Wie der BVB am Donnerstag-Nachmittag auf Twitter bekannt gab, verstarb der langjährige Volunteer (auf Deutsch: Freiwilliger) Martin Labus während des Heimspieles gegen Sporting Lissabon (0:0). Er wurde 63 Jahre alt.
Florian Wirtz (21) ist der herausragende Spieler der Bundesliga. Das hat der Leverkusener Star zuletzt im Spitzenspiel gegen den FC Bayern (0:0) erneut bewiesen.
Die Top-Klubs des Weltfußballs wollen den Spielmacher der deutschen Nationalelf verpflichten. Real Madrid ist dran, Manchester City gibt Gas, der FC Bayern kämpft. Derzeit sieht es danach aus, dass der Techniker in Leverkusen bis 2028 verlängert und frühestens nach der WM 2026 wechselt.
„Etwas zu schlampig“: Kane spricht über Bayern-Krise
Quelle: SID / BILD19.02.2025
Ein Pro und Contra: Sollte Wirtz eine Zwischenstation in München machen, bevor er den großen Karriereschritt wagt?
Contra: Für Wirtz wäre Bayern ein Rückschritt!
Von Axel Hesse
Warum sprechen Uli Hoeneß und die Bayern immer wieder von dem Traum, Florian Wirtz in ihrem Trikot zu sehen? Weil er besser ist als jeder ihrer Spieler. Das hat Leverkusens Nummer 10 im direkten Duell erneut eindrucksvoll gezeigt.
Er war im Top-Spiel der Bundesliga der beste Mann auf dem Platz. Der kreativste, der aktivste, der mental stärkste, der torgefährlichste. Ja, er hat beim 0:0 auch die größte Chance zum Leverkusen-Sieg vergeben. Aber er hat sich selbst in die Position gebracht. Und er hat gezeigt, dass er nicht zu verteidigen ist. Das war der große Unterschied zwischen ihm und allen Bayern-Spielern. Deshalb ist das Werben der Münchner verständlich.
Aber welchen Vorteil hätte ein Wechsel zu Bayern für Wirtz? Die Wahrheit ist: keinen! Es wäre ein spielerischer Rückschritt für ihn. Seiner Klasse entspricht für den nächsten Schritt nur ein Verein: Real Madrid.
In der Nationalmannschaft zaubern Musiala (l.) und Wirtz gemeinsam
Foto: Fabian Strauch/dpa
Pro: Wusiala wäre in Europa einzigartig
Von Christian Falk
Jamal Musiala hat seinen Vertrag bei Bayern gerade bis 2030 verlängert. Obwohl internationale Topklubs wie Real Madrid konkretes Interesse hatten. Dafür gibt es gute Gründe. Erstens: Der FC Bayern ist selbst ein internationaler Topklub. Zweitens: Musiala ist erst 21 und kann immer noch beim nächsten Vertrag ins Ausland gehen. Drittens: Bayern hat Musiala überzeugt, dass der Klub in den nächsten Jahren die Champions League gewinnen kann.
Alle drei Argumente gelten genauso für Florian Wirtz (21), sollte er einen Wechsel anstreben. Dazu gibt es noch ein gewichtiges viertes: Das Duo Wusiala aus Wirtz und Musiala wäre in ganz Europa einzigartig!
Dank der zwei Ausnahmespieler in einem Team darf Deutschland auf den WM-Titel 2026 hoffen. Die Vereinigung der beiden Fußball-Magier in der Star-Truppe der Bayern würde den Klub auf Anhieb zum Topfavoriten auf den Champions-League-Sieg machen.
Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva spricht in seinem ersten Interview an der Weser überhaupt über seine ersten Wochen am Osterdeich und verrät, warum er früher ein Fan von Hugo Almeida war und was er sich im Training von Cristiano Ronaldo abgeschaut hat.
