Werder Bremen steht auch nach dem Pokal-Aus beim Drittligisten Arminia Bielefeld zu seinem Trainer Ole Werner. „Das Trainer-Thema können wir direkt zumachen. Er steht bei uns überhaupt nicht zur Diskussion“, sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz dem TV-Sender „Sky“. Die Klub-Führung sehe bei Werner, „wie fokussiert er ist, wie lösungsorientiert er arbeitet und was er den Jungs an die Hand gibt“.
Der 36 Jahre alte Werner übernahm die Bremer im November 2021 und erlebt gerade seine erste handfeste Krise als Werder-Trainer. Von den neun Pflichtspielen seit dem Jahreswechsel gewann sein Team nur eins. In der Bundesliga-Tabelle fiel Werder seitdem vom siebten auf den zwölften Platz zurück. Im DFB-Pokal verpassten die Bremer am Dienstagabend durch das 1:2 (0:2) in Bielefeld den Einzug ins Halbfinale.
Vor der Klatsche in Freiburg (0:5) am vergangenen Freitag und dem Bielefeld-Spiel standen alle Zeichen viel mehr auf Verlängerung Werners an der Weser. Der aktuell bis 2026 laufende Vertrag des früheren langjährigen Kielers solle langfristig ausgedehnt werden, berichtete die „Deichstube“. Eine Absichtserklärung für eine weitere Zusammenarbeit sei bei Werner und dessen Berater bereits hinterlegt, Verhandlungen haben aber noch nicht stattgefunden.
„Wenn ich ohne Druck Fußball spielen wollte, könnte ich heute zur Tür rausgehen und mich zweimal die Woche mit Freunden treffen, um auf einer Wiese zu spielen“, hatte Werner nach dem Freiburg und vor dem Arminia-Spiel gesagt. „Aber das macht ja keinen Spaß. Zumindest nicht immer. (…) Es gibt immer die Möglichkeit, im Fußball ein Spiel zu verlieren. Wenn du damit nicht klarkommst, geh nach Hause. Dann spiel im Freibad mit deinen Kumpels. Da verlierst du vielleicht auch, ist aber nicht so wichtig.“
Jede Serie hat mal ein Ende: Nach fünf Bundesligaspielen mit jeweils einem Treffer blieb Tim Kleindienst bei der 0:3-Niederlage gegen den FC Augsburg torlos. Im Mittelpunkt stand der Angreifer von Borussia Mönchengladbach nach der Partie aber trotzdem. In den sozialen Medien setzte er eine Nachricht ab und bemängelte den Umstand, dass zahlreiche Fans angesichts der sich anbahnenden Niederlage frühzeitig das Gladbacher Stadion verlassen hatten. „Das haben wir als Mannschaft, selbst bei so einer Leistung, meiner Meinung nach nicht verdient“, schrieb Kleindienst bei „Instagram“.
Das haben wir als Mannschaft, selbst bei so einer Leistung, meiner Meinung nach nicht verdient.
Tim Kleindienst, Stürmer bei Borussia Mönchengladbach
Mit seiner Meinung stand er nicht allein da: Fast 15.000 Nutzer der Plattform versahen den Beitrag mit einem zustimmenden „Like“. Und in den Kommentaren wurde er für seine Aussage gefeiert. Die Botschaften reichten von „Er hat so recht“ bis „Kleindienst als Kapitän“. Ein Fan lehnte sich weit aus dem Fenster und forderte: „Tim Kleindienst Bundeskanzler“.
Die Rolle des Regierungschefs mag etwas hoch gegriffen sein, die Bezeichnung als Chef der Kabine hat sich Kleindienst binnen weniger Monate aber verdient. Der Angreifer ist seit seinem Wechsel zur Borussia im vergangenen Sommer zur absoluten Identifikationsfigur aufgestiegen. Auch an diesem Samstag, 1. März, werden in der Voith-Arena alle Augen auf die Nummer 11 der Borussia gerichtet sein, wenn Tim Kleindienst erstmals seit seinem Abschied als Spieler nach Heidenheim zurückkehrt. Dem beeindruckenden Start am Niederrhein steht ein großer Schatten gegenüber, den der Publikumsliebling beim FCH hinterlassen hat.
Tim hat genau die Erwartungen erfüllt, die wir an ihn hatten. ein super Stürmer, aber auch ein super Typ.
Rolan Virkus, Borussia-Sportchef
Jetzt schon treffsicherer als beim 1. FC Heidenheim
Mit seiner beendeten Serie bescherte Tim Kleindienst den Gladbachern nicht nur wichtige Punkte, er steigerte sein Torekonto auf bereits 14 Tore – und damit eines mehr als in der gesamten Vorsaison beim FCH. Zusammen mit seinen sechs Vorlagen kommt er auf insgesamt 20 Torbeteiligungen und ist die offensive Lebensversicherung des Tabellenneunten. Sein Anteil an allen 35 Gladbacher Treffern liegt mit 57 Prozent so hoch wie bei keinem anderen Bundesligaspieler. „Tim hat genau die Erwartungen erfüllt, die wir an ihn hatten. Ein super Stürmer, aber auch ein super Typ“, lobte Borussia-Sportchef Roland Virkus seinen Torgaranten im Fußballtalk Doppelpass.
