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  • „Kann kein Modell sein“: Eintracht-Boss kritisiert

    „Kann kein Modell sein“: Eintracht-Boss kritisiert


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    Eintracht-Vorstand Axel Hellmann äußert Bedenken zur TV-Geld-Verteilung. Ein Umdenken sei nötig, um die Zukunft zu sichern.

    Frankfurt – Wenn Axel Hellmann das Wort ergreift, hören die Anwesenden aufmerksam zu. Der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt nutzte den Frühjahrsempfang am Dienstagabend, um seine Botschaften klar und prägnant zu vermitteln. Besonders am Herzen lag ihm das Thema TV-Geld-Verteilung.

    Eintracht-Boss lobt die DFL zunächst

    Zunächst lobte der Jurist das Ergebnis des jüngsten Vergabeprozesses: „Sie haben mitbekommen, dass die Ausschreibung im zweiten Durchlauf seitens der DFL sehr erfolgreich zu Ende geführt werden konnte. Im Gegensatz zum Trend der anderen Ligen haben wir ein leichtes Wachstum von zwei Prozent verzeichnet.“ Ab Sommer 2025 bis zum Ende der Saison 2028/2029 wird die DFL statt 1,1 Milliarden Euro pro Saison 1,121 Milliarden Euro jährlich einnehmen.

    Hat immer viel zu sagen: Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann auf der Spobis.
    Hat immer viel zu sagen: Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann. © dpa

    Doch Hellmann warnte mit Blick auf die Zukunft: „Davon dürfen wir uns allerdings nicht täuschen lassen.“ Den Wettbewerb zwischen Sky und DAZN bezeichnete er als herausfordernd: „Ich glaube nicht an Geschäftsmodelle, die auf Dauer von Verlusten getragen sind und somit nicht profitabel ausgestaltet werden können.“

    So können Sie die Bundesliga ab der Saison 2025/26 bis 2028/29 sehen

    Bundesliga Freitagsspiel: Sky
    Bundesliga Samstagspiele inkl. Topspiel der Woche: Sky
    Bundesliga Konferenz am Samstag: DAZN
    Bundesliga Sonntagsspiele: DAZN

    Hellmann, der ein feines Gespür für Trends hat, versteht es, durch sein weitreichendes Netzwerk den Markt genau zu analysieren. Er betonte, dass der von Ex-Ligaboss Christian Seifert geprägte Satz, „das Geld kommt aus der Steckdose“, nicht mehr zutrifft.

    Klare Forderung von Eintracht-Boss: „Umdenken erforderlich!“

    Er analysierte: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fußball-Medienmarkt nicht mehr die Verlässlichkeit bietet, wie wir sie über zwei oder drei Dekaden kennengelernt haben.“ Müssen die Ausschreibungsmodelle angepasst werden? Ist die Ära der Medienpakete, wie sie derzeit vergeben werden, vorbei? „Ein Umdenken ist erforderlich. Wir haben uns noch einmal mit diesen Ausschreibungen über die Ziellinie bewegt.“

    Der Abschluss wurde in Übereinkunft mit den 36 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga finalisiert. Hellmann empfand: „Jeder musste Kompromisse machen. Am Ende ist aber ein guter Verteilungsschlüssel herausgekommen.“ Für die Eintracht sei dieser „gut“, da er sowohl sportliche Erfolge als auch Reichweite und Interesse berücksichtigt.

    Doch das Motto lautet: Kein Ausruhen! Die Struktur sei fragil, und die Liga benötige für die nächste Rechteperiode in vier Jahren „einen alternativen Plan“. Der Kampf um die finanziellen Mittel werde immer intensiver. Zudem bedeutet die Tatsache, dass „30 bis 55 Prozent der Erlösströme der Bundesligisten davon abhängen, wie unsere Medienverwertung verläuft, eine enorme Abhängigkeit“.

    „Viele verschiedene Abos“: Eintracht-Boss mit deutlicher Kritik

    Ein weiteres Anliegen Hellmanns ist das aktuelle Abo-Modell mit mehreren Anbietern: „Die Kunden brauchen sehr viele verschiedene Abos, um die Spiele zu sehen. Das kann kein Modell sein, mit dem wir die Tragfähigkeit des nationalen und internationalen Fußballs sicherstellen.“ Mit Anbietern wie Sky, DAZN, Amazon und RTL Plus verlieren viele Fans den Überblick, auf welchem Sender ihr Verein spielt. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Die Aufgaben für alle Beteiligten sind gewaltig, die Herausforderungen enorm. Hellmann ist jedoch hoch motiviert, diese anzugehen.



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    FAQ: „Kann kein Modell sein“ – Eintracht-Boss kritisiert

    Frage 1: Was hat der Eintracht-Boss kritisiert?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hat sich kritisch zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Liga geäußert, die seiner Meinung nach nicht langfristig tragfähig sind.

    Frage 2: Was meint er mit „Kann kein Modell sein“?
    Antwort: Mit dieser Aussage deutet er darauf hin, dass die bestehenden Strukturen oder Vorgehensweisen nicht nachhaltig sind und keine verlässliche Grundlage für zukünftige Erfolge darstellen.

    Frage 3: Welche konkreten Punkte wurden angesprochen?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hat verschiedene Themen angesprochen, darunter wirtschaftliche Ungleichheiten, die Transferpolitik und möglicherweise auch die Wettbewerbsbedingungen in der Liga.

    Frage 4: Wie reagierte die Öffentlichkeit auf die Kritik?
    Antwort: Die Reaktionen waren gemischt. Einige Fans und Experten unterstützen die kritischen Gedanken, während andere glauben, dass die aktuelle Struktur in Ordnung ist und Reformen erst nach längerer Überlegung nötig seien.

