Autor: Stre

  • Real unter Zugzwang gegen Girona

    Real unter Zugzwang gegen Girona


    Kylian Mbappé empfängt mit Real Madrid Osasuna im Bernabéu – Collage: Getty Images, REAL TOTAL

    

    Die Ausgangslage

    • Von der Königsklasse zurück in den Liga-Alltag. Nach dem erfolgreichen Einzug in das Champions-League-Achtelfinale durch einen starken Auftritt gegen Manchester City (3:1) am Mittwoch steht nun wieder LaLiga an. Am 25. Spieltag ist der FC Girona zu Gast im Estadio Santiago Bernabéu (16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN). Trotz des eng getakteten Spielplans dürfen die Königlichen somit wieder im heimischen Wohnzimmer auflaufen und haben keine Reisestrapazen vor sich. Während Real jedoch in den Playoff-Partien gegen die „Skyblues“ ihre Hausaufgaben erledigt hatten und souverän weitergekommen sind, stockt es in der Primera División aktuell ein wenig. Denn: Real Madrid ist seit drei Spieltagen sieglos, gegen den Ca Osasuna und im Derbi Madrileño trennte man sich mit einem 1:1-Unentschieden und auswärts gegen Espanyol Barcelona fuhr man sogar eine bittere 0:1-Niederlage ein. Können die Blancos gegen den FC Girona wieder die Wende herbeiführen? In der laufenden Saison hatte die Mannschaft von Carlo Ancelotti zwar immer wieder Probleme in der Ferne (sechs Siege, fünf Remis und zwei Niederlagen aus 13 Partien) doch im Bernabéu selbst präsentierte man sich nahezu unschlagbar (neun Siege, ein Remis und eine Niederlage aus elf Partien). Die letzte Heimniederlage ist dabei auch bereits knapp vier Monate her – die 0:4-Niederlage im Clásico am 5. Spieltag. Mit dem FC Girona steht nun der aktuell Tabellenelfte in LaLiga an und die Bilanz gegen die Katalanen lässt sich durchaus sehen: sieben Siege, ein Remis und zwei Niederlagen, wobei Real die letzten drei Duelle allesamt für sich entscheiden konnte.

    Der Gegner

    • Während sich Real mitten im Titelrennen gegen den FC Barcelona und Stadtrivale Atlético befindet, ist der FC Girona als Tabellenelfter nur stiller Beobachter. Noch in der Vorsaison landeten die Katalanen auf dem dritten Tabellenplatz, von dieser Form ist in der laufenden Spielzeit nur noch wenig übrig. Und auch in der Ligaphase der Champions Liga konnte man nur einen einzigen Sieg gegen Slova Bratislava (2:0) einfahren und verabschiedete sich mit Platz 33 aus dem Turnier. In das Duell mit dem Hauptstadtklub kann Girona auch nur mit wenig Selbstvertrauen starten. Das vor allem deshalb, da man in diesem Kalenderjahr wettbewerbsübergreifend erst einen Sieg in der Fremde einfahren konnte, bei drei weiteren ging man als Verlierer vom Platz. Auch die Bilanz der letzten fünf Spiele unter Coach Míchel machen wenig Hoffnung auf eine Wende – vier Niederlagen und nur ein Sieg. Eine Schwachstelle ist unter anderem Gironas Angriff. Keiner der Offensivspieler konnte bislang mehr als vier Treffer auf seinem Konto verbuchen, so auch Cristhian Stuani. Der 38 Jahre alte Stürmer traf insgesamt bereits siebenmal in 17 LaLiga-Spielen gegen die Königlichen (gegen keine andere Mannschaft traf er öfters). In der laufenden Saison verbuchte Stuani bislang vier Tore und zwei Vorlagen auf seinem Konto, sein letzter ist jedoch bereits drei Monate her.  Die Blancos besitzen unterdessen mit Kylian Mbappé (17 Toren) den zweitstärksten Offensivspieler der Liga in ihren Reihen.

    Personelles und voraussichtliche Aufstellung

    • In Real Madrids Kader für das Duell gegen Girona fehlen im Vergleich zur CL-Partie gegen ManCity mit Jude Bellingham und den beiden Langzeitpatienten Daniel Carvajal und Éder Militão insgesamt drei Spieler. Nach seiner Roten Karte gegen den CA Osasuna wurde Bellingham für zwei Spiele in LaLiga gesperrt, die erste Sanktion verbucht der 21-Jährige an diesem Spieltag gegen die Katalanen. Für ihn könnte im Mittelfeld Altmeister Luka Modrić in die Startelf rotieren, im Verbund mit Aurélien Tchouaméni und Eduardo Camavinga. In der Defensive könnte es dagegen gleich drei Änderungen geben, denn Carlo Ancelotti ließ auf der Pressekonferenz bereits durchblicken, dass David Alaba für einen Start von Anfang an bereit wäre: „Morgen kann es auch eine Option sein, dass (David) Alaba nach langer Zeit spielt.“ Damit würde das Abwehr-Duo Rüdiger und Alaba erstmals seit dem 17. Dezember 2023 wieder gemeinsam in der Startelf auflaufen. Auch eine Pause für Federico Valverde hielt Ancelotti auf der Pressekonferenz nicht für ausgeschlossen. Anstelle des Uruguayers dürfte dann Lucas Vázquez seinen Platz auf der Rechtsverteidiger-Position wiederfinden und Fran Garcia könnte anstelle von Ferland Mendy wieder von Beginn an starten. Ob sich Brahim Díaz einen Einsatz von Anfang an in der Offensive machen darf, bleibt dagegen offen.
    Mit dieser Elf könnte Real Madrid gegen Girona beginnen – Grafik: REAL TOTAL