Daumen hoch im DFB-Team: Tim Kleindienst hat sich schnell in der Nationalmannschaft etabliert. Foto: Eibner-Pressefoto/Sascha Walther
Garantierte Tore gab es bei den Heidenheimern in dieser Saison keine: Die gesamte Offensivabteilung mit Marvin Pieringer (fünf Tore), Mathias Honsak (vier), Leo Scienza (drei) und Maximilian Breunig (zwei) kommt gemeinsam auf die Ausbeute des besten deutschen Angreifers. Angesichts der 47 Gegentreffer – nur Holstein Kiel kassierte mehr – bräuchte der FCH noch einen Tim Kleindienst zusätzlich, um annähernd auf ein ausgeglichenes Torverhältnis zu kommen.
Fixpunkt in der deutschen Nationalmannschaft
Dank des reibungslosen Starts in Mönchengladbach folgte der steile Aufstieg im Nationaltrikot. Dabei wurde Kleindienst aber auch zum Nutznießer. Weil mit Niclas Füllkrug der Mittelstürmer Nummer eins fehlte – und weiterhin fehlt – kam Tim Kleindienst im Oktober letzten Jahres nicht nur zu seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft, er stand in drei seiner vier Einsätze in der Startelf. Mit seinen beiden Treffern im Nations-League-Heimspiel gegen Bosnien und Herzegowina schoss sich Kleindienst vollends in die Herzen der deutschen Fans. Und wenn Trainer Julian Nagelsmann im März sein Aufgebot für die beiden Länderspiele gegen Italien bekannt gibt, dürfte eine Nominierung des Gladbachers eine gefühlte Selbstverständlichkeit sein.
Bei mir ist aktuell bei jeder Berufung zu Hause noch Party angesagt.
Stürmer bei Borrusia Mönchengladbach
Als selbstverständlich sieht Kleindienst eine erneute Berufung nicht an. Dass er im Herbst erstmals eingeladen wurde, sei nur wegen der Verletzung seines Konkurrenten geschehen, so Kleindienst, der sich beim Thema DFB-Auswahl keinen Druck machen will. „Wenn ich das täte, würde ich verkopfen und könnte die Lehrgänge bei der Nationalelf nicht mehr genießen“, sagte Kleindienst jüngst im Interview mit der Zeitschrift 11 Freunde. „Bei mir ist aktuell bei jeder Berufung zu Hause noch Party angesagt.“
Starke Werte und starke Worte: Kleindienst wurde schnell zum Gesicht von Borussia Mönchengladbach
Seine erste Chance bei der Nationalmannschaft und seine mediale Präsenz gehen aber nicht nur auf seine Auftritte seit Saisonbeginn zurück. Trotz des Wechsels ins Rheinland ist seine Verbundenheit zum Schlossberg noch da und die Dankbarkeit groß. Die Ruhe und das Vertrauen in Heidenheim nach seinem missglückten Wechsel nach Belgien seien die Grundlage für seine Entwicklung und den Startpunkt für seinen kometenhaften Aufstieg in dieser Saison gewesen. Deshalb hob er Frank Schmidt als wichtigsten Trainer seiner Karriere hervor. „Zweifellos. Er gab mir die Sicherheit“, so Kleindienst.
Beim 3:2-Sieg der Borussia im Hinspiel traf Tim Kleindienst gegen seine ehemaligen Teamkollegen doppelt. Foto: Eibner-Pressefoto/Frank Zeising
Mit der Sicherheit und dem Glauben an seine Fähigkeiten hat sich der 29-Jährige – wie schon beim FCH – zum absoluten Führungsspieler entwickelt. „Er hat einen immensen Impact auf die Mannschaft, nicht nur was die Torquote angeht. Er arbeitet immens gegen den Ball, zieht die Jungs im Anlaufen mit“, betonte Roland Virkus. Und auch am Mikrofon ist Kleindienst nicht nur wegen seiner Tore Dauergast. Seine Worte haben Gewicht bei den Gladbachern, die in ihrem Mannschaftsgefüge in den vergangenen Jahren mit Lars Stindl, Tony Jantschke und Christoph Kramer wichtige Gesichter des Vereins verloren haben. „Tim kann wieder so ein Gesicht werden, und er ist es momentan“, so Virkus.
Er hat einen immensen Impact auf die Mannschaft, nicht nur was die Torquote angeht. Er arbeitet immens gegen den Ball, zieht die Jungs im Anlaufen mit.
Rolan Virkus, Borussia-Sportchef
Bei seiner Rückkehr auf den Schlossberg werden ihn auch viele Heidenheimer Fans freundlich begrüßen. Und sollte Kleindienst – anders als im Hinspiel, als er beim 3:2-Sieg der Borussia doppelt traf – torlos bleiben, wäre die Wiedersehensfreude sicherlich noch ein bisschen größer.
