenn der DFB-Pokalsieger schon qualifiziert ist)
    • ein Platz Playoffs Conference League für einen Bundesligisten

    DFB-Pokalfinale und Fair-Play-Wertung keine Hintertüren mehr

    Viele Jahre lang war die Fair-Play-Wertung der UEFA eine Möglichkeit, einen Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League zu bekommen. Doch diese Regel hat die UEFA lange abgeschafft, der fairste Verband erhält seit 2015 ein Preisgeld statt des Startplatzes.

    Der unterlegene Finalist im DFB-Pokal geht in jedem Falle leer aus, das gilt seit Beginn der Saison 2015/16 – der VfB Stuttgart schaffte es 2013 noch als unterlegener Pokalfinalist in die Europa League.



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  • Serie-A-Schlusslicht Monza holt Trainer Nesta zurück

    Serie-A-Schlusslicht Monza holt Trainer Nesta zurück


    Bocchetti mit sechs Niederlagen 

    Serie-A-Schlusslicht Monza holt Trainer Nesta zurück

    ©IMAGO

    Alessandro Nesta sitzt rund sieben Wochen nach seinem Rauswurf wieder auf der Trainerbank des akut abstiegsbedrohten italienischen Erstligisten AC Monza. Der Klub aus dem Umland Mailands, mit nur 13 Punkten aus 24 Spielen Letzter der Serie A und acht Zähler hinter dem rettenden Ufer, präsentierte den früheren Weltklasse-Verteidiger als Nachfolger seines Nachfolgers Salvatore Bocchetti. Tags zuvor war Monza bei Lazio mit 1:5 untergegangen.

    Bocchetti, wie Nesta ehemaliger Abwehrspieler der Squadra Azzurra, hatte aus den sieben Spielen, die er auf der Bank saß, im Schnitt nur 0,43 Punkte geholt. Einem Sieg stehen sechs Niederlagen gegenüber. Nesta, zu Saisonbeginn als Ersatz für den nach Florenz abgewanderten Raffaele Palladino gekommen und damit erstmals als Coach in der Serie A tätig, hatte in 20 Partien immerhin einen Schnitt von 0,8 Punkten mit dem Team erspielt.

    Dass italienische Vereine einen bereits freigestellten Trainer zurückholen, ist nicht ungewöhnlich. Meist ist es bei Teams aus der unteren Tabellenhälfte darauf zurückzuführen, dass mehr als zwei Übungsleiter in einer Saison nicht ins Budget passen – das ist auch bei Monza wahrscheinlich, wo der Geldhahn nach dem Tod des früheren Besitzers Silvio Berlusconi geschlossen ist. Ein weiterer Grund ist, dass Trainer nach aktuellem Regelstand nur ein Serie-A-Team pro Saison betreuen dürfen: Vertragsauflösungen für Wechsel gibt es demnach nur, wenn der Coach ins Ausland geht – wie Ivan Juric nach seinem Aus bei der AS Rom (Southampton) – oder in die Serie B, wo die Regel mittlerweile geändert wurde.



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  • Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän

    Stabilität dank Can: Neue Position für den BVB-Kapitän


    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. „Wenn er so weitermacht“, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, „ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.“

    Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    „Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist“, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Sahin spielte Can mitunter in der Abwehr. „Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit“, lobte Schlotterbeck.

    Am Dienstag in der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. „Alles reinhauen“, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer.

    Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Borussia Dortmund: Ricken lässt Köpfe rollen – Kehl soll der nächste sein!

    Borussia Dortmund: Ricken lässt Köpfe rollen – Kehl soll der nächste sein!


    Nuri Sahin weg, Sven Mislintat weg – lange wurde Lars Ricken als neuem BVB-Boss vorgeworfen, zu zögerlich bei wichtigen Entscheidungen zu sein. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Krise lässt der Geschäftsführer von Borussia Dortmund jetzt aber Köpfe rollen.

    Erst warf er den Trainer raus, dann den Technischen Direktor, der sich mit Sebastian Kehl überkreuz lag. Was nach einem Sieg für den Sportdirektor klingt, stellt sich aber ganz anders dar. Auch Kehl steht unter strenger Beobachtung – und wäre bei anhaltendem Misserfolg wohl der nächste, der gehen muss.

    Borussia Dortmund: Auch Kehl droht das Aus

    Im Januar wurde sein Vertrag verlängert, im Februar folgte der Rauswurf seines persönlichen „Feindes“ Sven Mislintat. Diese beiden Entscheidungen haben die Position von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund massiv gestärkt – so zumindest sieht es auf den ersten Blick aus. Doch die Realität ist eine andere. Auch Kehl muss um seinen Job bangen.

