Bremen fliegt nach katastrophaler erster Halbzeit in Bielefeld aus dem DFB-Pokal. 1:2 (0:2) verliert Werder das Viertelfinale. Und nach dem Schlusspfiff auch noch seine Fans.
Als sich Trainer und Mannschaft zum Rapport Richtung Gästeblock und den fast 3000 Fans bewegen, fliegen Bierbecher und PVC-Stangen der vor dem Spiel dargebotenen Choreo Richtung Spieler, ehe Stage & Co. frustriert Richtung Kabine stapfen.
Werder raus!: Bielefelds Pokal-Sensation IM VIDEO
Quelle: DAZN26.02.2025
Becher und Stangen! Eigene Fans bewerfen Werder-Spieler
Mittelfeld-Mann Leo Bittencourt: „Ich bin schon lange hier und habe sie noch nicht so erlebt. Völlig zurecht. Becher werfen – das wissen die selber – das macht man nicht. Sprecht uns an, schreit uns an, schickt uns weg, alles gut.“
Nach dem 0:5 in Freiburg hatten die Fans gefordert, dass sich die Mannschaft für den Verein zerreißt. „Das Einzige, was wir jetzt von euch wollen: Blick auf Dienstag, die Raute auf der Brust. Wir sind Werder Bremen. Zusammen kämpfen, für das, was wir wollen“, schallte es aus der Kurve.
Davon war eine Halbzeit lang nichts zu sehen. Platz 18 in der Jahrestabelle, vier Pflichtspiel-Pleiten in Folge, darunter nun das peinliche Pokal-Aus – jetzt haben die Werder-Fans die Schnauze voll.
Der deutsche Teammanager Fabian Hürzeler hat mit dem englischen Fußball-Erstligisten Brighton and Hove Albion im Rennen um die internationalen Plätze Boden gut gemacht. Mit dem 2:1 (1:0) im Heimspiel über den AFC Bournemouth feierten die Seagulls den dritten Sieg in Serie und rückten an den Tabellensiebten AFC heran.
Joao Pedro hatte das Hürzeler-Team mit einem Foulelfmeter in Führung gebracht (12.), ehe Justin Kluivert den Ausgleich für die Gäste erzielte (61.). Danny Welbeck sicherte den Sieg (75.).
Nach 27 Spielen liegt Brighton nur noch einen Punkt hinter Newcastle United und Manchester City (beide ein Spiel weniger), die auf den Rängen fünf und sechs stehen. City könnte am Mittwoch gegen Tottenham Hotspur (20.30 Uhr/Sky) nachziehen, Newcastle ist beim Ligaprimus FC Liverpool (21.15 Uhr) zu Gast.
Aufsteiger KSV Holstein muss weiter ohne John Tolkin auskommen. Wie schon am vergangenen Wochenende steht der Linksverteidiger auch für das Duell mit Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Das ist eine Erkenntnis aus der Pressekonferenz vor der Partie.
Tolkin kam erst im Winter nach Kiel und spielte sich mit kurzer Anlaufzeit in die Anfangsformation (zwei Startelfeinsätze). Vor dem Frankfurt-Spiel (1:3) erwischte es ihn allerdings am Oberschenkel, woraufhin sich eine Einblutung bildete.
Unglücklich aus Sicht der KSV: Mit Stammspieler Finn Porath, je nach Bedarf rechts oder links einsetzbar, wackelt eine weitere Option für den Posten. Das könnte Dominik Javorček zurück in die Startelf spülen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Im Heimspiel gegen Schlusslicht Southampton hat die Niederlagenserie des FC Chelsea ihr Ende gefunden. Die Blues siegten deutlich – auch ohne Treffer des erneut glücklosen Palmer.
Klarer Heimsieg: Der FC Chelsea hat verdient gegen Southampton gewonnen.
IMAGO/Shutterstock
Das 1:2 bei Aston Villa war bereits die dritte Pflichtspielniederlage in Serie für die Blues gewesen, bei denen Trainer Enzo Maresca gegen das Schlusslicht aus Southampton auf mehr Offensivpersonal setzte. Während Adarabioyo in der Abwehrkette den verletzten Chalobah ersetzte, begann Sancho statt James (Bank).