Bremen – Erst das Mannschaftstraining, dann eine Extra-Einheit Torabschlüsse und schließlich noch 30 Minuten Programm im Kraftraum: Hinter André Silva liegt bereits ein langer Arbeitstag, als er gut gelaunt zum Termin mit der DeichStube erscheint, um sein erstes Interview als Profi des SV Werder Bremen zu geben. Der Wechsel des 29-Jährigen von RB Leipzig an den Osterdeich hatte Anfang Februar für viel Aufsehen gesorgt. Während des Gesprächs erklärt Silva nun, wie er die ersten Wochen am Osterdeich erlebt hat, warum er früher Fan von Hugo Almeida war und was er sich beim gemeinsamen Spielen und Trainieren von Superstar Cristiano Ronaldo abgeschaut hat. Weitere Themen: Eine mögliche Zukunft über den Sommer hinaus bei Werder, die Sportart Rollhockey und ein kurioser Social-Media-Fauxpas, mit dem Silva kürzlich für Schmunzler sorgte.
Wechsel zu Werder Bremen? André Silva im DeichStube-Interview: „Das klang sofort interessant für mich“
Herr Silva, vor ein paar Tagen haben Sie im Internet für einen Lacher gesorgt, weil in Ihrem Profil auf der Plattform „X“ nicht „SV Werder Bremen“, sondern „SV Werner Bremen“ geschrieben stand. Ein versteckter Gruß an Ihren neuen Trainer?
(lacht) Nein, das war einfach ein lustiger Fehler. Ich habe ein Team, das mir hilft, meinen Auftritt in den Sozialen Medien zu betreuen, und da hat sich offenbar jemand vertippt. Vielleicht hat der ja an den Trainer gedacht. Ich habe es selbst gar nicht bemerkt, bin aber von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden. Wir haben es dann schnell korrigiert.
Sie stehen nun seit knapp drei Wochen bei Werder unter Vertrag. Wie waren die ersten Tage? Haben Sie sich schon eingelebt?
Ja, absolut. Ich bin gut im Verein und in der Stadt angekommen. Bei einem Wechsel im Winter ist das immer etwas schwieriger als im Sommer, weil einfach weniger Zeit für alles da ist. So langsam sind die wichtigsten Dinge aber geregelt. Noch wohne ich zwar im Hotel, ich habe aber inzwischen eine Wohnung gefunden und ziehe bald um.
Was war Ihr erster Gedanke, als Sie erfahren haben, dass Werder an Ihnen interessiert ist?
Es klang sofort sehr interessant für mich. Es ging darum, eine Lösung für meine Situation zu finden, denn in Leipzig habe ich zuletzt kaum noch gespielt. Ich bin kein Typ, der Dinge überstürzt, sondern denke gerne in Ruhe darüber nach. Ich möchte einfach sicher sein, dass der nächste Schritt der richtige ist. Bei Werder war ich mir schnell sicher.
„Wahnsinn!“: Neuzugang André Silva verbindet Hugo Almeida und Diego mit Werder Bremen
Für Frankfurt und Leipzig haben Sie mehrfach gegen Werder gespielt. Abgesehen davon: Was verbinden Sie mit dem Verein?
Ich bin Portugiese, deshalb natürlich zuerst Hugo Almeida, aber auch Diego, der vor seiner Zeit bei Werder bei meinem Heimatverein FC Porto gespielt hat. Als ich jünger war, ist Almeida für die Nationalmannschaft aufgelaufen, und ich weiß noch, wie beeindruckt ich von seiner Schussstärke war. Wahnsinn! Diego ist natürlich ein ganz besonderer Spieler gewesen, mit unglaublichen Fähigkeiten.
Im März bestreitet Diego sein Abschiedsspiel im Weserstadion. Werden Sie sich das Spektakel vor Ort ansehen?
Das weiß ich noch nicht, aber ich werde definitiv darüber nachdenken. Vielleicht bekomme ich ja noch eine Karte (lacht).
In Bremen sind mit Diego Erinnerungen an große internationale Spiele verbunden. Viele Werder-Fans träumen davon, dass sich der Verein nach langer Zeit endlich mal wieder fürs internationale Geschäft qualifiziert. Ist das in dieser Saison möglich?
Wenn ich sehe, wie hart und konzentriert die Mannschaft allein in der Zeit, seit ich hier bin, gearbeitet hat, dann ist sehr viel möglich. Wir sollten aber nicht zu weit in die Zukunft schauen und unnötige Erwartungen schüren. Nach Europa zu kommen, ist sehr schwer. Wir müssen es mehr wollen, als die anderen Mannschaften und jeden Tag hart dafür arbeiten. Dann sehen wir, was dabei am Ende herauskommt.