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Natürlich! Hier ist ein FAQ über "Starke Werte und starke Worte: wie Tim Kleindienst im":
FAQ: Starke Werte und starke Worte – Tim Kleindienst
1. Wer ist Tim Kleindienst?
Tim Kleindienst ist ein inspirierender Redner, Coach und Berater, der für seine Fähigkeit bekannt ist, starke Werte und Botschaften in der Kommunikation zu vermitteln. Er hat experience in verschiedenen Bereichen, darunter persönliche Entwicklung, Führung und Teamdynamik.
2. Was sind "starke Werte" in diesem Kontext?
Starke Werte beziehen sich auf Grundsätze und Überzeugungen, die sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben als Leitlinien dienen. Dazu gehören Integrität, Respekt, Empathie, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.
3. Wie vermittelt Tim Kleindienst seine Botschaften?
Tim Kleindienst nutzt verschiedene Methoden, um seine Botschaften zu kommunizieren, darunter inspirierende Reden, Workshops, Seminare und persönliche Coaching-Sitzungen. Er kombiniert persönliche Anekdoten mit praktischen Übungen, um das Publikum zu engagieren.
4. Welche Themen behandelt Tim Kleindienst?
Zu den Themen, die Tim Kleindienst häufig anspricht, gehören:
Die Bedeutung von Werten in der Führung
Die Rolle von Kommunikation in effektiven Teams
Strategien zur persönlichen und beruflichen Entwicklung
Methoden zur Stärkung der Teamdynamik
5. Wie kann ich an einem Seminar oder Workshop von Tim Kleindienst teilnehmen?
Informationen über kommende Veranstaltungen, Workshops oder Seminare finden Sie möglicherweise auf seiner offiziellen Website oder über seine Social-Media-Kanäle. Dort können Sie sich auch für Newsletter anmelden, um über Neuigkeiten und Events informiert zu werden.
6. Hat Tim Kleindienst Bücher oder Veröffentlichungen?
Ja, Tim Kleindienst hat mehrere Bücher und Artikel veröffentlicht, die sich mit seinen Kernkompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen persönliche Entwicklung und Führung beschäftigen. Diese können in Buchhandlungen oder online auf Plattformen wie Amazon erworben werden.
7. Wie kann ich Tim Kleindienst für eine Veranstaltung buchen?
Wenn Sie Tim Kleindienst für eine Veranstaltung, ein Seminar oder einen Workshop buchen möchten, können Sie in der Regel über seine Website oder sein Management Kontakt aufnehmen. Dort finden Sie auch Informationen zu seiner Verfügbarkeit und Honoraren.
8. Gibt es Testimonials oder Erfahrungsberichte?
Ja, viele Teilnehmer seiner Seminare und Workshops haben positive Erfahrungsberichte über ihre Erlebnisse und den Einfluss von Tim Kleindienst auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung hinterlassen. Diese Testimonials sind häufig auf seiner Website zu finden.
9. Wie trägt Tim Kleindienst zur Gemeinschaft bei?
Tim Kleindienst engagiert sich oft in sozialen Projekten und Förderprogrammen, die sich für Bildung, persönliche Entwicklung und soziale Verantwortung einsetzen. Informationen über spezifische Projekte finden Sie ebenfalls auf seiner Website.
10. Wie kann ich mehr über Tim Kleindienst erfahren?
Neben seiner offiziellen Website können Sie auch seinen Social-Media-Kanälen folgen, um aktuelle Informationen, Tipps und inspirierende Inhalte zu erhalten. Außerdem sind Interviews und Podcast-Auftritte ebenfalls wertvolle Quellen, um mehr über seine Philosophie und Methoden zu erfahren.
Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, diese zu stellen!
Bei der Niederlage von München mangelt es Eintracht Frankfurt vor allem an Vertrauen in die eigene Stärke. Doch genau darauf kommt es jetzt eigentlich mehr denn je an.
Für die Bundesliga bedeutete der Sonntag wenig Erfreuliches. Denn wo Topspiel draufstand, war nur Flopspiel drin – zumindest mit Blick auf die Spannung. Erster gegen Dritter, München gegen Frankfurt, nicht mehr als ein leeres Versprechen auf ein aufregendes Duell. Zu deutlich wieder mal die Kluft zwischen wahrem und vermeintlichem Spitzenteam, obwohl Erstgenanntes angeschlagen in die 90 Minuten gegangen (allgemeine Formschwäche, Kane auf der Bank) und ebenso angeschlagen aus den 90 Minuten (Kimmich-Verletzung, Musiala-Blessur) gekommen war.
Der aufstrebende Mittelstand, diesmal vertreten durch Hessens Vorzeigeclub, stieß im Bajuwarischen ans Limit. Null zu vier, klare Kiste. Das ist keine neue, aber doch immer wieder eine ungünstige Erkenntnis für all die Marketing-Meister der hiesigen Liga.
