Hat Borussia Dortmund mit der Gala gegen Union Berlin den Schalter umgelegt? Eine Horror-Statistik muss endlich der Vergangenheit angehören.
Dortmund – Nach der 6:0-Gala von Borussia Dortmund gegen Union Berlin machten allerlei Statistiken die Runde: Der BVB feierte den ersten Heimsieg nach fast auf den Tag genau drei Monaten. Niko Kovač konnte im achten Pflichtspiel im Dortmunder Signal Iduna Park seinen ersten Sieg als Trainer feiern. Und Serhou Guirassy mit vier Toren sowie Pascal Groß mit vier Vorlagen sorgten (wahrscheinlich) für einen neuen Bundesliga-Rekord.
Im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli geht es um eine weitaus weniger erfreuliche Statistik, die es abzulegen gilt, wenn es mit einem Happy End in dieser Saison der Bundesliga noch etwas werden soll: Der BVB muss endlich zum Serientäter werden.
BVB ließ auf Siege schon sechs Niederlagen folgen
Bisher holten die Schwarzgelben nach ihren Siegen in der Bundesliga nur erbärmliche zwei Punkte. Nach dem Auftaktsieg gegen Eintracht Frankfurt gelang unter Ex-Coach Nuri Şahin am zweiten Spieltag eine Nullnummer bei Werder Bremen, zudem holte Dortmund gegen den FC Bayern Ende November ein 1:1, nachdem eine Woche zuvor der SC Freiburg mit 4:0 bezwungen worden war.
Dem gegenüber stehen schwer zu fassende sechs Niederlagen infolge von Erfolgserlebnissen in der Bundesliga. Vor allem im Spätsommer und Frühherbst spielte der BVB regelrecht Jo-Jo: Vom dritten bis zum elften Spieltag der Saison tauschten sich Siege (gegen Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Leipzig und Freiburg) mit Niederlagen (gegen Stuttgart, Berlin, Augsburg und Mainz) ab.
Zudem verlor der BVB zum Jahresauftakt gegen Bayer Leverkusen, nachdem im Dezember die kurze Winterpause mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg eingeläutet worden war, sowie beim Debüt von Kovač gegen den VfB, nachdem Interimscoach Mike Tullberg sich mit einem Sieg gegen Heidenheim wieder zur U19 zurückgezogen hatte.
Nach Siegen holte der BVB diese Saison bisher 0,25 Punkte pro Spiel
Die Bilanz im Bundesliga-Spiel nach den acht Siegen bis zur Gala gegen Union liest sich also erschreckend: 0,25 Punkte im Schnitt holte der BVB nach Erfolgserlebnissen in der Liga, die Tordifferenz von 6:14 spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
Die Statistik gestaltet sich für den BVB etwas freundlicher, wenn alle Pflichtspiele der laufenden Saison einbezogen werden. So gelang es wenigstens sechsmal, auf einen Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis draufzusetzen. Von echten Siegesserien, die diese Bezeichnung verdienen, blieb Dortmund aber auch wettbewerbsübergreifend weit entfernt. Zwei gewonnene Spiele am Stück blieben das höchste der Gefühle.
Thema Konstanz ist beim BVB allgegenwärtig
Mit Blick auf den Rückstand zu den Champions-League-Rängen in der Bundesliga ist völlig klar, dass der BVB bis Saisonende mindestens eine ausgedehnte Siegesserie brauchen wird, um das Minimalziel einer jeden Spielzeit noch ernsthaft angehen zu können. Das wissen auch die Verantwortlichen, die nach jedem Sieg auf die Trendwende hoffen, und die Protagonisten auf dem Platz.
Das Thema Konstanz ist beim BVB allgegenwärtig. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, sagte dieser Tage etwa Nationalspieler Pascal Groß zur Situation beim BVB.
Borussia Mönchengladbach wartete mehr als zweieinhalb Jahre
Den Beweis, dass die Mannschaft endlich verstanden hat, wie aus einem Erfolgserlebnis in der Liga Schwung für das nächste Spiel mitzunehmen ist, muss sie am Samstag beim Abstiegskandidaten St. Pauli erbringen. Mit Blick auf den restlichen Spielplan der Saison scheint keine Gelegenheit so günstig, um endlich mal eine Serie zu starten.
Immerhin muss der BVB bis Mitte Mai unter anderem noch nach Leipzig, Freiburg, München und Leverkusen, während knifflige Gegner wie Augsburg, Mainz und Gladbach in das Westfalenstadion kommen. Apropos Gladbach: Bei den Fohlen war das Warten auf eine Siegesserie von nur zwei Spielen in der Bundesliga in den vergangenen Monaten ein riesiges Gesprächsthema, bis im Dezember erstmals seit März 2022 (!) sechs Punkte aus zwei Spielen geholt wurden.
Beim BVB hält das Warten auch immerhin schon seit Ende März 2024 an, als unter Edin Terzić sogar vier Spiele am Stück gewonnen wurden. Eine ganze Saison ohne jede Siegesserie hatte es in Dortmund letztmals in den 1970er Jahren gegeben. 1971/72 stieg der BVB sogar aus der Bundesliga ab, 1978/79 landete der Klub auf Tabellenplatz zwölf.
Mit seinem Wechsel ins Red-Bull-Imperium hat Jürgen Klopp im vergangenen Jahr die Gemüter erhitzt. Beim anstehenden Mainzer Rosenmontagszug wird das nochmal Thema sein.
“Wir alle wir leben im Schatten des Doms”, heißt es in einem Fastnachts-Klassiker, der nicht nur vor jedem Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gespielt, sondern auch an Rosenmontag gesungen wird. Denn es werden auch in diesem Jahr wieder hunderttausende Narren durch die Stadt ziehen und ein rauschendes Fest feiern.
Traditionell fährt auch die Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 auf einem Wagen beim Rosenmontagszug mit. Auch Jürgen Klopp war dort anzutreffen, hat er die Mainzer doch als Trainer 2004 in die Bundesliga geführt.