Zwei Spiele haben Sie bisher als Werder-Profi erlebt, beide gingen verloren. Nicht gerade ein Traumstart für Sie persönlich. Dämpft das die Stimmung?
Nein, denn es waren nur zwei Spiele. Das erste davon war gegen die Bayern, und das ist die schwierigste Aufgabe, die du in der Bundesliga haben kannst. Gegen Hoffenheim hätten wir es definitiv besser machen müssen, denn die Qualität dafür haben wir. Aber trotz der beiden Spiele habe ich weiterhin ein sehr gutes Gefühl für den Rest der Saison.
Werder Bremen-Neuzugang André Silva im Interview: „Hätte nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre in der Bundesliga spiele“
In der Saison 2020/21 haben Sie stolze 28 Bundesligatore für Eintracht Frankfurt geschossen, was Sie nicht nur in Deutschland berühmt gemacht hat. In den drei schwierigen Spielzeiten danach waren es für Leipzig und San Sebastian insgesamt 19 Treffer. Was denken Sie über diese Zahlen?
Fußball kann sehr einfach, aber auch sehr kompliziert sein. Es gibt immer wieder Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, die aber neben der eigenen Form auch Einfluss auf deine Leistung haben. Der Trainer, die Mitspieler, die Situation des Vereins, auch die Vertragssituation. In Frankfurt lief es einfach perfekt, alles hat gepasst, und ich konnte meine Stärken voll einbringen. Das Selbstvertrauen aus dieser Zeit habe ich nicht verloren. Ich arbeite jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln. Auch wenn die Torquote in den letzten Jahren niedriger war, bin ich heute insgesamt vielleicht sogar ein besserer Spieler als während der Zeit in Frankfurt.
FC Porto, AC Mailand, FC Sevilla, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, San Sebastian und jetzt Werder – Sie haben in Ihrer Karriere schon für viele Vereine gespielt. Bei Ihrer Vorstellung in Bremen haben Sie kürzlich gesagt, dass Sie gerne mal für einen längeren Zeitraum in einem Club bleiben würden. Könnte Werder dieser Club sein?
Warum nicht? Vorstellbar ist vieles. Ich hätte früher zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre lang in der Bundesliga spiele, und doch ist es so gekommen. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen, weil es nichts bringt. An den Sommer denke ich jetzt noch nicht.
Das Leihgeschäft zwischen Werder und Leipzig läuft bis zum Ende der Saison. Ihre Verpflichtung ist in Bremen mit großen Hoffnungen verknüpft. Wie schwer ist es, innerhalb kürzester Zeit sofort helfen zu müssen?
Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Mit der Erfahrung, die ich in meiner Karriere gesammelt habe, bin ich mir aber sicher, dass ich sie meistern kann. Ich bringe mich mit allem ein, was ich habe, um dabei zu helfen, dass wir unsere Ziele erreichen.
Mal was anderes: Es heißt, Sie seien ein großer Rollerhockey-Fan, ein Sport, der in Portugal enorm populär ist…
(lacht) Nein, nein, da ist über die Jahre ein etwas schiefes Bild entstanden. Ich habe als Kind früher neben dem Fußball viele andere Sportarten ausprobiert, unter anderem eben auch Rollerhockey, also Hockey auf klassischen Rollschuhen, nicht auf Inlineskates. Einige meiner Cousins waren darin ziemlich gut und sind bis heute aktiv. Ihre Spiele sehe ich mir manchmal an. Als Fan würde ich mich aber nicht bezeichnen.
Dann zurück zum Fußball: Wie würden Sie sich selbst als Stürmer beschreiben?
Ich bin ein Stürmer, der gerne viel unterwegs ist und nicht nur im Strafraum lauert. Das Zusammenspiel mit meinen Mitspielern ist mir sehr wichtig, ob ich dabei nun Bälle festmache oder es One Touch weitergeht. Ich bin sicher nicht der schnellste Stürmer und nicht der, der am höchsten springt, aber ich würde sagen, dass ich gut den richtigen Moment finden kann. Im Strafraum kann ich ein Killer sein.
