Ex-Bayern-Star schießt Barça an die Tabellenspitze
Aktualisiert am 18.02.2025 – 08:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Jubel mit Herz: Robert Lewandowski nach seinem Treffer gegen Rayo Vallecano. (Quelle: IMAGO/ Matthieu Mirville/imago)
Der FC Barcelona hat durch einen Arbeitssieg die Tabellenspitze in der spanischen La Liga erklommen. Mann des Tages war einmal mehr Robert Lewandowski.
Ein 1:0-Heimerfolg gegen Rayo Vallecano hat dem FC Barcelona nach dem 24. Spieltag Rang eins in La Liga beschert. Die Katalanen sind mit 51 Punkten gleichauf mit Erzrivale Real Madrid, haben aber im Vergleich zu den “Königlichen” das deutlich bessere Torverhältnis. Real hatte am Samstag bei Osasuna gepatzt und lediglich 1:1 gespielt. Nur einen Zähler hinter den beiden Spitzenteams befindet sich im Kampf um die spanische Meisterschaft auch Atlético Madrid noch in Schlagdistanz.
Gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano tat sich Barça trotz lange Ballbesitzphasen über weite Strecken der Partie schwer. Das Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick zeigte sich im Abschluss nicht konsequent genug. So musste in der ersten Hälfte ein Elfmeter herhalten, um die Führung für die Heimelf zu erzwingen. Pathé Ciss hatte Barça-Profi Iñigo Martínez im Strafraum umgerissen. Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt mithilfe des linken Innenpfostens (28. Minute).
Glück hatte die Flick-Elf eine Viertelstunde später. Der Ausgleich der Gäste durch Jorge de Frutos zählte nicht, weil Ciss Gegenspieler Iñigo Martínez geblockt und dabei im Abseits gestanden hatte (43.).
Im zweiten Durchgang vergab der FC Barcelona dann gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung durch eine Doppelchance von Dani Olmo und Raphinha (71.) sowie einen weiteren Versuch des Brasilianers eine Minute später (72.). Rayo hätte Barça derweil fast in der Nachspielzeit noch geschockt. De Frutos brachte eine scharfe Flanke aber nicht aufs Tor (90.+1). So blieb es bei dem knappen Erfolg für die “Blaugrana”, die am kommenden Wochenende bei Las Palmas antritt, ehe es wenige Tage später im Halbfinale des spanischen Pokals gegen Atlético Madrid geht.
Der Tabellenletzte Real Valladolid aus der spanischen La Liga hat sich nach nur zwei Monaten wieder von seinem Trainer Diego Cocca getrennt.
Das gab der Klub des früheren Weltfußballers Ronaldo, der Präsident und Hauptanteilseigner des Vereins ist, am Montag bekannt. Álvaro Rubio, Coach der zweiten Mannschaft, soll das Team auf das Spiel bei Athletic Bilbao am Sonntag vorbereiten.
Ronaldo will Anteile an Real Valladolid verkaufen
Cocca hatte den Posten im Dezember von Paulo Pezzolano übernommen, in sieben Ligaspielen gelang ihm nur ein Sieg. Der Rückstand von Valladolid auf das rettende Ufer beträgt acht Punkte.
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2018 hatte Ronaldo 51 Prozent der Anteile des Klubs erworben, Brasiliens Fußballikone will diese aber wieder verkaufen. (aw/sid)
Die Mega-Serie ist gerissen: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg werden erstmals seit elf Jahren nicht den DFB-Pokal gewinnen. Die Wölfinnen um Alexandra Popp scheiterten am Mittwoch im Viertelfinale mit 0:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim und verloren im Pokal erstmals seit Mitte November 2013. Der Rekordsieger aus Niedersachsen hatte zuvor 52 Partien und zehn Titel in Serie gewonnen.
Ereleta Memeti (52.) traf zum Sieg für die TSG, die erstmals seit 2019 ins Halbfinale einzog. Zuvor war ein eigentlich regulärer Treffer von Hoffenheims Celina Cerci (44.) aberkannt worden. Die Wölfinnen, die in der Liga drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze aufweisen, stemmten sich nach dem Rückstand gegen die Niederlage – konnten das Ende der Serie aber nicht mehr verhindern.