    Die Stimmen zum Spiel

    Carlo Ancelotti (Cheftrainer Real Madrid): „Ich denke, wir hatten etwas Pech. Wir haben es in den letzten Spielen gut gemacht. Weniger gut gegen Espanyol, dann viel besser gegen Atlético, viel besser gegen Osasuna. Zu zehnt waren wir kurz davor, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen so weitermachen, denn wenn du gut spielst und eine gute Einstellung hast, wird das Ergebnis dich belohnen.“

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    Michél (Cheftrainer FC Girona): „Wir können die drei Punkte holen, das glaube ich wirklich. Ich habe im Kopf, was letztes Jahr passiert ist. Ich wollte gewinnen und der Liga einen großen Schlag versetzen. Sie haben uns in unsere Schranken gewiesen. Es ist Madrid und sie im Bernabéu zu schlagen, ist schwierig.“

    Statistiken und Besonderes

    • GESAMTBILANZ: Real Madrid und der FC Girona standen sich wettbewerbsübergreifend erst in elf Pflichtspielen gegenüber. Die Bilanz fällt dabei zugunsten der Madrilenen aus, die siebenmal als Sieger vom Platz gingen. Die Katalanen holten drei Siege, eine Partie endete unentschieden. Auch das Torverhältnis von 32:16 aus Real-Sicht geht klar an den Hauptstadtklub.
    • MBAPPÉ IN TORLAUNE: Nach einer längeren Eingewöhnungsphase ist der Superstar in der Offensive wohl endlich in Madrid angekommen. In den letzten zehn Liga-Partien erzielte der Franzose insgesamt neun Tore und eine Vorlage. Auch im Hinspiel konnte sich Mbappé gegen Girona mit einem Treffer in die Torschützenliste eintragen. Wird es ihm diesmal auch gelingen? Oder gleich mehrmals?
    • SCHIEDSRICHTER: Geleitet wird die Partie von Guillermo Cuadra Fernandez. Der 40-Jährige ist seit 2020 Fifa-Schiedsrichter und war auch bereits beim olympischen Fußballturnier 2020 in Tokio als Videoschiedsrichter tätig. Sein Debüt in LaLiga gab er im August 2018 beim Heimspiel von Girona gegen Real Valladolid (0:0). In dieser Saison pfiff er bislang ein Spiel von Real Madrid: am 9. Spieltag gegen Villareal (2:0).
    • WIEDERSEHEN: Im Kader der Gäste befindet sich ein ehemaliger Madrilene: Linksverteidiger Miguel Gutiérrez wechselte 2022 für kolportierte vier Millionen Euro von Real Madrid zu den Katalanen und ist bei ihnen Stammspieler.


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  • 2:1 gegen Chelsea: Asensio beendet Villas Sieglos-Serie

    2:1 gegen Chelsea: Asensio beendet Villas Sieglos-Serie



    Aston Villa hat im Rennen um die internationalen Plätze einen wichtigen Sieg gefeiert. Beim 2:1 gegen den direkten Konkurrenten Chelsea drehten die zwei prominenten Neuzugänge Rashford und Asensio die Partie.

    Die beiden Matchwinner im Mittelpunkt der Jubeltraube: Marcus Rashford und Marco Asensio.


    Die beiden Matchwinner im Mittelpunkt der Jubeltraube: Marcus Rashford und Marco Asensio.

    IMAGO/Sportsphoto


    Chelsea war in den vergangenen Wochen durch einen Negativtrend vom zweiten auf den sechsten Platz abgerutscht. Unter anderem datierte der letzte Auswärtssieg der Blues in der Liga vom 8. Dezember (4:3 bei Tottenham).


    Doch vom fehlenden Selbstvertrauen war auf dem Feld nur wenig zu sehen: Fernandez belohnte die erfrischend nach vorne spielenden Westlondoner nach feiner Vorarbeit Pedro Netos (9.). Dass der Argentinier im Fünfer auftauchte, lag an der einzigen Umstellung von Enzo Maresca. James ersetzte Madueke nach dem 0:3 in Brighton, sodass Fernandez die Position vom Letztgenannten in der offensiven Dreierreihe übernehmen durfte.

