Sirtaki anne Castroper! Der VfL Bochum hat am 22. Spieltag der Bundesliga 2:0 (2:0) gegen Borussia Dortmund gewonnen. Winterneuzugang Georgios Masouras schnürte dabei einen Doppelpack (33., 35.). Durch den Sieg holte der VfL wichtige Punkte im Abstiegskampf und ließ BVB-Trainer Niko Kovac weiter auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit den Schwarz-Gelben warten.
In einem richtungsweisenden Spiel für beide Mannschaften empfing der VfL Bochum Borussia Dortmund zum 22. Spieltag der Bundesliga. Während die Gastgeber dringend Punkte im Abstiegskampf benötigten, wollten die Dortmunder den Anschluss an die Champions-League-Plätze wahren. Bochums Trainer Dieter Hecking musste auf den gesperrten Maximilian Wittek und den verletzten Myron Boadu verzichten, während beim BVB Julian Ryerson ebenfalls gesperrt fehlte.
Bochum startet furios
Horn steht hinten sicher – Christof Koepsel
Nach der Pause versuchte Dortmund, das Spiel zu drehen. Salih Özcan kam für Marcel Sabitzer ins Spiel, um das Mittelfeld zu stabilisieren. Trotz deutlicher Überlegenheit im Ballbesitz (63 Prozent) gelang es den Schwarz-Gelben nicht, klare Torchancen zu kreieren. Die Bochumer Defensive um den starken Debütanten Timo Horn im Tor stand sicher. In der 69. Minute hatte Masouras sogar die Chance auf seinen Hattrick, scheiterte aber dreimal in Folge an Kobel. Dortmund erhöhte in der Schlussphase den Druck, doch selbst die Einwechslungen von Maximilian Beier und Giovanni Reyna brachten nicht den gewünschten Erfolg.
Spieler des Spiels: Georgios Masouras
Bundesliga Match Facts xGoals: Bochum 2,98 – Dortmund 3,25 Schnellster Spieler: Julien Duranville (BVB), 34,78 km/h Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Georgios Masouras (BOC), 41 Prozent Most Pressed Player: Jamie Gittens (BVB), 25 Mal unter Gegnerdruck Beste Pass Effizienz: Pascal Groß (BVB), +4,34
Drei Jahre kickte Jude Bellingham für Borussia Dortmund. Im schwarz-gelben Trikot reifte der 21-Jährige vom Mega-Juwel zum Weltstar. Folgerichtig wagte der Engländer im Sommer 2023 den nächsten Schritt und wechselte für über 100 Millionen Euro zu Real Madrid.
In der spanischen Hauptstadt hat sich Jude Bellingham inzwischen nahtlos eingefügt. Doch nach einer überragenden Premierensaison inklusive Champions-League-Titel läuft es in diesem Fußballjahr noch nicht ganz rund. Nun sorgt der Ex-BVB-Star für Aufregung – ein Ausraster wird ihm zum Verhängnis!
Jude Bellingham: Platzverweis nach Schiedsrichterbeleidigung
Es ist die 39. Spielminute im Estadio El Sadar des CA Osasuna. Real Madrid gastiert beim Tabellensiebten der La Liga, liegt nach einem frühen Führungstreffer von Kylian Mbappe mit 1:0 in Führung. Doch dann zeigt Schiedsrichter Jose Luis Munuera Montero auf einmal die rote Karte für Jude Bellingham. Der verlässt sichtlich gereizt den Rasen, ist mit der Entscheidung des Spielleiters offenbar überhaupt nicht einverstanden.