Der offensivere Ansatz Marescas sollte sich auf Dauer zwar als richtig erweisen, für den ersten Abschluss waren dennoch die Gäste verantwortlich. Stürmer Onuachu hatte aus halbrechter Position drüber geschossen (15.), anschließend sollte das Ende der ebenfalls drei Pflichtspiele andauernden Saints-Niederlagenserie in weite Ferne rücken.
Premier League, 27. Spieltag
Saints-Defensive überfordert
Nachdem Torhüter Ramsdale im Eins-gegen-eins mit Palmer den Rückstand erst noch verhindert hatte (23.), resultierte die nachfolgende Ecke schließlich im 1:0 für die Hausherren. Adarabioyo verlängerte auf Nkunku, der am zweiten Pfosten einköpfte (24.).
Noch gab sich Southampton nicht auf, scheiterte in Person von Onuachu aber am stark parierenden Jörgensen (32.). Vier Minuten später machten sich die Saints das Leben dann allerdings selbst schwer, als Pedro Neto nach folgenschwerem Fehlpass von Downes auf 2:0 für die Blues stellte.
Colwill trifft erstmals – Palmer glücklos
Chelsea hatte die Partie inzwischen vollends unter Kontrolle, phasenweise glich das Geschehen von außen betrachtet einem Trainingsspiel. So passte es auch ins Bild, dass Colwill noch kurz vor der Pause eine Freistoß-Hereingabe von Pedro Neto per wuchtigem Kopfball veredelte (44.). Es war das erste Saisontor des Innenverteidigers.
Die Offensive der Westlondoner präsentierte sich auch nach der Pause spielfreudig, ließ weitere gute Gelegenheiten aber ungenutzt. Allen voran Palmer, der nun seit sieben Spielen nicht mehr getroffen hat, fehlte im letzten Drittel häufig das gewisse Quäntchen Glück. Sowohl in der 54. als auch in der 56. Minute verpasste der Linksfuß das 4:0.
Cucurella setzt den Schlusspunkt
Inzwischen nicht mehr ganz so zielstrebig, aber weiterhin dominant, gingen die Hausherren in die Schlussphase. Wenn es nochmal gefährlich wurde, dann zumeist über den eingewechselten 19-jährigen George, der in der 70. Minute nur knapp sein Premierentor verpasste. Besser klappte es acht Minuten später in der Rolle des Vorbereiters, denn auf Vorlage des Youngsters netzte Cucurella überlegt ein.
Mit der deutlichen Führung im Rücken nutzte Maresca unterdessen die Gelegenheit, gleich zwei Talenten das Premier-League-Debüt zu ermöglichen. Neben dem 19-jährigen Amougou kam auch der zwei Jahre jüngere Mheuka erstmals im englischen Oberhaus zum Einsatz.
In der Tabelle kletterte Chelsea, das am Donnerstagabend im Hinspiel des Conference-League-Achtelfinale auswärts auf Kopenhagen (18.45 Uhr) trifft, zumindest vorübergehend auf Platz vier. Das weiterhin abgeschlagene Schlusslicht aus Southampton gastiert am Samstag ausgerechnet bei Tabellenführer Liverpool (16 Uhr).
Ein kleines Wort reichte dem Fußballtrainer Niko Kovac, um den Auftritt seines Tageshelden zu beschreiben. „Weltklasse“ sei die Leistung des Torjägers Serhou Guirassy gewesen, der vier Treffer zum 6:0-Sieg beigetragen und damit erstmals in seiner Profikarriere in einer Partie viermal getroffen hatte. „Das war ein perfekter Abend“, ergänzte der Nationalspieler Guineas, der bereits die Torjägerliste der Champions League vor Superstars wie Kylian Mbappé, Robert Lewandowski oder Harry Kane anführt. In der Bundesliga war er vor diesem 23. Spieltag mit neun Toren weit weniger effizient. Haben die Dortmunder also am Samstag den endgültigen Durchbruch eines Fußballers erlebt, der alle mitreißen kann?
Das Gesicht dieses für Borussia Dortmund befreienden Abends mag Hans-Joachim Watzke gewesen sein, dessen ungetrübtes Lachen auf der Tribüne eine bislang verborgene Seite des Klubchefs sichtbar machte. Der heimliche Held war Pascal Groß, der vier Tore vorbereitet hatte, aber die große Hoffnung ist Guirassy.
