Autor: Stre

  • Manchester United: Trainer Rúben Amorim brutal ehrlich über

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim brutal ehrlich über


    Frühes Aus im FA Cup und League Cup, in der Premier League dümpelt Manchester United als 14. im unteren Tabellendrittel rum.

    Selbst der Titelgewinn in der in England ungeliebten Europa League könnte den bisherigen Saisonverlauf nicht kaschieren, ist sich Rúben Amorim sicher.

    Wie der portugiesische Trainer im exklusiven Interview mit TNT Sports (gehört wie Eurosport zur Sendergruppe WBD Sports) erklärte, kommt es bei United auf viele verschiedene Faktoren an, um von einem gelungenen Fußball-Jahr sprechen zu können.

    “Es ist einfach der Druck, zu gewinnen. In diesem Verein ist alles so wichtig”, meinte er. “Der Druck, zu gewinnen, ist immer derselbe. Nicht nur das Gewinnen, sondern auch die Leistung. Ich denke, dass wir in diesem Moment eine Menge Druck haben.”

    Amorim: “Will einfach als Trainer besser sein”

    Die Europa League sei zwar nach wie vor ein Wettbewerb, den man in Manchester ernst nehme. Sollten die Red Devils, die am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel auf Real Sociedad San Sebastián treffen, die Trophäe zum zweiten Mal nach der Saison 2016/17 zu gewinnen, dürfe man den Triumph aber nicht überinterpretieren.

    “Die Leute sehen diesen Wettbewerb als den einzigen Wettbewerb, der unsere Saison retten kann”, so Amorim. “Ich sehe das nicht so. Nichts kann unsere Saison retten.”

    Mit einem Durchmarsch zum Titel hätte man letztlich nur ein Viertel des Solls erfüllt. “In diesem Verein muss man in jedem Wettbewerb Leistung bringen”, führte er aus. “Ich schaue nicht auf die Dinge, um etwas zu retten. Ich will einfach als Trainer besser sein und meine Mannschaft besser machen.”

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    Van Dijk feiert Alisson: “Der beste Torhüter der Welt”

    Video credit: Perform



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  • FC Bayern: Manuel Neuer hat es gegen Leverkusen

    FC Bayern: Manuel Neuer hat es gegen Leverkusen


    Bittersüßer Bayern-Abend …

    Der FC Bayern zeigt beim 3:0 gegen Leverkusen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwar eine absolute Top-Leistung, verliert aber Torwart Manuel Neuer (38). Der Schlussmann verletzte sich beim Jubel über das Tor zum 2:0 an der rechten Wade. Für ihn kam in der 58. Minute Jonas Urbig (21) ins Spiel.

    Lesen Sie nur hier mit BILDplus, welche Verletzung Neuer sich zugezogen hat, wie lange er damit auszufallen droht und wer ihn jetzt ersetzen soll.



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  • VfL Bochum: Hecking über Ausfälle und die

    VfL Bochum: Hecking über Ausfälle und die


    Dem VfL Bochum steht das schwierige Auswärtsspiel beim FC Bayern bevor. Trainer Dieter Hecking spricht über die Partie und das Personal.

    Wie schwer die Aufgabe wird, die den VfL Bochum am anstehenden Bundesliga-Spieltag erwartet, das konnte man zuletzt am Mittwochabend erkennen. Da feierte der FC Bayern einen hoch souveränen 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

    Drei Tage später gastiert der Revierklub beim Rekordmeister (Samstag, 15.30 Uhr, RS-Liveticker). Von der starken Leistung der Münchener in der Königsklasse lässt sich VfL-Trainer Dieter Hecking aber nicht einschüchtern. “Es ist ein neues Spiel. Jeder hat gesehen, dass die Bayern das Champions-League-Spiel genossen haben. Es war Bayern-like”, sagt er am Donnerstag in der Pressekonferenz. “Aber jetzt steht Bundesliga an, es wird ein anderes Spiel werden.”

    Aber, klar, das weiß auch Hecking: Um die Bayern zu ärgern, dafür muss bei den Bochumern am Samstag alles passen. Der Gegner führt die Tabelle mit deutlichem Vorsprung an, kassierte erst eine Niederlage im Saisonverlauf und hat zuhause erst einmal Punkte abgegeben (beim 1:1 gegen Leverkusen).

    “Die Rollenverteilungen sind klar. Wir werden sehr viel tun müssen, wenn wir ein gutes Ergebnis erzielen wollen”, sagt Hecking. “Ich würde da schon gern gewinnen, weiß aber, was auf uns zukommt. Wir dürfen aber nicht zu demütig sein. Wir wollen auch aktiv spielen und nicht einen Schritt zur Seite machen. Ich erwarte Widerstand von meiner Mannschaft.”

