Autor: Stre

  • BVB macht Top-Talent Almugera Kabar zum Profi | Sport

    BVB macht Top-Talent Almugera Kabar zum Profi | Sport


    Einigung erzielt!

    Borussia Dortmund hat eines seiner größten Nachwuchs-Juwelen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Nach BILD-Informationen hat U17-Weltmeister Almugera Kabar (18) nach monatelangen Verhandlungen einen Dreijahres-Vertrag bis 2028 unterschrieben. Am heutigen Donnerstag setzte Kabar seine Unterschrift unter das neue Arbeitspapier. Auch der italienische Journalist Fabrizio Romano berichtete über den Vertrags-Abschluss.

    BVB macht Top-Talent zum Profi

    Die Dortmund-Bosse um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) und Sportdirektor Sebastian Kehl (45) hatten um ihr Eigengewächs stark kämpfen müssen. Denn mit dem FC Barcelona und der AC Mailand hatten unter anderem zwei namhafte Top-Klubs um den Linksverteidiger gebuhlt und sogar Verhandlungen geführt. Sogar der FC Bayern und weitere Bundesliga-Klubs sollen sich in den vergangenen Monaten nach Kabar erkundigt haben.



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  • Spielt Julian Brandt beim falschen Verein?

    Spielt Julian Brandt beim falschen Verein?


    Eigentlich ließe sich der kleine verbale Irrweg vom Samstagnachmittag leicht als typischer Niko-Kovac-Fauxpas übergehen, schließlich lag der Trainer von Borussia Dortmund, der am Mittwochabend (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League kämpft, schon in anderen Fällen nicht ganz richtig mit seinen Überlegungen. Bei Thomas Müller zum Beispiel, den er beim FC Bayern aussortieren wollte.

    Oder in Wolfsburg, wo Kovac an Omar Marmoush zweifelte. Am Samstag nun hat der kroatische Trainer vor der Partie seiner Dortmunder in Bochum bei „Sky“ mit einer Aussage über seinen heutigen Spieler Julian Brandt für Verblüffung gesorgt: „Wir sind uns alle, glaube ich, einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört.“

    Fachleute, die das genauso denken, dürften eher selten sein, wobei: Erstaunlicherweise zog bereits Nuri Sahin diese Parallele. „Jule hat heute wieder einmal gezeigt, dass er für uns absolut unersetzlich ist“, sagte Kovacs Vorgänger nach einem Sieg in Wolfsburg kurz vor Weihnachten. „Für mich ist Jule in der Bundesliga auf dieser Position unter den Top 3 – neben den anderen beiden Experten.“ Gemeint waren: Wirtz und Musiala.

    Damals, an jenem kalten Dezemberabend, hatte Brandt tatsächlich beeindruckend gespielt, der BVB gewann 3:1, Brandt schoss ein und lieferte eine Torvorlage. Der 28 Jahre alte Offensivspieler hatte gegrätscht, gekämpft und geackert, war ein echter Anführer. Es war ein Auftritt entgegen des Klischees, denn eigentlich steht Brandt seit Jahren unter dem Verdacht, zu glänzen, wenn es läuft.

    Und immer dann abzubauen, wenn Widerstandskraft gefragt ist, so wie in den Wochen vor der Wolfsburg-Partie, als wieder einmal eine Großkrise drohte, die mit Brandt als entschlossenem Anführer abgewendet wurde. Die Erzählung vom Schönspieler greift also zu kurz, die Wahrheit über den Fußballprofi Julian Brand ist komplexer.

    Das falsche Umfeld?

    Denn der in Bremen geborene Offensivspieler ist eine facettenreiche Persönlichkeit, ein Spieler, der nicht einfach sein Ding durchzieht. Ein unglaublich talentierter Fußballer, was wohl zu den Vergleichen mit Wirtz und Musiala verführt. Aber er ist auch ein ewiges Versprechen und ein sensibler Mensch, was ungünstig ist, weil er in einem Klub spielt, wo sensible Menschen nicht unbedingt das beste Leistungsumfeld finden.