    +++ Borussia Dortmund: Trainer sorgt für Wirbel! Fans trauen ihren Ohren kaum +++

    Auf dem Transfermarkt machte er als Nachfolger von Klublegende Michael Zorc bislang keine allzu gute Figur. Mehrfach beklagten sich andere Klubs bereits über das zögerliche Agieren, manchmal gar lange Funkstille, und sprunghafte Verhalten des Sportdirektors. So gingen dem BVB bereits einige spannende Spieler durch die Lappen. Unter anderem gleich zweimal Rayan Cherki, der nun weiter in Lyon glänzt (hier mehr dazu).

    Kehl droht der Nächste zu sein

    Die Transfers, die er realisierte, erwiesen sich bislang selten als die erhofften Verstärkungen. Stattdessen musste im Januar, wie schon im Vorjahr, der Kader per Leihen hektisch nachgebessert werden. Die sportliche Talfahrt, sie geht in den Augen vieler Fans und Experten auch auf Kehls Kappe. Schließlich war auch sein enger Freund Nuri Sahin sein ausdrücklicher Trainer-Wunsch. Und auch sein Verhalten im Dauer-Zoff mit Mislintat hat in der Chef-Etage schwer am Ruf des einstigen Meister-Kapitäns gekratzt.


    Mehr News:


    Deshalb sickert aus der Geschäftsstelle immer wieder durch: Sebastian Kehl steht unter genauer Beobachtung, muss liefern. Jetzt erst recht, denn nun gibt es keine Ausreden mehr. Am Deadline Day gelangen ihm Achtungserfolge. Sollte sich die sportliche Krise aber nicht bald ändern, ist auch sein Job arg gefährdet. Lässt Lars Ricken weitere Köpfe rollen, wäre Kehl aller Voraussicht nach der nächste.



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  • Fußball-Bundesliga: Holstein-Chef gegen Videoschiedsrichter…

    Fußball-Bundesliga: Holstein-Chef gegen Videoschiedsrichter…


    Fußball-Bundesliga

    Holstein-Chef gegen Videoschiedsrichter

    Holstein Kiels Präsident Steffen Schneekloth mag den Videoschiedsrichter nicht und möchte ihn in der derzeitigen Form lieber abschaffen. Auch eine Neuerung sieht er kritisch.

    Holstein Kiels Präsident Steffen Schneekloth hat sich für die Abschaffung des Videoschiedsrichters (VAR) in der derzeitigen Form ausgesprochen. “Der VAR nimmt aus meiner Sicht dem Spiel in entscheidenden Situationen die Emotion und das, was das Spiel eigentlich ausmacht – sowohl bei Spielern als auch den Zuschauern und Fans”, sagte der Chef des schleswig-holsteinischen Fußball-Bundesligisten den “Kieler Nachrichten”. 

    Gewisse Fehlentscheidungen gehörten vielleicht sogar zum Spiel dazu. “Ich möchte die Schiedsrichter auf dem Platz stärken und ihnen die eindeutige und alleinige Hoheitsgewalt über die Leitung des Spiels überlassen”, meinte der 60-Jährige, der auch Vizepräsident der Deutschen Fußball Liga und des Deutschen Fußball-Bundes ist. 

    Er sei für eine Abschaffung des VAR in der geübten Form. “Ob eine vermeintliche Fehlentscheidung auf dem Platz oder eben im „Keller“ getroffen wird, macht den VAR nicht besser” betonte er. Man solle daher den VAR auf Entscheidungen reduzieren, “bei denen technische Hilfsmittel wie die Torlinien-Technologie oder die kalibrierte Linie zur Überprüfung der Abseitsstellung eine unzweifelhafte, objektive und ermessensfehlerfreie Entscheidung ermöglichen”.

    Schneekloth auch gegen Stadiondurchsagen 

    Dass Schiedsrichter seit Neuestem den Fußballfans die Entscheidungen des Videobeweises durch die Durchsage im Stadion erklären, sieht Schneekloth ebenfalls kritisch. “Diese angedachte Neuerung macht das Ganze nicht besser, sondern stresst den Schiedsrichter vielleicht sogar noch mehr.” 