    Auf drei wichtige Spieler muss der 60-Jährige am Samstag verzichten. Ivan Ordets (Hüftprobleme), Gerrit Holtmann (Muskelfaserriss) und Myron Boadu (Oberschenkelverletzung) fallen weiter aus, wenn der VfL versucht, erstmals seit 1991 in der bayrischen Landeshauptstadt zu gewinnen. Erhan Masovic ist nach seinem krankheitsbedingten Ausfall wieder fit.

    Im Fokus stehen werden am Samstag auch die Torhüter. Auf Bochumer Seite, da Timo Horn zuletzt beim 0:1 gegen die TSG Hoffenheim entscheidend patzte. “Er ist erfahren, kann damit umgehen. Das gilt es abzuhaken”, meint Hecking. Und bei den Münchenern wird Jonas Urbig sein Bundesliga-Debüt feiern, nachdem sich Manuel Neuer gegen Leverkusen verletzt hatte. Hecking dazu: “Wenn wir viele Torschüsse haben, dann wäre es gut. Es spielt aber keine Rolle, wer da im Tor steht.”

    Mindestens 4400 Fans werden Bochum beim Duell mit den befreundeten Münchenern in der Allianz-Arena unterstützen.



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  • Sommer-Transfer: Erneuert Gladbach Jagd auf

    Sommer-Transfer: Erneuert Gladbach Jagd auf


    Roland Virkus betritt den Trainingsplatz.

    Gladbach-Boss Roland Virkus, hier zu sehen am 4. März 2025, sucht weiter nach Verstärkung.

    Zieht Borussia Mönchengladbach den nächsten Mittelfeld-Mann an Land?

    Das Europa-Duell gegen den FSV Mainz 05 am Freitag (7. März 2025, 20.30 Uhr) ist richtungsweisend für Borussia Mönchengladbach. Mit einem Sieg gegen den aktuellen Tabellenvierten könnten die Fohlen den nächsten Schritt Richtung internationales Geschäft machen.

    Gladbach bekommt mächtig Konkurrenz im Werben um England-Profi

    Und mit einer Teilnahme am Europapokal würden sich Sport-Chef Roland Virkus (58) möglicherweise ganz andere Möglichkeiten auf dem Transfermarkt auftun.

    Bisher hat der gebürtige Mönchengladbacher in Kevin Diks (29, FC Kopenhagen) und Jens Castrop (21, 1. FC Nürnberg) zwei Neuzugänge an Land ziehen können. Weitere dürften sicherlich folgen.

    Derzeitige Gerüchte lassen vermuten, dass der Fohlen-Manager weiterhin Bedarf im Mittelfeld sehen könnte. So wurde Borussia zuletzt mit Caspar Jander (21), der wie Neuzugang Castrop auch beim 1. FC Nürnberg spielt, in Verbindung gebracht.

    In der Zentrale hat Gladbach mit Julian Weigl (29), Rocco Reitz (22) und Philipp Sander (26) drei potenzielle Stammspieler sowie in Niklas Swider (18) ein Talent. Während Reitz und Sander im Laufe der Saison immer wieder rochierten, kann Weigl hingegen kaum wirklich entlastet werden, was im Falle einer Europapokal-Teilnahme nützlich wäre.

    Für solch eine Rolle käme neben Jander auch Boubacar Traoré (21) infrage. Den Mittelfeldspieler aus der Premier League hat Virkus schon länger auf dem Zettel, bereits im vergangenen Sommer wurde er mit den Fohlen in Verbindung gebracht. Und das Interesse scheint nicht abgekühlt zu sein, wie „africafoot“ berichtet.

    Demnach soll Gladbach die Entwicklung des 21-Jährigen, der bei Wolverhampton Wanderers unter Vertrag steht, weiter verfolgen. Dort kehrte Traoré nach einer Meniskusverletzung zuletzt in den Kader zurück, ist aber noch ohne Einsatz in der Premier League in dieser Saison.

    Ein Wechsel im Sommer erscheint daher möglich. Doch die Fohlen sind im Werben um die Dienste des Mittelfeldspielers nicht alleine. Neben Gladbach werden auch Eintracht Frankfurt, AC Florenz, Feyenoord Rotterdam und Dinamo Zagreb als potenzielle Abnehmer gehandelt. Virkus muss also überzeugende Argumente liefern, um Traoré an den Niederrhein zu lotsen.