Der deutsche Meister Bayern München zog dank starker Moral hingegen ins Halbfinale ein. Im Topspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Straus mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.Jovana Damnjanovic rettete die Münchnerinnen in der 90. Minute mit dem Ausgleich, in der Verlängerung schossen Glodis Perla Viggosdottirin (93.), Momoko Tanikawa (104.) und Damnjanovic (109.) die Bayern zum Sieg. Ein Eigentor von Nationalspielerin Carolin Simon (79.) hatte den Vorjahresfinalisten zuvor an den Rand des Ausscheidens gebracht.
Auch Werder Bremen zog ins Halbfinale ein. Beim Bundesliga-Vierten Bayer Leverkusen siegten die Bremerinnen etwas überraschend mit 1:0 (1:0). Larissa Mühlhaus (45.) erzielte den entscheidenden Treffer. Zweitligist Hamburger SV zog ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Die Hanseatinnen besiegten Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Emilia Hirche (45.) und Vildan Kardesler (68.) trafen zum Sieg.
Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.
Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.
Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen
Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.
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Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.
BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards
Wer also soll nun schießen? Offenbar hat sich Kovac zu einer Art Casting im Live-Betrieb entschieden. Auffällig: Beim 3:0 in Lissabon durften sich gleich vier verschiedene Spieler an den Standards versuchen. Daniel Svensson, Julian Brandt, Pascal Groß und Julian Ryerson traten die Ecken und Freistöße. Ein Tor sprang zwar bei keinem Versuch raus, dennoch strahlten die Standards mal mehr, mal weniger Gefahr aus und dürfte dem neuen Trainer erste Erkenntnisse geliefert haben.
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Bei Erzrivale Schalke sorgte ein Torwart-Casting nach ähnlichem Prinzip in der Hinrunde für Wirbel. Aber auch für Klarheit. Nun scheint Kovac beim BVB die Rosen zu verteilen. Der neue Mann für den ruhenden Ball, er soll bei Borussia Dortmund bald gefunden sein.
Diego Backes hat in diesem Jahr in der U17 des VfL Bochum eine tolle Entwicklung genommen. Verliert der VfL nun sein großes Talent an den FC Schalke 04?
Der VfL Bochum spielte eine bärenstarke Vorrunde in der neu geschaffenen U17 DFB-Nachwuchsliga. Mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft die Gruppe A vor dem FC Schalke 04 als Spitzenreiter.
Einen großen Anteil daran hatte Verteidiger Diego Backes. Der Plettenberger erzielte sechs Treffer selbst und bereitete fünf weitere vor. Er gilt als eines der größten Talente im Kader des VfL. Und ausgerechnet dieses Talent scheint der Bundesligist nun an den S04 zu verlieren.
Wie das Portal transfermarkt.de berichtet, soll Backes zur kommenden Saison zu Nobert Elgert in die Knappenschmiede wechseln und dort in der U19 spielen. “Ich bin mir sicher, dass ich auch in der U19 und der U21 auf dem höchsten Level spielen werde. Ich muss so schnell wie möglich bald in den Seniorenfußball. Wir haben einen Plan für die nächsten zwei bis drei Jahre mit meinem Vater und meinem Berater erstellt”, erklärte Backes unlängst dem Online-Portal come-on.de.
Er wolle unbedingt Profi werden und sucht nun nach dem Verein, mit dem er dieses Ziel am besten erreichen kann. Sein Vertrag beim VfL Bochum läuft Ende dieser Saison nach zwei Jahren aus.
Bereits vor drei Jahren hatten die Königsblauen und auch Rot-Weiss Essen Interesse an ihm, aber damals entschied er sich zu einem Wechsel zum SC Paderborn. Dort blieb er jedoch nur ein Jahr, ehe es ihn nach Bochum zog. Und nun doch Schalke? Klar sei für ihn, dass er sich in der kommenden Saison voll auf dem Sport konzentrieren wolle und dafür auch in ein Internat ziehen möchte.
Der 16-Jährige spielte in der Saison 2025/16 bereits eine Saison für Bayer Leverkusen und von 2016 bis 2018 für Borussia Dortmund. Danach wurde er beim BVB allerdings ausgemustert und ging zum TuS Plettenberg. Von dort ging es zum TuS Iserlohn, bevor er dann beim SC Paderborn höherklassig einen neuen Anlauf genommen hat.