Mittlerweile lebt er aber schon längst nicht mehr “im Schatten des Doms”, sondern vielmehr “im Schatten der Dos’”. Sein Wechsel ins Red-Bull-Imperium, wo er als Global Head of Soccer fungiert, hat in ganz Fußball-Deutschland und natürlich auch in Mainz für Aufregung gesorgt.
Der “Mainzer Carneval-Verein” (MCV), der jedes Jahr für kreative Motive in Bezug auf Politik und Weltgeschehen bekannt ist, hat sich der Thematik auch noch einmal angenommen.
Das Motiv zeigt Klopp in blau, wie er gerade von einem Steinsockel fällt. Darauf wiederum prangen die Logos von Mainz 05, Borussia Dortmund und des FC Liverpool, wo sich Klopp jeweils ein Denkmal gesetzt hat. Mit einem Fuß steht er gerade noch darauf.
Im Motiv des MCV scheint ihn das aber nicht zu stören. Denn Klopp grinst breit, hält eine Dose “Red Bull” in der Hand. Darauf steht allerdings “Red Bapp”, eine mögliche Anspielung auf die Konsistenz des Getränks. “Bappisch” oder “bappig” heißt im lokalen Dialekt so viel wie “klebrig”.
Klopp grinst breit und hat eine Kappe mit einem großen Euro-Zeichen auf dem Kopf. Dazu trägt er Flügel aus 500-Euro-Scheinen. Eine Anspielung auf seinen Verdienst, der bei Red Bull mehr als fürstlich ausfallen dürfte. Die Flügel wiederum sind außerdem an die bekannte Werbekampagne des Konzerns angelehnt.
“Red Bull verleiht Flügel” – in Klopps Fall finanzielle. Bleibt abzuwarten, wie das Motiv bei den Mainzer Fans, die am Montag natürlich wieder die Straßen fluten werden, ankommen wird.
Er ist einer der größten Torhüter in der Geschichte des SV Werder Bremen, sammelte in einer goldenen Ära reihenweise Titel. Jetzt feiert Oliver Reck seinen 60. Geburtstag – und blickt zurück.
Bremen – Wer sein Profil bei WhatsApp aufruft, sieht ein Foto, das sehr viel ausdrückt. Zwei der bekanntesten und besten Keeper, die je für den SV Werder Bremen das Tor gehütet haben, vereint auf einer Bank am Spielfeldrand. Ein Duo, das harmonierte, das sich geschätzt und eine beispiellose Freundschaft gepflegt hat: Oliver Reck und Dieter Burdenski.
Werder Bremen-Legende Oliver Reck wird 60 Jahre alt – und feiert jedes Jahr auch seine Rettung als zweiten Geburtstag
Kurz nach dem Tod der Bremer Legende Burdenski, die alle nur „Budde“ gerufen haben, hat Reck dieses Bild im vergangenen Oktober als Erkennungszeichen in dem Messenger-Dienst hochgeladen. Es war ihm ein Anliegen, den ehemaligen Mitspieler und vor allem den Menschen Dieter Burdenski zu würdigen. „So war ‚Budde‘,“ sagt Reck, „ein toller Mensch, für mich ein echter Freund.“ Unendlich traurig sei er gewesen, als er die Nachricht vom plötzlichen Tod des 73-Jährigen erhalten habe. „Ich konnte es kaum glauben, weil ‚Budde‘ auch im fortgeschrittenen Alter so fit war und so unverwüstlich erschien.“ Der Verlust des Kumpels erinnerte Reck an den eigenen Schicksalsschlag, den er vor zwölf Jahren erlitten hatte. 21. Januar 2013. Skigebiet Fieberbrunn in Österreich. Herzinfarkt auf der Piste. Der Begleiter reagiert schnell, informiert die Rettung, Oliver Reck überlebt. „Ich war so gut wie weg“, sagt er heute. „Mein Freund hat mir das Leben gerettet.“ Seitdem feiere er jedes Jahr zweimal Geburtstag – am Tag seiner Rettung nach dem Kollaps im Schnee und an seinem eigentlichen Geburtstag, dem 27. Februar. Heute wird Oliver Reck 60 Jahre alt.
Dass er diesen besonderen Ehrentag begehen kann, ist für den Ex-Profi allein dem folgenden Umstand zu verdanken: „Ich habe mein Leben komplett umgestellt.“ Früher sei er stets für andere da gewesen, habe alles gemacht und getan für seine Mitmenschen – mit der Konsequenz, sich selbst zu vernachlässigen. „Nun schaue ich mehr auf mich, auf meine Bedürfnisse, achte auf meinen Körper.“ Gesunde Ernährung, keinen Tropfen Alkohol, viel Fitness und Sport, das heißt: lange Golfrunden („Ich war um ein Haar einstellig“) und dazu ambitioniertes Tennis. „Wobei ich leider mit dieser Sportart zu spät angefangen habe.“ Ehrgeiz zeichnet Oliver Reck wie früher auf dem Fußballfeld auch auf dem Court aus. „In meiner Altersklasse schlagen mich nur ganz wenige.“
Oliver Reck sammelt bei Werder Bremen etliche Titel: Deutsche Meisterschaften, DFB-Pokale und den Europapokal 1992
Oliver Reck ist ein Erfolgstyp. Aus Offenbach kam er 1985 zu Werder Bremen, anfangs als Nummer drei hinter besagtem Burdenski und Klaus Funk. Zwei Jahre später erhielt er das Vertrauen von Trainer Otto Rehhagel als „Buddes“ Nachfolger. Elf Jahre war er die unumstrittene Nummer eins, steht bis heute für eine glanzvolle Ära. Titel und Triumphe reihenweise, wie später auch auf Schalke, seiner letzten Station als Profi, ehe die aktive Karriere 2003 endete. Stolze elf Trophäen stehen in Recks Lebenslauf. Die nationalen: Deutscher Meister mit Werder 1988 und 1993, DFB-Pokalsieger mit Werder 1991 und 1994, mit Schalke 2001 und 2002, dazu Supercupsieger mit Werder 1988, 1993 sowie 1994. Und die internationalen: 1996 der Gewinn der EM in England mit Deutschland und zuvor 1992 der Sieg im Europapokal der Pokalsieger mit Werder. „Mein größter Erfolg“, bekennt der ehemalige Torwart, der in der Bremer Mannschaft gesperrt fehlte, die in Lissabon das Finale gegen die AS Monaco gewann. Als Sieger fühlt er sich trotzdem, denn „ich habe mit meinen Leistungen im Wettbewerb die Mannschaft ins Finale gebracht“.
