Seit inzwischen vier Pflichtpartien hat Jonas Hofmann keine Einsatzminuten mehr erhalten. Der Offensivmann kam generell in der laufenden Rückrunde erst auf drei Kurzeinsätze, was aber nicht bedeutet, dass sich das nicht auch wieder ändern kann. Trainer Xabi Alonso äußerte sich zur Situation.
„Er ist bereit“, hielt Alonso auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Duell bei der KSV Holstein zunächst mal fest. „Es ist meine Entscheidung. Er ist gut in Stellung, hat gut trainiert“, beteuerte Alonso, der dem 32-Jährigen weiterhin Chancen einräumte. „Es gibt einen Moment. Vielleicht nicht jetzt. Aber es sind noch drei Monate in der Saison. Sicher wird er seinen Moment haben.“
Hofmann selbst scheint mit der aktuellen Situation aber recht gut klarzukommen, wie Alonso durchblicken ließ. „Ich verstehe, dass er mehr spielen will. Aber er ist in einem guten Mood, hat ein gutes Mindset.“
Was Hofmann hinsichtlich der anstehenden Partie in Kiel etwas in die Karten spielen könnte, ist die Tatsache, dass mit Nathan Tella einer seiner Konkurrenten fraglich ist. Der Nigerianer laboriert an muskulären Problemen in der Hüfte.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
From a German football perspective, the biggest tie is Bayer Leverkusen vs Bayern Munich. This will be the fourth and fifth time the teams will meet this season following the two league games, which ended in draws and the DFB Pokal round of 16 games which Leverkusen won 1-0. According to Opta Franz, this is the fourth time that an all-German fixture will take place in the Champions League. In 1997-98, Borussia Dortmund beat Bayern Munich 1-0 in the quarter-finals. A year later on their way to the final in 1998/1999, Bayern beat Kaiserslautern 6-0 in the quarter-finals. Dortmund and Bayern met once again in the 2013 final, which was one by Bayern.
If the games earlier this season are anything to go by, this tie will be a tense affair. In both of the league meetings, the home team dominated the other in a draw. While the Pokal game was a strange one due to Manuel Neuer’s early red card. For Leverkusen, it will be interesting if they maintain the style of play that allowed them to dominate Bayern last weekend or revert to the style they used earlier on in the season. While Bayern will have to find a way to beat Leverkusen as they have yet to beat Leverkusen since Xabi Alonso has been in charge. On top of this, Bayern have not looked 100% convincing in any of their games following the turn of the year and apart from a win against PSG have struggled against teams of equal quality to them.
With the final being at the Allianz Arena, the pressure will greatly be on Bayern to get a result, while the high-intensity games could also affect their league form if the form following games against Celtic is anything to go by. The same can be said for Leverkusen who face a tough run of league fixtures sandwiching these Bayern games.
Whoever progresses from this round, you would think they have a good chance of reaching the semi-finals and even the final.
Dortmund were always going to avoid one of the big boys in the draw as they were set to face either Lille or Club Brugge.
On paper, these games against Lille are winnable, but who knows what iteration of Dortmund will turn up during these ties. If they play like they do in the league, they will easily be eliminated. If they perform like they have done in Europe at times, such as the second 45 minutes against Sporting in the first leg of the playoff, they will set themselves up for a quarter-final against Barcelona or Benfica.
However, Lille are no pushover. They finished in the top eight for a reason only losing twice (to Liverpool and Sporting) whilst drawing with Juventus and beating Real Madrid and Atletico Madrid.
At the moment, it is fair to say that Lille are the favourites for this tie, but if Dortmund actually turn up, they can book themselves a quarter-final ticket.
Fußball-Bundesligist Rapid trifft im Achtelfinale der Conference League auf FK Borac Banja Luka. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Borac belegt in der bosnischen Meisterschaft aktuell den zweiten Platz. Spieltermine sind der 6. und 13. März, Rapid bestreitet das Rückspiel im eigenen Stadion. Die Grün-Weißen hatten die Ligaphase als viertbestes Team beendet und sind daher in der K.-o.-Phase als Nummer vier gesetzt.
Niko Kovac hat sich anerkennend über die bisherigen Leistungen von Winterneuzgang Daniel Svensson geäußert. „Er spielt drei sensationell gute Spiele. Er macht wenig Fehler, ist immer anspielbar. Er kommt aus Dänemark, spricht kein Wort Deutsch und ist sofort eingefügt. Das war top“, lobte der Trainer von Borussia Dortmund den schwedischen Linksverteidiger auf der heutigen Pressekonferenz.