    Als er vor dem Champions-League-Finale 2024 nach dem Unterschied zu seinem vorigen Klub Bayer Leverkusen gefragt wurde, sagte er: „Dieser Kontrast ist schon sehr krass. Ich glaube, dass ich hier sehr viel gelernt und erfahren habe. Ich hatte auch mal eine Zeit hier, in der es gar nicht lief. Jetzt bin ich ein viel gestandenerer Spieler.“ Er wurde in den Mannschaftsrat befördert, darf manchmal die Kapitänsbinde tragen.

    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufen
    Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufenReuters

    Zu einem kühlen Profi, an dem alles abperlt, hat ihn dieser Reifeprozess aber nicht werden lassen. So hat er sich die Trennung von Nuri Sahin sehr zu Herzen genommen. „Wir schämen uns dafür, dass wir den Verein in eine Situation gebracht haben, Nuri Sahin zu entlassen“, hat Brandt im Januar gesagt. „Ich persönlich hätte supergerne mit ihm weitergearbeitet.“

    Der Sport-Geschäftsführer Lars Ricken berichtete von emotionalen Szenen, nachdem er die Mannschaft im Januar unmittelbar nach der Niederlage in Bologna über die soeben vollzogene Entlassung Sahins in Kenntnis gesetzt hatte, er habe „die eine oder andere Träne“ gesehen. Geweint hat dem Vernehmen nach Julian Brandt.

    Acht Trainerwechsel beim BVB seit 2019

    Man muss vorsichtig sein mit Einzelaussagen aus einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern, aber aus dem Inneren von Borussia Dortmund ist auffallend oft zu hören, dass die Alltagsatmosphäre besser sein könnte. Inwieweit das auch auf die Mannschaft zutrifft, ist schwer zu sagen, aber in Krisenmomenten war immer wieder sogar von außen sichtbar, wie unter den Spielern gestritten wurde. Und Konflikte im unmittelbaren Umfeld wie die verhärtete Front zwischen dem mittlerweile entlassenen Sven Mislintat und Sebastian Kehl ließen sich auch kaum ausblenden.

    Vielleicht spielt Brandt beim falschen Klub, in dem seit seinem Wechsel aus Leverkusen eigentlich noch keine vollständige Saison ohne ernstere Krisenphase zu Ende ging. Acht Trainerwechsel hat er seit seiner Ankunft beim BVB 2019 miterlebt. Dieses Pech mit der Wahl des Arbeitgebers zählt zu den wichtigsten Unterschieden gegenüber Wirtz und Musiala, aber es gibt noch weitere.

    Die Bedeutung des Moments

    Brandt ist ein Offensivspieler alter Schule, technisch stark, ein Spieler voller Ideen mit brillantem Gespür für Räume, der aber nicht immer entschlossen mitverteidigt, wenn Gegner angreifen. Und er war in den vergangenen Jahren für erschreckend viele Ballverluste verantwortlich, die zu gegnerischen Chancen oder gar Toren führten.

    Das ist besser geworden, war aber immer eine Schwäche, die die Jungstars aus der Nationalmannschaft nie hatten. Wenn der Name eines beinahe 30 Jahre alten Fußballprofis immer noch regelmäßig in Verbindung mit dem Begriff „Talent“ auftaucht, ist etwas schiefgelaufen.

    Aber Brandt erweckt auch als gereifter Nationalspieler irgendwie den Eindruck, als sei er nicht vollständig fokussiert. Als lasse er seine Gedanken schweifen, träume ein bisschen. Er darf Ecken und Freistöße schlagen, macht das im Training auch immer wieder brillant, aber in den Spielen führte er Standardsituationen viel zu oft schludrig aus, nicht mit der erforderlichen Konzentration und Wertschätzung für die Bedeutung des Moments.

    Besonders sichtbar war das beim 1:2 gegen Stuttgart vor zehn Tagen, als sein Freistoß tief in der Nachspielzeit die letzte Chance auf den Ausgleich bot. Die Südtribüne hoffte und fieberte, im Strafraum lauerten die Kopfballspieler, doch Brandt schlug den Ball absurd weit am Tor vorbei, irgendwo ins Fangnetz vor dem Publikum.