Insgesamt hält Oliver Reck beim Blick auf seinen Trophäenschrank fest, dass der schon eine gewissen Aussagekraft habe, vor allem für einen Spieler, der nie für den FC Bayern München aktiv war. „Bei Bayern gewinnst du automatisch Titel in jeder Saison, bei Bremen und Schalke eher nicht. Daher macht es mich besonders stolz, dass ich diese Erfolgsserie verbuchen durfte – natürlich auch dank der vorzüglichen Mitspieler.“ Mit nur 22 Gegentoren in einer Saison hielt Reck als Schalker Keeper lange einen Bundesligarekord, der später von Oliver Kahn (21) und Manuel Neuer (18) geknackt wurde. „Und wo haben die gespielt?“, lautet Recks rhetorische Frage.
Oliver Reck bei Schalke 04 nur „Meister der Herzen“ – Werder Bremen-Legende suchte Nachfolger Frank Rost selber aus
Ein Angebot aus München hat er übrigens nie erhalten. Bayern hatte keinen Bedarf, dafür Borussia Dortmund. Oliver Reck überlegte, entschied sich aber für Schalke 04. Rudi Assauer hatte um ihn geworben. Reck wurde Nachfolger von Jens Lehmann, war sechs Jahre lang (112 Spiele) für die Gelsenkirchener aktiv und sollte später eine wichtige Rolle im Revierclub einnehmen, so der Plan von Assauer. „Wenn Rudi noch da wäre, wäre ich auch noch auf Schalke.“ Bei seiner Vorstellung am Schalker Markt hatte Reck einst gesagt: „Ich will Meister werden.“ Geklappt hat das nicht. Am Ende reichte es zum inoffiziellen Titel als „Meister der Herzen“ im Jahr 2001, als die Bayern die Königsblauen im Fotofinish des letzten Spieltags noch überholten. „Ein absoluter Tiefpunkt in meiner Karriere“, betont Reck, für den die beiden Pokalsiege mit Schalke die herbe Enttäuschung nicht ausgleichen können. „Wie gut wir damals waren, verdeutlichen für mich allein drei Namen aus dem Team: Ebbe Sand, Emile Mpenza und Andreas Möller.“
Wie in Bremen, so stieg Reck auch im Ruhrgebiet zu einer prägenden Figur auf. Vergessen am Ende die Zeiten, als er den Beinamen „Pannen-Olli“ trug, weil bei ihm mitunter haarsträubende Patzer mit Weltklasseparaden wechselten. Im Gespann mit Assauer suchte er schließlich selbst seinen Nachfolger aus: Frank Rost, der ihn schon bei Werder Bremen abgelöst hatte. Reck erzählt, wie es dazu gekommen ist: „,Ein Jahr spiele ich noch‘, habe ich zu Rudi gesagt, ,und dann holen wir Frank Rost‘. Also sind Assauer und ich nach Bremen gefahren – und wir haben Frank überzeugt.“ Oliver Reck rückte freiwillig in die zweite Reihe, machte seinen Trainerschein. Der neue Job auf der Bank nahm schnell Formen an. Torwarttrainer, Assistenztrainer, Interimstrainer auf Schalke, später Stationen in Duisburg und Düsseldorf.
Werder Bremen-Ex-Profi Oliver Reck würde nur unter besonderen Umständen nochmal als Trainer arbeiten
Vor allem auf Schalke avancierte er zum geborenen Feuerwehrmann. Dreimal bewährte sich Oliver Reck als Retter. Bis ein gewisser Felix Magath engagiert wurde „und mir den Stuhl vor die Tür gesetzt hat“. Mentor Assauer, den Reck neben Otto Rehhagel und Hermann Nuber aus Offenbacher Zeiten zu den „prägenden Persönlichkeiten in meiner Karriere“ zählt, war da schon tot. „Sonst wäre es dazu nie gekommen.“ Als Cheftrainer führte Reck dann Zweitligist Duisburg 2011 ins DFB-Pokalfinale, ausgerechnet gegen Schalke. Später landete er als Coach bei seinem Heimatclub Kickers Offenbach, wirkte von 2016 bis 2018 am Bieberer Berg. „Zweieinhalb Jahre dort auszuhalten, das hat kaum jemand geschafft“, sagt er.
Bis 2022 hat der Fußballverrückte auf der Trainerbank Platz genommen, seinen letzten Auftrag erfüllt beim Südwest-Regionalligisten RW Koblenz. Dort lief es nicht so berauschend, so dass er nach einem halben Jahr beurlaubt wurde. Der vorläufige Endpunkt einer facettenreichen und ruhmreichen Laufbahn. „Ich stehe nur noch als Trainer zur Verfügung, wenn etwas kommt, mit dem ich mich zu hundert Prozent identifiziere“, betont Oliver Reck. (hgk)
Borussia Mönchengladbach hat das erste Testspiel gegen Racing Straßburg unter Ausschluss der Öffentlichkeit 2:0 gewonnen. Grant-Leon Ranos und Florian Neuhaus schossen die Tore für die Fohlenelf.