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Auf Leihbasis samt einer Kaufoption, die sich nach Erfüllungen bislang unbekannter Kriterien zur Kaufpflicht wandeln könnte, kam Svensson im Januar vom dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland in den Signal Iduna Park. Insgesamt vier Partien stehen seitdem auf dem Konto des 23-Jährigen, drei davon bestritt er über die vollen 90 Minuten und wusste dabei über weite Strecken zu überzeugen.
Vor dem Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Union Berlin hat Trainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz betont, dass sein aktuelles Mittelfeld-Trio bestehend aus Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt fester Bestandteil seiner Startelf ist. In seinen Ausführungen machte der BVB-Coach deutlich, warum diese drei Spieler derzeit unverzichtbar für sein System sind.
Besonders zufrieden zeigte sich Kovač zunächst mit Sabitzer, der auf der defensiven Mittelfeldposition eine zentrale Rolle übernimmt: „Sabi macht für mich einen richtig klasse Job. Er spielt auf der Sechs, ist keiner, der dort die Tore und Vorlagen geben muss. Er muss abräumen und zusehen, dass er von hinten nach vorne das Spiel verbindet. Das macht er und ich bin mit ihm äußerst zufrieden.“
Dabei verwies der Trainer darauf, dass Sabitzer in der Vergangenheit offensiver agierte und dadurch damals mehr Scorer sammelte als in der laufenden Spielzeit.
Groß als Schaltzentrale
Auch bei Groß sieht Kovač keine Notwendigkeit für Umstellungen: „Er spielt aktuell eine Variation aus Sechs und Acht. Man hat gegen Sporting gesehen, was er kann, wenn er die Tiefe attackiert und in der Box ist. Er ist gefährlich, hat ein sehr gutes Auge und Passspiel.“
Beeindruckt zeigt sich der Coach von der Vielseitigkeit des Routiniers, die ihn sowohl als Balancespieler als auch als torgefährlichen Akteur wertvoll macht. Seine Erfahrung aus der Premier League kommt ihm dabei zugute: „Diese Position passt zu ihm, wie schon in Brighton. Ich habe schon viele im Mittelfeld spielen sehen und kann daher klar sagen, dass er seine Sache gut macht.“
Brandt mit variabler Rolle in der Offensive
Eine klare Absage erteilte Kovač der Behauptung, dass sich die Dortmunder Mittelfeldspieler gegenseitig auf den Füßen stehen. Julian Brandt hatte diese Problematik angedeutet, doch der Trainer sieht dies anders: „Die Meinung von Jule teile ich nicht. Er ist in der Pocket, bewegt sich in die Tiefe, sucht die Bälle seitlich. Also, wir haben schon klare Aufteilungen.“
Zudem spricht die Statistik für Brandt, der unter Kovač in vier Spielen bereits ein Tor erzielt und zwei Vorlagen geliefert hat. „Wenn man nur die nackten Zahlen ansieht, dann sind drei Scorerpunkte in vier Spielen völlig in Ordnung“, so sein Urteil.
Abschließend stellte der kroatische Übungsleiter klar: „Wenn Sie das hören, verstehen Sie, wieso ich diese drei Spieler aktuell sehe und spielen lasse.“ Mit dieser Aussage machte Kovač unmissverständlich klar, dass Sabitzer, Groß und Brandt derzeit das gesetzte Mittelfeld-Trio bei Borussia Dortmund bilden.
Die Konkurrenz um Salih Özcan und Giovanni Reyna zieht aktuell den Kürzeren, während Felix Nmecha aktuell ohnehin verletzt ist und Neuzugang Carney Chukwuemeka noch etwas Zeit benötigt.
Simon Rolfes (Sport-Geschäftsführer Bayer Leverkusen)
Simon Rolfes nahm das deutsch-deutsche Duell im Achtelfinale mit Humor: “Andy Möller hätte wahrscheinlich gesagt: München oder Madrid, Hauptsache Italien”, sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen in Anlehnung an den legendären Spruch, der dem früheren Nationalspieler (“Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien”) zugeschrieben wird. Möller bestritt allerdings später, dies gesagt zu haben. Grund für den lockeren Spruch: Leverkusens mögliche Gegner wären entweder der FC Bayern oder Real Madrid gewesen. “Für uns war ja klar, dass ein Topgegner wartet. Es sind beide Mannschaften Topgegner”, sagte Rolfes und erklärte weiter: “Jetzt ist es München. Sicher eine Mannschaft, die wir gut kennen. Die kennen uns aber auch gut. Das ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.”