Denn zumindest auf den ersten Blick verkörperte der im vorigen Sommer für 18 Millionen Euro aus Stuttgart ins Revier transferierte Profi die stark schwankenden Ergebnisse zwischen nationalem und internationalem Wettbewerb wie kaum ein anderer. Wenn er jetzt auch in der Bundesliga regelmäßig träfe – so könnte man annehmen –, würden für das gesamte Team bessere Zeiten anbrechen. Wobei Guirassy auch in Partien ohne Tore häufig zu den stärksten Dortmundern zählte.
Kovac schickt Groß bei Ballbesitz auf die Außenbahn
Denn er arbeitet auch dann intensiv mit, wenn die Gegner den Ball haben. Er wartet nicht nur auf Torvorlagen, sondern bereichert den Spielaufbau, indem er sich in den engen Räumen des offensiven Mittelfeldes anbietet. „Ich würde Serhou gegen keinen Spieler der Welt tauschen“, hat der im Januar beim BVB entlassene Nuri Şahin im Herbst über Guirassy gesagt. Das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber nicht erst seit der Show gegen Union ist der Nationalspieler Guineas neben Nico Schlotterbeck der zuverlässigste Stabilisator des launischen BVB-Konstrukts. Es hat allerdings lange gedauert, bis er auf diesem Niveau angekommen ist.
Nach ersten Profistationen bei Stade Laval, AJ Auxerre und OSC Lille wechselte er 2016 zum 1. FC Köln in die Bundesliga, wo er – auch aufgrund von Verletzungen – drei Jahre lang eher mitschwamm. Erinnert wird bei den Rheinländern vor allen Dingen eine Szene aus einer richtungsweisenden Partie im Kampf um den Klassenverbleib gegen Werder Bremen, als Guirassy aus drei Metern das leere Tor verfehlte. Danach war das Kölner Urteil gefällt: Das ist keiner.
„Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.AFP
Zurück in Frankreich blieb er zunächst ein Mittelklassestürmer, schoss in einer Saison zehn Tore für Stade Rennes, in einem anderen Jahr traf er neunmal, aber kaum jemand konnte sich vorstellen, dass dieser Spieler in die Phalanx der Allergrößten vorstoßen würde. Doch die 28 Treffer in der vergangenen Bundesligasaison für den VfB Stuttgart waren ein Statement. Und dass Guirassy sich im laufenden Jahr nicht dauerhaft von den Krisendynamiken beim BVB herunterziehen ließ, ist beeindruckend. Nach dieser Partie besteht nun sogar die Hoffnung, dass er einen kongenialen Partner gefunden hat.
Drei Guirassy-Treffer und Maxi Beiers 6:0 hatte Pascal Groß aufgelegt. Vier Assists eines Bundesligafußballers in einem einzigen Spiel gab es nach Angaben des Statistikdienstleisters „Opta“ seit Beginn der Datenerhebung erst zweimal: durch Christopher Nkunku für RB Leipzig gegen Schalke 2020 sowie acht Jahre zuvor durch Szabolcs Huszti für Hannover 96 beim Niedersachsen-Derby in Wolfsburg.
Besser als Şahin scheint es Kovac zu gelingen, Groß ins Spiel des Teams zu integrieren, eine direkte Verbindung zu Guirassy herzustellen und nebenbei eine kleine BVB-Revolution in Gang zu setzen. In der jüngeren Vergangenheit wurde das alte Prinzip Flanke-Kopfball-Tor eher umgangen, Treffer sollten herauskombiniert werden. Weil aber Groß solch ein brillanter Flankengeber ist und Guirassy der passende Abnehmer, ändert sich das gerade.