    Das passte zum Bild vom empfindsamen Spieler, der starke Gefühle nicht so gut in konstruktive Energien umsetzen kann wie manche Kollegen. Das ist sehr menschlich, im Fußball aber manchmal eben eine Schwäche – die Florian Wirtz und Jamal Musiala nicht haben.



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  • BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025

    BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025


    “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, gab Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Rückspiel der Playoffs in der Champions League gegen Sporting Lissabon offen zu. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal reichte dem BVB das Ergebnis locker zum Weiterkommen, ein echtes Vergnügen für die Fans war es aber nicht.

    Vier Tage nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage beim Tabellenletzten VfL Bochum hätte die Heimpartie gegen Sporting im ausverkauften Stadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung geboten. Doch das Team von Trainer Niko Kovac tat sich gegen einen harmlosen Gegner schwer und spielte eher zurückhaltend als offensiv und risikobereit.

    Die meisten guten Chancen, die sich für den BVB ergaben, vereitelte der starke Sporting-Torhüter Rui Silva. Unter anderem hielt er einen Foulelfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute). Außerdem scheiterte Giovanni Reyna am Pfosten (69.) und ein Kopfballtreffer von Can zählte zurecht nicht, weil der BVB-Kapitän im Abseits gestanden hatte. “Wir hatten die Möglichkeiten, haben es leider nicht geschafft”, sagte Can: “Am Ende sind wir weiter, das zählt.”

    Sporting Lissabons Torwart Rui Silva hält Elfmeter gegen Borussia Dortmund
    Sportings Torhüter Rui Silva ist stets auf dem Posten – auch den Elfmeter von Serhou Guirassy hält er Bild: Martin Meissner/AP Photo/picture alliance

    Im Achtelfinale, dessen Paarungen am Freitag ausgelost werden, kann Dortmund entweder auf den französischen Klub OSC Lille oder Aston Villa aus der englischen Premier League treffen. Wichtiger als die Champions League bleiben für den BVB aber gute Ergebnisse in der Bundesliga, in der man nach 22 Spieltagen nur Rang elf belegt.

    FC Bayern vermeidet Verlängerung gegen Celtic Glasgow

    Im Spiel des FC Bayern München gegen Celtic Glasgow liefen bereits die letzten Sekunden der Nachspielzeit als Alphonso Davies den Ball doch noch zum 1:1 (0:0)-Endstand über die Torlinie stocherte (90. Minute + 4). Während die Spieler des schottischen Meisters enttäuscht zu Boden sanken, feierten die Münchener den späten Treffer fast so, als hätten sie gerade einen Titel gewonnen.

    Dabei hatten sie “nur” gegen einen unangenehmen Gegner mit Mühe und Not eine Verlängerung vermieden und sich ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Das Hinspiel in Schottland hatten die Bayern vor einer Woche mit 2:1 gewonnen.

    “Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach”, sagte Davies nach der Partie.

    Kalte Dusche durch ehemaligen Bayer-Spieler

    Celtic ging nach einer guten Stunde überraschend in Führung (63.). Der deutsche Torschütze Nicolas Kühn hatte von 2020 bis 2022 bei den Amateuren des FC Bayern gespielt und war über Stationen beim damaligen Zweitligisten Erzgebirge Aue und Rapid Wien in Österreich im Januar 2024 bei Celtic gelandet.

    Tor Nicolas Kühn von Celtic Glasgow gegen Bayern München
    Der Außenseiter geht in Führung: Ex-Bayern-Amateur Nicolas Kühn überwindet Bayern-Torhüter Manuel NeuerBild: Sven Hoppe/dpa/picture alliance

    Die Bayern waren kurz geschockt, rappelten sich dann aber auf und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte allerdings bis zur allerletzten Minute, bis Davies sie erlöste. Drei Tage nach dem glücklichen 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen bejubelten die Münchener erneut ein Unentschieden wie einen Sieg.