    Frage 5: Hat diese Kritik Auswirkungen auf die Eintracht oder die Liga?
    Antwort: Es ist zu früh, um die direkten Auswirkungen zu bewerten, aber solche Äußerungen können Diskussionen über Reformen und Veränderungen innerhalb der Liga anstoßen.

    Frage 6: Gibt es bereits konkrete Vorschläge zur Verbesserung?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hatte noch keine konkreten Vorschläge unterbreitet, weswegen zukünftige Gespräche und Diskussionen über mögliche Lösungen erforderlich sind.

    Frage 7: Wie sieht die Zukunft der Eintracht in diesem Kontext aus?
    Antwort: Die Zukunft wird davon abhängen, wie die Liga auf solche Kritiken reagiert und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine fairere und wettbewerbsfähigere Umgebung für alle Clubs zu schaffen.

    Frage 8: Wo kann ich mehr Informationen über die Stellungnahme des Eintracht-Bosses finden?
    Antwort: Mehr Informationen finden Sie in den offiziellen Mitteilungen der Eintracht Frankfurt und in aktuellen Sportnachrichten, die sich mit der Thematik befassen.

  • Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet

    Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet


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    Eine Szene bei BVB gegen St. Pauli und RUHR24-Redakteur Nicolas Luik
    Das BVB-Spiel gegen St. Pauli am Samstag wird richtungsweisend. © David Inderlied/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24, Collage: RUHR24

    Der BVB steht am Scheideweg. Und das Spiel auf St. Pauli ist richtungsweisend. Ein Kommentar.

    Dortmund – Für Borussia Dortmund steht am Samstag die ganze Saison auf dem Spiel. Warum der BVB beim FC St. Pauli unbedingt gewinnen muss, kommentiert RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.

    Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet

    Beim jüngsten 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin dominierte der BVB die Schlussviertelstunde in einer Weise, die langjährige Beobachter kaum mehr für möglich hielten. Es waren glanzvolle 15 Minuten, die an bessere Zeiten erinnerten.

    Auffällig: Die Dortmunder griffen diesmal zu einfachen Mitteln wie Flanken aus dem Halbfeld, waren sich auch für den einen oder anderen Distanzschuss nicht zu schade – anstatt sich pausenlos am gegnerischen Sechzehner ins Nirwana zu „kombinieren“.

    BVB spielt plötzlich mit Selbstvertrauen und findet spielerische Lösungen

    Variables Offensivspiel macht weniger ausrechenbar. Zudem scheint die Defensive gefestigt: Nico Schlotterbeck und Emre Can harmonieren zusammen in der Abwehrzentrale und sorgen für Stabilität.

    Möglicherweise tritt endlich ein Trainer-Effekt beim BVB ein. Niko Kovac hat seine Mannschaft und einzelne Spieler zuletzt über alle Maßen öffentlich starkgeredet. So sehr, dass es schon befremdlich wirkte.

    BVB wie verwandelt: Haben wir gegen Union Berlin eine neue Borussia gesehen?

    Pascal Groß etwa bekam vor dem Spiel gegen Union Berlin ein Sonderlob, obwohl er in den Wochen zuvor enttäuscht hatte. Der Mittelfeld-Mann bedankte sich in offensiverer Rolle als üblich mit vier Tor-Vorlagen in einem Spiel. Das schafften seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 2004/05 nur zwei weitere Spieler im deutschen Oberhaus.

    Hat der neue Trainer es tatsächlich geschafft, dem BVB ein neues Selbstverständnis zu vermitteln? Mehr Selbstvertrauen, mehr Gier und eine spielerische Identität? Klar ist: Es war „nur“ Union Berlin. Ein unangenehmer Gegner zwar, der aus sechs Bundesliga-Spielen in Dortmund aber noch keinen einzigen Punkt geholt hat.

    BVB steht in Hamburg am Scheideweg: Mit Sieg ist sogar die Champions League noch drin

    Entscheidend für den weiteren Saisonverlauf wird sein, wie der BVB sich am Samstag (1. März, 15.30 Uhr) beim FC St. Pauli präsentiert. Dortmund steht in Hamburg am Scheideweg.

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    Im Erfolgsfall ist sogar die Qualifikation für die Champions League noch drin. Denn die potenziell stärksten Konkurrenten VfB Stuttgart und RB Leipzig schwächeln. Sie sind nur vier beziehungsweise sechs Punkte entfernt vom Revierklub.

    BVB-Niederlage in St. Pauli wäre erneuter Offenbarungseid: Grüßt wieder das Murmeltier?

    Der Rückstand auf den Viertplatzierten SC Freiburg beträgt sieben Punkte. Gewinnt der BVB auf St. Pauli, kann nach oben noch etwas gehen. Verliert die Kovac-Elf aber am Millerntor, ist die komplette Saison im Eimer.

    Dann war das Schützenfest gegen Union Berlin wieder nur eine Eintagsfliege. Das gewohnte Aufflackern eines Potenzials, das im darauffolgenden Spiel wie weggeblasen ist.

    BVB-Spieler jubeln gegen St. Pauli
    Der BVB hat den FC St. Pauli in der Hinrunde knapp mit 2:1 besiegt. © David Inderlied/Kirchner-Media

    BVB auf St. Pauli vor richtungsweisendem Spiel – Punkt-Verlust bedeutet Europa-Aus

    Dann herrscht die Gewissheit – sowohl intern als auch extern – dass auch der neunte Trainer in den vergangenen zehn Jahren diesem Verein keine Konstanz verleihen kann. Dass der BVB nicht so gut ist, wie er sich selbst wünschen würde. 

    Und rein rechnerisch ist es so: Die Spiele werden immer weniger. Mit jeder weiteren Niederlage oder selbst einem Remis wird es statistisch immer unrealistischer, überhaupt noch ins internationale Geschäft einzuziehen.