Torschütze gegen Straßburg: Grant-Leon Ranos.
imago images
Vor der offiziellen Generalprobe am Samstagnachmittag (Anpfiff 15.30 Uhr) trafen Borussia Mönchengladbach und Racing Straßburg am Vormittag in einem zusätzlich vereinbarten Testspiel aufeinander – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auf dem Fohlenplatz siegte die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane 2:0 gegen den französischen Erstligisten. Die Treffer, die beide nach dem Seitenwechsel fielen, erzielten Grant-Leon Ranos und Florian Neuhaus.
Zwei Tests, zwei Borussen-Teams. Im ersten Vergleich mit Straßburg hütete Moritz Nicolas das Gladbacher Tor. Vor dem Keeper bildeten Stefan Lainer, Marvin Friedrich, Fabio Chiarodia und Lukas Ullrich die Viererkette. Im Mittelfeldzentrum agierten Rocco Reitz und Florian Neuhaus. Und hinter Mittelstürmer Shio Fukuda setzte Seoane auf eine offensive Dreierreihe mit Tomas Cvancara, Kevin Stöger und Grant-Leon Ranos. Nicht zur Verfügung standen Manu Koné, der am Freitagabend mit Frankreichs U 23 im olympischen Turnier im Goldmedaillen-Match Spanien unterlegen war (3:5 nach Verlängerung). Außerdem fehlten die verletzten Jan Olschowsky (Innenbandriss im Knie) und Yvandro Borges Sanches (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Unwahrscheinlich zudem, dass Robin Hack (Trainingsrückstand) im zweiten Test aufläuft.
Im Zentrum tobt der Konkurrenzkampf
Die meisten der im ersten Straßburg-Test eingesetzten Spieler dürften zur Reserve gehören, wenn es für die Borussen in einer Woche ernst wird mit dem Auftakt im DFB-Pokal. Interessant allerdings die Konstellation im Mittelfeld: Zugang Stöger (auf der Zehn) sowie Reitz und Neuhaus spielten am Samstagvormittag in der vermeintlichen B-Elf, das muss noch keine finale Aussage besitzen, denn gerade im Zentrum tobt der Konkurrenzkampf aktuell am heftigsten.
In einer recht ansprechenden und intensiven Begegnung erwies sich der Bundesligist über die komplette Spielzeit betrachtet als das bessere Team und besaß die hochkarätigeren Möglichkeiten. Ranos brachte die Fohlen mit seinem insgesamt vierten Treffer in der laufenden Vorbereitung kurz nach der Pause in Führung. Die Vorarbeit hatte Cvancara, der über den rechten Flügel durchgebrochen war, mit einem Pass in die Mitte geleistet. Neuhaus machte per Flachschuss ins linke Eck den Deckel drauf.
Am Nachmittag um 15.30 Uhr treffen die Gladbacher zum zweiten Mal auf die Franzosen. Im Borussia-Park steigt im Rahmen der großen Saisoneröffnung dann die offizielle Generalprobe vor dem Pflichtspieltag am nächsten Samstag. In der ersten DFB-Pokalrunde muss die Seoane-Elf bei Drittligist Erzgebirge Aue (Anpfiff 13 Uhr) ran.
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Natürlich! Hier ist ein FAQ über das Treffen von Ranos und Neuhaus für Borussia Mönchengladbach im ersten Spiel:
FAQ: Ranos und Neuhaus treffen für Borussia im ersten Spiel
Frage 1: Wer sind Ranos und Neuhaus?
Antwort: Ranos ist ein junger talentierter Spieler, während Neuhaus ein erfahrener Mittelfeldspieler ist, der bereits für Borussia Mönchengladbach spielt. Beide Spieler tragen zum Team bei und bringen unterschiedliche Stärken ins Spiel.
Frage 2: In welchem Spiel haben Ranos und Neuhaus getroffen?
Antwort: Ranos und Neuhaus haben in der ersten Partie der Saison für Borussia Mönchengladbach getroffen. Details zum genauen Datum und Gegner könnt ihr in den Spielberichten nachlesen.
Frage 3: Wie verlief das Spiel, in dem Ranos und Neuhaus getroffen haben?
Antwort: Das Spiel war spannend und ausgeglichen. Ranos erzielte sein Tor in der ersten Halbzeit, gefolgt von Neuhaus in der zweiten Halbzeit. Die beiden Tore trugen entscheidend zum Endstand bei.
Frage 4: Welche Bedeutung hatten die Tore für Borussia Mönchengladbach?
Antwort: Die Tore von Ranos und Neuhaus waren entscheidend für den Sieg im ersten Spiel der Saison und setzten ein Zeichen für die Teamdynamik und die Ambitionen für die kommende Spielzeit.
Frage 5: Welche Bedeutung haben die Spieler für die Mannschaft?
Antwort: Ranos bringt frische Energie und Kreativität ins Spiel, während Neuhaus als erfahrener Spieler auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt und das Team leitet.
Frage 6: Wie sehen die nächsten Spiele für Borussia Mönchengladbach aus?
Antwort: Die folgenden Spiele werden herausfordernd sein, aber mit der Form und dem Selbstvertrauen, das aus diesem Spiel gewonnen wurde, sieht die Zukunft vielversprechend aus. Die genauen Termine und Gegner werden auf der offiziellen Webseite von Borussia Mönchengladbach bekannt gegeben.
Frage 7: Wo kann ich mehr über die Leistungen von Ranos und Neuhaus erfahren?
Antwort: Aktuelle Statistiken, Berichte und Analysen über die Leistungen der beiden Spieler sind auf der offiziellen Webseite von Borussia Mönchengladbach sowie in Sport-Newsportalen zu finden.
Wenn du weitere Fragen hast oder zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht zu fragen!
Das 6:0 gegen Union Berlin regt bei Borussia Dortmund zum Träumen an. Die Hoffnung, es doch noch nach Europa oder gar in die Champion League zu schaffen, wächst plötzlich wieder. Doch als BVB-Fan weiß man: Das kann schnell wieder vergehen.
