Der Streamingdienst DAZN macht euch derzeit ein Sonderangebot. Für 10 Euro monatlich könnt ihr unter anderem die NBA, die UFC sowie mehrere Fußballligen verfolgen.
DAZN Super Sports bekommt ihr aktuell zum Spitzenpreis. (Quelle: QUELLE: DAZN)
DAZN für 10 Euro? Damit warb der Streamingdienst zu Anfangszeiten und nannte ihn den besten Zehner aller Zeiten. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um einen Deal, welcher euch ab sofort angeboten wird. Für das günstigere Paket Super Sports verlangt der Streamingdienst für kurze Zeit nur 9,99 Euro statt 24,99 Euro. Zudem ist das Abo monatlich kündbar.
Bei Super Sports für 9,99 Euro*
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Allerdings müsst ihr bei diesem Paket auf zwei Programmhighlights verzichten. Die Bundesliga als auch die Champions League sind nicht in “Super Sports” enthalten. Dafür schaut ihr LaLiga, die Serie A als auch die Frauen-Bundesliga und die UEFA Women’s Champions League.
Darüber hinaus sind NBA, UFC und andere US-Sportarten im Paket enthalten. Ergänzt wird das Programm durch Darts, Golf, Handball und vieles mehr.
Fußball: LaLiga, Serie A, Ligue 1 und Frauen-Bundesliga
US-Sport: NBA, NFL, UFC
Darts, Handball, Tennis uvm.
Fußball, Basketball, Kampfsport und vieles mehr verfolgt ihr auf DAZN derzeit für nur 9,99 Euro. Der Preis bezieht sich auf das Paket Super Sports. Normal werden euch für die monatliche Variante 24,99 Euro. Bucht ihr Februar, ergäbe sich über das Jahr hinweg eine Ersparnis von 150 Euro.
Deal-Tipp:
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Einige von euch fragen sich an dieser Stelle womöglich, ob der Deal zeitlich begrenzt ist. Die kurze Antwort darauf lautet: Ja! Wer das Paket jetzt bucht, bekommt den Preis bis zum Jahresende. Nach Ablauf der Aktion wird euch der Standardpreis von 24,99 Euro berechnet.
Wie lange der Rabatt gilt, verrät der Anbieter nicht. Da Angebote von DAZN relativ selten sind, raten wir euch an dieser Stelle nicht allzu lang abzuwarten.
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U17-Welt- und Europameister Almugera Kabar erhält beim Bundesligisten Borussia Dortmund einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2028. Der 18-Jährige hat bereits vier Bundesligaspiele für den BVB absolviert, debütierte im Oktober des vergangenen Jahres im deutschen Fußball-Oberhaus. «Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. Der U19-Nationalspieler ist nach Kjell Wätjen (19), Cole Campbell (19) und Filippo Mane (19) das nächste Talent, das der BVB langfristig an sich gebunden hat.
Vier Spieltage stand war Real Madrid auf Platz eins, aber nach drei Patzern geht jetzt der FC Barcelona als Tabellenführer in den 25. Spieltag. Wenn auch punktgleich, aber bis zum Rückspiel zählt in LaLiga nicht der direkte Vergleich, sondern vorerst das Torverhältnis. So kann Barça zu Gast bei Las Palmas (Samstag, 21 Uhr) dafür sorgen, dass der amtierende Meister weiter nicht vorbei kommen kann.
Dabei müssen die Blancos selbst erstmal gegen den FC Girona gewinnen (Sonntag, 16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und DAZN). Und vermutlich sogar Platz zwei verteidigen, denn Atlético kann ebenfalls vorlegen, gastiert beim FC Valencia (Samstag, 18:30 Uhr). Ist Real nach zuletzt nur zwei Punkten aus drei Spieltagen am Ende also sogar nur Dritter – oder patzt auch diesmal der Tabellenführer, in dem Fall Barcelona? Der 25. Spieltag könnte mal wieder die eine oder andere Überraschung parat halten!
Dem BVB droht der Abgang von Jamie Gittens. Das Wettbieten dreier England-Klubs könnte den Dortmundern immerhin eine gigantische Ablöse bescheren.
Dortmund – Macht Jamie Gittens im Sommer 2025 den Abflug? Obwohl Borussia Dortmund der baldige Abgang seines derzeit größten Youngsters droht, dürften sich die Bosse über die aktuellen Spekulationen rund um den Flügelspieler freuen. Mit einem Wechsel in seine Heimat könnte der Engländer zum drittteuersten BVB-Abgang aller Zeiten avancieren.