    BVB hat brutales Restprogramm: Deshalb ist ein Sieg auf St. Pauli elementar wichtig

    Zumal eine Siegesserie im Falle des Scheiterns auf St. Pauli wegen des knüppelharten Restprogramms unrealistisch ist. Der BVB muss noch in Leipzig, in Freiburg, in München, in Sinsheim und in Leverkusen ran!

    Wenn es die Mannschaft nicht schafft, bei einem Aufsteiger zu gewinnen, wie soll sie bei RB, beim FC Bayern und beim amtierenden Deutschen Meister bestehen? Versagt die Borussia auf St. Pauli, ist die Saison verloren.

    Deshalb ist es am Samstag von elementarer Bedeutung, weiter Fortschritte zu zeigen, Selbstvertrauen zu tanken und drei Punkte zu holen. Und so gestärkt in den schwierigen Saison-Endspurt zu gehen.

    Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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  • VfL Wolfsburg verliert gegen RB Leipzig: Umkämpftes

    VfL Wolfsburg verliert gegen RB Leipzig: Umkämpftes


    Sichtbar erleichtert feierten die sportlich zuletzt arg gebeutelten Profis von RB Leipzig mit ihren Anhängern den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Durch das 1:0 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg wahrten die Sachsen ihre Chance auf eine Saison mit Titel und verschafften ihrem in der Kritik stehenden Trainer Marco Rose das dringend benötigte Erfolgserlebnis. 

    Vor 40.478 Fans erlöste Benjamin Sesko (69. Minute) mit einem umstrittenen Handelfmeter das Leipziger Publikum und sorgte für das vierte RB-Halbfinale in den vergangenen fünf Jahren. Damit dürften die Diskussionen um Roses Zukunft zumindest bis zum Bundesliga-Duell mit dem FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und auf Sky) leiser werden.

    „Von der Entscheidung profitiert“

    „Wir sind überglücklich, dass wir im Halbfinale sind und weiter die Chance haben, nach Berlin zu fahren. Das gibt uns Auftrieb“, sagte Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer dem TV-Sender Sky. Zugleich räumte der 40-Jährige ein, beim entscheidenden Elfmeter auch Glück gehabt zu haben. „Wir wissen alle, dass der Job des Schiedsrichters kein einfacher ist. Heute haben wir ein Stück weit von der Entscheidung profitiert“, sagte Schäfer. 

    Als Sesko im Strafraum flankte und mit dem Ball den Arm des ein Meter von ihm entfernten Wolfsburgers Kilian Fischer erwischte, zeigte Schiedsrichter Tobias Reichel sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Videoassistent bestätigte die Entscheidung. Sesko trat an und verwandelte sicher. „Ich ziehe die Hand zurück. da sollte man keinen Elfmeter geben“, sagte Pechvogel Fischer.

    „Das hatte das Spiel nicht verdient.“

    Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz haderte ebenfalls mit dem Referee. „Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet. Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen“, sagte Schindzielorz. Wolfsburg verpasste dadurch die erste Halbfinal-Teilnahme seit dem Pokalsieg 2015.

    Neben Leipzig stehen der VfB Stuttgart, Titelverteidiger Bayer Leverkusen und Drittligist Arminia Bielefeld in der Vorschlussrunde. Die Duelle werden am Sonntag (18.45 Uhr in der ARD) im Fußballmuseum in Dortmund ausgelost und am 1. und 2. April ausgetragen.

    Leipzig und Wolfsburg standen sich seit 2011 bereits zum siebten Mal im Pokal gegenüber. Vor dem Anpfiff sprach die Bilanz mit vier Siegen klar für die Sachsen, allerdings hatten die Gäste das jüngste Duell in der zweiten Runde im Herbst 2023 für sich entschieden. Zudem hatte der VfL den Leipzigern erst Ende November mit einem 5:1 die höchste Bundesliga-Heimniederlage zugefügt.

    Intensiv und hochklassig

    Mit nur einem Sieg in der Rückrunde der Bundesliga trat Leipzig alles andere als selbstbewusst an. Sportchef Schäfer versuchte vor dem Anpfiff, Fahrt aus der Diskussion um Trainer Rose zu nehmen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir in dieser Konstellation unsere Saisonziele erreichen werden. Dass wir keine gute Phase haben, wissen wir“, sagte der 40-Jährige bei Sky.

    Gehemmt wirkte keines der beiden Teams, die Partie wurde intensiv, aber auch durchaus mit technischen Raffinessen geführt. Nur hochkarätige Chancen sahen die Fans erst einmal nicht. Loïs Openda (4.) schoss ebenso vorbei wie Tiago Tomás (5.). Konstantinos Koulierakis (14.) unterband einen Leipziger Konter in höchster Not.

    Gulacsi-Ersatz glänzt

    Für den gefährlichsten Abschluss im ersten Durchgang sorgte Patrick Wimmer. Der seit einigen Wochen im Zentrum agierende Außenbahnspieler versuchte kurz vor der Halbzeit, RB-Keeper Maarten Vandevoordt mit einem harten Schuss ins kurze Eck zu überraschen. Doch der Ersatz für Stamm-Torhüter Peter Gulacsi parierte glänzend.

    Kurz nach dem Wechsel wäre der junge Belgier allerdings machtlos gewesen. Mohamed Amoura (48.) gewann das Kopfball-Duell mit dem erst im Januar von Wolfsburg nach Leipzig gewechselten Ridle Baku, doch der Ball prallte an die Latte. Eine Minute später prüfte Andreas Skov Olsen mit einem Schuss Vandevoordt, der zur Ecke abwehren konnte. So jubelte am Ende Leipzig.