Ein Grund dafür ist, dass der defensive Zentrumsspieler Groß seit einigen Wochen bei Ballbesitz regelmäßig die Position mit dem Linksverteidiger tauschen soll. Dadurch kommt er oft in Räume weit vorne auf dem Flügel, aus denen er seine Bälle in den Strafraum schlagen kann. Zwei Guirassy-Treffer und das Tor von Beier bereitete er auf diese Art vor, blieb anschließend aber selbstkritisch. „Wir haben in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele hintereinander in der Bundesliga gewonnen, das ist schon echt schwach.“
Es ist also verständlich, dass die Angst vor dem nächsten Rückschlag noch nicht verflogen ist. Es sei dringend nötig, „mal drei, vier Spiele am Stück“ zu gewinnen, sagte Marcel Sabitzer, und nicht sofort wieder zusammenzufallen, wenn „dann auswärts wieder so ein ekliges Spiel kommt, wo wir uns den Schneid abkaufen lassen“. Auch Kovac mahnte: „Dieses Spiel ist ein schönes Zeichen, aber mehr auch nicht.“
Hinter solchen Aussagen steckt das ewige Problemthema beim BVB: Es gelingt nicht, die Spannung hoch zu halten und dauerhaft mit der erforderlichen Intensität zu arbeiten. Der abermals schwache Karim Adeyemi forderte erst mal sehr forsch zwei freie Tage, statt fokussiert zu bleiben, was Guirassy eher nicht tun würde. Der Stürmer ist auch deshalb solch ein bedeutsamer Spieler, weil er zwar auf die Vorlagen der Kollegen angewiesen ist, aber relativ unabhängig von den Leistungsschwankungen und Stimmungen seiner Mannschaft bleibt. Das trifft wahrlich nicht auf viele Dortmunder Profis zu.
Dann ist Schluss an der Stamford Bridge. Nach drei Niederlagen in Serie hat der FC Chelsea erstmals wieder gewonnen und Schlusslicht Southampton auch in der Höhe verdient geschlagen.
Abpfiff
90′ +2
Einen Freistoß aus der zweiten Reihe übernimmt Palmer. Ramsdale ist allerdings auch diesmal zur Stelle und faustet den Ball aus der Gefahrenzone.
Mheuka kommt für E. Fernandez
Welington kommt für Sugawara
89′
Aus rund 18 Metern setzt Fernandez zum Schlenzer an, kann den weiterhin aufmerksamen Ramsdale jedoch nicht überwinden. Der Keeper der Saints wehrt zur Seite ab.
Amougou kommt für M. Caicedo
Acheampong kommt für Nkunku
Im direkten Gegenzug schlagen die Hausherren zu! Der 19-jährige George bahnt sich seinen Weg bis zur Grundlinie und legt dann flach in den Rückraum. Nkunku lässt für den aufgerückten Cucurella durch, der präzise ins rechte Eck einnetzt.
77′
Nach einiger Zeit treten auch die Gäste mal wieder offensiv in Erscheinung. Smallbones Ecke klärt Adarabioyo aber souverän.
70′
Unmittelbar nach seiner Einwechslung visiert der 19-jährige George direkt das Saints-Gehäuse an. Aus halbrechter Position setzt er die Kugel knapp am Kreuzeck vorbei.
George kommt für Pedro Neto
Dewsbury-Hall kommt für Sancho
63′
Sancho treibt den Ball nach vorne und steckt auf den mitgelaufenen Pedro Neto durch. Der Portugiese ist frei durch, vertändelt den Ball jedoch.
62′
Eine vielversprechende Passstafette der Saints mündet in einem Chelsea-Abstoß.
Dibling kommt für Onuachu
Manning kommt für Walker-Peters
56′
Palmer muss sich weiter gedulden und lässt abermals eine aussichtsreiche Gelegenheit ungenutzt. Nkunku findet den Offensivmann im Zentrum, allerdings gerät der Linksfuß in Rücklage und schießt deutlich drüber.
54′
Die Blues setzen sich derzeit am Strafraum der Gäste fest. Palmer probiert es aus 16 Metern, doch den abgefälschten Flachschuss fängt Ramsdale sicher ab.
51′
Nach einer Flanke von links kommt Nkunku im Zentrum mit den Kopf an den Ball und zwingt Ramsdale zur Parade. Der Schlussmann lenkt die Kugel über den Querbalken.
Harwood-Bellis kommt für Bree
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Chelseas Offensive präsentiert sich in der ersten Hälfte enorm spielfreudig, dazu profitieren die Blues von der schwachen Saints-Defensive. Zur Pause steht ein verdientes 3:0 an der Stamford Bridge.
Halbzeitpfiff
Southamptons Stürmer erwischt Fernandez mit der Sohle am Fuß und wird folgerichtig verwarnt.
Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld serviert Pedro Neto punktgenau für Colwill, den kein Saints-Verteidiger am Kopfball hindern kann. Der aufgerückte Innenverteidiger köpft daraufhin zum 3:0 und seinem ersten Saisontor ein.