    Vergleiche mit dem American Football hält er für nicht sinnvoll. “Da sind sieben Schiedsrichter auf dem Platz, die sich kaum bewegen”, sagte er. “Unsere Schiedsrichter auf dem Fußballfeld laufen so viel wie ein Spieler, müssen dabei die Kommunikationswege zu den Linienrichtern, dem vierten Offiziellen und dazu noch zum „Kölner Keller“ aufrecht halten – und sollen dann bei einem Puls von 160 noch irgendwelche Entscheidungen erklären. Ein Irrweg, wie ich finde.”

    dpa



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  • Warum Bordalas der meistgehasste La-Liga-Coach ist

    Warum Bordalas der meistgehasste La-Liga-Coach ist



    Mit dem FC Getafe hat José Bordalas einen Außenseiter fest in La Liga etabliert. Dabei hat sich der 60-jährige Coach aber kaum Freunde gemacht: Sein Fußballstil bricht mit allen spanischen Vorstellungen vom schönen Spiel.

    Bricht mit Spaniens Vorstellung vom schönen Fußball: Getafe-Trainer José Bordalas.


    Bricht mit Spaniens Vorstellung vom schönen Fußball: Getafe-Trainer José Bordalas.

    IMAGO/PGS Photo Agency


    Selten erlebt man Hansi Flick so geladen. Nach dem Spiel seines FC Barcelona beim FC Getafe im Januar moserte er: “So etwas habe ich noch nie erlebt, das war neu für mich.”  Gerade hatte ihm der Underdog aus dem Madrider Süden ein 1:1 abgetrotzt. Flick weiter: “Jetzt weiß ich, warum es so hart ist, in Getafe zu spielen, sie schreien ohne Pause, jeder Zweikampf ist emotional.” Offener Schlagabtausch. Normal für Getafe. Nicht für Barca. Flick: “Das sah aus wie Tennis.” Bum-Bum-Boris, quasi.

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  • Der Sport-Tag: Bericht: Wirtz wird aus der Premier League

    Der Sport-Tag: Bericht: Wirtz wird aus der Premier League



    Der Sport-Tag

    Bericht: Wirtz wird aus der Premier League angebaggert

    Im Werben um Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz will Manchester City offenbar im kommenden Sommer Ernst machen. Wie die “Sport Bild” berichtet, möchte Teammanager Pep Guardiola seine Mannschaft um den Jungstar von Bayer Leverkusen herum aufbauen. Der 21-Jährige soll demnach ab Sommer Mittelfeld-Regisseur Kevin De Bruyne beim englischen Meister ersetzen. Wirtz Vertrag läuft noch bis 2027. Bayer arbeitet derzeit an einer Verlängerung. Laut “Sport Bild” möchten die Leverkusener ihren Starspieler bis 2028 binden. Eine Ausstiegsklausel von 125 Millionen Euro soll ab Sommer 2026 greifen, das Gehalt auf zehn Millionen Euro steigen. Sollte Wirtz nicht in Leverkusen verlängern, soll Bayer auf einen Abgang im kommenden Sommer für mindestens 150 Millionen Euro Ablöse drängen.

    Neben City sind auch Champions-League-Sieger Real Madrid und Bayern München an Wirtz interessiert. Für die Münchner könnte ein Wirtz-Transfer in diesem Jahr jedoch schwer werden. Laut “Sport Bild” plane der Klub vorerst einen Einkaufsstopp, den Präsident Herbert Hainer jedoch nicht bestätigen wollte.



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  • 16-Jähriger sorgt für Ekstase – Legende zieht den Hut

    16-Jähriger sorgt für Ekstase – Legende zieht den Hut


    Ajax-Amsterdam setzt sich im Hinspiel-Duell der möglichen SGE-Gegner in Belgien durch. Ein 16 Jahre altes Top-Talent spielt dabei groß auf.

    Ajax Amsterdam hat mal wieder ein echtes Juwel in den eigenen Reihen, das sich am Donnerstagabend in der Europa League auf der großen Bühne vorstellte. Jorthy Mokio ist sein Name, 16 Jahre ist er alt – und sein Tor-Debüt feierte er mit einem sehenswerten Volley-Kracher.

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    Im Playoff-Hinspiel gegen Union Saint-Gilloise kam das Spielgerät in der 71. Minute nach einem Ajax-Eckball über Umwege zu Mokio, der nicht lange fackelte und den Ball von der Strafraumgrenze mit der Innenseite per Volley präzise neben den Pfosten ins Netz setzte. Ajax gewann die Partie mit 2:0 (0:0), zuvor hatte Christian Rasmussen (59.) getroffen.

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    Durch seinen Treffer im Alter von 16 Jahren und 350 Tagen ist Mokio außerdem der jüngste Torschützte für ein niederländisches Team in einem europäischen Wettbewerb.