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  • Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“

    Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“


    Du warst 2023 bereits im Final Four der European League in Graz 2023, jetzt kämpfst Du mit dem BVB in Stuttgart um den DHB-Pokal. Wie blickst Du auf das Final4?„Alle, die dort waren, erzählen mir, wie unfassbar geil das Erlebnis ist. Ich freue mich darauf, endlich diesen Moment erleben zu dürfen und bin sehr gespannt. Wir werden eine gelbe Wand hinter uns haben, auf die ich mich wahnsinnig freue. Das gibt uns einen zusätzlichen Push, den wir nutzen wollen. Graz war schon besonders, aber ich hoffe auf noch bessere Momente in Stuttgart.“

    Im Halbfinale wartet der Deutsche Meister HB Ludwigsburg. Das Hinspiel in der Liga habt Ihr gewonnen, das Rückspiel vergangene Woche in Ludwigsburg verloren. Was erwartet Euch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison?„Wir hatten im Heimspiel mehr Biss, haben ihnen mehr Gegenwehr geboten und ihre Schwächen bestraft. Im Rückspiel hatten wir mehr mit uns und unserer Leistung zu kämpfen, als uns auf Ludwigsburg zu konzentrieren. Es ist eine unglaublich schwere Aufgabe für uns, aber wir wissen, was wir können und haben auch bewiesen, dass wir Ludwigsburg schlagen können. Unsere Abwehr muss die Grundlage für alles andere sein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den ersten Schritt Richtung Pokal machen.“

    Worauf kommt es für Euch als Mannschaft an, um erfolgreich zu sein?„Das Final4 ist besonders, weil du innerhalb weniger Stunden zwei sehr wichtige Spiele hast und wenig Regeneration. Umso wichtiger ist es, als Team zusammenzustehen. Wir müssen als Mannschaft füreinander funktionieren und Leidenschaft zeigen. Nur dann haben wir eine Chance, den Pokal zu gewinnen. Immer, wenn wir in einen Flow gekommen sind, haben wir die Spiele in diesem Jahr für uns entschieden. Wenn wir am Samstag in den Flow kommen, ist vieles für uns möglich. Wir werden in zwei Spielen alles reinwerfen und am Ende hoffentlich den Pokal holen.“

    Fast hättest Du diese Chance nicht bekommen: Anfang 2020 hast Du zwischenzeitlich mit dem Handball aufgehört. Warum?„Ich hatte schon vor der Corona-Zeit das Gefühl, den Spaß am Handball zu verlieren. Es war ein komisches Gefühl für mich, wenn man sein ganzes Leben lang einen Sport betrieben und geliebt hat und dann plötzlich keine Freude mehr daran hat. Dazu ließen meine Schulnoten nach und ich wollte etwas daran ändern. Ich wollte mein Abitur in meiner Heimat Wolfsburg und im Umkreis meiner Familie machen. Da sah ich den Handball eher als Hindernis, um das erfolgreich zu schaffen.“

    …und dann hat Dich im Oktober 2020 das Handball-Fieber doch wieder gepackt?„Ja, total. Mit der Zeit merkte ich, dass die Schule mir leichter fiel als zuvor. Dann sagte ich meinem Vater eines Abends, dass ich gerne ein Spiel in Wolfsburg ansehen möchte. Die Frauen spielten damals in der Oberliga. Er war überrascht, aber nach dem Spiel stand für mich fest, dass ich wieder spielen will. Nach einem kurzen Gespräch, in dem ich meinen Fokus auf die Schule verdeutlichte, gab mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit, die Schule in den Vordergrund zu stellen und dennoch Handball zu spielen. 2022 habe ich dann ein duales Studium in Dresden für den Wechsel zum BVB abgesagt.“

    Und jetzt stehst Du mit dem BVB im Final4. Was würde es dir bedeuten, am Sonntag mit der Borussia den Titel zu gewinnen?„Nach fast drei Jahren in Dortmund wäre es für mich der erste Titel mit der Mannschaft. Das würde mir alles bedeuten. Wir trainieren jeden Tag genau für diese Spiele und Momente. Wir müssen das genießen, aufsaugen und unsere Leistung gemeinsam auf das Feld bringen. Mit allen Emotionen. Schon bei dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Es ist mit das Größte, was du erreichen kannst. Ich sehe uns bereit als Mannschaft, und wir haben uns das auch einfach verdient.“



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  • Hellas Verona, Tengstedt pronto al rientro col Bologna: le

    Hellas Verona, Tengstedt pronto al rientro col Bologna: le


    L’Hellas Verona si prepara a tornare in campo in Serie A, quando nel weekend affronterà la Juventus, match in cui sarà ancora assente per infortunio il centravanti Casper Tengstedt, ma la punta è vicina al rientro. Come riporta L’Arena, dopo la distorsione alla caviglia occorsa oltre un mese fa, il danese sarebbe pronto a tornare in campo per la sfida contro il Bologna, in programma domenica 9 marzo. Ottime notizie per mister Zanetti, che potrà dunque contare sul suo attaccante titolare dopo tanto tempo.



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  • Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und

    Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und


    In Mönchengladbach gibt es ab sofort einen neuen Verein: Eintracht Gladbach! Der ehemalige Jugend-Bundesliga-Spieler Tim Schlippes steckt mit ehemaligen Weggefährten hinter der Gründung – und die Ziele sind hoch! Die Eintracht will direkt den Aufstieg in die Kreisliga B packen und in naher Zukunft zu den besten Klubs der Stadt zählen. Allerdings gibt es auch soziale Pläne, denn die Gladbacher wollen den Slogan “Ein Klub für alle” auch verkörpern.