Werder Bremen-Neuzugang André Silva im DeichStube-Interview über Cristiano Ronaldo: „Wir haben uns immer gut verstanden“
Werders nächster Gegner ist der SC Freiburg. Sie sind eine Art Experte für diesen Club. Neun Mal haben Sie bereits gegen Freiburg gespielt, unter anderem 2022 im DFB-Pokalfinale, das Sie mit Leipzig gewonnen haben. Was erwartet Werder am Freitag für eine Mannschaft?
Freiburg ist ein physisch starkes Team, das taktisch sehr diszipliniert auftritt. Sie haben viele Automatismen, mit denen sie große Dynamik auf dem Platz erzeugen können. Es wird eine schwere Aufgabe für uns, aber ich bin mir sicher, dass unser Trainer uns sehr gut darauf vorbereiten wird.
2017 hat Weltstar Cristiano Ronaldo mal Folgendes über Sie gesagt: „Portugal ist in guten Händen, wenn ich einmal aufhöre, denn wir haben bereits einen tollen Stürmer gefunden: André Silva.“ Wie ist Ihr Verhältnis zu Ronaldo?
Das war damals ein großes Lob! Wir haben uns immer gut verstanden, wenn wir uns bei der Nationalmannschaft gesehen haben. Es war nicht so, dass wir abseits davon viel Kontakt hatten, denn Cristiano ist ein vielbeschäftigter Mann, aber der Austausch mit ihm war immer sehr angenehm.
16 Mal standen Sie gemeinsam für Portugal auf dem Platz. Was haben Sie von Ronaldo gelernt?
Ich bin damit aufgewachsen, zu ihm aufzuschauen. Er ist ein Idol für mich. Seine Disziplin, sein unbändiger Wille, hart an sich zu arbeiten und sich zu verbessern, ist beeindruckend. Er erinnert mich daran, dass man immer sein Bestes geben muss, um erfolgreich zu sein.
Ihr bis dato letztes Länderspiel war im Jahr 2022. Wann sehen wir Sie wieder für Portugal auflaufen?
Ich hoffe bald. Die Nationalmannschaft ist immer in meinem Kopf. Wenn ich gute Leistungen im Verein bringe, kommt das eine zum anderen. Mit dem Nationaltrainer (Roberto Martinez, Anm. d. Red.) gibt es hin und wieder Kontakt, das letzte Mal bei einem Champions-League-Spiel mit Leipzig, das er sich angesehen hat. Er hat mir Glück gewünscht und gesagt, dass ich weiter fokussiert arbeiten soll.
Herr Silva, zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diesen Satz: Nach der Saison bin ich zufrieden, wenn…
(überlegt) … ich viel gespielt und Werder dabei geholfen habe, seine Ziele zu erreichen. Ach ja: Und ein paar Tore wären auch nicht schlecht (lacht).
In der Tabelle des Kalenderjahres steht die Elf von Trainer Ole Werner (36) nach sieben Spielen und nur einem Sieg auf Platz 16. Nur Heidenheim und Schlusslicht Dortmund (!) stehen noch schlechter da.
Höchste Zeit für eine Trendwende, zumal die kommenden Partien für Werder von besonders großer Bedeutung sind. Nach Freiburg (Freitag) folgen das Pokal-Viertelfinale in Bielefeld (Di.) und das Heimspiel gegen Wolfsburg (Sa.).
Daheim auf dem Sofa: Interessante Szene in der Müller-Doku
Quelle: BILD20.02.2025
Zwei Bundesliga-Rivalen, die sich ebenfalls Hoffnungen auf Europa machen und ein Drittligist, der Werder Bremen schon 2015 aus dem Pokal kegelte.
Werder Bremen: Die wichtigste Woche des Jahres!
Werner: „Es geht jetzt in die entscheidende Phase, das letzte Drittel der Saison. Tendenzen zeichnen sich ab. Jedes einzelne Spiel ist wichtig, im Pokal noch mal mehr, weil du es nicht mehr korrigieren kannst. Es sind Chancen für uns, Boden gutzumachen und eine gute Saison fortzusetzen.“
Läuft es schlecht, könnten jedoch innerhalb von neun Tagen die Hoffnungen auf Europa und eine Pokal-Party in Berlin geplatzt sein. Von Nervosität soll aber im Team keine Rede sein.