Riesiger BVB-Geldregen in Sicht: Transfer-Showdown um Jamie Gittens gestartet
Spätestens seit vergangenem Samstag (15. Februar) und seinem BVB-Ausraster gegen den VfL Bochum ist Jamie Gittens die heißeste Personalie bei den Schwarz-Gelben. Kurz nachdem sich der 20-Jährige mit den eigenen Fans angelegt hatte, berichtete die Bild über einen Transfer-Showdown um den Rechtsfuß. Im Raum steht eine Ablöse von 100 Millionen Euro.
Die Riesensumme resultiere aus einem möglichen Wettbieten des FC Arsenal, des FC Chelsea und Tottenham Hotspur. Alle drei England-Klubs werben um den BVB-Star. Insbesondere die „Spurs“ ziehen in Erwägung, 100 Millionen Euro zu zahlen. Nach Ousmane Dembélé (135 Mio.) und Jude Bellingham (113 Mio.) wäre Jamie Gittens bei einer Ablöse dieser Größenordnung auf Platz drei der Dortmunder Rekord-Abgänge – doch wie wahrscheinlich ist ein Wechsel im Sommer?
BVB benötigt ohne Champions League Geld: Watzke-Aussagen befeuern Gittens-Gerüchte
Wie RUHR24 bereits berichtete, gibt es einen BVB-Notfallplan, sollte die Champions-League-Qulifikation verpasst werden. Dieser sieht vor, dass Topstars – darunter auch Jamie Gittens – den Verein verlassen.
„Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot“, sagte Hans-Joachim Watzke kürzlich auf der SPOBIS-Konferenz. Aussagen, die die Gittens-Gerüchte zumindest etwas befeuern. Schließlich dürfte der Tempodribbler die wohl höchste Summe aller Dortmund-Profis einbringen (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).
Zudem scheint das Verpassen der Champions League nach der enttäuschenden Niederlage gegen den VfL Bochum (0:2, 15. Februar) und Platz elf in der Bundesliga wahrscheinlicher denn je. Neben einer möglichen Refinanzierung der fehlenden Einnahmen aus der Königsklasse spricht ein weiterer Aspekt für einen Abgang.
BVB-Abgang von Jamie Gittens: Welche Rolle spielen seine Berater?
Auch die Berater von Jamie Gittens könnten eine Rolle spielen. Dessen Agentur unterhalte beste Kontakte in die Premier League und wolle mit dem Offensivspieler großes Geld machen, so die Bild. Zuvor habe diese schon den Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United eingefädelt.
Weder die Verantwortlichen noch Jamie Gittens äußerten sich bisher explizit zu einem Wechsel. Fest steht: Der gebürtige Londoner besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis 2028. In der laufenden Krisen-Saison überzeugt er mit elf Toren und fünf Vorlagen in 33 Spielen.
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Der endgültige Durchbruch beim BVB und die bislang fast verletzungsfreie Saison machen ihn zweifelsohne für die England-Klubs interessant. Ob Jamie Gittens dem Revierklub wirklich einen Geldregen beschert, wird sich im Sommer zeigen – aktuell tut Borussia Dortmund sportlich jedoch einiges dafür, um auf eine XXL-Ablöse angewiesen zu sein.
In der Europa League wird heute das Achtelfinale ausgelost. SPOX verrät, wie Ihr live mit dabei sein könnt.
Nachdem die Playoffs vorüber sind, steht der Auslosung des Europa-League-Achtelfinals nichts mehr im Weg. Die Ziehung findet am heutigen Freitag, den 21. Februar, direkt im Anschluss an die Champions-League-Auslosung im Haus des Europäischen Fußballs in Nyon (Schweiz) statt. Um 13 Uhr geht es los.
Mit Eintracht Frankfurt ist nur noch ein Bundesligist mit dabei. Die SGE hat sich als Tabellenfünfter direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Die TSG Hoffenheim hingegen ist ausgeschieden.
Mit Yan Couto (22) wollte man im vergangenen Sommer einen seitenverkehrten Ian Maatsen 2.0 zu Borussia Dortmund lotsen. Die Vorzeichen waren durchaus vielversprechend: Technisch versierter Brasilianer von Manchester City, der sich als Leihspieler bei der spanischen Überraschungsmannschaft FC Girona einen Namen gemacht hatte.