In den Farben getrennt, in der Sache vereint: Fußball-Nordclubs wie der HSV, der FC St. Pauli und Werder Bremen haben sich vor der Bundestagswahl am Sonntag klar gegen Rechts positioniert und die Bürger aufgerufen, zur Wahl zu gehen. Von DFL bis DOSB gibt es im Sport eine groß angelegte Initiative für die Demokratie.
Es ist das “Wir”, das der HSV in seinem Video in den Vordergrund stellt. “Wir stehen für Vielfalt. Wir passen aufeinander auf. Wir leben Demokratie. Wir halten zusammen. Wir heißen alle willkommen. Alle gemeinsam und nicht alleine”, sagen Offizielle des Fußball-Zweitligisten wie Sportvorstand Stefan Kuntz oder Präsident Marcell Jansen, Kapitän Sebastian Schonlau, die Trainer Merlin Polzin und Loïc Favé oder zwei Mitglieder des queeren Fanclubs “Volksparkjunxx” in kurzer Abfolge, bevor zu lesen ist: “Wir gehen wählen.”
In der Beschreibung des Videos dann der Wahlaufruf: “Sonntag ist Wahltag. Nutzt eure Stimme für die Demokratie!”
HSV, St. Pauli und Werder rufen zu Wahl und Haltung auf
Das Video, das die Hamburger auf ihren Social-Media-Kanälen am Donnerstag teilten, hat alleine bei Instagram knapp 5.400 Likes (Stand: 21. Februar, 15 Uhr) – und erhält, neben ein wenig Kritik, in den Kommentaren vor allem viel Zuspruch.
Auch auf dem Kanal des Stadtnachbarn FC St. Pauli gibt es einen ähnlichen Appell. “Wie viele mitbekommen haben, ist es dieses Jahr umso wichtiger, seine Stimme zu zeigen”, sagt Innenverteidiger Hauke Wahl da: “Also informiert euch, geht wählen und tut was Gutes für die Demokratie!”
Unter dem Beitrag der Braun-Weißen findet sich der Hashtag #demokrateam. Dieser ziert schon seit anderthalb Wochen auch das Bremer Weserstadion. In weißer Schrift steht dort auf einem grünen Plakat: “Kante zeigen”. Auch beim Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Hoffenheim (1:3) hatten sich beide Teams hinter einem Spruchband mit dem Slogan positioniert.
Zudem postete der SVW unter demselbenMotto auf dem Kanal seiner Nachhaltigkeits-Initiative “Werder bewegt” bereits zu Beginn des Monats Bilder von einer Demonstration in der Bremer Innenstadt. Darauf zu sehen unter anderem: Club-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.
DFL und DOSB positionieren sich gegen Rassismus
Die Posts und Aktionen der drei Fußball-Nordclubs stehen in einer Reihe vieler Aktivitäten von Vereinen und Deutscher Fußball Liga (DFL). “Als deutscher Fußball haben wir unseren Kompass. Unsere Leuchttürme sind der demokratische Diskurs, Toleranz sowie der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus”, betonte der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke zuletzt.
Dazu gibt es eine dezentrale Kampagne, Teil dieser ist die von der DFL Stiftung ins Leben gerufene Social-Media-Initiative “#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits.” Genutzt wird dabei ein TikTok-Kanal, auch auf Instagram werden Kurzvideos – unter anderem mit den Spielern Manuel Neuer und Thomas Müller von Rekordmeister Bayern München sowie dem Hamburger Schiedsrichter Patrick Ittrich – gezeigt.
“Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde.” DOSB-Chef Thomas Weikert
Doch geht das Engagement weit über den Fußball hinaus, auch andere Dachverbände im Sport bekennen vor der wegweisenden Abstimmung am Sonntag öffentlichkeitswirksam Farbe. “Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde”, sagt Thomas Weikert.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes stellte in einem Appell klar, dass der DOSB “parteipolitisch neutral” sei, verwies aber auf das in der Satzung festgelegte Wertesystem: “Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie jeder Form von Gewalt entschieden entgegen. Wir sind also politisch nicht neutral.”