    Die niederländische Legende Marco van Basten zeigte sich begeistert und zog einen großen Vergleich. „Frank Rijkaard war auch ein starker Mittelfeldspieler mit Laufvermögen und guter Körperlichkeit“, sagte der mehrmalige Fußballer des Jahres bei Ziggo Sport: „Er ist präsent und technisch sehr versiert am Ball. Er hilft dieser Mannschaft und ist mutig.“

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    Zweitjüngster Ajax-Starter in der Eredivisie

    Mokio, der Ende Februar seinen 17. Geburtstag feiert, stand gegen USG zum ersten Mal in einem internationalen Spiel in der Startelf. Letzte Woche war der Mokio erst zum zweitjüngsten Spieler der Ajax-Historie geworden, der bei einem Eredivisie-Spiel in der Startelf stand.

    Der belgische Junioren-Nationalspieler mit kongolesischen Wurzeln ist eigentlich ausgebildeter Innenverteidiger, lief bei Ajax’ erster Mannschaft in den letzten beiden Spielen aber als Linksverteidiger und zentraler Mittelfeldspieler auf – ist damit also variabel einsetzbar.

    Auf dem Radar sollte ihn inzwischen auch Eintracht Frankfurt haben, die im Achtelfinale auf Ajax treffen könnten. Die SGE spielt entweder gegen den Gewinner der Paarung Union Saint-Gilloise gegen Ajax Amsterdam oder den der Paarung PAOK Thessaloniki gegen FCSB.



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  • Florucz sieht Rot! Ljubljana verliert spät gegen Banja Luka

    Florucz sieht Rot! Ljubljana verliert spät gegen Banja Luka


    ÖFB-Legionär Raul Florucz steht im Europa-Conference-League-Spiel zwischen Borac Banja Luka und Olimpija Ljubljana im Mittelpunkt.

    Der 23-Jährige wird in der 52. Minute nach einer Tätlichkeit beim Stand von 0:0 mit Rot vom Platz gestellt. Florucz befindet sich im Laufduell mit Borac-Verteidiger Carolina und wird mit robustem Körpereinsatz abgedrängt. In derselben Bewegung erwischt der Österreicher seinem Gegenspieler mit der Faust im Gesicht.

    Nach VAR-Check sieht Schiedsrichter Radu Petrescu eine strafbare Handlung und zeigt Florucz die Rote Karte. Bis zum Platzverweis agiert Ljubljana als die gefährlichere Mannschaft und gerät im Anschluss mehr und mehr unter Druck.

    Ex-Bundesliga-Spieler als Matchwinner

    In der Schlussphase verschießt Stürmer Despotovic zunächst noch vom Elfmeterpunkt, kurz darauf sorgt der im Strafraum sträflich allein gelassene Ex-WSG-Akteur Sandi Ogrinec doch noch für den Lucky Punch zum 1:0-Siegtreffer für Banja Luka (90+1). Das bosnische Team hat für das Playoff-Rückspiel am kommenden Donnerstag damit die besseren Karten.

    Der Sieger dieses Duells könnte im Achtelfinale auf den SK Rapid treffen.

    Bei Banja Luka steht ÖFB-Legionär Stefan Savic, der zwischen 2017 und 2020 in Ljubljana unter Vertrag stand, in der Startelf. Auf der anderen Seite spielt mit Ahmet Muhamedbegovic ein dritter Österreicher in der Innenverteidigung durch.

    Heidenheims Europacup-Traum lebt

    Während es in der Deutschen Bundesliga aktuell nicht nach Plan läuft, fährt der 1. FC Heidenheim in Europa ein weiteres Erfolgserlebnis ein. Heidenheim gewinnt das Hinspiel beim FC Kopenhagen nach Rückstand noch mit 2:1. 

    Larsson (45+1) bringt den dänischen Rekordmeister in Front, Keller (59.) und Siersleben (85.) drehen im zweiten Durchgang die Partie. 

    Real Betis schlägt KAA Gent auswärts mit 3:0 und steht mit einem Bein bereits im Achtelfinale. ManUnited-Leihgabe Antony (47.) schreibt in seinem dritten Spiel für die Andalusier zum zweiten Mal an, Bakambu (72.) und Altimira (84.) sorgen für klare Verhältnisse.

    Omonia Nicosia und Pafos FC trennen sich im rein zypriotischen Duell 1:1.





    Die besten Fan-Choreos 2024 im internationalen Fußball



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