    Eintracht Gladbach hat bis zum offiziellen Saisonwechsel zum 1. Juli 2025 noch einige Aufgaben zu bewältigen. So ist der frisch gegründete Verein noch auf Platzsuche, führt hierzu aber schon Gespräche mit der Stadt. Gemeinsam mit Max und Luis Lisiecki bildet Schlippes den Gründungsvorstand. Das Trio hat gemeinsam beim 1. FC Mönchengladbach gekickt und eine tiefe Freundschaft entwickelt, schließlich ist eine Vereinsgründung keine Schnapsidee.

    Schlippes und Max Lisiecki spielten in der Jugend-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach, Schlippes stand auch mal im Regionalliga-Kader der Fohlen. Luis Lisiecki hat für den 1. FC zwischen der Ober- und Bezirksliga in allen Klassen auf dem Platz gestanden. Das Netzwerk der Drei ist folglich enorm und soll auch genutzt werden: Geplant ist ein Qualitätskader, der, wenn er so zustande kommt, auf Anhieb der beste der Kreisliga C sein dürfte.

    Doch bis zum ersten Pflichtspiel kann noch viel passieren, das ist den Gründern von Eintracht Gladbach auch bekannt. Der Klub plant Zusammenarbeiten mit Kinderheimen, beeinträchtigten Menschen und eigene Benefizveranstaltung, denn es soll nicht nur um sportliche Höhenflüge gehen.

    Freunde gründen Verein

    Präsident Schlippes gibt im Gespräch mit FuPa erste Eindrücke über die Pläne und Ziele von Eintracht Gladbach.

    Schlippes über…

    … die Hintergründe, einen eigenen Verein zu gründen: „Wir sind eine Freundesgruppe, die seit mehreren Jahren gemeinsam in Mönchengladbach Fußball spielt. Wir haben uns beim 1. FC kennengelernt und sind seitdem enge Freunde. In unserer WhatsApp-Gruppe kam uns im vergangenen Jahr die Idee, einen neuen Fußballverein zu gründen. Wir haben Lust, auf ein spannendes Projekt, wollen den Fußball einfach wieder attraktiv machen.”

    Eintracht Gladbach will sich sozial engagieren

    … die Ziele von Eintracht Gladbach: „Wir wollen gerne ein Verein für alle sein. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Wir werden in Zukunft mit beeinträchtigten Menschen und Jugendlichen aus einem Kinderheim zusammenarbeiten, um auch wirklich allen Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Vereinsgefühl zu entwickeln. Des Weiteren werden wir mehrere Benefizveranstaltungen planen, um somit Spenden zu sammeln. Wir würden ebenfalls gerne eine Frauenmannschaft gründen und in die Jugend investieren.“

    … die sportlichen Pläne: „Für die kommende Saison gilt ganz klar: Aufstieg in die Kreisliga B. In den nächsten Jahren würden wir uns gerne mindestens in der Kreisliga A etablieren und dann irgendwann zu den Top drei der Herrenmannschaften in Mönchengladbach zu gehören. Ambitioniert? Definitiv! Aber wir würden das Ganze nicht machen, wenn wir nicht von uns und unserem Projekt überzeugt wären.“

    Hochkaräter Kader in Planung

    … den Trainer und den Kader: „Wir führen derzeit mit einem Trainerteam Gespräche und sind auch davon überzeugt, dass wir im Sommer gemeinsam starten werden. Der Stamm des Kaders besteht aus Spielern, die bereits in der Oberliga, Landesliga und Bezirksliga gespielt haben. Dazu kommen noch Spieler aus den Kreisliga aus Mönchengladbach. Da wir allerdings noch nicht wissen, ob die Spieler mit ihren aktuellen Vereinen gesprochen haben, können wir natürlich auch noch keine genauen Namen nennen. Wir suchen aber auch noch weitere Spieler, um eine gewisse Kadertiefe zu haben.“

    Schlippes ergänzt: „Auch wenn wir extremst ambitioniert sind, wissen wir, dass wir in der Kreisliga spielen und möchten unseren Spielern auch ermöglichen, ihre Freizeit vollumfänglich leben zu können. Solange alles kommuniziert ist, haben wir auch kein Problem da mit, wenn man mal keine Lust auf‘s Training hat. Wir wollen als Wohlfühloase wie ein zweites Zuhause für unsere Spieler sein.“

    FuPa wird Eintracht Gladbach in den kommenden Monaten begleiten und über neue Zwischenstände berichten.

    >>> Das ist Tim Schlippes

    >>> Das ist Max Lisiecki

    >>> Das ist Luis Lisiecki



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    FAQ: Eintracht Gladbach stellt sich vor – Große Ziele und Ambitionen

    1. Was ist die Eintracht Gladbach?
    Die Eintracht Gladbach ist ein Fußballverein aus Mönchengladbach, der in der höchsten deutschen Liga, der Bundesliga, spielt. Der Verein hat eine lange Tradition und ist bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und beeindruckenden Leistungen im deutschen Fußball.

    2. Welche Ziele hat die Eintracht Gladbach für die kommende Saison?
    Die Eintracht Gladbach strebt an, sich in den oberen Tabellenregionen der Bundesliga zu platzieren und sich für europäische Wettbewerbe zu qualifizieren. Zudem liegt ein Fokus darauf, jungen Talenten Spielzeit zu geben und die sportliche sowie wirtschaftliche Stabilität des Vereins weiter zu fördern.

    3. Wie hat sich die Eintracht Gladbach in den letzten Jahren entwickelt?
    In den letzten Jahren hat sich die Eintracht Gladbach kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl sportlich als auch infrastrukturell. Der Verein hat in eine modernisierte Trainingsinfrastruktur investiert und sich bemüht, eine starke und wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubauen.

    4. Wer sind die Schlüsselspieler der Eintracht Gladbach?
    Die Schlüsselspieler variieren von Saison zu Saison, aber der Verein legt großen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Die aktuellen Kaderinformationen sind auf der offiziellen Website einsehbar.