Ein Mann ist bei einem Dortmunder Champions-League-Spiel ums Leben gekommen.
David Young/dpa
20. Februar 2025 um 16:30 Uhr
Schock-Nachricht aus Dortmund. Beim Champions-League-Spiel des BVB am Mittwoch ist ein Mann gestorben. Er war seit Jahren als Helfer für den Club im Einsatz.
Borussia Dortmund: Volunteer tot
Der Mann starb beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon (0:0), das für die Dortmunder das Erreichen des Achtelfinales bedeutete. Er war freiwilliger Helfer des Vereins. Zu den Todesumständen gibt es bislang keine Angaben.
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10:38 min
Abwehr-Star der AS Rom im Interview
Exklusiv: Hummels über BVB, Bayern und Co.
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Mann hinterlässt zwei Töchter
Bei dem Toten handelt es sich um einen 63-Jährigen, der seit knapp zwölf Jahren als Volunteer bei Heimspielen des BVB arbeitete. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. (nbo)
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Erst war Vini Jr. das Ziel seiner Attacken, nun ist es Reals Engländer: Ein Mallorca-Verteidiger hält sich nicht zurück.
Pablo Maffeo, Rechtsverteidiger von Real Mallorca hat sich erneut mit einem Spieler von Real Madrid verbal angelegt: Nachdem es in dieser Saison bereits Vinicius Junior abbekommen hatte, war nun Jude Bellingham das Ziel seiner Attacke. Der Spanier warf dem Real-Star vor, ein Fake zu sein.
Angesichts dieser Nachricht tritt das sportliche Geschehen vom Mittwochabend in den Hintergrund. Am Donnerstag (20. Februar) überbrachte Borussia Dortmund die traurige Nachricht. Beim Spiel gegen Sporting Lissabon verstarb ein langjähriger Volunteer des BVB.
Im Rückspiel der Champions-League-Playoffs hatte Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon wenig Mühe, ins Achtelfinale einzuziehen. Während auf der Tribüne tausende mit der Mannschaft feierten, ereignete sich ein trauriger Todesfall.
Borussia Dortmund: Volunteer gestorben
In knappen Worten drückte der BVB seine Trauer aus. Martin Labus hatte seit 2013 im Volunteer-Team der Schwarz-Gelben gearbeitet. Seither diente er bei fast jedem Heimspiel als Ansprechpartner für Stadionbesucher. Im Info-Team „Team Außen“ stand er Fans immer zur Seite, wenn diese mit ihren Fragen und Anliegen auf ihn und sein Team zukamen.
+++ Vor Jahren hätte dieser Transfer alle vom Hocker gehauen! Aber heute? +++
Am Mittwoch, beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Sporting Lissabon verstarb Labus im Alter von 63 Jahren. Zu den Hintergründen ist nichts bekannt. Labus hinterlässt seine Ehefrau und die beiden Zwillingstöchter.
Beim BVB, das wird aus dem Nachruf des Vereins deutlich, hinterlässt er eine Lücke. „Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt die Borussia.
BVB-Fans trauern mit
Die Nachricht rührt auch die Fans von Borussia Dortmund zur Trauer. „Möchte der Familie und Freunden mein aufrichtiges Beileid aussprechen“, schreibt ein Anhänger bei „X“. Viele schließen sich mit der Botschaft „Ruhe in Frieden“ an.
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Am Mittwochabend trat der BVB zum Rückspiel in den Playoffs der Champions League an. Nachdem man das Hinspiel mit 3:0 in Portugal gewonnen hatte, reichte am Mittwochabend ein schmuckloses 0:0 zum Weiterkommen.
Stößt Union Berlin den BVB noch tiefer in die Krise?
Bild: IMAGO / Matthias Koch
Nach der Pleite gegen Gladbach soll es bei der anderen Borussia klappen: Union will am Samstag (18:30 Uhr) in Dortmund Punkte gegen den Abstieg sammeln. Der BVB droht derweil den Anschluss an die europäischen Plätze zu verlieren.