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Doch was war passiert? Wie „The Athletic“ berichtet, soll der 21-Jährige schon vor der Szene von der Schiedsrichterleistung genervt gewesen sein. Die erneute Diskussion mit Munuera Montero soll dem Schiedsrichter dann zu weit gegangen sein, weil sich Bellingham eine verbale Entgleisung erlaubt haben soll. Laut der „Sun“ fielen die Worte: „Mit allem Respekt, aber fuck off.“
Bellingham beteuert seine Unschuld
Nach dem Spiel bestätigt der Star von Real Madrid diese Berichte zwar, stellt aber auch klar: „Ich habe niemanden beleidigt, das ist auf dem Video deutlich zu sehen, ich sage es nicht einmal direkt zum Schiedsrichter, ich sage es zu mir selbst. Es war ein Kommunikationsfehler und ein klarer Fehler des Schiedsrichters“. Hintergrund: Im Spielbericht hatte Munuera Montero vermerkt, Bellingham habe „fuck you“ zu ihm gesagt.
Besonders ärgerlich aus Sicht der Madrilenen: Osasuna konnte die Überzahl ausnutzen und sich am Ende noch durch ein 1:1-Unentschieden einen Zähler erkämpfen. Reals Vorsprung auf Stadtnachbar Atletico Madrid und den FC Barcelona schmilzt dagegen weiter.
Am 19. Spieltag der Handball-Bundesliga empfängt die HSG Wetzlar den THW Kiel. Los geht’s am Sonntag um 16.30 Uhr. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV und Livestream verfolgen können.
Handball-Bundesliga heute im TV: Wer überträgt Wetzlar – Kiel?
Die HBL-Partie zwischen Wetzlar und Kiel wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter Dyn (Anzeige) übertragen. Start ist um 16.30 Uhr, die Übertragung bei Dyn beginnt bereits um 16.15 Uhr.
Die Dyn Media GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung der Axel Springer SE, zu der auch SPORT BILD gehört.
Foto: BILD
Der THW Kiel reist in bestechender Form zum Auswärtsspiel nach Wetzlar. Der Rekordmeister ist seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen, die letzten acht Bundesliga-Spiele konnten sogar allesamt gewonnen werden.
Besonders überzeugend: Der Gala-Auftritt am vergangenen Wochenende gegen den Deutschen Meister SC Magdeburg. Im ersten Spiel nach der WM-Pause gewannen die „Zebras“ deutlich mit 31:25. Der Rückstand auf Tabellenführer MT Melsungen beträgt somit nur noch vier Punkte.
Unter der Woche bewiesen die Kieler, dass sie mit den Melsungern mithalten können. In der ersten Hauptrunden-Partie der European League holte der THW einen Fünf-Tore-Rückstand auf und trennte sich letztendlich verdient mit 26:26 von den Nordhessen.
Fußball-Bundesliga
Niederlage für VfB-Coach Hoeneß nur “schwer zu akzeptieren”
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Trotz einer späten Führung verliert der VfB Stuttgart gegen Wolfsburg. Trainer und Sportvorstand bewerten die Niederlage als ärgerlich, versuchen aber, das Positive herauszustellen.
Für Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ist der nächste Rückschlag des VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse kein “Weltuntergang”. Als “ärgerlich” betitelte der 45-Jährige das 1:2 in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg aber schon. “So schlecht fand ich den Auftritt nicht. Aber auf diesem Niveau fällt es sehr viel schwerer, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen, den Weg zur Stabilität weiterzugehen”, sagte Wohlgemuth nach der vierten Saisonniederlage zu Hause.
Durch einen sehenswerten Sololauf von Joker Nick Woltemade, der laut Wohlgemuth “außergewöhnlich” war, waren die Schwaben in Führung gegangen (72.). Doch dann leistete sich der VfB nach Ansicht von Trainer Sebastian Hoeneß 18 “unreife” Minuten und verlor nach zwei späten Gegentoren die Partie (77./87.). “Das ist schwer zu akzeptieren”, meinte er.