    Watkins rückt in den Mittelpunkt


    Die in der Liga seit fünf Spielen sieglosen Villans wirkten zunächst beeindruckt, steigerten sich jedoch nach Watkins’ erster Chance (19.) wie beim 2:2 am Mittwoch in Liverpool. Es war der Startpunkt einer rasanten Phase, weil beide Teams von nun an mit offenem Visier agierten. So ließ Watkins für die Birminghamer noch zwei weitere Male den Ausgleich liegen (21., 29.), während Fernandez (26.) und Palmer (30.) auf der Gegenseite verzogen. Aus diesem Grund nahm Chelsea das 1:0 mit in die Pause.

    Premier League, 26. Spieltag


    So temporeich und hektisch ging es nach Wiederanpfiff nicht weiter. Trotzdem vergaben die nun geduldigeren Blues nach einem Mings- Fehler durch Pedro Neto ein weiteres Mal das 2:0 (53.). Besser machte es Asensio für die im zweiten Durchgang spielbestimmenden Gastgeber: Er drückte den Querpass des auffälligen Rashford – die ManUnited-Leihgabe brachte Unai Emery zur Pause – aus kurzer Distanz über die Linie (57.). Allerdings feierte er sein Debüttor erst zeitverzögert, weil zunächst fälschlicherweise eine Abseitsposition von Rashford erkannt worden war.

    Jörgensens Patzer versetzt den Villa Park in Ekstase


    Anschließend nahmen sich die Teams eine kurze Verschnaufpause, ehe die Partie in der Schlussphase wieder Fahrt aufnahm. Nachdem Palmer (76.) und Malen (88.) jeweils das 2:1 liegengelassen hatten, schnürte Asensio seinen Doppelpack: Der Spanier krönte sich nach einer weiteren Vorlage von Rashford zum Matchwinner – allerdings unter gütiger Mithilfe von Jörgensen (89.).


    Durch den Sieg verkürzten die Birminghamer, die nun schon 18 Punkte nach einem Rückstand holten (Ligabestwert), den Abstand auf Chelsea auf einen Zähler und bleiben im engen Rennen um die internationalen Plätze.


    Für beide Mannschaften geht es am Dienstag weiter. Villa gastiert bei Crystal Palace (20.30 Uhr), Chelsea empfängt Southampton (21.15 Uhr).



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  • 1. FC Union Berlin wird zum sportlichen Aufbaugegner für Borussia Dortmund

    1. FC Union Berlin wird zum sportlichen Aufbaugegner für Borussia Dortmund


    Beim Blick auf die Anzeigetafel nach Spielende konnte man aus Sicht des 1. FC Union Berlin nichts Positives erkennen. Was im sechsten Bundesliga-Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund gut begann, endete in einer 0:6 (0:2)-Klatsche, die am Ende nur noch schmerzte und bei der die Eisernen zum Aufbaugegner für zuvor einen angeschlagenen Gegner wurden. Im Kampf um den Klassenerhalt wird das beim Blick auf die bislang gute Tordifferenz doppelt bitter. Doch erst einmal muss dieses 0:6 schnell aus den Köpfen der Spieler.

    Steffen Baumgart und Niko Kovac erst seit wenigen Wochen im Amt

    Von diesem Ergebnis war im Vorfeld nicht auszugehen: Dortmunds Geschäftsführer tippte im Vorfeld auf einen knappen 2:1-Sieg. Im Duell Borussia Dortmund gegen den 1. FC Union Berlin stand eher das Aufeinandertreffen zweier Trainer, die die jeweiligen Vereine noch gar nicht so lange betreuen, im Fokus. Steffen Baumgart ist im Vergleich zu als Niko Kovac, der erst Anfang Februar in Dortmund von Nuri Sahin übernommen hat, immerhin seit Jahresbeginn in Köpenick schon etwas länger für seine Mannschaft verantwortlich. Beide eint, über das Spiel vom Samstagabend hinaus, die Aufgabe, an ihren jeweiligen Standorten die Vorgaben zu erfüllen.

    Hier wie dort fehlte den Verantwortlichen unter den vorherigen Trainern die Stabilität über die Saison hinweg, vor allem aber stimmten die Ergebnisse nicht. Bei den Eisernen war die Welt nach dem 2:1-Hinspielsieg gegen den BVB noch in Ordnung, ehe sich dreieinhalb Wochen später die sportliche Lage drehte. Aus Sicht der damals unterlegenen Borussen kristallisierte sich hingegen diese Niederlage keineswegs als Ausrutscher heraus, sondern war nur eine von vor der Partie insgesamt neun Pleiten, welche die Dortmunder nach den anderen Ergebnissen vom Nachmittag vor dem Anpfiff auf den zwölften Platz der Bundesliga abrutschen ließen.