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Der perfekte rechte Schienenspieler für Nuri Sahins einst angedachte Dreierkette. Wie unausgegoren dieser Plan war, zeigt sich aber schon allein an der übrigen Kaderplanung der Borussen. Am Ende standen Sahin mit Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Niklas Süle lediglich drei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung. Für eine Dreierkette etwas knapp.
Von Dreierkette keine Spur
Und so waren die Pläne mindestens genauso schnell in der Mottenkiste verschwunden, wie die Anfangseuphorie in Dortmund anhielt. Lediglich einmal ließ der mittlerweile entlassene Trainer mit drei Innenverteidigern spielen, bei seinem vorletzten Auftritt gegen Eintracht Frankfurt (0:2) vor gut einem Monat.
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Unter Niko Kovac stellte sich bislang keine Veränderung ein. Dem neuen BVB-Trainer ist das System mit drei Innenverteidigern nicht fremd. Beim VfL Wolfsburg entschlüsselte er damit zweimal kurz nacheinander in der Bundesliga (2:1) sowie im DFB Pokal (1:0) das favorisierte RB Leipzig.
Und auch bei der AS Monaco, aber vor allem bei Eintracht Frankfurt griff er regelmäßig auf diese taktische Formation zurück. In Dortmund ist bislang das 4-2-3-1 festzementiert. Coutos Einsatzzeiten geben den Trend wieder. Insgesamt kommt der 22-Jährige auf bislang durch und durch enttäuschende 590 Bundesliga-Einsatzminuten.
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Kaufpflicht längst aktiviert
Eben eine Leihe, die gescheitert ist, will man meinen. Auch wenn dies nach wie vor weder City noch der BVB bestätigt haben, soll aber bereits im Oktober die Kaufpflicht gegriffen haben. Entsprechend bleibt der Rechtsfuß dauerhaft in Dortmund. Kostenpunkt: 30 Millionen Euro.
Die Hoffnung bleibt, dass Couto doch noch seinen Platz bei der Borussia finden wird. Vielleicht greift Kovac ja demnächst mal auf die Dreierkette zurück. Auch ein möglicher Trainerwechsel im Sommer könnte die Aktie des vierfachen Nationalspielers wieder steigen lassen.
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Sportdirektor Sebastian Kehl muss sich aber die Kritk gefallen lassen, warum man überhaupt für einen so eindimensionalen Außenverteidiger, der schlicht nicht auf Bundesliga-Niveau verteidigen kann, so viel Geld ausgegeben hat.
Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter des Vereins. Der Volunteer verstarb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.
Dortmund – Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben.
Borussia Dortmund macht Tod des Mitarbeiters öffentlich
In einer Mitteilung des Vereins auf dessen Website wurde der Vorfall öffentlich gemacht. Der Verstorbene „war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt“, so Borussia Dortmund.
Der Volunteer wäre sowohl bei Fans, denen er nach besten Wissen und Gewissen Auskünfte gab, als auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen allseits beliebt gewesen: „Seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen.“
Martin Labus, so der Name des Verstorbenen, hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Er wurde 63 Jahre alt. Zu den Todesumständen machte Borussia Dortmund in der Mitteilung keine Angaben. (dpa/sch)
Steffen Baumgart hegt mit seinem 1. FC Union ein ehrgeiziges Ziel. Gewinnen will der Coach am Sonnabendabend im Topspiel der Bundesliga bei Borussia Dortmund (18.30 Uhr). Wenn ihm aber einer mit der Logik kommt, dass das angesichts der Dortmunder Krise ja auch klappen sollte, ist der Coach ganz schnell auf dem Baum.