BVB und Kovac wollen ins Achtelfinale der Königsklasse
Aktualisiert am 19.02.2025 – 03:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Borussia Dortmund mit Trainer Niko Kovac trifft im Zwischenrunden-Rückspiel der Champions League auf Sporting Lissabon. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Für Borussia Dortmund geht es gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Die Voraussetzungen für das Team Trainer Niko Kovac sind hervorragend.
Die Dortmunder wollen mit dem möglichen Einzug in die Runde der letzten 16 der Königsklasse auch Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Fußball-Bundesliga schöpfen. Nach der 0:2-Niederlage am Samstag beim VfL Bochum steckt der Revierclub in der heimischen Liga weiter tief in der Krise.
Im Playoff-Topspiel trifft Real Madrid vor den eigenen Fans auf Manchester City. Die Spanier hatten das Hinspiel beim Team von Startrainer Pep Guardiola mit 3:2 gewonnen.
Club Brügge düpiert Atalanta Bergamo im ersten Durchgang und bringt die effizient erspielte Führung über die Zeit. Zwar steigerten die Hausherren sich nach dem Seitenwechsel, verpassten es aber gleich mehrfach, dem schnellen 1:3 den Anschluss folgen zu lassen. Der Platzverweis in der Schlussphase tat dann sein Übriges. Während Bergamo somit ausscheidet, entscheidet sich am Freitag, ob die Belgier im Achtelfinale auf Lille oder Aston Villa treffen.
Abpfiff
Und auch Joker Nilsson ist nach der wilden Sequenz fällig.
Zudem gibt es Gelb für de Roon, der zu intensiv diskutierte.
Auch der Linksverteidiger wird für seinen Bodycheck bestraft.
Tätlichkeit
Dem Kapitän gehen komplett die Nerven durch! Nachdem de Cuyper ihn vor einem Einwurf checkt, versucht der Routinier erst, seinen Gegenspieler mit dem Ball abzuwerfen. Dabei rutscht er jedoch aus und rennt de Cuyper deshalb hinterher, um ihn von hinten zu Boden zu schicken. Schiedsrichter Zwayer kann den Innenverteidiger nicht aufhalten und muss ihm anschließend Rot zeigen.
Nilsson kommt für Jutgla
Brescianini kommt für Ederson
Bergamo steht hoch, Brügge kontert, Djimsiti foult.
Posch kommt für Kolasinac
Samardzic kommt für Retegui
Bellanova kommt für Ju. Cuadrado
C. Nielsen kommt für Tzolis
73′
Zappacostas flache Hereingabe findet den Weg zu Kolasinac. Vom Elfmeterpunkt zieht der Innenverteidiger direkt mit links ab – Mignolet hält den Schuss fest.
70′
Lookman hat die nächste Chance! Flach probiert er es aus der Distanz und findet ein weiteres Mal in Mignolet seinen Meister.
64′
Bergamo drückt auf den zweiten Treffer. Lookmans Schuss prallt zu Retegui, der aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel an Mignolet scheitert.
Das wilde Spiel ist um die nächste Geschichte reicher! Joker Lookmann schießt einen grauenhaften Elfmeter und scheitert. Mignolet springt fast zu weit ins bedrohte Eck, bekommt sich aber sortiert. Die große Möglichkeit auf das 2:3 ist passé.
Der Übeltäter wird verwarnt.
Felix Zwayer schreitet an den Bildschirm und checkt die Aktion gegen Cuadrado. Tzolis war ihm von hinten in die Beine gelaufen. Es gibt den Strafstoß!
Die Szene wird überprüft. Das Handspiel ist unstrittig, möglicherweise gab es vorher aber ein Foul an Cuadrado.
56′
Atalanta erzielt das zweite irreguläre Tor! Nachdem Zappacostas Flanke auf Cuadrado durchrutscht, nimmt Ederson die Kugel ab und trifft den Pfosten. Den Abpraller drückt Lookman mit der Hand über die Linie.
Das ist mal eine Einwechslung! Keine Minute steht Lookman auf dem Platz, da steht er bei Zappacostas flacher Hereingabe richtig und schiebt zum Anschluss ein.
Lookman kommt für Mario Pasalic
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Mit dem dritten Nackenschlag des Abends müssen die Hausherren in die Kabine und machen sich wohl kaum noch Hoffnungen auf das Weiterkommen. Dabei waren die Spielanteile eher auf der italienischen Seite. Doch das Umschaltspiel der Belgier war den Bergamaschi immer wieder eine Nummer zu schnell – und dabei brutal effizient.