Zu oft folgten in dieser Saison auf mutmaßliche Befreiungsschläge gleich wieder herbe Nackenschläge. Einer der Gründe, warum nicht jeder davon überzeugt ist, dass der deutliche Sieg gegen Union die Wende von Borussia Dortmund markiert. Didi Hamann legt den Finger in die Wunde.
Borussia Dortmund in prekärer Lage
So wie sich die Dortmunder Profis gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt in einen Rausch spielten, konnte man die vielen mageren Auftritte der Vorwochen gut verdrängen. Doch die Lage beim BVB ist trotz der besten Saison-Leistung noch immer ernst.
+++ Groß spricht die knallharte Wahrheit aus – „Hatte das Gefühl schon des Öfteren“ +++
Die Mannschaft, an der sich mit Niko Kovac aktuell der dritte Trainer der Saison probiert, liegt noch immer auf dem 10. Platz der Bundesliga. Den ausgerufenen Saisonzielen hinkt man meilenweit hinterher. Zwischen Borussia Dortmund und einem Qualifikations-Platz für die Champions League liegen sieben Punkte und sechs Mannschaften.
Hamann zweifelt am BVB
Fakt ist, wenn es noch was mit der Königsklasse werden soll, muss jetzt der Hebel umgelegt werden. War der Sieg gegen Union die Wende? Davon ist „Sky“-Experte Didi Hamann noch nicht überzeugt. Solange erneute Rückschläge nicht ausgeschlossen sind, könne man nicht von einer Trendwende sprechen. Die Leistungen vom Union-Spiel „müssen sie natürlich die nächsten Wochen bestätigen“, so Hamann.
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Und genau davor graut es dem ein oder anderen Fan auch schon. Die bittere Wahrheit ist: Bisher haben die Schwarzgelben in der Bundesliga kein einziges Mal zwei Spiele in Folge gewonnen. Ein Sieg bei St. Pauli hätte entsprechend Signalwirkung, dass die Wende wirklich noch kommt. Nur so würde es Borussia Dortmund am Ende auch noch ins internationale Geschäft schaffen.
Schon vor der Partie zwischen St. Pauli und Borussia Dortmund (29. Februar, 15.30 Uhr) gibt es Aufregung. Dabei geht es allerdings um das Hinspiel im Signal-Iduna-Park, als massive Vorwürfe zu der Einlasssituation gab. Der BVB hatte versprochen, das Thema aufzuarbeiten.
Passiert ist allerdings nichts. Die Braun-Weisse Hilfe, eine Fan-Organisation aus dem Umfeld von St. Pauli, ist enttäuscht darüber und kritisiert Borussia Dortmund in einem offenen Brief heftig.
St. Pauli – Borussia Dortmund: Offener Brief an den BVB
Am 19. Oktober kam es zu heftigen Übergriffen des Ordnungsdienstes auf Gästefans aus Hamburg, die beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zu Gast waren. Die „Braun-Weisse Hilfe“ habe mehrere Berichte erhalten, wonach „die Intimsphäre von Anhängern des FC St. Pauli massiv verletzt wurde“. Die Einlasskontrollen vor der Bundesligapartie am vergangenen Freitagabend zwischen dem BVB und St. Pauli seien „übergriffig, unprofessionell und eskalativ“ gewesen, hieß es in einer Stellungnahme der Fanhilfe.
Auch interessant: BVB: Experte legt sich fest – Fans hören ganz genau hin
Am Donnerstagmorgen (27. Februar) veröffentlichte die Organisation nun einen offenen Brief an den Revierklub und zeigte sich dort enttäuscht. Der BVB hatte nämlich versprochen, die Situation aufzuarbeiten. „Leider blieb es bei diesem Lippenbekenntnis“, so die „Braun-Weisse Hilfe“.
Und weiter: „Auch wurde auf Nachfragen per Mail deinerseits nicht mehr reagiert. Wir müssen daher bedauerlicherweise zu dem Schluss kommen, dass Du diesen Fall schlicht ausgesessen hast, anstatt ihn offen und transparent zu bearbeiten. Eine positive Fehlerkultur sieht anders aus! Lieber BVB, Du sendest hier ein fatales Zeichen im fairen und korrekten Umgang mit (Auswärts)Fans – schade, wir hätten von Dir etwas anderes erwartet.“
„Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren“
Für das Rückspiel hofft die Fan-Organisation, dass der FC St. Pauli bei der Einlasskontrolle sich besser präsentiert, als es bei Borussia Dortmund der Fall war. Den mitgereisten Anhängern aus der Revierstadt wird ein guter Aufenthalt in Hamburg gewünscht. „Unabhängig von der Vereinszugehörigkeit muss es heißen: Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren! Fanrechte stärken – Fankultur wertschätzen!“, heißt es abschließend.
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Es bleibt abzuwarten, ob sich Borussia Dortmund nach diesem öffentlichen Brief zu Wort melden wird und die Einlasskontrollen künftig tatsächlich aufgearbeitet und verbessert hat.
Die U23 des SV Werder Bremen hat das Regionalliga-Spiel am Donnerstagabend gegen den VfB Oldenburg knapp verloren. So lief das Spiel.
Bremen – Die U23 des SV Werder Bremen muss den ersten Dämpfer im neuen Jahr hinnehmen. Gegen einen formstarken VfB Oldenburg haben die Grün-Weißen am Donnerstagabend im Stadion „Platz 11“ mit 1:2 (1:1) verloren. Obwohl der SVW keine schlechte Leistung zeigte, ging der Sieg für abgezockte Niedersachsen in Ordnung.
Werder Bremens U23 gerät nach Torwart-Patzer gegen VfB Oldenburg früh in Rückstand
Nach ereignisarmen Anfangsminuten ging der VfB Oldenburg aus dem Nichts in Führung. Ein Distanzschuss von Adem Podrimaj rutschte SVW-Keeper Spyros Angelidis unglücklich durch, der sich sofort nach dem Einschlag an den Kopf fasste (10.). Das Spiel blieb weiterhin zerfahren, doch Ethan Kohler glich nach einer Ecke per schönem Kopfball noch während der ersten Halbzeit aus (28.).