    Kompany: “Ergebnisse erarbeiten”

    “Wir haben in den vergangenen sechs Tagen sehr viel Energie gespendet. Und am Ende dieser sechs Tage haben wir [in der Bundesliga] acht Punkte Vorsprung und stehen [in der Champions League] in der nächsten Runde”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany. “Natürlich wollen wir immer, dass der Unterschied zwischen uns und dem Gegner so groß wie möglich ist, aber wenn das nicht so ist, muss man sich die Ergebnisse erarbeiten.”

    Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hebt an der Seitenlinie den Daumen
    Bayern-Trainer Vincent Kompany sieht das Spiel gegen Celtic “im Kontext” der vergangenen Tage und ist zufrieden mit dem ErgebnisBild: Matthias Schrader/AP Photo/picture alliance

    Für die Münchener war der Erfolg gegen Celtic Glasgow der nächste Schritt in Richtung eines großen Ziels: Das Finale der Champions League findet am 31. Mai in München statt. Die Bayern wollen es gerne erreichen, um vor heimischem Publikum um den Titel zu kämpfen. Zuvor steht aber das Achtelfinale an Dort trifft der FC Bayern entweder auf Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen.

    Kylian Mbappé schießt Manchester City ab

    Im Topspiel der Playoffs setzte sich Titelverteidiger Real Madrid auf beeindruckende Art und Weise mit 3:1 (2:0) gegen Manchester City durch. Nachdem Real das Hinspiel in Manchester nur knapp mit 3:2 gewonnen hatte, sorgte im Rückspiel Superstar Kylian Mbappé für klare Verhältnisse. Er traf vor der Pause doppelt (4./33.) und machte nach 61 Spielminuten mit seinem 3:0 alles klar. City kam in der Nachspielzeit durch Nico nur zum Ehrentreffer (90.+2).

    “Wir haben als Team bestmöglich gespielt und die Fans glücklich gemacht”, sagte Mbappé, der in den vergangenen 18 Pflichtspielen für seinen Klub 18 Treffer erzielt hat. “Ich möchte hier gut spielen, eine Ära begründen und Geschichte bei Real Madrid schreiben.”

    Die Auslosung am Freitag dürfte auch für die erfahrenen und erfolgsverwöhnten Madrilenen spannend werden, denn ihre potentiellen Gegner sind dieselben wie die des FC Bayern. Für Real kommt es also entweder zum Duell mit dem Stadtrivalen Atletico Madrid oder mit Bayer Leverkusen und dem ehemaligen Real-Star Xabi Alonso.

    Die Ergebnisse Playoff-Rückspiele der Champions League:

    Dienstag, 18.02.2025

    FC Bayern München – Celtic Glasgow 1:1 (0:0) / Hinspiel 2:1

    AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0) / Hinspiel 0:1

    Benfica Lissabon – AS Monaco 3:3 (1:1) / Hinspiel 1:0

    Atalanta Bergamo – Club Brügge 1:3 (0:3) / Hinspiel 1:2

    Mittwoch, 19.02.2025

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon 0:0 / Hinspiel 3:0

    Paris Saint-Germain – Stade Brest 7:0 (2:0) / Hinspiel 3:0

    PSV Eindhoven – Juventus Turin 3:1 n.V. (2:1, 0:0) / Hinspiel 1:2

    Real Madrid – Manchester City 3:1 (2:0) / Hinspiel 3:2



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  • BVB: Weidenfeller poltert gegen Can: „Fahrlässig!“ „Was für ein Ansatz!“ | Sport

    BVB: Weidenfeller poltert gegen Can: „Fahrlässig!“ „Was für ein Ansatz!“ | Sport


    Rumms!

    Borussia Dortmund steht nach einem schmucklosen 0:0 gegen Sporting Lissabon im Playoff-Rückspiel im Achtelfinale der Champions League (3:0 im Hinspiel). Ein richtiger Mutmacher-Auftritt sieht jedoch anders auch.