Halbzeitpfiff
Es kommt knüppeldick für Atalanta! Auf der einen Seite will die Kugel einfach nicht in den Maschen landen, auf der anderen prügelt Jutgla sie ins Netz. Nachdem Tzolis flach von links ins Zentrum gibt, fackelt der Spanier nicht lange und lässt Carnesecchi mit links aus dem Rückraum keine Chance.
45′ +3
Der Ball will einfach nicht ins Tor der Gäste! Erst trifft Zappacosta den Pfosten, ehe Mignolet Pasalics Kopfball auf der Linie retten kann. Das ruft Cuadrado auf den Plan, doch auch dessen Schuss wird auf der Linie entscheidend abgelenkt. Diesmal hat Mechele den Fuß dran!
45′ +2
Es wird noch mal heiß in der Schlussphase, da Zappacosta die große Chance auf den Ausgleich hat! Sein Kopfball kommt für die Freiheiten, die er wenige Meter vor dem Kasten genießt, aber viel zu harmlos.
44′
Fast steht es vor der Pause 3:0! Jutgla zieht halbrechts im Sechzehner auf. Sein Versuch verfehlt das lange Eck allerdings.
Retegui klaut Onyedika den Ball und wird sofort von diesem zu Boden gezogen.
Brügge legt nach! Nach einem Abstoß der Hausherren kommt der Ball schnell zurück, Jashari tankt sich links zu leicht durch. Nach seinem Querpass scheitert Tzolis noch an Carnesecchi, doch Talbi steht goldrichtig und schnürt via Unterlatte den Doppelpack.
19′
Mit etwas Glück springt de Ketelaeres Pass zu Ederson, der frei vor Mignolet auftaucht. Der Belgier ist schnell draußen und lenkt entscheidend ab! Das ist dem Gespann aber entgangen, es geht mit Abstoß weiter.
17′
Retegui hält den Fuß hin und stellt auf 1:1 – doch La Dea jubelt nur kurz. Die Fahne geht hoch, bei Cuadrados Hereingabe stand Retegui den entscheidenden Schritt zu tief.
Der Ex-Schalker stoppt einen Ball vermeintlich mit dem Arm.
Was für ein Traumstart für die Gäste! Vanaken schaltet im Zentrum blitzschnell und steckt herrlich auf Jutgla durch, der direkt nach rechts verlängert. Dort kommt Talbi mit, wackelt noch kurz gegen de Roon und trifft durch dessen Beine ins lange Eck. Atalanta braucht somit zwei Treffer, um zumindest die Verlängerung zu buchen.
Anpfiff
Auch deutsche Beteiligung ist im Gewiss Stadium in Bergamo geboten: Felix Zwayer leitet die Partie gemeinsam mit seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz. Vierter Offizieller ist Florian Badstübner, als VAR agiert Bastian Dankert.
Club Brügge fuhr derweil ein nicht weniger ungewolltes 2:2 in Sint-Truiden ein, das ob des zwischenzeitlichen 0:2-Rückstands und späten Ausgleichs jedoch in einem anderen Kontext steht. Nicky Hayen sieht zumindest deutlich weniger Grund für Umstellungen als sein Gegenüber. Lediglich Onyedika und Ex-Düsseldorfer Tzolis kommen für Vetlesen und Nilsson.
Zuletzt kam La Dea nicht über ein 0:0 gegen Cagliari Calcio hinaus. Den abermals ernüchternden Auftritt quittiert Gian Piero Gasperini mit satten sechs Umstellungen: Posch, Hien, Sulemana, Ruggeri, Samardzic und Brescianini weichen Djimsiti, Kolasinac, Zappacosta, de Roon, Ederson und de Ketelaere.
Im Play-off-Rückspiel der Königsklasse steht Atalanta Bergamo unter Druck. Dank eines strittigen Elfmeters in der Nachspielzeit hat Brügge einen 2:1-Vorteil im Gepäck. Können formschwache Italiener (nur ein Sieg aus den jüngsten sechs Partien) das Hinspielergebnis vor heimischer Kulisse korrigieren?
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt wohl Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
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+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
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+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
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+++ Update, 3. Februar, 15:40 Uhr: BVB nimmt wohl Abstand von Cherki-Deal +++
Der BVB wird Rayan Cherki in diesem Transferfenster wohl nicht verpflichten. Wie “Sky” berichtet, haben die Dortmunder endgültig Abstand von einer Verpflichtung des Franzosen genommen.