    5. Welche Rolle spielen die Fans bei Eintracht Gladbach?
    Die Fans der Eintracht Gladbach sind eine essenzielle Säule des Vereins. Ihre Unterstützung, sowohl im Stadion als auch außerhalb, trägt erheblich zur Motivation der Spieler und zur Atmosphäre während der Spiele bei. Der Verein pflegt eine enge Beziehung zu seiner Fangemeinde.

    6. Gibt es besondere Projekte oder Initiativen, die die Vereinsführung plant?
    Ja, die Vereinsführung plant verschiedene Projekte, darunter Nachwuchsakademien zur Förderung junger Talente, Umweltinitiativen sowie soziale Projekte zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft.

    7. Wie kann ich Eintracht Gladbach unterstützen?
    Fans können den Verein unterstützen, indem sie Spiele besuchen, Mitglied im Verein werden, Merchandise kaufen oder sich in sozialen Medien engagieren. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, den Verein stärker zu machen.

    8. Wo finde ich die neuesten Informationen über Eintracht Gladbach?
    Aktuelle Informationen, Nachrichten und Updates über Eintracht Gladbach finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins, in sozialen Medien und in den gängigen Sportnachrichten.

    9. Welche Veranstaltungen bietet die Eintracht Gladbach zusätzlich zu den Spielen an?
    Neben den Pflichtspielen organisiert die Eintracht Gladbach verschiedene Veranstaltungen, darunter Fan-Treffen, Familienfestivals und Trainingsbesuche, um die Bindung zwischen dem Verein und seinen Anhängern zu stärken.

    10. Wie sieht die Zukunft der Eintracht Gladbach aus?
    Die Eintracht Gladbach hat sich ambitionierte Ziele gesetzt und arbeitet hart daran, die sportlichen Erfolge weiter auszubauen. Der Verein setzt auf eine starke Jugendförderung, auf Nachhaltigkeit und darauf, die Fangemeinschaft weiter auszubauen, um eine erfolgreiche Zukunft zu gewährleisten.

    Haben Sie weitere Fragen? Zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren oder die offizielle Webseite zu besuchen!

  • Koch noch verletzt, Tuta gesperrt: Eintracht Frankfurt

    Koch noch verletzt, Tuta gesperrt: Eintracht Frankfurt


    Ausgerechnet vor dem Duell mit Offensiv-Gigant Bayer Leverkusen plagen Eintracht Frankfurt Defensiv-Probleme. Tuta ist gesperrt, Robin Koch weiter angeschlagen. Ein Abwehrchef wird verzweifelt gesucht.

    Robin Koch von Eintracht Frankfurt

    Robin Koch von Eintracht Frankfurt


    Gleich tut’s weh: Robin Koch leidet immer noch an seiner Schulterverletzung.
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    Audio

    01:10 Min.
    |26.02.25

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    In einem vereinseigenen Interview rutschte Robin Koch vor rund anderthalb Wochen in Galgenhumor ab. Angesprochen auf seine Schulterverletzung berichtete der Abwehrchef von Eintracht Frankfurt davon, dass “nur” eins von drei Bändern gerissen sei. “Zwei Bänder halten das noch zusammen, das ist die gute Nachricht.” Immerhin ein bisschen Belastung sei schon möglich, die Schmerzen aber immer noch stark. “Ich hoffe, dass die bald nachlassen.” Das war vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel.

    Ironiefreie positive Wasserstandsmeldungen gibt es auch zwei Koch-freie Spieltage später immer noch nicht. Ob Koch, der sich im Heimspiel gegen Wolfsburg verletzte und seitdem ausfällt, am Samstag (18.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen zurückkehrt, ist weiter offen. Der Nationalverteidiger stand am Mittwoch zwar erstmals wieder auf dem Trainingsplatz und tastete sich in Teilen der Einheit langsam zurück. Ob er aber schon in drei Tagen Zweikämpfe gegen die Kanten Patrik Schick oder Victor Boniface führen kann? Die Zweifel sind groß, die Sorgenfalten von Trainer Dino Toppmöller nicht kleiner.

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    Tuta feht gesperrt

    Da neben dem möglichen Ausfall von 1A-Abwehrchef Koch auch 1B-Abwehrchef Tuta nach seiner fünften Gelben Karte gegen Bayer nicht zur Verfügung steht, klafft in der Innenverteidigung ein Loch. Vor dem Duell mit dem offensivstarken Meister könnte es wohl keine schlechteren Nachrichten geben, die Eintracht plagt sich mit Defensivproblemen herum. In Kombination mit einem zuletzt nicht immer Sicherheit ausstrahlenden Torhüter Kevin Trapp und vielen Wechseln auf der Doppelsechs, könnte das gegen die zweitstärkste Angriffsreihe der Liga ungemütlich werden. Was also tun?

    Videobeitrag


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    45:24 Min.
    |24.02.25, 21:20 Uhr|hr


    Eintracht-Legende Sebastian Rode: Sein Leben nach der Karriere

    Collage aus Fans im Eintracht-Stadion und rechts Ex-Eintracht-Kapitän Sebastian Rode.

    Collage aus Fans im Eintracht-Stadion und rechts Ex-Eintracht-Kapitän Sebastian Rode.

    Bild © hr/Imago Images; Facebook-Seite von Sebastian Rode

    Ende des Videobeitrags

    Als erster Vertreter des Abwehrchef-Duos bietet sich sicher Arthur Theate an. Der vielseitig einsetzbare Belgier, der für gewöhnlich halblinks oder links verteidigt, dürfte den zentralen Part übernehmen und zum Abwehrboss aufsteigen. Nnamdi Collins und Rasmus Kristensen sind ebenfalls gesetzt, auch Nathaniel Brown dürfte nach dem misslungenen Experiment mit Ansgar Knauff auf ungewohnter Linksverteidiger-Position wieder in die Startelf rücken. Die Viererkette, mit der die Eintracht im Hinspiel agierte, wäre vollständig.