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Auf der Flucht vorm Mittelstand
Und so hakten sie bei Eintracht Frankfurt die neuerliche Abreibung im Münchner Norden binnen eines Achselzuckens ab. Nicht zurück, lieber nach vorne schauen, so das Credo. Blöd nur, dass am Samstag die nächste Übermacht wartet, Bayer Leverkusen, zwar nur Zweiter der Tabelle, dennoch gefühlt aktuell das Beste, was Fußball-Deutschland zu bieten hat. Die Eintracht wird ihre Zaghaftigkeit gegen die Großen ablegen müssen, oder aber sie wird erneut verlieren. Vor eigenen Fans immerhin hat sie mehrfach bewiesen, dass ihr das gelingen kann.
Selbst wenn nicht, selbst wenn die zweite Niederlage am Stück folgen sollte, wäre das per se kein Beinbruch. Zumindest dann nicht, wenn die Partie mit deutlich mehr Überzeugung ausgetragen wird als jene in München, wenn die Überzeugung das ist, was hinterher bleibt. Darum geht es, nicht nur gegen Bayer, auch anschließend im mutmaßlich engen Europa-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam. Die Überzeugung, die positive Gesamtentwicklung weiter fortsetzen zu können, nicht zu verharren im gehobenen Mittelmaß, sondern diesem endgültig zu enteilen.
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15:07 Min.|23.02.25, 00:00 Uhr|hr
Die gesamte Eintracht-PK nach der Niederlage gegen Bayern München
Mit Blick auf die Bundesliga profitieren die Frankfurter, die in der Rückrunde bisher vier Zähler weniger als zum identischen Zeitpunkt der Hinserie geholt haben, bisher von konstant unkonstanter Konkurrenz. Am vergangenen Spieltag etwa patzten Stuttgart und Leipzig, auch Wolfsburg und Gladbach. Und da Dortmund diesmal deutlich gewann, scheint auch dort – die Erfahrung lehrt’s – der nächste Ausrutscher nicht weit. Insofern wird die Eintracht auch heute in einer Woche auf jeden Fall auf einem Champions-League-Platz liegen.
Doch wie kann das am 34. Spieltag noch der Fall sein? Die Antwort, Sie ahnen es: mit Überzeugung. Die Eintracht wird, was ihr mit Ausnahme der Remis-Serie im Januar gut gelang in dieser Saison, weiterhin die Duelle gegen Mittelfeldteams und Abstiegskandidaten für sich entscheiden müssen. Die Alltagsduelle, die schmucklosen Spiele. Schon im Amsterdam-Sandwich versteckt sich so ein Gegner, Union Berlin. Danach folgen Paarungen gegen Bochum, Bremen, Heidenheim, Augsburg, zwischendrin mal gegen Stuttgart. Alles in allem liegen hier die Big Points herum, deutlich mehr als gegen Bayern oder Bayer.
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Wahi bald ein Startelf-Kandidat!?
Es geht deshalb in naher Zukunft auch darum, das eigene Leistungsniveau wieder zu heben, denn so wirklich pralle war das in den vergangenen drei, vier Wochen nicht. Zum einen kann das über eine Steigerung des Kollektivs gelingen, zum anderen aber auch über Formverbesserungen von Einzelkönnern.
Einer mit großem Potenzial ist Hugo Ekitiké. In München fiel er früh im Spiel auf mit einem Schuss und danach vor allem ab. Es scheint ganz so, als seien bayerische Abwehrkanten für den Franzosen (noch) eine Nummer zu groß, gehobenes Bundesliga-Niveau aber lässt sich eben auch gegen andere Teams unterstreichen. Soll es was werden mit dem Königsklassen-Traum, wird einer wie er verlässlich liefern müssen, keine Frage.
Auch naht die Zeit, in der Elye Wahi und/oder Michy Batshuayi ihre Klasse zeigen sollten. Bisher ist der Input der beiden Winterzugänge überschaubar, bisher aber werden sie von Trainer Dino Toppmöller auch nur dosiert eingesetzt. Sie sollen mit Plan herangeführt werden, heißt es. Bald sollte der Plan aber auch mal 90 Minuten vorsehen, gerade bei Wahi, der in Ansätzen schon gezeigt hat, was er kann. Batshuayi traf in einem belanglosen Testkick gegen Viertligist Steinbach Haiger immerhin doppelt.
Jedenfalls: Ungewöhnliche Aufstellungs-Ideen wie in München, mit Ansgar Knauff auf links und Jean-Matteo Bahoya auf rechts, sollten ungewöhnlich bleiben, also nicht wiederholt werden. Trotz aktueller Abwehrsorgen (Tuta gesperrt, Robin Koch noch nicht ganz fit) steht Toppmöller ein große Auswahl an Profis zur Verfügung, die theoretisch dazu in der Lage sind, einen Champions-League-Rang zu halten. Seit dem neunten Spieltag gelingt das dem Team nun schon.