Schon in den vergangenen Stunden hatte sich angedeutet, dass ein Wechsel des Lyon-Stars kompliziert werden würde (siehe Eintrag unten).
John Textor, seines Zeichens Klub-Boss von Olympique Lyon, hat dem BVB im Werben um Wunschspieler Rayan Cherki öffentlich eine Absage erteilt.
“Rayan Cherki zu Borussia Dortmund? Nein, keine Chance”, sagte der US-Amerikaner im Rahmen des Ligue-1-Spiels gegen Marseille am Sonntagabend bei “Canal+”. “Er wird nicht gehen.”
Das hält die Verantwortlichen aber offenbar nicht davon ab, sich weiter um den Spieler zu bemühen. Laut “RMC Sport” hat der BVB in den vergangenen Stunden ein Angebot über 22,5 Millionen Euro abgegeben, Lyon lehnte allerdings ab.
Die Hoffnungen haben die Schwarz-Gelben aber dennoch nicht aufgegeben, so arbeiten sie wohl weiter an einem Transfer. Dortmund war bereits im vergangenen Sommer an dem Offensivspieler interessiert.
Laut Transferexperte Fabrizio Romano sollen sich die Verhandlungen zuletzt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befunden haben. Cherki selbst soll zudem seine Bereitschaft für einen Transfer signalisiert haben.
Borussia Dortmund hat laut “Sky” Torwart Diant Ramaj von Ajax Amsterdam verpflichtet. Die Ablösesumme soll fünf Millionen Euro betragen, der Vertrag bis 2029 laufen – sofern es beim Medizincheck am Montag keine Probleme gibt.
Allerdings soll der Deutsch-Kosovare zunächst bis zum Sommer verliehen werden – und zwar zum FC Kopenhagen. Ramaj sei für die Idee offen.
BVB: Tullberg erklärt Adeyemi-Höchststrafe
Einem “Sky”-Bericht vom Sonntagmittag zufolge will sich der BVB damit auf einen möglichen Abschied von Gregor Kobel nach dieser Saison vorbereiten.
Der 23-jährige Ramaj kam in dieser Saison bislang nur einmal in der Eredivisie zum Einsatz, ist hinter dem 41-jährigen Remko Pasveer nur die Nummer zwei. Das Schicksal des Backups hatte er auch bei seiner bislang einzigen Station in der Bundesliga: Von 2021 bis 2023 stand der gebürtige Stuttgarter bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, ehe Ajax fünf Millionen Euro für ihn hingeblättert haben soll.
Der scheidende Interimstrainer Mike Tullberg feierte den knappen 2:1-Auswärtssieg des BVB in Heidenheim mit einem ausgelassenen Jubellauf vor den Auswärtsblock. Während es von den Fans für die Aktion im Stadion und in den sozialen Medien viel Beifall gab, konnte “Sky”-Experte Didi Hamann dem Verhalten des Dänen wenig abgewinnen.
“Ich fand es peinlich! Übertrieben ist für mich noch untertrieben”, sagte Hamann: “Er hat drei Spiele gehabt. Gegen Bremen nicht gewonnen, Donezk geschlagen, die in der Champions League abgeschlagen sind, in Heidenheim gewonnen. Wenn ich dann sowas sehe.”
Und weiter: “Es gab ja die Diskussion, ob er Trainer bleiben soll oder nicht. Die Antwort, dass die Dortmunder die richtige Entscheidung getroffen haben, dass er nicht weitermacht, hat er heute gegeben.”
Auch “Sky”-Experte Erik Meijer wertete Tullbergs Verhalten als “übertrieben”: “Es hat auch seinen Charme, wenn du es etwas ruhiger angehst.”
+++ Update, 1. Februar, 10:50 Uhr: Adeyemi sagt offenbar Neapel ab +++
Der Wechsel von Karim Adeyemi zum SSC Neapel kommt wohl nicht zustande. Laut “Bild” soll der Flügelspieler ein lukratives Angebot abgelehnt haben. Zuvor war noch von einer Einigung zwischen Borussia Dortmund und Napoli berichtet worden.