    Bei der anderen Variante mit einer Fünferkette, die gegen die schnellen Leverkusener Außenverteidiger die bessere Wahl sein könnte, bliebe jedoch ein Platz übrig. Variante eins dabei: Knauff übernimmt den Job des Rechtsverteidigers, Collins rückt nach innen, Rechtsfuß Kristensen spielt halblinks. Variante zwei: Aurèle Amenda, der im Training einen durchaus stabilen, wenn auch weiter etwas hüftsteifen Eindruck macht, erhält nach mehrmonatiger Verletzungspause eine Bewährungschance und komplettiert die Innenverteidigung. Zwei Möglichkeiten, zwei Herangehensweisen, Risiko ist immer dabei.

    Die Eintracht muss sich steigern

    Umso wichtiger ist deshalb, dass auch das Mittelfeld, das in München einen schwachen Tag erwischte, wieder für mehr Stabilität sorgt. Mehr Ruhe am Ball, besseres Zweikampfverhalten und vor allem weniger Ballverluste sind gegen die Pressing- und Umschaltmaschinen von Xabi Alonso elementar. Sobald die Werkself Platz hat, ihre fußballerische Klasse und ihr Tempo auszuspielen, wird es schwer bis unmöglich. Allen voran Ellyes Skhiri, der zuletzt zweimal nicht in der Startformation stand, und Mario Götze bringen diese Elemente mit. Etwas mehr Erfahrung würde der jungen Frankfurter Mannschaft guttun.

    So oder so steht die Eintracht nach der 0:4-Klatsche in München vor einer Herkulesaufgabe. Leverkusen, das in der Bundesliga letztmals im vergangenen August eine Niederlage kassierte, ist in absoluter Topform und gilt selbst im Champions-League-Duell mit den Bayern in der kommenden Woche bei vielen als leichter Favorit. Eine Niederlage wäre sicher kein Beinbruch, gleichzeitig könnte ein Erfolg aber sehr große Wirkung haben. Noch ist die Eintracht Dritter, jetzt muss sie auch mal wieder so spielen.

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    FAQ: Eintracht Frankfurt – Verletzungen und Sperren

    Frage 1: Wie ist der Gesundheitszustand von Sebastian Koch?
    Antwort: Sebastian Koch hat sich bei einem vorherigen Spiel verletzt und wird voraussichtlich für mehrere Wochen ausfallen. Weitere Informationen zu seiner Rückkehr werden veröffentlicht, sobald diese verfügbar sind.

    Frage 2: Gibt es Neuigkeiten zu Tuta?
    Antwort: Tuta wurde für ein Spiel gesperrt und wird daher in der nächsten Partie nicht zur Verfügung stehen. Der Grund für die Sperre ist eine Disziplinarmaßnahme, die nach einem Vorfall im letzten Spiel verhängt wurde.

    Frage 3: Welche Auswirkungen haben die Verletzung von Koch und die Sperre von Tuta auf das Team?
    Antwort: Die Verletzung von Koch und die Sperre von Tuta können die Defensivstrategie des Teams beeinträchtigen. Der Trainer wird möglicherweise gezwungen sein, die Aufstellung zu ändern und möglicherweise neue Spieler in die Startelf zu berufen.

    Frage 4: Wer wird die Abwesenheiten ersetzen?
    Antwort: Das Trainerteam wird die Situation analysieren und die besten verfügbaren Alternativen prüfen. Spieler aus der zweiten Reihe, sowie möglicherweise Talente aus der U19 oder U21, könnten eine Chance erhalten, sich im Profikader zu beweisen.

    Frage 5: Wann wird Sebastian Koch voraussichtlich zurückkehren?
    Antwort: Der genaue Zeitpunkt von Sebastians Rückkehr ist momentan unklar. Die medizinische Abteilung wird seine Genesung überwachen und regelmäßige Updates zur Verfügung stellen.

    Frage 6: Wo finde ich weitere Informationen über Verletzungen und Sperren im Team?
    Antwort: Die neuesten Informationen zu Verletzungen und Sperren finden Sie auf der offiziellen Website von Eintracht Frankfurt sowie in den sozialen Medien des Vereins. Diese Kanäle bieten regelmäßige Updates zu Spielerstatus und Teamnachrichten.

    Frage 7: Wie kann ich das Team unterstützen während dieser schwierigen Zeiten?
    Antwort: Fans können das Team unterstützen, indem sie die Spiele besuchen, Tickets kaufen und die Mannschaft in sozialen Medien anfeuern. Eine starke Fanbasis kann eine große Motivation für die Spieler sein.

    Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice von Eintracht Frankfurt oder besuchen Sie die offizielle Website des Vereins.

  • Serhou Guirassy ist besser als alle Kiezkicker

    Serhou Guirassy ist besser als alle Kiezkicker


    1. ruhr24
    2. BVB
    Serhou Guirassy.
    Soll auch gegen den FC St. Pauli die BVB-Tore schießen: Serhou Guirassy. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Am 24. Spieltag gastiert der BVB bei St. Pauli. Dann steht auch Serhou Guirassy im Mittelpunkt, der eine beeindruckende Serie aufrechterhalten könnte.