Anstatt auf den vierten Platz nach vorn zu rücken und einen weiteren Schritt in Richtung erneute Champions-League-Qualifikation zu machen, fällt der Vizemeister etwas zurück. “Wir müssen daraus lernen und das werden wir auch”, sagte Hoeneß, der mit den Stuttgartern am kommenden Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) bei der TSG 1899 Hoffenheim gefordert ist. “Dort werden wir versuchen, 90, 95 Minuten ein gutes Spiel zu machen.”
Ein historischer Fehlstart und ganz viele Horrorstatistiken: Niko Kovac und vor allem die BVB-Fans können einem leidtun. Ein Kommentar.
Nach dem 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon war eigentlich alles für einen Aufschwung beim BVB angerichtet. Das kreative Lebenszeichen in der Offensive und die stabile Defensive ernteten von allen Seiten Lob, vier Tage später war davon allerdings nichts mehr zu sehen. Überhaupt nichts.
Nach einem desaströsen Auftritt und individuellen Totalausfällen wie von Niklas Süle ging Borussia Dortmund mit 0:2 in Bochum baden – mit Vollgas zurück auf dem Boden der Tatsachen. Platz elf in der Bundesliga, acht Punkte Rückstand auf die direkte Champions-League-Qualifikation und ein historisch schlechter Start für Trainer Niko Kovac sind die bittere Realität.
Der Nachfolger von Nuri Sahin und Interimscoach Mike Tullberg ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren (!), der seine ersten beiden Bundesligaspiele verloren hat. Ein Negativwert, der für immer an Kovac haftet. Obendrein baute er seine Durststrecke von 13 sieglosen Spielen (elf davon mit dem VfL Wolfsburg) im deutschen Oberhaus aus.
Kovac kann einem nur leidtun. Gleiches gilt auch für die BVB-Fans, deren Geduld längst überstrapaziert wurde. Jene, um die Sahin noch bei der Saisoneröffnung im Sommer vor tausenden Dortmund-Anhängern im Signal Iduna Park gebeten hatte. Dieser Saisonverlauf geht einzig allein auf die Kappe der Mannschaft und diejenigen, die sie zusammengestellt haben!
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Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bochum steht Borussia Dortmund heftig in der Kritik. Die Stars verweigern Interview, Trainer Kovac gibt dafür eine blamable Erklärung. Experte Didi Hamann findet klare Worte – und fordert drastische Konsequenzen.
Borussia Dortmund steckt nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum tief in der Krise. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte eine desolate Leistung. Vielleicht noch schwächer als der Auftritt auf dem Platz: Nach dem Spiel verkrochen sich die Spieler, stellten sich keinen Interviews (nur das Pflichtprogramm für TV-Rechteinhaber wurde gemacht).
Auf die Frage eines Reporters dazu an Kovac, gab der eine beschämende Antwort. Der Reporter fragte in der Pressekonferent: “In der Mixed Zone war keiner Ihrer Spieler, da bekommt das Gefühl, als würde keiner Verantwortung übernehmen. Wie sehen Sie das?”
Kovac blamiert BVB mit Aussage, wieso sich Verlierer vor Interviews drückten
Die Antwort von Kovac: “Die Jungs haben ihr Programm, sie spielen wieder in vier Tagen, glaube ich, da ist es klar, dass die Jungs dementsprechend Maßnahmen unternehmen, damit sie so schnell wie möglich regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht ja.”
Eine krampfhafte Aussage, die den desolaten Zustand des BVB in aller Klarheit beschreibt.
Hamann: „Wie von allen guten Geistern verlassen“
„Ich bin sprachlos“, sagte auch Sky-Experte nach dem BVB-Spiel über das gesamte Auftreten der Dortmunder. Noch wenige Tage zuvor hatte der BVB mit einem souveränen Sieg in der Champions League noch überzeugt, doch in Bochum wirkte das Team wie ausgewechselt.