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ROOTS heißt eine Initiative von Otto Addo und seinem Experten-Team. Das Ziel: Rassismus im Sport bekämpfen und Betroffenen helfen.
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Gemeinsames Video von Rheinland-Rivalen Köln und Düsseldorf
Rund um den Spieltag in den Fußball-Ligen am Wahl-Wochenende wird es Aktionen geben. Zweitligist 1. FC Köln produzierte mit dem rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf zu ihrem anstehenden Duell (Sonntag, 13.30 Uhr) ein Video unter dem Stichwort “Gesund streiten”.
Der organisierte Sport in Deutschland vereint mehr als 28 Millionen Mitglieder in rund 86.000 Vereinen – und diese möchte DOSB-Boss Weikert erreichen: “Bei einer Bundestagswahl entscheiden wir nicht nur über politische Weichenstellungen, über Parteien oder Personen – wir entscheiden vielmehr über den Kurs, den wir als Gesellschaft gemeinsam setzen wollen.” Auch deshalb haben sich unter anderem viele Nordclubs auf verschiedene Weisen für die Demokratie eingesetzt – und zur Wahl aufgerufen.
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Heute Abend empfängt der Tabellenzweite der 2. Liga aus Hamburg seinen direkten Verfolger. Rückkehrer Glatzel gibt dem Team “Energie”, mehr aber noch nicht.
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Im Spiel beim FSV steht Co-Trainer Peter Németh an der Seitenlinie der Braun-Weißen, weil sein Chef Alexander Blessin gesperrt ist. Er kennt die Rolle schon aus der Vorsaison.
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Wolfsburg.Direkt und geradeaus – so ist Peter Christiansen. Der Mann kann mit Stillstand nichts anfangen, er will den in den vergangenen Jahren oft in Lethargie verfallenen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg dauerhaft in die Erfolgsspur führen. Im Sommer war der Däne vom FC Kopenhagen gekommen, mit den Niedersachsen will er in seinem ersten Jahr einen europäischen Wettbewerb erreichen. Beim Gespräch mit der AZ/WAZ reibt sich Christiansen vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum die Hände und sagt angriffslustig: „Das letzte Drittel der Saison beginnt, es ist Crunchtime.“
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Zwei Punkte Rückstand auf Europa
Crunchtime – die Zeit in der Saison, in der es besonders drauf ankommt. „Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles“, betont der 50-Jährige. Es entscheidet sich, ob es für die Wolfsburger endlich mal wieder Flutlichtspiele auf internationaler Bühne gibt. „Wir haben uns in eine Situation gebracht, in der das möglich ist“, sagt Christiansen mit Blick auf die Tabelle. Zwei Punkte beträgt der Rückstand der Niedersachsen als Neunter auf einen europäischen Wettbewerb, vier sind es auf die Champions League.
„Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles.“
Peter Christiansen
VfL-Manager
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Nach den Duellen mit den Top-Teams Bayern, Bayer und Frankfurt (VfL-Ausbeute: fünf Punkte) geht es jetzt mit Bochum (Tabellen-17.), Bremen (10.), St. Pauli (14.), Augsburg (12.), Heidenheim (16.) und Union (13.) gegen Teams, die allesamt hinter den Niedersachsen stehen. Christiansen mag nicht so weit nach vorn schauen, sondern fordert von den VfL-Profis, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. „Viele Leute sagen mir, dass wir es in den Spielen gegen München, Leverkusen, Frankfurt oder Stuttgart gut gemacht haben“, erzählt der VfL-Manager und betont: „Aber das, was war, zählt nicht mehr. Die Liga ist so eng. Mannschaften, die es schaffen, sich nur auf den nächsten Gegner zu konzentrieren, werden am Ende erfolgreich sein. Es wäre falsch zu glauben, dass es jetzt gegen Bochum einfacher wird als gegen Leverkusen.“
Sperren und Verletzungen könnten teuer werden
Mit seinem Ex-Klub war Christiansen in den vergangenen Jahren regelmäßig international vertreten. Er weiß, worauf es neben der Fokussierung auf das Wesentliche noch ankommt. „Es geht darum, durch diese Phase ohne größere Verletzungen zu kommen, wenige Sperren durch Gelbe oder Rote Karten zu kassieren“, sagt der Mann, der zusammen mit Sportdirektor Sebastian Schindzielorz dem Kader in der Winter-Transferperiode mit Andreas Skov Olsen und Mads Roerslev neue Qualität hinzugefügt hat. Vor allem der 11-Millionen-Euro-Transfer von Flügelflitzer Skov Olsen darf als Signal an die Konkurrenz eingeordnet werden, die mit dem VfL um die internationalen Plätze kämpft.