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    FAQ: Sommer-Transfer und Gladbachs Jagd auf neue Talente

    1. Was ist das Ziel von Borussia Mönchengladbach in der aktuellen Transferperiode?

    Das Hauptziel von Borussia Mönchengladbach in der Sommer-Transferperiode ist, das Team durch gezielte Neuzugänge zu verstärken und die Mannschaft für die kommende Saison wettbewerbsfähiger zu machen.

    2. Welche Positionen sollen insbesondere verstärkt werden?

    Gladbach hat in der Vergangenheit vor allem in der Defensive und im Mittelfeld Schwächen aufgedeckt. Daher liegt der Fokus auf diesen Positionen, um die Balance der Mannschaft zu verbessern.

    3. Gibt es bereits bestätigte Neuzugänge?

    Ja, Borussia Mönchengladbach hat bereits einige Spieler verpflichtet. Die genauen Namen und Details der Transferverträge können auf der offiziellen Vereinswebsite und in den Nachrichten gefunden werden.

    4. Wie unterscheidet sich die Transferstrategie von Gladbach im Vergleich zu anderen Bundesligisten?

    Gladbach setzt oft auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Dies betrifft sowohl die Verpflichtungen aus anderen Ligen als auch die Förderung von Talenten aus der eigenen Jugend.

    5. Wie finanziert Gladbach die Transfers?

    Die Finanzierung erfolgt in der Regel durch Einnahmen aus Spielerverkäufen, Sponsoring und Ticketverkäufen. Zudem hat der Verein eine solide finanzielle Basis, die durch eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik gesichert wird.

    6. Wann endet die Transferperiode?

    Die Sommer-Transferperiode endet in der Regel am 31. August eines Jahres. Bis zu diesem Datum können Vereine Spieler verpflichten oder abgeben.

    7. Wie können Fans den Fortschritt der Transfers verfolgen?

    Fans können den Fortschritt der Transfers über die offiziellen Social-Media-Kanäle von Borussia Mönchengladbach, die Vereinswebsite sowie Sportnachrichtenseiten verfolgen.

    8. Was sind die Erwartungen an die Neuzugänge?

    Die erhofften Neuzugänge sollen nicht nur sofortige Verstärkung bieten, sondern auch langfristig zur Entwicklung der Mannschaft beitragen und sich schnell in das Spielsystem von Gladbach integrieren.

    9. Welche Rolle spielt der Trainer beim Sommer-Transfer?

    Der Trainer hat maßgeblichen Einfluss auf die Transferentscheidungen, da er die Bedürfnisse der Mannschaft kennt und Spieler befürworten kann, die gut ins taktische Konzept passen.

    10. Gibt es Chancen, dass Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft aufrücken?

    Ja, der Verein setzt stark auf die eigene Jugend und hat ein gutes System zur Förderung junger Talente. Einige Spieler aus der Akademie könnten in der neuen Saison eine Chance im Profikader erhalten.

    11. Welche Auswirkungen haben die Transfers auf die Mannschaftsdynamik?

    Neue Transfers können sowohl positive als auch herausfordernde Auswirkungen auf die Mannschaftsdynamik haben. Es ist wichtig, dass sich die neuen Spieler schnell ins Team integrieren und eine gute Chemie entsteht.

    Bei weiteren Fragen oder Anliegen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice von Borussia Mönchengladbach oder besuchen Sie die offizielle Website des Vereins für aktuelle Informationen.

  • Borussia Dortmund: Größter Verlierer! Kehl packt über BVB-Star aus

    Borussia Dortmund: Größter Verlierer! Kehl packt über BVB-Star aus


    Endlich wieder gute Laune bei Borussia Dortmund! Nach der 6:0-Gala gegen Union folgte der 2:0-Sieg beim FC St. Pauli. Mit Trainer Niko Kovac sieht es aktuell sehr gut aus, was die sportliche Wende betrifft.

    Während unter dem neuen Coach einige Spieler von Borussia Dortmund aufblühen, gibt es auch einige Verlierer. Einer von ihnen ist Jamie Gittens. Sportdirektor Sebastian Kehl packt über die aktuelle Situation des Youngsters aus. Kommt es im Sommer zum Abschied?

    Borussia Dortmund: Kehl packt über gefrusteten Star aus

    Der Erfolg ist endlich wieder da. Erstmals konnte Borussia Dortmund zwei Bundesliga-Siege in Folge einfahren. Mit Niko Kovac sieht es beim BVB wieder viel besser aus. Während Spieler wie Karim Adeyemi endlich zeigen, was sie drauf haben, bleibt einer hinter den Erwartungen zurück.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Nach Sieg über St. Pauli – jetzt ist DAS tatsächlich passiert


    Jamie Gittens ist zwar mit 15 Scorern in dieser Saison einer der besten Profis, aktuell ist er unter Kovac allerdings Bankdrücker. In den vergangenen beiden Spielen gab es nur wenige Minuten in der Schlussphase für den 20-Jährigen, dem das ganz und gar nicht gefällt.