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„Sie machen ein schönes Spiel in Lissabon, wo es nicht einfach ist zu gewinnen. Und heute sind sie wieder wie von allen guten Geistern verlassen.“
Besonders in der Kritik stand Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler fand gegen Bochum kaum ins Spiel, verlor viele Bälle und leistete sich eine schwache Passquote. Hamann nahm kein Blatt vor den Mund: „Was Brandt heute gespielt hat, war unterirdisch.“
Während der TV-Experte Kapitän Emre Can und Verteidiger Nico Schlotterbeck zumindest für ihren Einsatz lobte, sah er bei anderen Akteuren kaum Hoffnung. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität oder Leidenschaft waren nicht zu sehen“, urteilte er und fügte hinzu: „Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“
Der BVB hat wohl zu viele „Schönspieler“, findet Hamann
Für den TV-Experten steht fest: Beim BVB muss sich grundlegend etwas ändern. Die Mannschaft habe zu viele „Schönspieler“, die dem Team nicht weiterhelfen würden. Er forderte daher einen personellen Umbruch: „Du musst irgendwann mal sagen bei diesen Spielern: ‚Es ist genug!‘ Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen.“
Doch dieser Neuanfang könnte teuer werden. Dietmar Hamann glaubt, dass Dortmund sich von bis zu acht Spielern trennen müsste – eine Herausforderung, gerade wenn die Qualifikation für die Champions League verpasst wird. Dennoch sei das für ihn keine Ausrede: „Mit der Truppe, so wie sie zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“
Die Krise in Dortmund spitzt sich weiter zu. Während die Fans auf eine Reaktion der Mannschaft hoffen, stellt sich die Frage, ob die Vereinsführung Hamanns drastische Einschätzung teilt – und ob sie bereit ist, die von ihm geforderten Konsequenzen zu ziehen.
Der FC Schalke 04 trifft heute in der 2. Bundesliga auf den KSC. Hier bei SPOX erfahrt Ihr, wer die Begegnung live im TV und Livestream überträgt.
Am heutigen Sonntag, den 16. Februar, empfängt Schalke 04 den Karlsruher SC zum Duell in der 2. Bundesliga. Das Aufeinandertreffen am 22. Spieltag beginnt um 13.30 Uhr in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen.
SPOX verrät Euch in diesem Artikel, wie Ihr die Partie heute live im TV und Livestream sehen könnt.
Schalke 04 vs. Karlsruher SC heute live im TV und Livestream:
Sky überträgt heute exklusiv das Zweitligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem Karlsruher SC live im TV und Livestream. Die Vorberichterstattung startet um 13.00 Uhr auf Sky Sport Bundesliga 2 (HD). Durch die Partie führt Kommentator Dominik Müller.
Wer das Spiel lieber in der Konferenz verfolgen möchte, kann auf Sky Sport Bundesliga (HD), Sky Sport Bundesliga 1 (HD) oder Sky Sport Top Event einschalten. Zusätzlich bietet Sky einen Livestream der Partie auf WOW sowie in der Sky-Go-App an.
Zu guter Letzt ist das Spiel zwischen Schalke 04 und dem KSC auf OneFootball als Einzelstream verfügbar. Dort seht Ihr ebenfalls die Übertragung von Sky.