Werder Bremen war zu Beginn der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Etwas Zählbares sprang dabei aber zunächst nicht heraus. Im Gegenteil: Plötzlich lag der Ball im Werder-Tor. Vjekoslav Taritas war frei durch und überlupfte Angelidis cool (62.). Die Grün-Weißen brauchten ein paar Momente, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Schlussphase hatte Kohler noch einmal die große Ausgleichs-Chance, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geblockt (87.). So blieb es bei der letztlich unglücklichen Niederlage. Für die Hanseaten geht es am 8. März (15 Uhr) gegen den SV Meppen weiter. (fwa)
Weiter mit dem Liveticker:
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Schluss! Werder verliert knapp
Werder Bremens U23 im DeichStube-Liveticker gegen VfB Oldenburg. Alle News, Tore und Highlights vom Regionalliga-Spiel heute live im Live-Ticker. Aktueller Spielstand: 2:1 für Oldenburg.
>>>LIVETICKER AKTUALISIEREN<<<
21 Uhr: Schluss! Werder verliert knapp und unglücklich gegen den VfB Oldenburg.
90.+4 Min: Noch einmal Freistoß in aussichtsreicher Position für Werder … doch der Schiedsrichter pfeift Offensivfoul.
90.+3 Min: Werder schnürt Oldenburg ein, doch die Bremer kommen gegen den Oldenburger Block nicht hindurch.
90.+1 Min: Der eingewechselte Asante setzt sich stark durch, sein Zuspiel auf Opitz ist aber zu ungenau und trudelt ins Aus.
90.+1 Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit!
87. Min: Werder setzt sich jetzt am Oldenburger Strafraum fest und kommt nach einer kurz ausgeführten Ecke zur nächsten dicken Chance. Einen Kopfball von Kohler können die Gäste auf der Linie zum nächsten Eckball klären. Der bringt aber nichts ein.
82. Min: Nach dieser läuft Werder in einen Konter, den Polat mit einem taktischen Foul unterbindet. Gelbe Karte.
81. Min: Nach einem Konter bringt Nankishi den Ball scharf vor das gegnerische Tor, wo Opitz einschussbereit gewesen wäre. Doch in letzter Sekunde spritzt ein Oldenburger dazwischen, der zur Ecke klärt.
79. Min: Opitz kommt nach einem Zuspiel des eingewechselten Ostermanns nicht an den Ball. Abstoß.
76. Min: Noch 15 Minuten und aktuell wirkt Oldenburg sehr stabil. Was geht noch für Werder?
70. Min: Eine verunglückte Flanke von Polat landet auf der Latte. Der Oldenburger Keeper wäre aber da gewesen.
68. Min: Plötzlich die große Chance zum Ausgleich! Nankishi flankt den Ball an den zweiten Pfosten, wo Lütke-Frie nicht mehr richtig an den Ball kommt und das Tor so verfehlt.
67. Min: Werder wirkt etwas angeknockt. Seit dem Gegentreffer sind die Grün-Weißen nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: SVW wieder in Rückstand
62. Min: Tor für Oldenburg! Plötzlich liegt Werder zurück! Nach einem Steckpass ist Taritas frei durch und überlupft den heraus eilenden Angelidis.
62. Min: Angelidis kann eine gefährliche Flanke von links im Nachgreifen entschärfen.
60. Min: Werder kontert brandgefährlich! Nankishi schickt Opitz auf die Reise, der einen Haken nach innen schlägt und sofort abzieht. Sein wuchtiger Schuss rauscht jedoch am langen Pfosten vorbei.
58. Min: Gefährliche Ecke von Ehlers, der den Ball flach und scharf vor das Tor bringt. Ein Oldenburger kann gerade so klären. Der anschließende Eckball bringt dann keine Gefahr. Derweil wechselt Christian Brand erstmals. Dennis Lütke-Frie ersetzt Maik Lukowicz.
56. Min: Oldenburg taucht nach einem Ballverlust von Opitz mal wieder in Werders Strafraum auf, kommt aber letztlich nicht zum Abschluss, sodass es mit Abstoß weitergeht.
53. Min: Erste Gelbe Karte gegen Knystock, der Nankishi taktisch foult.
49. Min: Opitz! Das Eigengewächs zieht noch einem Doppelpass aus 16 Metern volley ab, doch der Ball gerät zu zentral, sodass Peitzmeier den Abschluss sicher aufnehmen kann.
47. Min: Erste gute Aktion von Werder! Ehlers bringt den Ball von der linken Seite scharf in den Sechzehner, wo Lukowicz um Haaresbreite verpasst. Schade!
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Die zweite Halbzeit läuft
46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!
19.50 Uhr: Und dann ist Halbzeit! Werder konnte den Torwart-Patzer von Spyros Angelidis wettmachen und durch Ethan Kohler nach knapp einer halben Stunde ausgleichen. Für den zweiten Durchgang ist alles offen.
43. Min: Opitz zieht rechts in den Strafraum, seine flache Hereingabe ist jedoch viel zu ungenau. Im Anschluss foult das Talent sogar noch seinen Gegenspieler, sodass es mit Freistoß Oldenburg weitergeht.
39. Min: Opitz ist im Strafraum fast durch, doch der Ball verspringt dem Bremer Eigengewächs. Deichmann grätscht resolut dazwischen und holt sogar noch einen Einwurf für die Gäste heraus.
37. Min: Das Spiel hat sich etwas beruhigt, Werder agiert wieder etwas abwartender.
32. Min: Nächster Werder-Abschluss! Nach einer Balleroberung zieht Opitz links in den Sechzehner und zieht sofort ab. Der Ball rauscht etwa einen Meter am kurzen Pfosten vorbei.