Der 23-Jährige hätte mit einem Wechsel nach Italien einen ordentlichen Gehaltssprung machen können. Soll er beim BVB derzeit 5,5 Millionen Euro brutto verdienen, soll Napoli sechs Millionen Euro netto geboten haben. Die Ablösesumme hätte demnach bei rund 50 Millionen Euro gelegen.
Der Boulevardzeitung zufolge gibt es drei Gründe für Adeyemis Absage. Demnach hat der BVB kein offizielles Angebot erhalten. An einem Winterwechsel sei der Nationalspieler ohnehin nicht interessiert. Und die Serie A reize ihn überhaupt nicht.
Einen Wechsel in die Premier League könne er sich hingegen vorstellen. Wie “Calciomercato” berichtet, gelten der FC Liverpool und der FC Chelsea als mögliche Interessenten. Adeyemis Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2027.
BVB: Cherki-Deal vor dem Abschluss? Diese zehn Stars werden gehandelt
BVB-Kommentar: Mit Mike Tullberg und Niko Kovac droht Borussia Dortmund ein vertrautes Dilemma
+++ Update, 29. Januar, 18:49 Uhr: Bericht über mögliche Trennung von Can und Süle +++
Bei Borussia Dortmund könnte es nach der bislang enttäuschenden Saison im Sommer 2025 zu einem größeren personellen Umbruch kommen.
Wie die “Sportbild” berichtet, strebt der Bundesligist für diesen Zeitpunkt unter anderem die Trennung von Kapitän Emre Can und Niklas Süle an.
Beide BVB-Stars haben eigentlich noch einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2026, Süle soll zudem mit einem Jahresgehalt von kolportierten 14 Millionen Euro zu den Topverdienern des Klubs zählen, was eine vorzeitige Trennung möglicherweise erschweren könnte.
Im selben Bericht heißt es außerdem, dass die Vertragsgespräche mit Julian Brandt aktuell auf Eis gelegt seien. Der Kontrakt des 28-Jährigen läuft ebenfalls noch bis zum Sommer 2026.
+++ Update, 29. Januar, 9:30 Uhr: Adeyemi gibt wohl Entscheidung bekannt +++
Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat Flügelspieler Karim Adeyemi den Verantwortlichen vom BVB seine Entscheidung zu seiner Zukunft mitgeteilt.
Demnach soll der 23-Jährige seinen Wunsch hinterlegt haben, weiter in Dortmund zu spielen wollen und damit einem Transfer selbst einen Riegel vorgeschoben.
Zuletzt wurde berichtet, dass der SSC Neapel großes Interesse am Flügelspieler haben soll. Auch der FC Liverpool wurde als Kandidat für Adeyemi gehandelt, der noch bis 2027 in Dortmund unter Vertrag steht.
Und jetzt gegen Bayer Leverkusen oder Atletico Madrid? Der FC Bayern hat seinen beschwerlichen Umweg zum „Titel dahoam“ mit ganz viel Mühe und dank eines Lucky Punchs durch Alphonso Davies genommen – im Achtelfinale der Champions League wartet nun ein echter Kracher.
Nach einem zähen 1:1 (0:0) im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow blicken die ambitionierten Münchner gespannt auf die Auslosung am Freitag (12.00 Uhr) in der UEFA-Zentrale in Nyon. In dieser Form wird es für die Bayern allerdings schwer werden. „Wir hätten uns den Abend leichter machen können. Aber mit drei Spielen in sechs Tagen ging es darum, Ergebnisse zu erzielen“, meinte Leon Goretzka.
Der frühere Münchner Nicolas Kühn brachte Celtic vor 75.000 Zuschauern nach haarsträubenden Fehlern der Bayern-Defensive in Führung. Davies (90.+4) bewahrte die wenig überzeugenden Gastgeber erst in der Nachspielzeit vor einer Verlängerung. Das Hinspiel im „Paradise“ in Glasgow hatte das Team von Vincent Kompany 2:1 gewonnen.
„Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach. Wir spielen so viele Spiele“, sagte der umjubelte Torschütze Davies bei Prime Video und ergänzte mit Blick auf sein goldenes Tor: „Es war instinktiv. Ich bin froh über ein weiteres Tor in der Champions League.“
Kane konnte eine Halbzeit lang mitwirken
Gegen Celtic konnte Kompany Harry Kane wenigstens für eine Halbzeit einsetzen. Der 31-Jahre alte Torjäger hatte im Abschlusstraining gefehlt, Kompany hatte den Einsatz seines Topangreifers, der beim Bundesliga-Gipfeltreffen in Leverkusen (0:0) einen Schlag abbekam, offen gelassen.