    Fünfmal hatten die Eisernen bislang in der Bundesliga in Dortmund gespielt – noch nie hatten sie dort gewinnen, nicht mal ein Unentschieden erzielen können. Der Zeitpunkt, diese Null-Punkt-Statistik etwas aufzuhübschen, schien bei all den Problemen, die die Gastgeber in den vergangenen Wochen und Monaten zeigten, so gut wie nie zu sein. Das schien auch Steffen Baumgart so zu sehen, weshalb er gegenüber den Vorwochen personell wenig änderte. Drei positionsgetreue Wechsel nahm der Union-Trainer im Vergleich zur Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach vor: Der Ex-Dortmunder Tom Rothe rückte für den verletzten Robert Skov in die Startelf, Lucas Tousart kam für Janik Haberer und András Schäfer für Tim Skarke.

    Andrej Ilic (l.) stand zum zweiten Mal in Folge in der Startelf des 1. FC Union Berlin.

    Andrej Ilic (l.) stand zum zweiten Mal in Folge in der Startelf des 1. FC Union Berlin.Moritz Eden/City-Press

    Das hieß auch, dass Andrej Ilic zum zweiten Mal in Folge im Sturm von Beginn an auf dem Platz stand. „Ich glaube, dass er, was Fleiß und Intensität angeht, viel mitgebracht hat. Viele Sachen, die wir erwarten, gerade das Anlaufen, macht er gut. Wenn du jemanden suchst, der trifft, dann hat er die letzten beiden Spiele getroffen. Und daran werden Stürmer gemessen“, sagte der Trainer vor der Partie zu seiner Entscheidung am Mikrofon von Sky.

    Der Fokus der Unioner, das war schnell zu erkennen, lag aber nicht primär auf der Offensive, sondern auf der defensiven Stabilität, die in der Vorwoche in der ersten Hälfte gegen die Borussia aus Mönchengladbach punktuell nicht zu sehen war und für die Gegentore sorgte. So nutzte Baumgart also die Anlauffähigkeiten von Ilic und Sturmpartner Benedict Hollerbach, wenn sich der Ball in der Dortmunder Hälfte befand. War die Kugel über die Mittellinie gelangt, positionierten sich die Mittelfeld- und Abwehrreihen kompakt vor dem eigenen Strafraum und ließen praktisch keine Räume zu.

    Ein zentraler Torschuss von Pascal Groß nach Flanke des Ex-Unioners Julian Ryerson, der für Frederik Rönnow kein Problem war, geriet so in der siebten Minute im Prinzip zur ersten und lange Zeit einzigen Chance. Das Konzept der Köpenicker ging auf: Serhou Guirassy, der praktisch nicht in das Spiel eingebunden wurde, zog sich in der 20. Minute sogar bis in den Mittelkreis zurück, um mal überhaupt den Ball zu berühren. Die Unzufriedenheit des Dortmunder Stürmers war in dessen Gesten in Richtung seiner Mitspieler deutlich zu erkennen.

    Steffen Baumgart und die in Rot und Weiß gekleideten 3000 mitgereisten Union-Fans konnten im Prinzip zufrieden sein. Es brauchte einen Fehler oder in diesem Fall eher eine Fehlerkette, als die Eisernen in der 25. Minute mehrfach die Chance hatten, einen harmlosen Angriff konsequenter zu klären, aber den Ball immer wieder einem Dortmunder in den Fuß spielten. Am Ende landete das Spielgerät bei Ryerson, der auf der rechten Seite ein paar Meter lief, danach auf das Tor schoss und somit Diogo Leite ins Spiel brachte: Der Union Verteidiger wollte den im Prinzip ungefährlichen Schuss klären, fälschte den Ball aber ins eigene Tor unhaltbar für Rönnow ab.

    Auf Pech in dieser Szene folgt nur vier Minuten später etwas Glück, als Maximilian Beier auf Vorlage von Karim Adeyemi die Latte traf. Der BVB wirkte kurzzeitig zielstrebiger, aber die Eisernen ließen sich davon nur kurz beeindrucken und kehrten schnell zur erfolgreichen Linie vor dem 0:1 zurück. Das wirkte optisch nicht sonderlich schön, aber stellte die Dortmunder in einer schwierigen Phase vor eine schwierige Aufgabe. Und in der bekamen die Gastgeber vor der Pause ein zweites Mal Unterstützung der Gäste. Eine Flanke wurde eigentlich geklärt, weil aber Wooyeong Jeong den Ball im Zweikampf an der rechten Außenlinie prompt wieder herschenkte, konnte Pascal Groß flanken und Guirassy, der in der ersten Hälfte nur 15 Ballkontakte hatte, aus Nahdistanz locker zum 2:0 einköpfen (40.).

    Serhou Guirassy (r.) köpft aus kurzer Distanz zum 2:0 für Borussia Dortmund ein.

    Serhou Guirassy (r.) köpft aus kurzer Distanz zum 2:0 für Borussia Dortmund ein.Moritz Eden/City-Press

    Defensiv zwei Fehler, die zu Gegentoren führten, stand in der ersten Hälfte offensiv im Prinzip nur ein Torschuss von Hollerbach gegenüber. Das aber war für Steffen Baumgart kein Grund, um personelle und taktische Änderungen vorzunehmen. Und dieses Vertrauen schien sich erst einmal positiv auf die Leistung seiner Spieler auszuwirken. Die probierten direkt nach dem Seitenwechsel offensiv etwas mehr, konnten dabei aber keine gefährlichen Abschlüsse kreieren.