Praktisch aber braucht es auch ein entsprechendes Mindset, die pure Überzeugung. Eine Begegnung wie gegen Bayer Leverkusen scheint prädestiniert dafür, sich damit nachhaltig zu versorgen. Dann nämlich wenn diesmal nicht nur Topspiel draufsteht, sondern auch Topspiel drinsteckt.
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FAQ: Eintracht Frankfurt braucht mehr Überzeugung
1. Warum braucht Eintracht Frankfurt mehr Überzeugung?
Eintracht Frankfurt steht vor Herausforderungen in der Bundesliga. Um die Mannschaft zu stärken und ihre Leistungen auf ein höheres Niveau zu bringen, ist es wichtig, dass sowohl Spieler als auch Trainer mehr Selbstvertrauen und Entschlossenheit zeigen. Dies wird durch bessere Leistungen, Teamgeist und den Willen, sich gegenseitig zu unterstützen, erreicht.
2. Was sind die Hauptgründe für den aktuellen Leistungsrückgang?
Der Leistungsrückgang kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie Verletzungen von Schlüsselspielern, taktische Probleme, mangelnde Form oder auch eine unzureichende mentale Einstellung. Manchmal spielt auch die große Konkurrenz in der Liga eine Rolle.
3. Wie kann die Mannschaft mehr Überzeugung gewinnen?
Teambuilding-Maßnahmen: Gemeinsame Aktivitäten abseits des Spielfelds können den Zusammenhalt stärken.
Mentale Vorbereitung: Der Einsatz von Sportpsychologen kann helfen, das Selbstvertrauen und die mentale Stärke der Spieler zu fördern.
Taktische Schulungen: Eine klare Spielweise und optimale Vorbereitungen auf Gegner können die Überzeugung auf dem Platz erhöhen.
4. Welche Rolle spielt der Trainer in dieser Situation?
Der Trainer hat einen entscheidenden Einfluss auf die Teamdynamik. Ein motivierender und inspirierender Führungsstil kann dafür sorgen, dass die Spieler mehr Zugriff auf ihr Potenzial bekommen und an sich glauben. Taktische Anpassungen und die richtige Ansprache sind ebenfalls von großer Bedeutung.
5. Wie kann die Fangemeinde zur Überzeugung der Mannschaft beitragen?
Eine unterstützende Fangemeinde kann Wunder wirken. Durch positive Unterstützung während der Spiele, egal ob im Stadion oder über soziale Medien, können Fans dazu beitragen, das Selbstvertrauen der Spieler zu stärken. Choreographien und Gesänge, die die Mannschaft anfeuern, spielen eine große Rolle.
6. Was sind die nächsten Schritte für Eintracht Frankfurt?
In den kommenden Wochen ist es wichtig, die oben genannten Aspekte zu berücksichtigen und als Einheit zu arbeiten, um die Leistung zu steigern. Die Kommunikation mit den Fans und die Implementierung von Verbesserungsstrategien stehen auf der Agenda der Vereinsführung.
7. Wo kann ich mehr über die aktuelle Situation von Eintracht Frankfurt erfahren?
Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt es sich, die offiziellen Social Media Kanäle des Vereins zu folgen, die Website zu besuchen oder Sportnachrichten zu verfolgen, die sich auf die Bundesliga und Eintracht Frankfurt konzentrieren.
8. Gibt es bereits positive Anzeichen für eine Besserung?
Positive Veränderungen im Team könnten sich in Form von besserem Spielverständnis, schwankender Form oder bei einzelnen Spielersteigerungen zeigen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft die notwendigen Schritte zur Überzeugung umgesetzt hat.
Wir hoffen, dass diese FAQ Ihnen hilft, die aktuelle Situation und die Herausforderungen von Eintracht Frankfurt besser zu verstehen.
Es stürmte heftig, als der FC Augsburg am Mittwoch in die neue Trainingswoche startete, an deren Ende am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) der SC Freiburg wartet. Blies FCA-Trainer Jess Thorup und seiner Mannschaft in dieser Saison lange die Brise ins Gesicht, gehen sie jetzt mit viel Rückenwind in das letzte Saisondrittel.
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Gerne! Damit ich dir eine passende FAQ erstellen kann, benötige ich das spezifische Thema, das du im Sinn hast. Bitte teile mir mit, welches Thema dich interessiert!
Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.
Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.
BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac
Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.
Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.
„Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.
Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System
Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.
Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.
„Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.
LaLiga-Präsident Tebas fährt verbal schwere Geschütze gegen Real Madrid auf – Foto: Gualter Fatia/Getty Images
Reals Reformvorschläge gar nicht neu?