40′
Auch rund fünf Minuten vor der Pause agieren die Gastgeber weiterhin dominant und zielstrebig. Die Saints leisten derzeit nur wenig Gegenwehr.
Das geht deutlich zu leicht aus Saints-Sicht! Einen Fehlpass von Downes nutzen die Blues eiskalt aus, indem Cucurella auf Nkunku und dieser auf Pedro Neto weiterleitet. Beim Linksschuss des Portugiesen ist Ramsdale chancenlos.
34′
Eine weitere Chance der Blues initiiert Sancho, der geschickt auf Palmer durchsteckt. Der Engländer hat den Ball auf seinem starken linken Fuß, schießt allerdings knapp links vorbei. Auch Fernandez kommt am zweiten Pfosten zu spät.
32′
Auf dem linken Flügel setzt Sulemana sein Tempo geschickt ein und tankt sich bis zur Grundlinie durch. Der Ghanaer findet daraufhin Onuachu im Zentrum, dessen wuchtigen Kopfball Jörgensen stark abwehrt.
Und dann schlägt der Ball doch im Saints-Tor ein! Die anschließende Ecke verlängert Adarabioyo auf Nkunku, der sich am zweiten Pfosten gegen Smallbone behauptet. Aus kurzer Distanz drückt der Franzose die Kugel über die Linie.
23′
Ramsdale verhindert den Rückstand! Im Eins-gegen-eins mit Palmer ist der Schlussmann zur Stelle und pariert reflexartig auf Kosten einer Ecke.
21′
Nach einem Steckpass von Fernandez befindet sich Palmer plötzlich in guter Abschlussposition, verzieht aber deutlich. Ramsdale muss nicht eingreifen, doch Chelsea wird aktiver.
15′
Für den ersten Abschluss in dieser Partie sind die Saints in Person von Onuacho verantwortlich. Aus halbrechter Position feuert der Mittelstürmer die Kugel aber letztlich um einige Meter drüber.
9′
Auf dem rechten Flügel geht Sancho ins Eins-gegen-eins mit Walker-Peters und flankt dann flach in den Fünfmeterraum. Dort verpassen Freund und Feind den Ball jedoch.
7′
Auch die Gäste setzen erste offensive Nadelstiche. Eine Flanke von rechts klärt Adarabioyo vor Onuachu.
4′
In der Anfangsphase übernehmen die Hausherren erstmal den Ballbesitz.
1′
An der Stamford Bridge rollt der Ball.
Anpfiff
Auch Southampton hat die letzten drei Pflichtspiele allesamt verloren, mit lediglich neun Punkten wird der direkte Wiederabstieg von Woche zu Woche realistischer. Zuletzt setzte es für die Saints ein 0:4 gegen Brighton.
Zuletzt unterlagen die Blues trotz früher Führung mit 1:2 bei Aston Villa. Trainer Enzo Maresca nimmt zwei Wechsel vor und ersetzt den angeschlagenen Chalobah (nicht im Kader) sowie James (Bank) mit Adarabioyo und Sancho.
Für Chelsea lief es zuletzt nicht wie geplant, die letzten drei Pflichtspiele gingen allesamt verloren. Gegen Schlusslicht Southampton soll diese Negativ-Serie nun enden.
Eintracht Frankfurt kann bisher mit ihrer Saison zufrieden sein – mancher Spieler enttäuschte hingegen. Scheibar plant die SGE bereits die ersten Abgänge.
Frankfurt – Die Anhänger von Eintracht Frankfurt können sich über die aktuelle Saison freuen. Zwar schied die SGE früh im DFB-Pokal aus, doch in der Bundesliga belegt der Verein den dritten Platz und ist damit auf Kurs für die europäischen Wettbewerbe. In der Europa League übersprang die Eintracht die Zwischenrunde und qualifizierte sich direkt für das Achtelfinale, wo Ajax Amsterdam als Gegner wartet.
Konkrete Abgangslist bei Eintracht Frankfurt?
Trotz der positiven Leistungen der Mannschaft gibt es Berichte, dass die Verantwortlichen bereits über mögliche Abgänge im Sommer nachdenken. Laut Informationen der BILD existiert möglicherweise schon eine konkrete Liste von Spielern, die den Verein verlassen könnten. Konkret soll es sich um vier SGE-Akteure handeln.