Baumgart lässt sich von den zwei Pleiten in der Liga, die die Borussia unterm neuen Trainer Niko Kovac kassierte, nicht blenden. „Ich beurteile die Mannschaften nicht nach den Ergebnissen“, sagt Baumgart und legt los in seiner Analyse der Dortmunder. „Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten.“
Für einen Sieg muss viel für den 1. FC Union laufen
Was in der Theorie ziemlich einfach klingt, erfordert auf dem Platz einen Mix aus fehlerfreiem Spiel der Eisernen sowie höchster Effektivität. Baumgart sagt es so: Es müsse viel für Union laufen, „um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen. Dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.“
Von seiner Mannschaft fordert Baumgart einen „mutigen“ Auftritt: „Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.“
Trainer Steffen Baumgart (r.) erklärt Benedict Hollerbach, wie das auf dem Platz laufen soll.Matthias Koch/Imago
Im Gegensatz zum 1. FC Union holte Baume beim BVB schon mal einen Punkt
Gelingt den Eisernen der große Wurf, beenden sie eine Negativserie in ihrer noch jungen Bundesligageschichte. Bei fünf Gastspielen in Dortmund setzte es fünf Niederlagen. Baumgart kann da zumindest einen Punkt vorweisen. Allerdings fühlt sich der vom 3:3 mit Paderborn auch wie eine Niederlage an. Baumgart: „Wir haben damals schon 3:0 geführt.“
Womit der Coach wieder bei der Effektivität ist. Dortmund ist in der Lage, Fehler eiskalt zu bestrafen. Deshalb hofft er, dass seine Stürmer den Lauf vom 4:0 in Hoffenheim wiederfinden. Auf wen er dabei von Beginn an setzt, ist offen. „Ich entscheide mich nicht gegen einen Spieler sondern immer für einen. Das wird so bleiben, bis einer wie Phönix aus der Asche kommt und uns 20 Tore schießt. In den nächsten fünf Spielen. Jetzt kommt das Rechenspiel. Wird nicht ganz klappen. Ich lasse es mir offen, mit wem ich immer wieder beginnen werde.“ ■
Die ersten Playoffs der Champions-League-Geschichte sind vorüber und das Achtelfinale steht in den Startlöchern. Doch bevor es so weit ist, müssen die Partien in der Runde der letzten 16 ausgelost werden.
Champions League heute: Wer zeigt die Auslosung im TV?
Gut für alle Fans: Die Champions-League-Auslosung läuft live im Free-TV. Sky Sport News überträgt am Freitag (21. Februar) ab circa 11.30 Uhr. Kostenlose Livestreams finden Sie auf skysport.de und in der Sky Sport App.Gezogen wird in der Uefa-Zentrale in Nyon. Außerdem gibt es einen Livestream vom ZDF auf sportstudio.de oder bei Uefa.com.
Auch beim kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN (Anzeige) können Sie live dabei sein.
Dazu können Sie die komplette Auslosung auch bei BILD.de im Live-Ticker verfolgen.
Die spielerische Qualität des BVB unter Niko Kovač enttäuscht. Unterschiedsspieler Jamie Gittens ist tief in einem Leistungsloch gefangen.
Dortmund – Als Niko Kovač den Trainerposten bei Borussia Dortmund übernahm, spekulierten viele Beobachter, die den Kroaten kritisch sehen, darüber, welchen Star er als erstes ‚rasieren‘ würde, um ein Zeichen zu setzen.
Immerhin hatte sich der 53-Jährige bei vorherigen Stationen des Öfteren mit großen Namen angelegt. Ob aus absoluter Überzeugung, oder um einen Claim abzustecken, das sei dahingestellt. Beim BVB versucht es Kovač bisher auf die sanfte Art. Immer wieder betont der Trainer, wie viel Vertrauen er seinen Spielern einimpfen möchte, damit sie endlich ihr Potenzial mit einer gewissen Verlässlichkeit abrufen.
Zum größten Sorgenkind der noch jungen Kovač-Ära wird jedoch mit Jamie Gittens ausgerechnet der BVB-Profi, der im bisherigen Saisonverlauf noch am häufigsten für den Unterschied sorgen konnte.
Jamie Gittens enttäuscht nicht erst gegen Sporting
Sowohl bei der 0:2-Niederlage in Bochum als auch der langweiligen Nullnummer gegen Sporting am Mittwochabend wurde der Engländer absolut folgerichtig ausgewechselt, weil er völlig wirkungslos blieb. Immer wieder rennt sich Gittens dieser Tage bei Dribblings fest, seine Entscheidungsfindung im letzten Drittel, ohnehin noch eine deutliche Schwäche beim 20-Jährigen, lässt derzeit extrem zu wünschen übrig.
In Bochum nahm Kovač den Flügelspieler nach 58 Minuten raus, beim schleichenden Gang zur Ersatzbank lieferte sich Gittens sogar ein Wortgefecht mit Teilen der Gästekurve. Gegen Sporting hatte der Chefcoach schon nach einer Halbzeit genug gesehen. Offiziell hatte dies keine Leistungsgründe.