    Borussia Dortmund macht es nach der Pause deutlich

    Das optische Mini-Hoch aber war im einsetzenden Regen von Dortmund schnell verflogen. Der BVB erlangte mehr und mehr die Kontrolle über Gegner und Spiel. Nach dem eingangs erwähnten Spielstand aber sah es dennoch lange nicht aus. Bis zur 74. Minute hielten die Unioner das 0:2, doch in der Schlussphase ging die Mannschaft von Steffen Baumgart unter. Dann aber traf Guirassy noch dreimal und Beier schraubte das Ergebnis gar auf 6:0 für die Dortmunder.

    Durch eigene Fehler hatten die Köpenicker den BVB in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße gebracht und in der Schlussphase dafür gesorgt, dass sich die Dortmunder den Frust der Vorwochen von der Seele schossen. Frustriert und konsterniert gingen stattdessen die Eisernen erst zu ihren Fans und anschließend in die Kabine. Die Niederlage jedoch muss schnell aus den Köpfen. Denn: Im Kampf um den Klassenerhalt muss der Fokus mit Beginn der neuen Woche auf das Heimspiel gegen Holstein Kiel gerichtet werden.



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  • Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin | 23. Spieltag | Spielbericht | Highlights

    Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin | 23. Spieltag | Spielbericht | Highlights


    Ein torhungriger Serhou Guirassy hat Borussia Dortmund den erhofften Befreiungsschlag beschwert: Angeführt von ihrem Viererpacker (40., 75., 80., 83.) besiegt der BVB Union Berlin mit 6:0 (2:0). Diogo Leite bricht den Bann der Schwarzgelben per Eigentor (25.), Maximilian Beier (89.) setzt dem Sieg die Krone auf.

    Borussia Dortmund stand vor dem Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin unter Druck. Mit nur acht Siegen aus 22 Spielen brauchte der BVB dringend eine Trendwende in der Bundesliga. Die Bühne war bereitet für ein spannendes Duell im Signal Iduna Park, bei dem Serhou Guirassy zum großen Protagonisten werden sollte.

    Dortmund übernimmt die Kontrolle

    Serhou Guirassy erzielt per Kopf das 2:0 für Borussia Dortmund kurz vor der Halbzeit – INA FASSBENDER

    Serhou Guirassy sollte die zweiten 45 Minuten dann noch klarer prägen. Der Stürmer zeigte eine beeindruckende Leistung und erzielte drei weitere Tore. In der 75. Minute traf er nach Vorlage von Groß zum 3:0. Nur fünf Minuten später (80.) erhöhte er auf 4:0, diesmal nach Zusammenspiel mit Maximilian Beier und Carney Chibueze Chukwuemeka. Sein vierter Treffer folgte in der 83. Minute – erneut war Groß der Vorbereiter. Den Schlusspunkt setzte Beier in der 89. Minute zum 6:0-Endstand – wieder war Groß mit einer perfekten Flanke ausschlaggebend, der Mittelfeldmann war der zweite entscheidende Akteur der Partie. 

    Spieler des Spiels: Serhou Guirassy

    Serhou Guirassy gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (8), die Hälfte davon war drin – erstmals in der Bundesliga gelang ihm ein Viererpack, darunter war nach der Pause ein lupenreiner Hattrick in nur acht Minuten.

     

    Dortmunder Spieler, darunter Giovanni Reyna, feiern gemeinsam den Kantersieg gegen Union Berlin – INA FASSBENDER

    Bundesliga Match Facts
    xGoals: Dortmund 5,42 – Union Berlin 0,9
    Schnellster Spieler: Maximilian Beier (BVB), 34,05 km/h
    Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Serhou Guirassy (BVB), 85 Prozent
    Most Pressed Player: Karim Adeyemi (BVB), 21 Mal unter Gegnerdruck
    Beste Pass Effizienz: Marcel Sabitzer (BVB), +3,08

    Fantasy Heroes: Serhou Guirassy (Borussia Dortmund, 605 Punkte), Pascal Groß (Borussia Dortmund, 515 Punkte), Maximilian Beier (Borussia Dortmund, 312 Punkte)



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  • Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport

    Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport


    „Nach Regen kommt Sonne“, hatte Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Heimspiel gegen Union Berlin im Tonfall eines leicht ratlosen, aber umso bemühteren Seelsorgers gesagt. Die Hoffnung auf bessere fußballerische Leistungen mit meteorologischen Erfahrungen zu begründen, klang zwar skurril, war am Ende aber doch tatsächlich von Erfolg gekrönt. Manchmal sind die einfachen Wahrheiten halt die besten.



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  • PLAYER RATINGS | Borussia Dortmund 6-0 Union Berlin

    PLAYER RATINGS | Borussia Dortmund 6-0 Union Berlin


    Borussia Dortmund thrashed Union Berlin 6-0 to secure Niko Kovac’s first Bundesliga win as Dortmund head coach.