Ziel sei es dabei, den Kader von derzeit 27 Spielern zu verkleinern und Platz für Neuzugänge sowie finanziellen Spielraum zu schaffen. Doch welche Spieler müssen um ihre Zukunft bangen?
Éric Junior Dina Ebimbe, der 2022 mit großen Erwartungen nach Frankfurt kam, konnte diese bisher nicht erfüllen. Der 24-jährige Franzose, der als hochtalentiert galt, wechselte für 6,5 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zur Eintracht und unterschrieb einen Vertrag bis 2027. Ein Verkauf im Sommer scheint dennoch möglich.
Bereits im Winter wollte Ebimbe den Verein verlassen, doch ein Wechsel zur AS Monaco scheiterte am Medizincheck. Verletzungen zwangen ihn in dieser Saison dazu, neun Spiele zu verpassen. Ein erneuter Verkauf im Sommer wird angestrebt. Während er in seiner ersten Saison in Frankfurt noch vielversprechende Ansätze zeigte, sind solche Leistungen in dieser Spielzeit selten geworden. Seine schwankenden Leistungen könnten ihm im Sommer den Platz im Kader kosten.
Chaibi kann Eintracht-Vertrauen nicht zurückzahlen
Auch Farès Chaibi steht zur Diskussion. Der Algerier kam 2023 für zehn Millionen Euro vom FC Toulouse zur SGE. Trotz eines vielversprechenden Starts konnte er das Vertrauen von Trainer Dino Toppmöller nicht immer zurückzahlen.
Der zentrale Offensivspieler, der auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, befindet sich in einer Formkrise. In 22 Spielen erzielte er bisher nur zwei Tore. Sollte sich Chaibi nicht deutlich steigern, könnten die Verantwortlichen im Sommer einen Verkauf in Betracht ziehen.
Ein weiterer Kandidat ist Niels Nkounkou. Vergangenen Saison galt er noch als Leistungsträger, mittlerweile er hat seinen Stammplatz jedoch verloren. Neuzugang Arthur Theate und der nach einer Leihe zurückgekehrte Nathaniel Brown verdrängten ihn. Nkounkou kam in dieser Saison nur auf zehn Einsätze.
Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Jedoch ist sein Marktwert bereits unter den damaligen Einkaufspreis (7,5 Millionen Euro) gesunken. Ein weiterer Grund, den Franzosen verfrüht abzugeben?
Igor Matanovic galt lange als nächster vielversprechender Stürmer in Frankfurt. In der vergangenen Saison überzeugte er beim Karlsruher SC mit 14 Toren und sieben Vorlagen in 32 Spielen der 2. Bundesliga. Doch in dieser Saison konnte der Leih-Rückkehrer in 24 Spielen nur einen Treffer und eine Vorlage erzielen. Angesichts der Konkurrenz durch Hugo Ekitiké, Elye Wahi und Michy Batshuayi könnte eine erneute Ausleihe oder ein Verkauf in Betracht gezogen werden.
Die Fans von Eintracht Frankfurt können sich somit auf einen geschäftigen Sommer einstellen. Die Verantwortlichen um Cheftrainer Toppmöller haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie mit finanziellen Mitteln viel erreichen können. Vielleicht gelingt es dem ein oder anderen Verkaufskandidaten doch noch seinen Kaderplatz durch starke Leistungen zu festigen.
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FAQ: Eintracht Frankfurt plant wohl erste Sommer-Abgänge
1. Warum plant Eintracht Frankfurt Abgänge im Sommer?
Eintracht Frankfurt analysiert regelmäßig den Kader und die Leistung der Spieler. Abgänge können notwendig sein, um das Team zu verjüngen, finanziell flexibel zu bleiben oder um die sportlichen Ziele besser zu erreichen.
2. Welche Spieler könnten Abgänge sein?
Die genauen Namen stehen oft noch nicht fest, aber es wird vermutet, dass Spieler, deren Verträge auslaufen oder die wenig Einsatzzeit erhalten haben, in Betracht gezogen werden. Spekulationen über mögliche Abgänge werden häufig in den Medien diskutiert.
3. Werden die Abgänge Auswirkungen auf die Leistung der Mannschaft haben?
Das hängt von der Qualität der Abgänge und den geplanten Ersatzspielern ab. Ein gut geplanter Austausch kann sogar die Teamdynamik und Leistung verbessern.