Crunchtime, die Alles-oder-Nichts-Monate stehen an – wie gut sieht Christiansen den VfL dafür gerüstet? „Wenn ich mir unsere Saison bisher so anschaue, finde ich, dass wir insgesamt zunehmend wettbewerbsfähiger geworden sind. Wir haben ein anderes Mindset.“ Entscheidend für das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs werden die noch sechs zu absolvierenden Heimspiele (Bochum, St. Pauli, Heidenheim, Leipzig, Freiburg, Hoffenheim) haben. Es könnten Schlüsselspiele werden. Warum, da genügt ein Blick auf die Heimtabelle der Grün-Weißen. Während der VfL auswärts mit 20 Zählern hinter Rekordmeister Bayern Zweiter ist, läuft er in der VW-Arena mit nur 13 Zählern als Tabellenzwölfter in der Heimtabelle der Musik hinterher.
In der Hinserie holte der VfL aus den nun noch anstehenden zwölf Partien 23 Punkte – gelingt das nochmal, wären es am Ende 56 Zähler. Das wäre eine Ausbeute, die in den vergangenen zehn Jahren immer für das internationale Geschäft gereicht hat. Sky-Experte und Ex-Profi Didi Hamann sagte gerade in der AZ/WAZ, dass der VfL alles hat, um die Champions League erreichen zu können. Christiansen schmunzelt: „Das ist eine Möglichkeit, aber dafür musst du stark sein. Ja, wir dürfen Träume haben, aber ob die auch in Erfüllung gehen, das entscheiden wir selbst mit unseren Leistungen am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr.“
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Der VfL habe seine „Waffen, um dem Gegner wehtun zu können, noch gar nicht alle gezeigt“, sagt Christiansen und denkt etwa an Mittelfeldspieler Aster Vranckx, der gerade erste Wahl ist, weil Kapitän Maximilian Arnold verletzt ist: „Ein sehr guter Spieler, aber er war lange nicht fit. Jetzt kann er zeigen, wie gut er ist. Patrick Wimmer ist in einer sehr guten Form, Roerslev wartet auf seine Chance, Skov Olsen ebenfalls.“ Alles Spieler, die in der Crunchtime zum „VfL-Plus“ werden könnten.
Das Objekt der Begierde: Die Champions-League-Trophäe. Auch wenn im Hintergrund die Allianz-Arena zu sehen ist, dieses Jahr geht der Pokal nach Madrid. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
Bayern München hat zunächst Heimrecht (4./5. März). Das Rückspiel erfolgt eine Woche später in Leverkusen. In der Liga trennten sich beide Teams zuletzt torlos, wobei Leverkusen drückend überlegen war. Der BVB hat ebenfalls zunächst Heimvorteil. Der Vorjahresfinalist hatte wie die Bayern den Umweg über die Play-offs nehmen müssen. Bayer Leverkusen hatte sich direkt für das Achtelfinale qualifiziert.
Mögliche Viertelfinal-Gegner stehen auch schon fest
Auch das potenzielle Viertelfinale steht fest. Der Sieger aus Bayern gegen Leverkusen trifft auf den Sieger der Begegnung zwischen Feyenoord Rotterdam und Inter Mailand. Borussia Dortmund würde im Erfolgsfall gegen Benfica Lissabon oder den FC Barcelona spielen.
Frankfurt in Europa League gegen Amsterdam
Im Achtelfinale der Europa League bekommt es Eintracht Frankfurt mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Der einzig im Wettbewerb verbliebene Bundesligist reist am 6. März zunächst nach Amsterdam; sieben Tage später steigt das Rückspiel in Frankfurt.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
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Strafe für Ex-Profi der Premier League! Vor zwei Jahren hatte er Frauen gegen deren Willen beim Sex gefilmt, jetzt wurde der Stürmer verurteilt. Um wen es sich handelt, wie das Urteil lautet und es jetzt weitergeht, lesen Sie bei den Kollegen von Home of Sports.