    For the first time in a very long time, Dortmund actually looked like a functioning and potentially good footballing team. The hosts were on top for the majority of the first half as Union never really troubled them when going forward, but it did take Dortmund until the 25th minute when they were able to break the deadlock. Former Eisener Julian Ryerson’s effort was diverted into the net by Diogo Leite before Dortmund won the ball back in Union’s final third and a Pascal Groß cross was met at point-blank range by Serhou Guirassy to make it 2-0.



    Union didn’t improve after the break and Dortmund continued to be the better side but the first 30 minutes of the second half were rather quiet. Then the goals started to flood in, Guirassy would complete his hat-trick within five minutes first scoring from a reverse pass from Groß before adding a tap-in from a Maximilian Beier cutback, then he would add a fourth for himself and a fifth for Dortmund after heading in another Groß cross. The former Brighton midfielder was not done there either as he would then assist Beier with another cross for the sixth for Dortmund.

    A big win for Dortmund, not just in terms of goals scored but performances as well. Guirassy continued to show why he is one of Die Schwarzgelben’s most important players, Beier and Groß (more on him later) also put in great performances as both have struggled in their first seven months at the club. Elsewhere, Carney Chukwuemeka made a very positive first Bundesliga appearance with a pre-assist (or hockey assist if you are North American) for Guirassy’s third goal, after the stale performances of Julian Brandt and Giovanni Reyna, the Chelsea loanee looks like a breath of fresh air in the position and could be a real asset to Dortmund for the remainder of the season as they look for a revival.

    Union on the other hand, after a brief uptick under Steffen Baumgart, do not look any better under the Rostock native compared to under his predecessor Bo Svensson. The only positive for them is Holstein Kiel, Heidenheim, Bochum and Hoffenheim are worse than them.

    As things stand, Dortmund are five points off of the European places.

    Borussia Dortmund XI:

    Gregor Kobel (5), Julian Ryerson (6), Emre Can (5), Nico Schlotterbeck (5), Ramy Bensebaini (5), Marcel Sabitzer (5), Pascal Groß (9), Maximilian Beier (7) Giovanni Reyna (4), Karim Adeyemi (6), Serhou Guirassy (8)

    Others: Carney Chukwuemeka (6), Daniel Svensson (6), Jamie Gittens (-), Salih Özcan (-), Yan Couto (-)

    Union Berlin XI:

    Fredrick Ronnow (3), Josip Juranovic (4), Danilho Doekhi (4), Diogo Leite (4), Tom Rothe (5), Lucas Tousart (5), Rani Khedira (5), Woo-Yeong Jeong (5) Andras Schäfer (5), Benedict Hollerbach (5), Andrej Ilic (5)

    Others: Janik Haberer (5), Laszlo Benes (5), Marin Ljubicic (5), Tim Skarke (5), Leopold Querfeld (-)

    GGFN Man of the Match: Pascal Groß (9)

    You: How did Serhou Guirassy not get the man of the match after scoring four goals?

    Me: Without Groß, Guirassy wouldn’t have had the chance to score those goals.

    There have been doubts surrounding the physical attributes of the 33-year-old in recent weeks. While his speed may still be an issue, his technical quality is not. Groß was everywhere, the midfielder was not restricted to a central position and was allowed to drift across the pitch. This is where he made the most difference, in particular when he would drift out to either flank which then gave him the space to play in these crosses that proved so deadly.

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  • Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel

    Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel



    Dank eines etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolgs beim VfB Stuttgart, der erst spät zustande kam, rückt der VfL Wolfsburg an die internationalen Plätze heran.

    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).


    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).

    IMAGO/Eibner


    Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum 2:1 bei Borussia Dortmund eine Umstellung vor: Statt Stergiou (Bank) begann Vagnoman auf der Rechtsverteidigerposition.


    Wolfsburg-Coach Ralph Hasenhüttl war im Vergleich zum 0:0 gegen Bayer Leverkusen zu zwei Änderungen gezwungen. Maehle (5. Gelbe Karte) und Kapitän Arnold (Innenbandverletzung im Knie) wurden durch Gerhardt und Vranckx ersetzt.

    Viele Zweikämpfe, wenig Torgefahr


    Nach gutem Start der Wolfsburger entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in der beide Mannschaften um Offensive bemüht waren. Hochkarätige Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten selten, weil in den Abwehrverbünden konzentriert und resolut gearbeitet wurde. So dauerte es bis in die 22. Minute, ehe Wimmer zu einer ersten guten Schusschance kam, Chabot vereitelte einen Abschluss aus bester Position im allerletzten Moment.

    Spielnote

    Eine zähe Partie mit vielen Längen und Unterbrechungen, die erst nach der VfB-Führung Fahrt aufnahm.