4. Wie reagiert die Vereinsführung auf das Thema Abgänge?
Die Vereinsführung kommuniziert normalerweise transparent über geplante Veränderungen. Pressekonferenzen und offizielle Mitteilungen informieren Fans über die Schritte und die sportliche Ausrichtung.
5. Gibt es konkrete Nachfolger für die möglichen Abgänge?
In der Regel beginnt die Vereinsführung schon frühzeitig mit der Suche nach potenziellen Neuzugängen. Konkrete Transfers werden jedoch oft erst offiziell bekannt gegeben, wenn Einigungen mit den Spielern und ihren Vereinen erzielt wurden.
6. Wie wird sich der Kader von Eintracht Frankfurt durch die Abgänge verändern?
Die Verantwortlichen hoffen, durch gezielte Transfers die Qualität und Tiefe des Kaders zu erhöhen. Änderungen im Kader können auch neue Taktiken und Spielsysteme ermöglichen.
7. Was sagen die Fans zu den möglichen Abgängen?
Die Fans reagieren unterschiedlich auf spekulierte Abgänge. Einige sind besorgt über den Verlust wichtiger Spieler, während andere hoffen, dass frische Talente neue Impulse bringen.
8. Wo kann ich weitere Informationen zu den Abgängen und Transfers finden?
Aktuelle Informationen erhältst du über die offiziellen Kanäle von Eintracht Frankfurt wie deren Website, Social-Media-Profile sowie Sportnachrichten-Portale.
9. Wie beeinflussen die Abgänge die Transferpolitik des Vereins?
Abgänge können den finanziellen Spielraum des Vereins verbessern, was bedeutet, dass Eintracht Frankfurt möglicherweise in der Lage ist, in neue Spieler zu investieren, um das Team zu stärken.
10. Welche Rolle spielen die Abgänge in der langfristigen Planung des Vereins?
Langfristige Planung ist entscheidend für den Erfolg eines Vereins. Strategische Abgänge können den Weg für eine nachhaltige Entwicklung des Teams ebnen und die Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga und auf internationaler Ebene steigern.
Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.
Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!
Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?
Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.
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Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.
Große Konkurrenz für Atletico
Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.
Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.
Drittligist Bielefeld hat die nächste Pokal-Überraschung geschafft und steht nach 2005, 2006 und 2015 wieder im DFB-Pokal-Halbfinale. Werder Bremen schied nach intensiver und langer Nachspielzeit aus. Die Partie im Liveticker.
Im abschließenden Viertelfinale des DFB-Pokals empfängt Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) den VfL Wolfsburg. In der Liga hatte Wolfsburg Ende November 5:1 bei den Sachsen gewonnen, die in der Fußball-Bundesliga zu Hause noch nie so hoch verloren hatten.
„Da haben wir das Spiel relativ schnell aus der Hand gegeben“, sagte Rose. „Wir müssen auf ihr Tempo achten, auf ihr Umschalten. Wolfsburg hat sich insgesamt gut entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen. Wir haben uns etwas gegen ihre Wucht überlegt.“
Die immer lauter werdende Diskussion um seine Zukunft lässt sich Rose nicht anmerken. Ruhig, aber ebenso bestimmt und realistisch ordnete der Trainer von RB Leipzig die Debatte um seine Person ein. „Momentan spielen wir nicht die Sterne vom Himmel. Da ist es klar, dass Kritik und Fragen aufkommen“, sagte der 48-Jährige.
Aus in der Champions League, nur ein Sieg in der Bundesliga-Rückrunde mit dem Abrutschen auf Platz sechs – aufgeben ist für Rose jedoch selbstredend keine Option: „Wenn ich nicht daran glauben würde, sollte ich nicht mehr hier sitzen. Ich glaube daran, dass wir eine erfolgreiche Saison daraus machen können.“
Seine Mannschaft habe er nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Abstiegskandidat Heidenheim erst einmal in Ruhe gelassen. Im Windschatten dieser Ruhe wurden die Forderungen im Umfeld nach Konsequenzen auf der Trainerposition allerdings immer lauter. Noch in der Winterpause stärkte Aufsichtsratsboss Oliver Mintzlaff Rose den Rücken, ließ keinen Zweifel im Glauben an den Trainer aufkommen.