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  • Vielleicht braucht man zwei Schiedsrichter

    Vielleicht braucht man zwei Schiedsrichter


    Oh weh, das Tal nach der Winterpause ist so tief wie befürchtet. Das ist schon mehr als Karma. Platz 16 in der Rückrundentabelle, ein Torverhältnis von 4:10 – das entspricht nicht den Erwartungen an eine Mannschaft, die sich zum Ende der Hinrunde realistische Hoffnung auf einen Platz in den europäischen Wettbewerben machen konnte. Zumal deutlich wird, wie wichtig der derzeit verletzte Marco Friedl für die Bremer Abwehr ist und was Jens Stage im Mittelfeld für die Stabilität der Mannschaft und die Torgefahr der Bremer bedeutet. Wenn diese zentralen Figuren ausfallen und das Team im Spielfluss dadurch so verunsichert wird, dann ist noch viel zu tun.

    Auf der anderen Seite: 30 Punkte am 22. Spieltag – das ist einer mehr als in der Saison 2023/2024, als Werder am Ende haarscharf die internationalen Ränge verpasst hat. Dabei hatte die Mannschaft damals eine lange Durststrecke mit zwei Pünktchen aus sieben Spielen noch vor sich. Man soll also den Kopf nicht hängen lassen, auch wenn es nach der Winterpause mal schlecht läuft.

    Auf der anderen Seite ist es nicht leicht, nach einem Spiel wie gegen Hoffenheim am vergangenen Sonntag mit halbwegs positiver Stimmung auf den nächsten Spieltag zu blicken. Da hat einfach gar nichts gestimmt bei Werder. Zu Recht ist in den letzten Tagen viel analysiert und geschrieben worden. Zwei Dinge will ich trotzdem hervorheben: Klar, der Kader ist knapp besetzt, auch wenn es Neuzugänge gegeben hat. Aber dass Werder die Ausfälle von Friedl und Stage so gar nicht kompensieren kann, ist schon erschreckend. Auffällig ist zudem, dass Werder gegen gleichwertige – oder auch schwächere – Mannschaften im Laufe des Spiels Probleme bekommt, sobald sich der Gegner auf das Bremer Spiel eingestellt hat, sicherer wird, auch mal höher steht und den Spielaufbau stört. Das war schon häufiger zu sehen, meist zu Beginn der zweiten Halbzeit. Hoffenheim hatte den Bogen aber schneller raus, wurde nach 20 Minuten offensiver und folgerichtig stand es zur Halbzeit 1:2.

    Wie schön hätte die Tabelle nach einem Sieg gegen Hoffenheim aussehen können: Werder hätte zwar immer noch auf dem 10. Platz gestanden, sich aber volle vier Punkte vom BVB abgesetzt, der gegen Bochum gepatzt hatte. Mit 33 Punkten wäre der Vorsprung des übernächsten Liga-Gegners, dem VfL Wolfsburg, egalisiert worden, einzig bei der Tordifferenz hätte Werder noch das Nachsehen gehabt.

    Nun bleibt zu hoffen, dass dieses 1:3 gegen Hoffenheim während der langen Reise ins Breisgau nicht allzu viel in den Köpfen herumspukt. In Freiburg muss die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht zeigen, wenn sie nicht wieder ein Debakel erleben will. Das wäre auch Gift für das nachfolgende Pokalspiel gegen Bielefeld. Der Drittligist wird hoch motiviert und kämpferisch ins Spiel gehen – da sollte sich noch niemand sicher im Halbfinale glauben.

    Der Kölner Keller ist keine Lösung

    Alles in allem könnte der SVW in dieser Phase ein bisschen Zuspruch vom Fußballgott gebrauchen. Das wäre nur gerecht, haben doch auch einige zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter ihren – wenn auch kleinen – Anteil an der Misere der letzten Wochen. Ich will nicht missverstanden werden: Spielerische Unzulänglichkeiten hat die Mannschaft selbst zu verantworten. Aber es verstärkt sich der Eindruck, dass es im Profifußball Handlungsbedarf bei den Unparteiischen gibt. Es geht um sehr viel Geld, und wenn schon ein oder zwei Tore darüber entscheiden können, ob eine Mannschaft international spielen kann oder nicht, lastet faktisch viel Verantwortung auf den Unparteiischen. Ich hielte es für angebracht, noch einmal neu zu überlegen, wie hier die erforderliche Souveränität und Professionalität gewährleistet werden kann. Vielleicht könnte ja ein zweiter Schiedsrichter Teil der Lösung sein. Andere Sportarten machen es vor.