30. Min: Genau wie die Führung der Oldenburger, fällt auch der Ausgleich relativ überraschend.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Ethan Kohler gleicht aus
28. Min: Tooooor für Werder! Kohler gleicht aus! Nach einer Ecke steigt der Innenverteidiger am höchsten und köpft aus sechs Metern mustergültig ein.
25. Min: Das Spiel ist weiterhin sehr zerfahren. Werder findet noch keine Mittel, um die Oldenburger Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen.
20. Min: Der Ball liegt im Oldenburger Tor! Ein erster Abschluss von Lukowicz wird noch pariert, doch der Abpraller landet bei Opitz, der die Kugel sicher im Kasten der Gäste unterbringt. Der Treffer zählt jedoch nicht, da Lukowicz wohl im Abseits stand.
17. Min: Werder ist jetzt etwas aktiver, der klare Zug zum Tor fehlt aber noch nicht. Oldenburg steht defensiv bisher sehr stabil.
13. Min: Auch wenn der VfB die etwas aktivere Mannschaft war, hatte sich das Tor nicht unbedingt angedeutet.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Früher Rückstand
10. Min: Tor für Oldenburg! Podrimaj bring die Gäste in Führung. Der Oldenburger fasst sich aus 20 Metern ein Herz und zieht wuchtig ab. Angelidis ist eigentlich da, doch dem Griechen rutscht der Ball unter dem Arm durch. Bitter!
8. Min: Erste kleinere Druckphase von Oldenburg, die sich am Bremer Strafraum festsetzen. Doch der Abschluss vom VfB-Stürmer ist überhaupt keine Gefahr für das Werder-Tor, Abstoß.
6. Min: Noch findet das Spiel zwischen den Strafräumen statt und ist in diesen Anfangsminuten sehr zerfahren.
3. Min: Oldenburg bekommt die erste Ecke zugesprochen, doch die sorgt für keine Gefahr.
2. Min: Werder versucht es über die rechte Seite, doch Schwarz hat seinen Gegenspieler gefoult. Freistoß Oldenburg.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Das Spiel läuft
1. Min: Der Ball rollt, Werder stößt an!
18.59 Uhr: Der VfB hat übrigens lautstarke Unterstützung mitgebracht. Derweil betreten die Teams den Rasen.
18.57 Uhr: In wenigen Minuten geht es los. Werder-Trainer Christian Brand erwartet ein „sehr interessantes Spiel“. Aufgrund der Tabellenkonstellation dürften die Bremer auch leicht als Favorit in die Begegnung gehen.
18.45 Uhr: Obwohl Werder den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft hat, ist Platz eins, der für die Aufstiegsrelegation reichen würde, ist in weiter Ferne. Havelse hat aktuell 15 (!) Zähler Vorsprung auf die Grün-Weißen.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Jetzt ist die Aufstellung da
18.35 Uhr: Moin aus der DeichStube! In 25 Minuten beginnt das Regionalliga-Spiel zwischen Werders U23 und dem VfB Oldenburg. Mit folgender Elf will Werder den nächsten Dreier einfahren: Angelidis – Wagner, Kohler, Röcker, Schulz – Opitz, Schwarz, Polat, Ehlers – Lukowicz, Nankishi. Auf der Ersatzbank sitzen zudem: Mielitz – Ostermann, Bellmann, Igboanugo, Kasper, Asante, Lütke-Frie und Götzelmann.
Bremen – Es ist Englische Woche in der Regionalliga Nord und die U23 des SV Werder Bremen empfängt heute Abend (19 Uhr im DeichStube-Liveticker) im Stadion „Platz 11“ den VfB Oldenburg. Die Grün-Weißen sind mit zwei Siegen gegen den Hamburger SV II (4:1) sowie BW Lohne (3:1) perfekt ins neue Jahr gestartet. Mit 38 Zählern liegt der SVW vor diesem 24. Spieltag auf einem starken vierten Rang. Oldenburg ist jedoch ebenfalls hervorragend in das neue Fußball-Jahr gekommen. Die Niedersachsen haben ebenfalls beide Spiele gegen Jeddeloh II (4:0) und den SV Meppen (2:0) gewonnen. Der Live-Ticker zum Spiel startet hier gegen 18.30 Uhr mit der Bremer Startelf.
Die Aktie von Borussia Dortmund verzeichnet derzeit erhebliche Kursverluste im XETRA-Handel. Am Donnerstagvormittag fiel das Papier um 1,1 Prozent auf 3,21 EUR, nachdem es bereits am Vortag um 0,8 Prozent nachgegeben hatte. Damit liegt der aktuelle Kurs deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 4,36 EUR, das am 9. Mai 2024 erreicht wurde – ein Abstand von rund 26 Prozent. Besorgniserregend ist auch die angespannte sportliche Situation: Der BVB befindet sich aktuell nur auf dem zehnten Tabellenplatz der Bundesliga und liegt sieben Punkte hinter dem vierten Platz, der für die Champions-League-Qualifikation entscheidend ist. Diese prekäre Lage führte nach dem Ende des zweiten Quartals 2025 zum Trainerwechsel. Die schlechten Ergebnisse spiegeln sich auch in den Finanzkennzahlen wider: Im Dezember-Quartal 2024 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,06 Prozent auf 137,19 Millionen Euro, während der Gewinn pro Aktie bei 0,06 EUR lag – deutlich unter den 0,17 EUR des Vorjahres.
Champions League als Hoffnungsträger
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Trotz der aktuellen Schwierigkeiten gibt es auch positive Signale für Investoren. Die erfolgreiche Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League könnte die finanzielle Situation des Vereins verbessern. Die finanziellen Prognosen für das Gesamtjahr 2025 bleiben unverändert, was auf die laufende Beteiligung an der Champions League zurückzuführen ist. Allerdings birgt die derzeitige Bundesligaposition erhebliche Unsicherheiten für die Finanzprognose des kommenden Jahres. Analysten bewerten die BVB-Aktie derzeit im Durchschnitt mit einem Kursziel von 6,00 EUR, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial signalisiert. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten Experten einen Gewinn von 0,213 EUR je Aktie. Aktionäre können zudem mit einer prognostizierten Dividendenausschüttung von 0,070 EUR rechnen, was eine Steigerung gegenüber der Vorjahresdividende von 0,060 EUR darstellen würde. Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 ist für den 15. Mai 2025 geplant und dürfte weitere Aufschlüsse über die finanzielle Entwicklung des Vereins geben.