Fakten zum Spiel
Der BVB ist seit fünf Bundesliga-Heimspielen sieglos
Gegen Union gewann der BVB aber bislang jedes Bundesliga-Heimspiel
Der Ex-Unioner Julian Ryerson hat sich beim BVB etabliert, bei 55 seiner bislang 56 Bundesliga-Partien für Dortmund spielte er von Beginn an
Union könnte mit einem Sieg in Dortmund auf zwei Punkte an den BVB heranrücken
Gegen Borussia Dortmund feierte Union Berlin seinen historisch ersten Sieg in der Bundesliga (21.08.2019)
Der Gegner-Experte
Jannik Schröder arbeitet für das Dortmunder Fanzine “Schwatzgelb” [schwatzgelb.de]. Die Leidenschaft für den BVB wurde dem 29-Jährigen familienbedingt in die Wiege gelegt und ist im Laufe der Jahre eher größer als kleiner geworden. Bei “Schwatzgelb” schrieb er zuerst Gastbeiträge und ist mittlerweile fester Teil der Redaktion.
So läuft es bei Borussia Dortmund
Die Krise beim BVB spitzt sich zu. Nur zwei Siege aus den letzten elf Spielen sind zu wenig für den hochambitionierten Champions-League-Achtelfinalisten und bedeuten in der Liga mittlerweile graues Tabellenmittelfeld. Selbst im heimischen Westfalenstadion, normalerweise eine Borussen-Bastion, wollte es mit dem Siegen zuletzt nicht mehr klappen: Bereits seit fünf Spielen warten die Anhänger auf einen Erfolg. Es ist die längste Durststrecke seit 2006.
Auch unter dem seit zwei Wochen amtierenden Trainer Niko Kovac bleibt das Team weit hinter den Erwartungen. “Mit dem Trainerwechsel wünscht man sich einen Ruck, einen neuen Impuls”, sagt Jannik Schröder vom Fan-Portal “schwatzgelb”. Doch genau dieser Anschub fehle dem Team. Vor allem die jüngste Vorstellung bei Abstiegskandidat VfL Bochum sei “offensiv ideenlos” gewesen, während sich die Defensive erneut grobe Fehler erlaubte. “Kovac hat es noch nicht geschafft, das Spiel seiner Mannschaft hinten zu stabilisieren und vorne effektiver zu gestalten.
Vielleicht kommt Union Berlin aber genau zur richtigen Zeit für kriselnde Borussen. Immerhin konnten sie die Köpenicker in jedem der bisherigen fünf Bundesliga-Heimspiele schlagen.
Auf diesen Spieler sollte Union besonders achten
Die Frage nach dem gefährlichsten Borussen bezeichnet Schröder als “No-Brainer” – die Antwort sei also offensichtlich: “Serhou Guirassy ist die Lebensversicherung der Mannschaft. Er trifft regelmäßig, trotz aller Widrigkeiten auf dem Platz.” Neun Treffer waren es bislang in der Liga. Sogar einen mehr erzielte der Franzose in der Champions League, macht Platz eins in der Königsklassen-Torjägerliste. Auch Karim Adeyemi könne gefährliche Akzente im Angriff setzen, allerdings brauche dieser dazu ein “funktionierendes Team um ihn herum”.
Das bewegt die Fans
Viele Borussen stellen sich die Frage, wie sich der Verein künftig aufstellen will, so Schröder. “Die laufende Saison kann man ohnehin schon jetzt als Fehlschlag bezeichnen.” Eine entscheidende Personalie, an der sich einige Fans reiben, sei Sebastian Kehl. Schröder sagt: “Ein Großteil der Spieler, die heute auf dem Platz stehen und enttäuschen, hat er zu verantworten.” Der Vertrag des Sportdirektors wurde im Januar trotzdem verlängert und gilt nun bis 2027. Der technische Direktor Sven Mislintat musste wiederum vor drei Wochen seinen Hut nehmen.
Das sagt der Trainer
Steffen Baumgart (Union Berlin): “Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel.”