    Der „Kölner Keller“ ist aus meiner Sicht jedenfalls keine Lösung. Was dort zum Beispiel nach dem wunderschönen Eigentor der Hoffenheimer so lange geprüft werden musste, wird das Geheimnis des Video-Teams bleiben. Ich kann auf den VAR gut verzichten.

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  • 23. Spieltag: VfL Wolfsburg – VfL Bochum – VfL

    23. Spieltag: VfL Wolfsburg – VfL Bochum – VfL


    Spieltag 23: VfL Wolfsburg – VfL Bochum

    Nach den letzten fünf Spielen, darunter vier gegen eine Top 5 Mannschaft und daraus resultierenden sechs Punkten und seit vier Spielen ungeschlagen, geht es nun zu Hause gegen Bochum, aktuell Platz 17.
    Die Punkte gegen Leverkusen und Frankfurt nehmen wir mit.
    Der Punkt gegen Kiel war ärgerlich und wird uns ggfs. am Ende fehlen.
    Die Punkte in Stuttgart, wenn auch dreckig, hatte ich nicht eingerechnet, lassen uns aber mit Selbstvertrauen und Nähe zu den internationalen Plätzen ins heimische Stadion zurückkehren.

    Bochum, nun Platz 17 und punktgleich mit dem Relegationsplatz, schnuppert unter Hecking wieder am Nichtabstieg bzw. der erneuten Relegation.
    Wir haben drei Punkte auf einen internationalen Platz, vier Punkte auf einen CL-Platz.

    Laut Kicker startet Bochum so:
    T. Horn – Masovic, Ordets, Bernardo – Oermann, Sissoko, Holtmann – Bero, Krauß – P. Hofmann, Masouras
    Trainer für uns kein Unbekannter und wünsche ihm, außer am Samstag, alles Gute: Hecking.

    Bei uns könnte Arnold zurückkehren, Grabara fällt weiterhin aus, so wie auch Bialek, Nmecha, Rogerio und Majer.
    Fischer fehlt aufgrund der fünften gelben Karte.
    Dafür kehrt Maehle nach der Gelbsperre wieder zurück.

    Wenn du dich für die internationalen Spiele qualifizieren willst, dann musst du (bei allem Respekt) ein Heimspiel gegen Bochum gewinnen.
    Unterschätzen sollte man Bochum jedoch auf keinen Fall, die eine starke Rückrunde bis jetzt spielen und nach dem Heimsieg gegen Dortmund auch mit breiter Brust anreisen werden.

    Im Tor wird Müller für Grabara starten.
    In der Abwehr wünsche ich mir Roerslev für den gesperrten Fischer, links Maehle und in der Mitte haben sich Koulierakis und Vavro bewährt.
    Wenn Arnold weiter ausfallen sollte, dann gerne wieder mit Vranckx und Svanberg starten.
    Vorne hoffe ich, dass Amoura und Tomas ihre Schnelligkeit ausspielen und Wind gern mal mit ner Vorlage füttern werden.

    In der Hoffnung auf ein gut gefülltes Stadion bei 16 Grad und Sonne und einer stark spielenden Wolfsburger Mannschaft, die auch nach Rückstand nie aufgibt und ein gefülltes Stadion verdient hat.

    Gutes Spiel!
    Tipp: 3:1 Heimsieg



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  • Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch

    Borussia Dortmund im CL-Achtelfinale: Keine Spur von Aufbruch


    Dortmund. Gregor Kobel trat aus dem Kabinentrakt des Dortmunder Stadions und sprach rund sechs Minuten über das gerade beendete Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting aus Lissabon. Kurz nach dem Torwart machte auch Sportdirektor Sebastian Kehl bei den Reportern halt, um die Partie in ähnlich langer Redezeit zu analysieren. Der BVB spricht also wieder.