    4



    Tore und Karten


    1:0
    Woltemade (72′)


    1:1
    Tiago Tomas (77′)




    VfB Stuttgart
     
    VfL Wolfsburg
     

    Spieldaten





    VfB Stuttgart

    Stuttgart





    VfL Wolfsburg

    Wolfsburg

    M. Müller3 – Fischer4 , Vavro3, Koulierakis3,5, Gerhardt3 – Svanberg3,5 , Vranckx4, Wimmer2,5, Tiago Tomas3 , Amoura2 – Wind4,5



    Spielinfo





    Stadion MHP-Arena
    Zuschauer 58.000





    Nach rund einer halben Stunde erhöhte der VfB ein wenig die Schlagzahl – und wurde nun selbst erstmals gefährlich: Undavs Kopfball fehlte es aber an Wucht, um VfL-Keeper Müller überwinden zu können (34.). Kurz vor der Halbzeit strich dann ein Kopfball von Karazor nur knapp über die Querlatte (44.). So blieb es nach durchaus zweikampfintensiver erster Hälfte beim torlosen Remis.

    Tiago Tomas resolut, Amoura eiskalt


    Nach der Pause wurde die Partie einseitiger, denn Stuttgart übernahm eindeutig das Kommando. Bei aller Überlegenheit, die der VfB nun spielerisch an den Tag legte, blieben klare Chancen erneut lange Zeit Mangelware. Erst ein Doppelwechsel von Hoeneß, der Woltemade und Diehl für Undav und Leweling brachte, erwies sich prompt als goldrichtig: Denn Woltemade erzielte nach tollem Solo direkt nach seiner Hereinnahme das 1:0 für die Hausherren (72.).


    Die Entscheidung zugunsten der Schwaben? Mitnichten. Denn ein wenig aus dem Nichts heraus glich Wolfsburg nur wenige Minuten nach einem schnörkellos vorgetragenem Angriff durch den Ex-Stuttgarter Tiago Tomas aus (77.). Und es kam noch besser für den VfL: Denn nachdem Vagnoman einen Wimmer-Schuss mit ausgestrecktem Arm gestoppt hatte, gab es nach VAR-Eingriff Handelfmeter für die Gäste, den Amoura verwandelte – auch wenn Nübel noch leicht am Ball war (87.). Die späte Wende zugunsten der Hasenhüttl-Elf.


    Der VfB spielt in der kommenden Woche am Sonntag (19.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim, Wolfsburg bereits am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen den VfL Bochum.



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  • Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin: Union Berlin verliert hoch bei Dortmund – Bundesliga

    Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin: Union Berlin verliert hoch bei Dortmund – Bundesliga


    Borussia Dortmund kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 6:0-Erfolg davon.

    Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der Gastgeber wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte der 1. FC Union Berlin knapp für sich entschieden und mit 2:1 gewonnen.

    Die 81.365 Zuschauer erlebten mit, wie Diogo Leite das falsche Tor „anvisierte“ und seinen eigenen Torhüter überwand. Ehe der Schiedsrichter Bastian Dankert die Protagonisten zur Pause bat, traf Serhou Guirassy zum 2:0 zugunsten von Dortmund (40.). Mit der Führung für den BVB ging es in die Halbzeitpause. In der 57. Minute stellte Union Berlin personell um: Per Doppelwechsel kamen László Bénes und Janik Haberer auf den Platz und ersetzten Rani Khedira und Lucas Tousart. Mit einem schnellen Hattrick (75./80./83.) zum 5:0 schockte Guirassy den Gast. Gleich drei Wechsel nahm Borussia Dortmund in der 85. Minute vor. Serhou Guirassy, Marcel Sabitzer und Julian Ryerson verließen das Feld für Jamie Bynoe-Gittens, Salih Özcan und Yan Couto. Den Vorsprung von Dortmund ließ Maximilian Beier in der 89. Minute anwachsen. Letztlich feierte der BVB gegen Union nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.

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    Bei Borussia Dortmund präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (43). Dortmund machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem zehnten Platz. Der BVB verbuchte insgesamt neun Siege, fünf Remis und neun Niederlagen.

    Zu mehr als Platz 13 reicht die Bilanz des 1. FC Union Berlin derzeit nicht. Im Sturm von Union Berlin stimmt es ganz und gar nicht: 21 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Sechs Siege, sechs Remis und elf Niederlagen hat Union derzeit auf dem Konto. Für den 1. FC Union Berlin sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.

    Borussia Dortmund stellt sich am Samstag (15:30 Uhr) beim FC St. Pauli vor, einen Tag später und zur selben Zeit empfängt Union Berlin Holstein Kiel.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • Nach dem 6:0 passierte in der BVB-Kabine etwas Seltenes

    Nach dem 6:0 passierte in der BVB-Kabine etwas Seltenes


    Die BVB-Stars strahlen nach dem Sieg gegen Union Berlin um die Wette. Auch die Klub-Bosse zeigen sich überglücklich und greifen nach Schlusspfiff zu einer besonderen Aktion.