Erst ein offenbar zu Unrecht nicht gegebener Treffer von Vinícius Júnior, dann keine Rote Karte nach einer Grätsche von hinten in die Wade von Kylian Mbappé – ausgerechnet vom späteren Siegtorschützen Carlos Romero: Seit Real Madrids 0:1-Niederlage vom 1. Februar in LaLiga gegen Espanyol kommt der spanische Fußball nicht mehr zur Ruhe. Für die Königlichen war mit der zum Skandalspiel erklärten Partie in Barcelona das Fass übergelaufen, und zwei Tage später hatte der Madrider Klub einen Brandbrief an den spanischen Fußballverband RFEF sowie den Consejo Superior de Deportes, den Obersten Sportrat, eine Behörde der spanischen Regierung, geschickt, in dem er im Grunde das gesamte Schiedsrichtersystem kritisierte, eine strukturelle Reform forderte und das System als fehlerhaft, korrupt und betrügerisch bezeichnete. Nachdem Javier Tebas auf die Vorwürfe zunächst nur mit einer Nachricht auf dem Plattform X darauf reagierte, bezog der Präsident des spanischen Ligaverbandes nun in einem Interview mit dem Portal The Objective ausführlich Stellung und attackierte seinerseits Real Madrid und seinen Präsidenten scharf.
So sei es nicht wahr, dass es erst der spanische Rekordmeister war, der Reformen angeregt habe, vielmehr sei es er, Tebas selbst, gewesen, der noch 2023 vorgeschlagen habe, die Strukturen des spanischen Fußballs, im Speziellen des Schiedsrichterwesens nach dem englischen oder deutschen Modell zu ändern. Es würde bedeuten, dass die Schiedsrichter nicht mehr ausschließlich vom Verband abhängen, sondern Teil einer autonomen Gesellschaft werden, an der sowohl die Liga als auch der Verband beteiligt wären. In diesem Modell würde ein CEO ernannt, der von einem Verwaltungsrat kontrolliert würde, in dem die Liga, der Verband und andere wichtige Interessengruppen wie die Spielergewerkschaft vertreten wären. Real Madrid hingegen, das bis November des letzten Jahres ein Mitglied im Vorstand des Verbandes habe, greife nun diese Vorschläge auf, obwohl es lange geschwiegen habe: „Wenn sie im Vorstand des Verbandes saßen, der das zuständige Gremium in Sachen Schiedsrichterwesen ist, warum haben sie dort nichts gesagt? Warum haben sie keine Änderungen vorgeschlagen, als sie die Gelegenheit dazu hatten? Oder hatten sie kein Interesse daran, die Dinge richtig zu stellen?“, so Tebas. Jetzt werde aber von Real Madrid und seinem Fernsehsender (Realmadrid TV) ein verbal aggressives, manipuliertes Narrativ aufgebaut, nicht nur gegen die Schiedsrichter, sondern gegen den Wettbewerb selbst: „Den ganzen Tag lang wird von einer Verfälschung des Wettbewerbs gesprochen, was meiner Meinung nach ein bewusster Versuch ist, den Wettbewerb zu schädigen.“
„Sie weinen schon im Voraus“
Deshalb habe Liga-Verband LFP nun Realmadrid TV und den Verein selbst beim spanischen Fußballverband RFEF angezeigt, so Tebas, woraufhin sie sich auf das Recht auf freie Meinungsäußerung berufen haben. Dennoch bleibt der LaLiga-Chef bei seiner Meinung, dass alles, was die Königlichen in den letzten Wochen behaupten, eine absolut falsche Geschichte sei, die den gesamten Fußball in Frage stelle. Vor allem der Vorstand von Real Madrid habe mit dem Brief, den er neulich verschickt hat, dazu beigetragen. Gleichzeitig betont Tebas, dass zwischen dem Verein und seiner Führung unterschieden werden müsse: „Real Madrid ist viel mehr als sein Vorstand, und es gibt viele Madridistas, die diese Haltung nicht teilen, ich kenne viele Madridistas, die mit dieser Haltung des ständigen Jammerns des Klubs nicht einverstanden sind, mit diesem weinenden Klub, denn es scheint, als ob sie immer weinen. Sie weinen schon für dieses Wochenende oder die nächste Woche vor. Und an allem scheint eine angebliche jüdisch-freimaurerische Verschwörung schuld zu sein, und so ist es nicht. Wir sagen schon seit langem, was wir ändern wollen.“
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Dabei macht der 62-jährige Funktionär überhaupt keinen Hehl aus seiner Animosität gegenüber Florentino Pérez, mit dem er nach eigener Aussage seit über drei Jahren nicht mehr gesprochen hat. Dabei sind ihm die Super-League-Pläne des Real-Präsidenten immer noch der größte Dorn im Auge. „Florentino Pérez vertritt einen oligarchischen Fußball, einen Fußball nur für die Reichen, wo einige wenige für alle anderen entscheiden. Wie er selbst einmal in El Chiringuito sagte: ‘Ich werde entscheiden, wie die Solidarität verteilt wird.’ Das ist der Fußball, den er verteidigt. Wir hingegen verteidigen einen demokratischeren Fußball, in dem jeder Verein eine Stimme hat. Florentino respektiert das nicht, er respektiert die Mehrheit nicht“, wettert Tebas. Ob Pérez die zitierte Aussage in der Fernseh-Talk-Show El Chiringuito so jemals getätigt hat, sei dahingestellt, das Zitat lässt sich durch Quellen jedenfalls nicht belegen. Einstweilen rechnet Tebas keineswegs damit, dass die Super League vom Tisch ist, denn „Florentino verliert nie. Wo immer Florentino ist, steht nichts still.“
Prompte Reaktion nach Ancelottis Kritik
Nachdem die Heulsusen-Attacke des LaLiga-Präsidenten bereits am Wochenende publik wurden, äußerte sich Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti auf der Pressekonferenz am Dienstag dazu und warf Tebas vor, sich zu viel mit Real Madrid und viel zu wenig mit den wahren Problemen des spanischen Fußballs zu beschäftigen. Tebas’ Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, denn nur wenige Minuten nach Ancelottis Aussagen in Valdebebas, reagierte der 62-Jährige mit einem X-Beitrag, in dem er betonte, dass seine Aussagen der Vereinsführung, und nicht dem Verein selbst gegolten hätten. Gleichzeitig behauptet Tebas, nach eigener Aussage ein Real-Fan zu sein, dessen Madridismo sich aber im Winterschlaf befinde, da er „Madridista, aber kein Florentinista“ sei, der königliche Vorstand würde Ancelotti für die Verbreitung seines Narratives einsetzen, was eine Schande sei.