Eine Haltung, die auch durch die Ankunft von Jürgen Klopp bestärkt worden war. Der globale Fußballchef war es dem Vernehmen nach auch, der sich nach einem sieglosen November aus dem Sabbatical heraus für seinen Ex-Spieler Rose aussprach. Langsam stellt sich allerdings die Frage, wann bei Mintzlaff der in der Vergangenheit oft kurze Geduldsfaden reißt.
Denn bisher fruchtete keine der Verbesserungsmaßnahmen. Die Schlüsselspieler David Raum und Xavi Simons sind wieder fit, doch vor allem Spielmacher Simons leidet an einem akuten Formtief. Durch das Aus in der Königsklasse hatte man drei komplette Trainingswochen, deren Resultate man in den Spielen kaum sehen kann.
Bence Dardai hat sich für Ungarn entscheiden. Der 19-jährige bisherige DFB-Auswahlspieler des VfL Wolfsburg berichtet vom Einfluss seiner Brüder und einem jubelnden Papa.
Künftig für Ungarn im Einsatz: Bence Dardai.
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Der DFB hat versucht, ihm eine Perspektive aufzuzeigen, wollte die Arbeit mit Bence Dardai, der die deutschen Auswahlmannschaften von der U 17 bis zur U 19 (insgesamt 24 Einsätze) durchlaufen hat, von einer Zukunft im Adler-Trikot überzeugen. Der 19-Jährige hat sich aber anders entschieden und läuft ab sofort für Ungarn, das Heimatland seiner Familie, auf. Hatte der DFB überhaupt eine Chance?
Die Ungarn, die in erster Linie in Person von Nationaltrainer Marco Rossi um den Wolfsburger warben, hatten schließlich beste Unterstützer im unmittelbaren Umfeld des Mittelfeldspielers. Bences Brüder Marton und Palko (beide Hertha BSC) hatten bereits in der Vergangenheit den Verbandswechsel vollzogen, obendrein spielte Papa Pal 61-mal für sein Heimatland.
Papa Pal Dardai hat “natürlich gejubelt”
Er habe es sich reiflich überlegt, sagt Bence Dardai, seine Brüder hätten ihm “viel erzählt”, und als die Entscheidung schließlich gefallen ist, habe sein Vater “natürlich gejubelt”. In seiner Erklärung auf Instagram schreibt Dardai: “Meine Wurzeln liegen in Ungarn, mein Herz und das meiner Familie schlagen für Ungarn, und ich bin sehr froh, die Möglichkeit zu bekommen, für die ungarische A-Nationalmannschaft zu spielen.”
Dabei vergisst der in Berlin auf die Welt gekommene Dardai nicht, dem DFB für die vergangenen Jahre zu danken. “Ich bin in Deutschland geboren, in Deutschland aufgewachsen und durch die DFB-Junioren ausgebildet worden. Dafür bin ich sehr dankbar und werde es auch immer sein. Ein weiterer Dank gilt allen Trainern und Offiziellen, die mir die bisherigen Chancen ermöglicht haben beim DFB.”
Starke Entwicklung in Wolfsburg
Hätte er perspektivisch das Zeug für die U 21 oder gar A-Nationalmannschaft gehabt? Schwer zu sagen. Klar ist: In seiner ersten Bundesligasaison in Wolfsburg hat sich Dardai bereits stark entwickelt. Der Teenager, der noch bei den A-Junioren spielen könnte, kommt auf zwölf Ligaeinsätze, ein Tor und drei Vorlagen. Er betont: “Ich versuche einfach, viel zu lernen in diesem Jahr. Wenn ich Minuten kriege, umso besser.”
Die Konkurrenz in Deutschland mit Blick auf die A-Nationalmannschaft ist jedenfalls riesig: Im zentralen Mittelfeld, defensiv wie offensiv, tummeln sich mit Spielern wie Joshua Kimmich, Alexander Pavlovic, Angelo Stiller, Jamal Musiala, Florian Wirtz und perspektivisch womöglich auch Tom Bischof oder Paul Wanner zahlreiche Topspieler, die Aussicht auf eine baldige Nominierung Dardais wäre äußerst gering gewesen.
Dardais Debüt schon gegen die Türkei?
Bei den Ungarn hingegen wird es um einiges schneller gehen. Vorgesehen ist, dass Dardai schon in den Play-offs der Nations League im März nominiert wird, schon am 20. März könnte der Wolfsburger in der Türkei sein Debüt feiern. Ist er dann dabei? “Ich hoffe und denke schon.”