    Begegnung: FC St. Pauli – Borussia Dortmund

    Anstoß: Samstag (1. März), 15.30 Uhr

    Spielstand: -:- (-:-)

    Tore: –

    Platzverweise: –

    Besondere Vorkommnisse: –

    Schiedsrichter: –

    +++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker für die Bundesliga-Partie zwischen dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund. Der Anstoß erfolgt am Samstag (1. März) um 15.30 Uhr im Millerntor-Stadion. RUHR24-Reporter Nico Lankau ist live vor Ort. +++

    BVB gegen St. Pauli: Serhou Guirassy ist besser als alle Kiezkicker

    Dortmund/Hamburg – Das Spiel gegen St. Pauli entscheidet die gesamte BVB-Saison, meint RUHR24-Redakteur Nicolas Luik. Im Erfolgsfall rücken die internationalen Plätze wieder in greifbare Nähe. Gut, dass es zwei Statistiken gibt, die Schwarz-Gelb Mut machen.

    Statistik Nummer eins: Serhou Guirassy traf in der Rückrunde genauso häufig wie alle Kiezkicker zusammen! Der 28-Jährige, der beim 6:0 des BVB gegen Union Berlin vier Tore beisteuerte, kommt bislang auf sechs Treffer. Insgesamt durfte er im deutschen Oberhaus in dieser Saison 13-mal jubeln, wettbewerbsübergreifend sogar 23-mal.

    Statistik Nummer zwei: St. Pauli verlor in der Bundesliga gegen keinen Verein öfter als gegen den BVB! Ganze zwölfmal unterlagen die Hamburger den Westfalen. Darüber hinaus traf kein Team öfter gegen Pauli als Borussia Dortmund. Stolze 35 Gegentreffer kassierten die „Boys in Brown“. Doch aus Pauli-Sicht gibt es ebenfalls zwei Mutmacher.

    BVB gegen St. Pauli: Das Hamburger Lazarett lichtet sich

    Bei der Trainingseinheit am Dienstag (25. Februar) konnte der von Verletzungen gebeutelte Aufsteiger aufatmen. Neben Lars Ritzka (IV), der vorheriges Wochenende ausgewechselt werden musste, trainierten auch Connor Metcalfe (ZM), Manolis Saliakas (RV) und Robert Wagner (ZM) wieder mit dem Team. Zudem scheint es Philipp Treu (LV) nicht ganz so schlimm erwischt zu haben. Der 24-Jährige musste im vorherigen Spiel ebenfalls vom Feld genommen werden, verpasste das Training nur aus Gründen der Belastungssteuerung.

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    Welche Profis Trainer Alexander Blessin letztlich aufbieten kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass die Gastgeber im bisherigen Saisonverlauf elf Gegentore weniger kassiert haben als der BVB. Dementsprechend wird man im Norden darauf bedacht sein, Guirassy am Samstag so gut es geht, aus dem Spiel zu nehmen.



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  • Premier League – Der Beste! Glasner „schon jetzt eine

    Premier League – Der Beste! Glasner „schon jetzt eine


    Weil der 50-Jährige alle Herzen im Süden Londons gewonnen hat. Zuletzt mit der 4:1-Gala gegen Aston Villa, immerhin Achtelfinalist in der Champions League. „Die Spieler wussten genau, was zu tun ist, waren aggressiv, auch geduldig, haben nie das Momentum verloren. Ein großer Tag“, strahlte Glasner. „Die Atmosphäre war brilliant, die Unterstützung großartig.“

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  • VfL Wolfsburg: Abschied von Lukas Nmecha bahnt sich an

    VfL Wolfsburg: Abschied von Lukas Nmecha bahnt sich an


    Vertrag endet im Sommer 

    VfL Wolfsburg: Abschied von Lukas Nmecha bahnt sich an

    ©IMAGO

    Wie die Karriere von Lukas Nmecha ohne Verletzungen verlaufen wäre, daran vermag der ein oder andere Fan des VfL Wolfsburg kaum zu denken. Im Dezember 2021 stieg der Marktwert des Mittelstürmers auf 18 Millionen Euro an, kurz zuvor hatte er in der WM-Qualifikation sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Etwas mehr als drei Jahre später stehen die Zeichen bei den Niedersachsen auf Abschied – und das ablösefrei und ohne große sportliche Erfolge.

    Der Vertrag des 26-Jährigen endet im Sommer und dem „Kicker“ zufolge deutet alles darauf hin, dass es zu keiner längeren Zusammenarbeit kommen wird. In der laufenden Saison stand Nmecha in zwölf Pflichtspielen auf dem Feld und erzielte beim 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach Mitte Januar seine einzigen beiden Tore. Einmal mehr hatte man nach jenem Auftritt die Hoffnung, Nmecha könne endlich sein so großes Potenzial langfristig in der Bundesliga unter Beweis stellen. Nur drei Wochen später machten ihm allerdings Adduktorenbeschwerden zu schaffen.

    Auch wenn der Angreifer in diesem Fall nur zwei Spiele verpasste, wurde er wie so oft in seiner Karriere von einer Verletzung gestoppt. Bei insgesamt 73 Partien musste Nmecha in vier Jahren aufgrund verschiedener körperlicher Probleme zuschauen, von Oberschenkelproblemen über einen Patellasehnenriss bis hin zu einer Knieverletzung war alles dabei.

    In der Wolfsburger Führungsetage sorgt die Verletzungshistorie für Bedenken. „Generell gilt, dass Spieler in der Lage sein müssen, mit der Belastung fertig zu werden. Es geht also auch darum, dass er uns jetzt zeigen muss, dass er fit genug ist, um jedes Training zu absolvieren, Spiele zu spielen, sich eine Startposition zu erkämpfen“, hatte Geschäftsführer Peter Christiansen bereits im Januar betont. Daraus resultiert nun offenbar das Ende der Zusammenarbeit, vier Jahre nach dem festen Transfer von Manchester City für 8 Mio. Euro. In 77 Spielen stehen 18 Tore und drei Vorlagen zu Buche. 



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