Carlo, todo el mundo sabe que las instituciones se reflejan en lo que hacen y dicen sus dirigentes. Y en el fútbol, aún más. Así que, cuando dije que “el Real Madrid se ha convertido en un club llorón”, evidentemente me refería a que son sus dirigentes quienes están construyendo… pic.twitter.com/0VwAGBHz2Q
— Javier Tebas Medrano (@Tebasjavier) February 25, 2025
Barça-Zwangsabstieg wegen Verjährung vom Tisch
Obwohl der Großteil des Interviews mit The Objective sich sich um Real Madrid und seinen Präsidenten drehte, äußerte sich Tebas auch zu anderen Themen, unter anderem auch über den Fall Negreira. Gegen den FC Barcelona wird wegen vermeintlicher Korruption im Sport, unfairer Verwaltung und Dokumentenfälschung ermittelt. Dass Barça dabei das Schlimmste noch bevorsteht, glaubt der LaLiga-Boss nicht. Zwar habe der Ligaverband beantragt, den Fall vor Gericht zu bringen, weil ihrer Ansicht nach genügend Beweise vorliegen, um festzustellen, dass der FC Barcelona ein Verbrechen der Sportkorruption begangen habe, und zwar nicht nur mit dem bloßen Angebot, sondern auch mit der Zahlung an Negreira mit der Absicht, Auf- und Abstiege zu beeinflussen. Dies reiche aus, um von Korruption im Sport auszugehen. Im Rahmen der vorliegenden Ermittlungen konnte Barça zwar der Kauf von Schiedsrichtern nicht nachgewiesen werden, doch die Zahlungen an Negreira sind laut Tebas unstrittig, und das sei bereits Korruption im Sport. Doch selbst bei einer Verurteilung vor Gericht muss der katalanische Großklub wohl keine sportlichen Konsequenzen befürchten: „In diesem Fall beträgt die Verjährungsfrist für Straftaten drei Jahre, und wir können keine andere Verjährungsfrist erfinden. Also, nein, aus diesem Grund würde es nicht zu einer Herabstufung der Ligazugehörigkeit kommen. Der Umfang der Strafen für Korruption im Sport weist viele Nuancen auf, und ich werde nicht zu sehr ins Detail gehen, da wir hier sonst einen Kurs in Strafrecht belegen würden. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass die Sanktionen von der Auflösung einer Körperschaft oder eines Unternehmens bis hin zu Geldstrafen reichen können“, stellt Tebas klar.
Das Barça Gate
José María Enríquez Negreira war von 1997 bis 2018 der Vizepräsident des spanischen Schiedsrichterkomitees Comité Técnico de Árbitros (CTA).
Von 2001 bis 2018 gab es mehrere Zahlungen des FC Barcelona – unter vier Präsidenten, darunter auch Joan Laporta – an den Spanier in Gesamthöhe von 8,4 Millionen Euro.
Der Vorwurf, der seit Monaten untersucht wird: Hat Barça das spanische Schiedsrichtersystem durch als Beratung verschleierte Zahlungen, unter anderem an Negreiras Unternehmen DASNIL 95, korrumpiert, um daraus sportliche Vorteile zu erschleichen?
Bei Borussia Dortmund reiben sie sich noch immer verwundert die Augen. Was bitte war das für eine Leistungsexplosion gegen Union Berlin? Selbst Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stand klatschend und breit grinsend auf den VIP-Plätzen – in den letzten Monaten ein seltenes Bild.
Serhou Guirassy (vier Tore) und Pascal Groß (vier Vorlagen) waren an diesem Abend die gefeierten Stars. Doch auch Carney Chukwuemeka zeigte bei seinem Bundesliga-Debüt hervorragende Ansätze. Sein Trainer ist voll des Lobes und die Fans von Borussia Dortmund fragen sich: Ist der nächste Millionen-Einkauf schon sicher?