    Bei dieser Kabinen-Feier wollten sogar die Bosse mit dabei sein! Die Freude und Erleichterung über den 6:0-Kantersieg über Union Berlin stand den BVB-Profis beim Gang in die Kabine ins Gesicht geschrieben. Sogar die BVB-Verantwortlichen kamen aus dem Grinsen nicht mehr heraus und sorgten nach Schlusspfiff für ungewöhnliche Szenen.

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    Noch bevor alle Spieler in der Kabine waren, gingen auch die BVB-Bosse in Richtung Mannschaftstrakt. Die Geschäftsführer Carsten Cramer, Lars Ricken und auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schritten Richtung Heim-Kabine. Dort angekommen gratulierten sie jedem Spieler, der schon in der Kabine war, persönlich. Eine große Ansprache gab es nicht. Rund zwei Minuten später folgte dem Trio sogar BVB-Präsident Reinhold Lunow, der auch noch lobende Worte loswerden wollte.

    Verantwortliche in der Kabine

    „Sie haben einfach gratuliert. Jeder war happy, einfach mal wieder so ein Spiel vor heimischer Kulisse feiern zu können. Das hat sehr gutgetan und viel Spaß gemacht“, meinte BVB-Torhüter Gregor Kobel nach dem Spiel im Interview mit SPORT1.

    Es war nicht das erste Mal, dass die Verantwortlichen nach dem Spiel die Kabine besuchten – doch in dieser Situation und in dieser Anzahl mit Sicherheit bemerkenswert. Das Verhalten der Bosse zeigt: Die Erleichterung nach den schwierigen Wochen und der ganzen Kritik, die auf den Verein einprasselte, war enorm.

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    BVB-Boss Watzke erleichtert

    Schon beim Treffer zum 4:0 blendeten die Fernsehbilder Watzke ein, der auf der Tribüne lachend Beifall klatschte. „Etwas länger her, dass er sich so freut“, bestätigte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sogar Sky-Experte Lothar Matthäus war überrascht: „Normal sieht man immer andere Bilder, wenn man da hochguckt. Wenn Dortmund ein Tor geschossen hat, waren sie häufig auch versteinert dagesessen. Da siehst du, welche Last heute von den Schultern gefallen ist – nicht nur bei den Spielern. Das hat man auf dem Platz gemerkt, aber auch oben auf der Tribüne und nach dem Spiel.“

    Übrigens: Nicht alle Spieler bekamen den hohen Kabinen-Besuch der Bosse mit. Profis wie Vierfach-Torschütze Serhou Guirassy, Kapitän Emre Can oder auch Sportdirektor Sebastian Kehl gaben zu dieser Zeit noch Fernseh-Interviews.



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  • Trainer Hasenhüttl lobt „Unterschiedsspieler“ Wimmer

    Trainer Hasenhüttl lobt „Unterschiedsspieler“ Wimmer


    Vor der anstehenden Bundesliga-Partie gegen den VfL Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) lobte Wolfsburg-Trainer Ralph Hasenhüttl seinen Schützling Patrick Wimmer, der neben diversen Positionen in der Offensive aktuell auf der Acht im Mittelfeld für den VfL Wolfsburg zum Einsatz kommt.


    „Patrick ist wirklich ein Spieler für mich, der in vielen Bereichen den Unterschied ausmachen kann. Ich kenne ihn mittlerweile so gut, dass ich weiß, wie ich ihn zu Höchstleistung kitzeln kann“, erklärte der Übungsleiter. Der Österreicher sei ein Spieler, der im Gegensatz zu seinen Mitspielern eine spezielle Ansprache benötige und auch das Vertrauen des Trainers spüren muss.

    Eingesetzt wurde der 23-Jährige in dieser Saison bereits auf verschiedenen Positionen, wodurch ihm Hasenhüttl das nötige Vertrauen bereits geschenkt habe. „Wenn du auf mehreren Positionen die Chance bekommen hast, bedeutet das ja, dass der Trainer dir vieles zutraut und dir glaubt, dass du da deine Leistung bringen kannst.“

    Hasenhüttl: „Wimmer ist eine unangenehme Komponente für jeden Gegner“

    Aktuell sieht der Coach seinen Spieler auf der Achterposition im Mittelfeld am wertvollsten, wie Wimmer auch im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart gezeigt habe. „Er ist jetzt momentan auf der Acht, wo er mit seinen Tempo-Dribblings für enormen Schwung nach vorne sorgt. Grundsätzlich ist er dadurch natürlich schon eine sehr unangenehme Komponente für jeden Gegner. Das war im letzten Spiel richtig top“, so Hasenhüttl.

    Wimmer würde dadurch Räume schaffen und den Stürmern Zeit geben, in Position zu kommen. „Seine Qualität bringt er gegen jeden Gegner super in die Waagschale, deshalb ist er momentan auf der Acht für mich sehr wichtig.“ Eine weitere Chance, diese Qualitäten unter Beweis zu stellen, bietet sich Wimmer am Wochenende gegen den VfL Bochum – auf der Acht.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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