Im Vergleich zum Duell in Leverkusen änderte Kompany sein Team dennoch auf vier Positionen. Für Hiroki Ito, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer und Kingsley Coman begannen Raphael Guerreiro, Leon Goretzka, Josip Stanisic und Serge Gnabry.
Der ganz späte Lohn: Alphonso Davies drückt den Ball über die Liniedpa
Verändern sollte sich vor allem das Bayern-Spiel nach dem historisch schlechten Offensivauftritt in Leverkusen. Das gelang aber nur in den ersten fünf Minuten. Da waren die Münchner öfter im Celtic-Strafraum als am Samstag in 90 Minuten. Gnabry verpasste die frühe Führung (4.).
In der Folge hatten die Bayern allerdings Glück, dass Celtic einige große Patzer in der Defensive nicht ausnutzen konnte. Callum McGregor, Kühn und Daizen Maeda vergaben zwischen der 7. und 18. Minute einige Hochkaräter. Die Bayern schärften nun wieder die Sinne, kontrollierten die Partie, ohne dabei zu glänzen. Die beste Möglichkeit hatte kurz vor der Pause Kane, der nur die Latte traf.
Der angeschlagene Kane blieb dann in der Kabine, für ihn kam Kingsley Coman – und der leitete gleich einmal eine Großchance von Goretzka ein. Kasper Schmeichel parierte jedoch glänzend. Ansonsten blieb die Partie eine zähe Angelegenheit.
Dies sollte sich rächen, als Kühn die Einladungen der Bayern-Abwehr dankend annahm. Die Bayern drängten nun auf den Ausgleich, hatten aber Glück, dass Maeda (70.) nicht zum 2:0 traf. Leroy Sané und Goretzka verfehlten das Ziel nur knapp. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit wendete der Gastgeber im Endspiel-Stadion noch die Verlängerung ab, als Davies den Ball ins Tor drückte.
Nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart ist die kleine Euphoriewelle bei Borussia Dortmund nach zuvor drei ungeschlagenen Spielen verflogen. Die Aufholjagd auf die internationalen Plätze dürfte nun immer schwieriger werden.
Während die direkte Konkurrenz aus Stuttgart weiter fleißig Punkte sammelt, könnte sich bei den Schwaben im Sommer eine große Veränderung anbahnen. Ein Weltstar könnte schon bald in die Bundesliga wechseln – und Borussia Dortmund dabei eine entscheidende Rolle spielen!
Borussia Dortmund: Wird Fabregas zum Hoeneß-Nachfolger?
Der VfB Stuttgart hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Während man vor gut eineinhalb Jahren noch knapp dem Abstieg in die zweite Liga entkam, spielt man in dieser Saison in der Champions League und gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams. Der Macher dieser Erfolgsstory: Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach hat den Verein komplett auf links gekrempelt. Eine Entwicklung, die andernorts nicht unbemerkt bleibt.
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Sollte der gebürtige Münchener im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und einen Tapetenwechsel anstreben, soll der VfB Stuttgart nun einen möglichen Nachfolger auserkoren haben – und der hört auf den Namen Cesc Fabregas. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach sei der ehemalige Weltklassespieler, der unter anderem für Barcelona und Chelsea kickte, ein Kandidat in Stuttgart, sollte Hoeneß im Sommer tatsächlich weg sein.
Hoeneß beim BVB im Gespräch?
Fabregas wäre ohne Zweifel eine mutige Wahl der Stuttgarter Verantwortlichen, schließlich hat der 37-Jährige noch nicht sonderlich viel Erfahrung als Übungsleiter. Derzeit trainiert er den italienischen Erstligaufsteiger Como 1907, leistet dort mit aktuell Tabellenplatz 15 solide Arbeit. Klar ist jedoch auch: Geht es nach dem VfB, bleibt Hoeneß den Schwaben erhalten.
Doch der könnte andere Pläne haben. Denn mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig sollen gleich mehrere Klubs an den Diensten des 42-Jährigen interessiert sein. Interessant: Vor der Installation von Niko Kovac wurde auch Borussia Dortmund ein Interesse an Hoeneß nachgesagt. Liefert Kovac jetzt nicht ab, könnte das Thema im Sommer möglicherweise neu aufgerollt werden.