So könnte Union spielen
Unter Steffen Baumgart konnten sich die Unioner einen soliden Abstand von zehn Punkten zum Relegationsplatz erarbeiten. Obwohl die Mannschaft zuletzt bei Borussia Mönchengladbach mit 1:2 unterlag, bewiesen die Spieler zumindest, dass die intensive Baumgart’sche Spielidee mittlerweile bei ihnen angekommen zu sein scheint. Union lief am vergangenen Samstag 128,3 Kilometer, das ist ein neuer Saisonrekord.
Beim BVB erwartet Baumgart nun eine schwierige Aufgabe. “Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel”, sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Verzichten muss der Trainer am Wochenende auf den verletzten Außenspieler Robert Skov. Doch der Däne sei weiter als erwartet: “Ich hoffe, dass er nächste Woche mehr in Bewegung kommt”, so Baumgart. Für Skov dürfte Tom Rothe starten – den die Unioner im Sommer vom BVB holten.
Ebenfalls wieder in den Kader rutschen könnte Innenverteidiger Kevin Vogt.
Werder Bremen muss im Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf Milos Veljkovic verzichten. Der Abwehrspieler klagt über Rückenbeschwerden und macht die Reise in den Breisgau nicht mit. Werder-Coach Ole Werner hofft aber darauf, dass der Serbe bis zum DFB-Pokal-Viertelfinale beim Drittligisten Arminia Bielefeld am Dienstag aber wieder fit ist.
Schon in Freiburg wieder zur Verfügung steht Jens Stage. Der Däne hat seine muskulären Probleme auskuriert und dürfte am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) in die Startelf zurückkehren.
Nach nur einem Sieg aus den sieben bisherigen Bundesligaspielen in diesem Jahr sind die Bremer unter Zugzwang. «Es geht jetzt in die entscheidende Phase, in der sich auch Tendenzen abzeichnen», sagte Werder-Coach Ole Werner, der die sportliche Durststrecke aber nicht überbewerten wollte. «Solche Phasen gibt es im Laufe einer Saison. Ich bin weiter mega-überzeugt von meinen Spielern.»
Wolfsburg. Die Innenverteidigerin der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stand kurz vor ihrem Comeback – und hat sich nun erneut verletzt.
Es ist der nächste Rückschlag in einer schon tragischen Verletzungshistorie: Am Mittwochvormittag verletzte sich Innenverteidigerin Camilla Küver im Training der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ein weiteres Mal. Einziges Glück im Unglück: Nicht das bereits mehrfach verletzte Knie ist betroffen, sondern das linke Sprunggelenk.
Küver wird den Wölfinnen trotzdem erneut einige Wochen fehlen. Dabei hatte der Klub die frühere Nachwuchs-Nationalspielerin in den vergangenen Monaten ganz behutsam wieder aufgebaut, um sie endlich in die Lage zu versetzen, über einen längeren Zeitraum spielfähig zu sein.
Seit ihrem Wechsel von Eintracht Frankfurt im Sommer 2023 konnte die 21-Jährige erst fünf Joker-Einsätze für das Bundesliga-Team absolvieren, drei weitere kamen für die zweite Mannschaft des VfL hinzu. Dabei hatte der VfL große Hoffnungen in sie gesetzt. „Camilla ist eine sehr talentierte Spielerin, deren Entwicklung wir schon seit vielen Jahren intensiv verfolgen. Sie hat sich bereits als 17-Jährige in einem stark besetzten Frankfurter Team durchgesetzt. Wir werden sie behutsam aufbauen und sind davon überzeugt, dass Camilla mit ihrem großen Potenzial die nächsten Schritte in ihrer Entwicklung bei uns gehen wird“, sagte damals Ralf Kellermann, Direktor Frauenfußball des VfL.
Küvers Verletzungshistorie ist tragisch: Während ihrer Eintracht-Zeit laborierte sie an einem Kreuzbandriss, mit einem Meniskusriss verpasste sie nach ihrem Wechsel fast das gesamte erste Halbjahr in Wolfsburg. Dann kamen muskuläre Probleme dazu und schließlich im Rahmen der Vorbereitung auf die laufende Spielzeit Knieprobleme.
Im Rahmen der Wintervorbereitung machte Küver dann Fortschritte, nach der Länderspielpause hätte sie eigentlich ihr Comeback geben sollen. Doch das muss sie nach der Verletzung am Mittwoch erneut auf unbestimmte Zeit verschieben.
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