Borussia Dortmund: Chukwuemeka legt endlich los
Mit einiger Verzögerung legt Chukwuemeka jetzt doch los. Am Deadline-Day hatte der BVB den Mittelfeldspieler von Chelsea London ausgeliehen. Zunächst fehlte er angeschlagen, debütierte dann kurz in der Champions League, um in der Bundesliga direkt wieder auszufallen. Nun aber gegen Union konnte er seine Stärken zeigen.
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Nach Einwechslung war er ein belebendes Element in einer ohnehin heißlaufenden Offensive. Zwar sammelte er keine direkte Torbeteiligung – doch mit klugen Pässen leitete er zumindest zwei Treffer von Borussia Dortmund ein.
Kovac lobt überschwänglich
Das brachte ihm von seinem Coach (der aktuell ohnehin überschwängliche Lobeshymnen verteilt) viele warme Worte ein. „Carney kam rein und war sensationell gut“, schwärmte Niko Kovac nach dem Abpfiff und traf damit eine ähnliche Einschätzung wie viele Fans.
Diese sind sich nämlich schon jetzt sicher: Sollte Chukwuemeka diese Leistungen auch nur annähernd bestätigen, ist er in der kommenden Zeit nicht nur Stammspieler, sondern auch sein Kauf im Sommer schon geritzt.
Weitere Nachrichten:
Borussia Dortmund vereinbarte nämlich eine Kaufoption mit Chelsea, die bei 35 Millionen Euro liegen soll. Startet Chukwuemeka durch, wäre die Summe angesichts seiner Fähigkeiten ein guter Preis. Allerdings: Laut „Bild“ muss der BVB das europäische Geschäft erreichen, um die Ablöse stemmen zu können. Sollte Chukwuemeka selbst einen großen Anteil an dieser Aufholjagd haben, dürfte seine Verpflichtung im Sommer ein Selbstläufer sein.
Real Madrid will in Sachen Trikots in naher Zukunft wohl gute alte Zeiten aufleben lassen.
Wenn es nach dem Online-Portal “Footy Headlines” geht, steht das neue Heimtrikot des “weißen Balletts” für Saison 2025/26 nämlich bereits fest.
Am Mittwoch veröffentlicht die Seite Fotos vom designierten Heimtrikot der kommenden Spielzeit – und dieses erinnert stark an die Modelle aus den Saisonen 2009/10 und 2015/16. Erstere war die Premierensaison eines gewissen Cristiano Ronaldos bei den “Blancos”.
“Für die Saison 2025-2026 kombiniert Adidas die weiße Grundfarbe mit gelben Paspeln, hellgrauen Applikationen und schwarzen Logos. An beiden Seiten verläuft eine gelbe Linie. Die Ärmelbündchen und der Kragen sind mit kleinen grauen Streifen versehen. Hellgrau wird auch für das Unterarm-/Seitenpanel verwendet”, beschreibt “Footy Headlines” die optische Aufmachung der neuen Wäsch’ für Alaba und Co.
Spätestens Anfang Juni soll das Trikot auf den Markt kommen.
Das geleakte Heimtrikot Real Madrids hier:
? LEAKED: Real Madrid’s home kit for next season. @Footy_Headlines pic.twitter.com/zCEdM7Yo4k
Am Mittwoch stand Robin Koch (28) bei Eintracht endlich wieder auf dem Platz. Erstmals seit dem 2. Februar, als er sich im Spiel gegen Wolfsburg (1:1) ein Band in der linken Schulter gerissen hat. Im Training mischte der Abwehrchef teilweise mit, nur bei Spielformen mit Körperkontakt ließ er es langsam angehen.
Krasse Szene geht viral: Das Tor? Galaktisch! Der Jubel? Bombastisch!
Quelle: BILD/Instagram26.02.2025
In den nächsten Tagen wird das Training gesteigert, alles in der Hoffnung, dass Koch rechtzeitig fit wird zum Knaller-Duell am Samstag gegen Meister Leverkusen (18.30 Uhr).
Klappt es nicht mit einem Einsatz des Nationalspielers, muss Trainer Dino Toppmöller (44) zaubern, um ein vernünftiges Bollwerk gegen die Leverkusener Offensiv-Gewalt um Boniface, Schick, Wirtz und Frimpong auf dem Platz zu bekommen.
Koch-Vertreter Tuta (25) ist nach der 5. Gelben Karte im Spiel bei den Bayern (0:4) gesperrt, die Frage deshalb: Wer spielt in der Mitte der Dreierkette?
Abwehr-Talent Nnamdi Collins (21) hat diese Position noch nie gespielt, ist zu unerfahren, Arthur Theate (24) und Rasmus Kristensen (27) sind eher Außenverteidiger. Und Aurèle Amenda (21), der nach seiner Syndesmose-OP wieder fit ist, spielte seit Mitte November keine Sekunde.