„Es ging darum, dass wir ein gutes Ergebnis hatten und mit den Kräften haushalten müssen. Deshalb habe ich ihn in der Halbzeit runtergenommen: Nicht, weil er schlecht war, sondern es war eine Maßnahme, dass wir ihn ein bisschen schonen“, erklärte Kovač nach dem Spiel zu Gittens.
Wann verordnet BVB-Coach Kovač für Gittens eine Pause?
Der Cheftrainer bleibt sich damit seiner Linie treu: Er will beim verunsicherten BVB-Team nicht mit harter Hand weiter draufhauen, sondern Vertrauen ausstrahlen und sich vor die Spieler stellen. Jedoch drängt sich die Frage auf, ob es zielführend ist, schwache Leistungen zu beschönigen und auch die sportlichen Konsequenzen zu vermeiden.
Schon nach der Partie in Bochum hätte sich eine Pause für Gittens angeboten, die mit Blick auf den 3:0-Hinspielsieg in Lissabon als Schonungsmaßnahme gewiss für weniger Gesprächsstoff gesorgt hätte als eine Auswechslung nach 45 Minuten. Spätestens nach der extrem schwachen Vorstellung gegen den portugiesischen Meister drängt sich ein Bankplatz für Gittens auf.
Alle Scorerpunkte unter Ex-BVB-Trainer Nuri Şahin
Die Frage lautet dabei, warum der Tempodribbler in ein solches Loch gefallen ist. Starke 15 Scorerpunkte hatte Gittens unter Nuri Şahin gesammelt, seit dessen Beurlaubung ist keiner mehr hinzugekommen. Die Leistungskurve zeigt vor allem unter Kovač steil nach unten.
Ist Gittens das erste Opfer des Kovač-Fußballs beim BVB? Dem Trainer wird schon länger vorgeworfen, seine Mannschaften zwar zu ordentlicher Arbeit gegen den Ball und im Umschaltspiel erziehen zu können, im Ballbesitz aber keine große Idee zu entwickeln. In den ersten vier Spielen von Kovač in Dortmund fliegen viele Flanken und zischen viele flache Hereingaben von den Flügeln in den Strafraum.
Gittens ist aber eher ein Spieler, der sich mit seinen Dribblings selbst in Abschlusssituationen bringen will und vor allem in engen Räumen kombiniert. Dass er die Defensivarbeit eher als lästiges Übel wahrnimmt, sehen ihm die Kollegen so lange nach, wie der Engländer mit Einzelaktionen für entscheidende Momente in der Offensive sorgt.
Gittens scheint dieser Tage beim BVB klassisch ‚überspielt‘
Kovač nach nur vier Spielen die Schuld an einem Negativtrend bei Gittens zu geben, der auch schon zuvor eingesetzt hatte, ginge sicherlich zu weit. „Jamie hat in der Hinserie richtig klasse gespielt. Es ist für ihn jetzt schwieriger, auch aufgrund der gesamten Gemengelage“, analysierte der BVB-Coach am Mittwoch durchaus zutreffend.
Gittens scheint dieser Tage klassisch ‚überspielt‘, auch fehlen ihm Selbstvertrauen und Leichtigkeit, für die es nicht zuletzt Erfolgserlebnisse brauchen dürfte. In der Hinsicht reiht sich der Jungstar in eine längere Liste von BVB-Profis ein. Wegen seiner mangelnden Erfahrung kann kaum vom Juniorennationalspieler erwartet werden, dass er mit Leistung vorangeht.
Waren die Transfergerüchte für BVB-Jungstar Gittens eine zu große Ablenkung?
Nicht auszuschließen ist wohl auch, dass es zuletzt die ein oder andere Ablenkung zu viel war, die sich um Gittens drehte. Trotz noch erheblicher Defizite in seinem Spiel wird über Transfers in der Größenordnung von bis zu 100 Millionen Euro Ablöse fantasiert, verschiedene Berichte schrieben Gittens schon zum FC Bayern oder den Tottenham Hotspur.
Dass so etwas bei einem Spieler, der noch in der sportlichen, aber auch der Persönlichkeitsentwicklung steckt, nicht spurlos vorbeigeht, noch dazu, wenn das Team insgesamt in der Krise steckt, liegt auf der Hand.