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Borussia Dortmund atmet tief durch. Erst zogen die Schwarzgelben nach einer Nullnummer gegen Sporting Lissabon ins Achtelfinale der Champions League ein. Wenige Tage später zerlegten die BVB-Profis Union Berlin mit 6:0.
Insbesondere gegen den Klub aus der Hauptstadt ragte Pascal Groß heraus. Mit vier Flanken-Assists wäre er der Mann des Spiels gewesen, hätte nicht Serhou Guirassy gleich vier Tore erzielt. Offen bleibt, ob das für Borussia Dortmund jetzt die Wende war. Groß ist nur vorsichtig optimistisch.
Borussia Dortmund: Endlich die Wende?
Nichts wünschen sich die Fans der Schwarzgelben mehr, als das der Kanter-Sieg gegen Union der Brustlöser in dieser verkorksten Saison ist. In der Bundesliga hechelt man selbst dem Conference-League-Platz hinterher, aus dem DFB-Pokal ist man längst ausgeschieden. Einzig die Champions League verspricht wieder einmal ein wenig Glanz – droht aber für die kommende Saison verpasst zu werden.
+++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++
Zunächst sah es für die Dortmunder auch unter Niko Kovac nicht gerade berauschend aus. Gegen Berlin spielte sich die Mannschaft allerdings in einen Rausch. Ist der Knoten bei Borussia Dortmund also geplatzt? Da wollte Pascal Groß noch keine allzu großen Versprechungen machen.
Groß bleibt vorsichtig
Auf Nachfrage von Norbert Dickel erklärte der Mittelfeldstratege beim „Brinkhoff’s Ballgeflüster“, dass er durchaus das Gefühl habe, dass der Knoten gegen Berlin geplatzt sei. Aber: „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte: ‚Jetzt wird es besser’“, erklärte der BVB-Profi offen.
Aus seiner Aussage wird schon deutlich, dass es anschließend aber nicht dauerhaft besser wurde. Deshalb könne es für ihn und seine Mitspieler nur ein Ziel geben: Genau so weitermachen.
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Das Programm spielt Borussia Dortmund auf dem Papier dabei in die Karten. St. Pauli und Augsburg sind eigentlich Pflichtaufgaben. Und in der Champions League hat man dank ein wenig Losglück mit OSC Lille auch nicht gerade ein europäisches Schwergewicht abbekommen.
Kuriose Szene beim Pokalspiel von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld: Nach einem Fan-Wurf auf Marvin Ducksch zeigt eine TV-Kamera Kevin Kühnert. So reagiert der Ex-SPD-Politiker.
Bremen – Dass Fußballspieler gelegentlich mit Gegenständen aus dem Fanblock beworfen werden, gehört zu den Unarten im Stadion und kann böse Folgen haben. Entsprechend sauer war Marvin Ducksch, als er nach seiner frühen Auswechslung im DFB-Pokal-Viertelfinale des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld (1:2) leicht von etwas getroffen wurde, was am Ende glücklicherweise wohl nur eine Papierkugel war. Für große Aufregung sorgte die Szene daher im Nachhinein nicht mehr – stattdessen aber für einen kleinen Schmunzler. Auslöser war eine Wiederholung im Fernsehen.
Kuriose Szene nach Fan-Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch: TV-Kamera fängt Ex-SPD-Politiker Kevin Kühnert ein
In einer Kameraeinstellung ist zu sehen, wie sich ein erschrockener Marvin Ducksch nach dem Wurf in Mecker-Laune zum Bielefelder Block umdrehte. Just in dem Moment fängt die TV-Kamera hinter dem Stürmer des SV Werder Bremen einen Fan ein, der – trotz Kappe und Schal – eindeutig zu identifizieren ist: Kevin Kühnert. Der ehemalige SPD-Generalsekretär, der sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurückgezogen hat, steht auf der Tribüne ganz weit vorne. Für einen Moment wirkt es, als könnte er Ducksch beworfen haben.
In den sozialen Medien machte die kuriose Szene sofort die Runde – was auch Kevin Kühnert in der Fankurve nicht verborgen blieb, wie er jetzt gegenüber dem Fußballmagazin „11 Freunde“ verrät: „Mir wurde das Foto im Block gezeigt. Danach hat mein Handy in der Hosentasche ständig geklingelt, da habe ich schon gedacht: Oh Gott, das geht jetzt durchs Internet. Ich meine, wie unwahrscheinlich ist das denn?! Da sind Zehntausende im Stadion und unter den sieben Gesichtern, die eingeblendet werden, ist ausgerechnet meine Arminia-Crew. Das war schon lustig.“
Kevin Kühnert über Fan-Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch: „Ich habe nicht geworfen“
Kevin Kühnert war für den Spaß zu haben. Er hatte sich ja auch nichts zu Schulden kommen lassen, wie er ausdrücklich beteuert. „Vergessen Sie es! Ich habe nicht geworfen“, sagte der 35-Jährige. Und garnierte seine Antwort, bei allen Scherzen, noch mit einem gewissenhaften Appell: „Das macht man nicht, das möchte ich an dieser Stelle fett unterstreichen. Das ist nicht cool. Und wenn es blöd läuft, ruiniert es allen Beteiligten den ganzen Abend.“ Diesmal ist alles gut gegangen. Also, für Kühnert, seine Crew und Arminia Bielefeld. Die konnten ja feiern, Werder Bremen aus dem DFB-Pokal gekegelt zu haben. (han)