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    Nach dem 0:2 am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum hatten sich die Spieler und Verantwortlichen des Klubs dem obligatorischen Austausch mit den Journalisten in der so genannten Mixed Zone verweigert, was viele Betrachter als Sinnbild für den schlechten Zustand des Vereins gedeutet hatte. Der neue Trainer Niko Kovac sah sich genötigt, die Reporter um Nachsicht zu bitten für die ungewohnte Missachtung.

    Nach der Partie gegen Sporting waren die gewohnten Verhältnisse wieder hergestellt: erst sprach Kobel, dann sprach Kehl, hinter ihnen an den Wänden des Stadions waren Matthias Sammer mit Meisterschale und Marco Reus mit DFB-Pokal zu sehen, ein paar Meter weiter stand der Sporting-Bus mit laufenden Motor zur Abfahrt bereit.

    Für den BVB ist es ein Erfolg, das 3:0 ins Ziel gebracht zu haben

    Vier Tage nach der Blamage in Bochum hatten die Dortmunder ihre Pflichtaufgabe gegen Sporting erfüllt, nach dem 3:0 im Hinspiel genügte das 0:0 zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Auf dieser erfreulichen Tatsache lag der Schwerpunkt der Analysen von Kobel und Kehl. Auch Trainer Kovac sagte bei der Pressekonferenz ein paar Etagen über der Mixed Zone: „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten.“ Für den BVB gilt es aktuell als Erfolg, einen Drei-Tore-Vorsprung gegen Sporting aus dem Hinspiel sicher ins Ziel gebracht zu haben.

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    Allerdings verpassten die Dortmunder die Gelegenheit, das Publikum nach schweren Wochen inklusive des Trainerwechsels von Nuri Sahin zu Kovac zu begeistern, verspieltes Vertrauen zurückzuerlangen und Selbstbewusstsein zu tanken für die komplizierte Mission, in der Bundesliga noch irgendwie auf die Champions-League-Ränge vorzurücken.

    Der BVB überzeugte gegen das ohne jede Ambition angereiste Sporting nicht. Das spielerische Übergewicht brachte keinen Ertrag. Die beste Chance wurde zum Symbol für die durchwachsene Leistung. Nach einer knappen Stunde schoss Serhou Guirassy einen Foulelfmeter so schwach, dass Sporting-Torwart Rui Silva den Ball festhielt.

    Von acht Halbzeiten unter Kovac überzeugte der BVB in nur einer

    Die Atmosphäre passte zur trüben Darbietung auf dem Rasen. Abgesehen vom routiniert vorgetragenen Dauergesang auf der Südtribüne gab es praktisch keine Stimmung im ausnahmsweise nicht vollen Stadion des BVB. Erst gegen Ende, als die Fans das Lied vom „Europapokaaaaaaal“ sangen, kam ein Hauch von Champions-League-Ambiente auf.

    Natürlich verweisen die Dortmunder zu Recht darauf, dass das Ziel des Abends erreicht worden war, nämlich der Einzug ins Achtelfinale, doch die Enttäuschung über den aktionsarmen Auftritt konnten sie nur unzureichend überspielen: „Es muss unser Anspruch sein, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kovac, und im Idealfall würde der BVB dann auch seine Zuschauer euphorisieren.

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    Da beides nicht geschah im Rückspiel gegen Sporting, muss man festhalten, dass der Trainerwechsel bislang keinen Effekt hatte. In vier Spielen unter Kovac kassierte der BVB zwei Niederlagen, holte ein Remis und einen Sieg. Von acht Halbzeiten unter dem neuen Trainer überzeugten die Dortmunder nur in einer, nämlich in der zweiten Hälfte im Hinspiel gegen Sporting, in der alle Treffer zum 3:0 fielen.

    Von der Aufbruchstimmung, die ein neuer Coach normalerweise bringen soll, ist nichts zu spüren beim BVB, doch sie kann noch kommen. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (18.30 Uhr/Sky) haben die Dortmunder die nächste Gelegenheit, das Publikum zu begeistern – oder die Zufriedenheit über das Weiterkommen in der Champions League direkt wieder zu ruinieren.