Schalke 04 vs. Karlsruher SC heute live: Die wichtigsten Infos
Begegnung: FC Schalke 04 vs. KSC
Wettbewerb: 2. Bundesliga
Spieltag: 22
Datum: 16. Februar
Uhrzeit: 13.30 Uhr
Ort: Veltins-Arena, Gelsenkirchen
TV: Sky
Livestream: WOW, Sky-Go-App, OneFootball
Schalke 04 vs. Karlsruher SC heute live: Die Tabelle
Carlo Ancelotti ist mit Real Madrid Tabellenführer – Foto: Thomas Coex/AFP via Getty Images
Real Madrid: CARLO ANCELOTTI über…
…den 24. Spieltag gegen den CA Osasuna (Samstag, 16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN):„Wir sind motiviert. Es ist eine Chance, um Tabellenführer zu bleiben. Das ist unser Ziel. Es wird natürlich schwierig, aber wir sind gut aus dem vergangenen Spiel hervorgegangen und müssen das jetzt bestätigen. Es ist ein Spiel, in dem wir alles Gute aus dem City-Spiel wiederholen müssen.“
…die wechselhafte Einstellung der Profis:„Es liegt nicht am Willen. Wir haben alle verstanden, wie wichtig die Aufopferung ist, denn an Qualität fehlt es nicht. Jetzt brauchen wir natürlich die Konstanz in der Hinsicht. Morgen wird es in der Hinsicht ein sehr wichtiger Test. Die Mannschaft versteht sehr gut, wann wir mehr geben müssen. Wenn sie es morgen nicht versteht, dann machen wir einen Fehler. Die Meisterschaft ist sehr umkämpft, unsere Rivalen sind uns sehr nahe.“
…die seit 2008 nie gelungene Titelverteidigung in LaLiga:„Es ist sehr schwierig, das zu erklären. Die Rivalität in diesem Wettbewerb ist sehr groß. Atlético oder Barcelona können jede Saison um den Titel mitspielen. Ihn zweimal in Folge zu gewinnen, ist wegen der Rivalen nicht so einfach.“
…den Status quo bei Antonio Rüdiger und David Alaba:„Sie bessern sich, werden bis Montag weiterhin individuell arbeiten. Ab Dienstag werden sie dann wieder bei der Mannschaft und verfügbar für das Spiel gegen City sein – Lucas Vázquez inklusive.“
…die Besetzung der rechten Abwehrseite:„Ich denke, (Federico) Valverde wird dort weiterhin spielen, solange Lucas nicht zurück ist. Valverde trägt auf der Position viel bei, sein Spiel gegen City hat mir sehr gefallen. Ihm gefällt es auch, auf dieser Position zu spielen. Morgen machen wir dort mit ihm weiter.“
…die Zukunft von Vinícius Júnior:„Mich ermüdet das Thema. Es besorgt mich nicht. Er macht auf mich einen glücklichen Eindruck und wir sind glücklich mit ihm. Mehr gibt es nicht hinzuzufügen. Es ist ein Thema, das abseits von hier stattfindet, hier wird über dieses Thema nicht gesprochen. Auch Vinícius spricht es nicht an. Man sieht bei ihm eine große Lust und ich denke, er wird seinen Job weiterhin gut machen, denn seine körperliche Verfassung ist nach Verletzungen allmählich wieder gut. Er macht auf mich einen sehr motivierten Eindruck, vor allem nach der Leistung gegen City, wo er viel Druck hatte und ihm sehr gut standhielt, indem er den Unterschied ausgemacht hat.“
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…den Wunsch von Vinícius, immer bei Real zu spielen:„Ich kann kommentieren, was ich hier sehe. Der Spieler ist glücklich, macht es gut und schreibt bei diesem Klub Geschichte.“
…Saudi-Arabien als Gefahr für den europäischen Fußball:„Es sollte nicht überraschen, dass ein Land in den Fußball investieren will. Ich habe es schon gesagt: Saudi-Arabien hat alles Recht, um die Weltmeisterschaft 2034 vorzubereiten. Das Ziel für sie mit der Investition in den Fußball ist, zur WM 2034 bereit zu sein. Das ist nichts Neues. Es ist ein Markt, der heute weniger wettbewerbsfähig ist als Europa, aber in der Zukunft könnte er so wettbewerbsfähig wie Europa sein.“