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  • Pressestimmen zum City-Aus: „Sie wurden heute Abend

    Pressestimmen zum City-Aus: „Sie wurden heute Abend


    Krachend gescheitert!

    Mit einer 3:1-Machtdemonstration im Playoff-Rückspiel haut Real Madrid Manchester City aus der Champions League. Damit muss sich die Mannschaft von Pep Guardiola (54) bereits nach der Zwischenrunde aus der Königsklasse verabschieden – so früh wie noch nie, seitdem der Spanier an der Seitenlinie steht.



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  • Champions-League-Auslosung im Free-TV: Auf wen treffen

    Champions-League-Auslosung im Free-TV: Auf wen treffen


    Zeit für die Ziehung.

    Die ersten Playoffs der Champions-League-Geschichte sind vorüber und das Achtelfinale steht in den Startlöchern. Doch bevor es so weit ist, müssen die Partien in der Runde der letzten 16 ausgelost werden.

    Champions League: Wer zeigt die Auslosung im TV?

    Gut für alle Fans: Die Champions-League-Auslosung wird live im Free-TV übertragen. Sky Sport News überträgt am Freitag (21. Febraur) ab circa 11.30 Uhr. Kostenlose Livestreams finden Sie auf skysport.de und in der Sky Sport App. Gezogen wird in der Uefa-Zentrale in Nyon. Außerdem gibt es einen Livestream vom ZDF auf sportstudio.de oder bei Uefa.com.

    Auch beim kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN (Anzeige) können Sie live dabei sein.

    Dazu können Sie die komplette Auslosung auch bei BILD.de im Live-Ticker verfolgen.



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  • Geldregen für den FC Bayern und den BVB

    Geldregen für den FC Bayern und den BVB


    Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals zahlt sich für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aus. Beide Vereine kassieren mehrere Millionen Euro Prämien.

    Der FC Bayern und Borussia Dortmund sind noch im Rennen um den Gewinn der Champions League – was sich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell auszahlt.

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    Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten sowohl der BVB als auch die Münchener eine Summe von elf Millionen Euro Prämie. Auch Bayer Leverkusen durfte sich schon über denselben Betrag freuen. Die Werkself konnte sich bereits in der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifizieren.

    Platzierungsprämien in der Ligaphase

    Durch den 6. Platz, den die Mannschaft von Xabi Alonso in der Ligaphase erreichte, hat Leverkusen bereits größer Kasse gemacht – dank der Platzierungsprämie, die auf der Vorrunde beruht.

    Besagte Prämie wird nach folgenden Schema kalkuliert: Der letzte unter den 36 Teams erhält eine Zahlung von 275.000 Euro. Das beste Team sackt 9,9 Millionen Euro ein. Dazwischen sind die Beträge mit einem Unterschied von je 275.000 Euro gestaffelt.

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    Die Bayern erhielten in der Ligaphase eine Platzierungsprämie von 6,875 Millionen Euro. Der BVB liegt mit 7,425 Millionen Euro knapp davor. Zusätzlich bekamen der BVB und die Münchner jeweils eine Millionen Euro für eine Platzierung zwischen Platz neun und Platz 16.

    Leverkusen strich als Platzierungsprämie rund 8,5 Millionen Euro ein. Zusätzlich erhielt Bayer eine Prämie von zwei Millionen Euro für eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften.

    Weitere Prämien winken

    Wer nun noch weiter kommt, erhält logischerweise auch noch mehr Geld: Im Viertelfinale winken 12,5 Millionen Euro, im Halbfinale 15 Millionen Euro und im Finale sogar 18,5 Millionen Euro. Der Champions-League-Sieger erhält weitere 10,5 Millionen Euro.

    Bei einem Durchmarsch ins Finale, das in diesem Jahr in der Allianz Arena in München stattfindet, könnten die Teams alleine durch die Prämien für Siege in der K.o.-Runde bis zu 63,5 Millionen Euro einnehmen.



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