…ein in Zukunft mögliches Engagement in Saudi-Arabien:„Warum nicht? Wenn ich dem Fußball erhalten bleiben will: Warum nicht? Das Problem ist, ob ich nach Real Madrid weitermachen will oder nicht. Das habe ich vor zwei, drei Jahren schon gesagt.“
…Führungsspieler Jude Bellingham:„Er hat die Persönlichkeit und den Charakter, um in der Zukunft einer der Leader in dieser Mannschaft zu sein, auch wenn er sehr jung und sehr kurz im Klub ist. Er hat den Charakter, die Persönlichkeit, die Qualität, die Ernsthaftigkeit und die Professionalität. Er wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit ein sehr wichtiger Bestandteil im Team sein.“
…die künftige Rolle von Raúl Asencio:„Unumstrittene Stammspieler gibt es nicht. Trotzdem bin ich persönlich sehr glücklich mit dem, was er leistet, denn das war überraschend. Nicht nur wegen seiner defensiven Qualität, sondern auch aufgrund seiner Persönlichkeit und seines Charakters, sehr anspruchsvolle und wichtige Spiele gegen sehr starke Gegner durchzustehen. Er macht es sehr gut und wird mit Sicherheit gegen die anderen kämpfen, um von Anfang an zu spielen.“
…die Audio-Aufnahmen vom Espanyol-Spiel, die sich der Klub am Montag anhören wird:„Ich mag es nicht, zu so etwas mitzugehen. Endlich werden wir es sehen. Der Klub hat bestimmt gute Zuhörer.“
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Besser war Mailand im Duell mit Hellas Verona allemal, nur die Tore fehlten der AC über weite Strecken. Der Treffer des Tages von Gimenez, bei dem zwei Joker ihre Finger im Spiel hatten, wendete ein torloses Remis ab.
Santiago Gimenez bescherte der AC drei Punkte.
IMAGO/LaPresse
Die Rossoneri brauchten in der Liga gegen Verona dringend ein Erfolgserlebnis, um die Champions-League-Plätze im Blick zu behalten. Doch die Gäste begannen nicht schlecht, Dudas Schuss flutschte durch die Finger von Maignan und zum Glück Milans über den Querbalken (2.). Die AC selbst musste bis zur 25. Minute warten, bis sie erstmals gefährlich wurde: Reijnders Schuss kratzte Verona-Keeper Montipo aus der kurzen Ecke.
Im Anschluss fanden die in der Anfangsphase zaghaft agierenden Hausherren besser ins Spiel, verzweifelten aber erneut an Montipo, der eine tückisch aufsetzende Flanke von Joao Felix gerade noch aus dem rechten Eck faustete (27.). Sechs Minuten später jubelten die Mailänder dann, als Gimenez die Kugel im Tor unterbrachte – sofort ging aber die Fahne des Assistenten hoch. Weil Musah mit der letzten Aktion der ersten Hälfte die klare Chance auf den Führungstreffer auf den Oberrang drosch (45.), ging es torlos in die Kabinen.
Joker machen den Unterschied
Zur zweiten Hälfte brachte Milan-Coach Conceicao Jimenez sowie Rafael Leao – und der Portugiese zog gleich das Spielgeschehen auf seine Seite, fand aber wie seine Teamkollegen keinen Weg durch die mauernde Abwehr Veronas.
Weil Rafael Leao (67.) und Musah (71.) den Gäste-Kasten aus der Ferne jeweils verfehlten, lief Milan auch zu Beginn der Schlussphase dem ersten Treffer hinterher – den lieferte dann postwendend eine Ko-Produktion der Joker: Jimenez bediente Rafael Leao, der auf Gimenez querlegte – der Stürmer musste nur ins leere Tor einnicken (75.).
Nun musste also Hellas eine Schlussoffensive auf die Beine stellen, das fiel den Gästen nach 80 Minuten Passivität aber wahrlich schwer: Wirklich gefährlich kam die Zanetti-Elf nicht mehr vor den Kasten der Rossoneri. So brachte die AC den 1:0-Arbeitssieg über die Zeit.
Milan ist als nächstes im Play-off-Rückspiel der Champions League gegen Feyenoord am Dienstag (18.45 Uhr) gefordert, Verona muss am Sonntag ab 15 Uhr gegen Florenz ran.