    „Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben“, sagte Kehl nach der St. Pauli-Partie.

    Folgt im Sommer der Abschied?

    Aktuell haben Maximilian Beier und Adeyemi den Vorrang vor Gittens. Der junge Brite konnte seit der Ankunft von Kovac kaum überzeugen und sitzt seitdem bei Borussia Dortmund deshalb nur noch auf der Bank. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte über einen Abschied im Sommer. Geht es in den kommenden Wochen und Monaten so weiter, könnte es tatsächlich zur Trennung kommen.


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    Die Interessentenliste für Gittens ist lang. Mehrere Premier-League-Vereine wie Arsenal, Chelsea und Tottenham wären bereit, eine hohe Ablöse zu zahlen. Ein Abschied würde realistischer werden, wenn der BVB die Champions League verpasst. Denn dann fehlen auch die wichtigen Einnahmen, die mit einem Gittens-Transfer wieder hereinkommen würden.



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  • Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage


    Champions-League-Achtelfinale

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Aktualisiert am 06.03.2025 – 13:26 UhrLesedauer: 4 Min.

    Bayern München - Bayer LeverkusenVergrößern des Bildes

    Der Anführer und Mann des großen Bayern-Abends: Harry Kane. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

    Mia san wieder da. Die Bayern brechen den Alonso-Fluch und rücken gegen Leverkusen die Kräfteverhältnisse zurecht. Kane ist auf einer Mission, Neuer fällt verletzt aus, Kimmich positioniert sich.

    Nach dem größten und eindrucksvollsten Sieg der Saison verkniffen sich die stolzen Bayern-Stars um den imposanten Anführer Harry Kane überzogenes Triumphgehabe. Trotzdem war nach dem mächtigen 3:0-Statement gegen den nationalen Rivalen Bayer Leverkusen in der Champions League nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören, wie sehr die Münchner gerade auch für ihr Ego diesen Fußball-Abend gebraucht haben.

    Frei nach dem Vereinsmotto: Mia san wieder da! 87 Tage vor dem Endspiel in der eigenen Arena unterfütterte Trainer Vincent Kompany mit seinem Team um Doppelpacker Kane und den 2:0-Torschützen Jamal Musiala, dass der ausgerufene “Titel dahoam” nicht nur Wunschdenken ist, sondern 13 Jahre nach der bitteren Finalniederlage in der Allianz Arena gegen den FC Chelsea wirklich in Erfüllung gehen könnte.

    “Der Druck war da – und wir sind rausgekommen mit der richtigen Intensität, mit dem richtigen Fokus”, frohlockte Kane. “Die Hälfte des Jobs ist erledigt.” Aber auch nicht mehr, wie der 31-jährige Engländer eindringlich wissen ließ.

    Sechsmal nacheinander hatten die Bayern nicht gegen Bayer gewonnen. “Das hatten wir alle im Kopf”, sagte Joshua Kimmich: “Es ging viel um die Duelle – und da hat man schon gemerkt, dass wir da waren, dass wir griffig waren.” Der verflixte Fluch gegen Leverkusens Meister-Coach Xabi Alonso ist beendet. Und ein Viertelfinale, wahrscheinlich gegen Inter Mailand, ist vorgezeichnet.

    Erstmals zerschellten Alonsos Taktik-Kniffe und Personalentscheidungen komplett an Kompanys galligem Ensemble. “Ruhig bleiben”, verordnete der Belgier trotzdem. “Wir reden nicht vom technischen K.o.”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach der Machtdemonstration. “Wir wollen nicht überziehen und sagen, wir haben alles zurechtgerückt. Es war ein wichtiger Schritt. Aber den zweiten müssen wir am Dienstag gehen. Es wird nochmal ein heißer Ritt.”

    Mentalität, Intensität, Aggressivität, zweite Bälle, Schlüsselmomente und Fehlervermeidung – in allen Punkten waren die Bayern besser. Kapitulieren aber mochte beim abgewatschten Double-Gewinner weder Coach Alonso (“Es ist nicht vorbei, bis es nicht vorbei ist”) noch der mächtig angefressene Anführer Granit Xhaka: “Wir werden nicht aufgeben. Wenn wir in Führung gehen im Rückspiel, kann alles passieren.” Im Fußball sei schon so vieles passiert.

    Direkt nach dem Schlusspfiff war Bayern-Stratege Kimmich darum auch “ein bisschen sauer, dass wir nicht noch ein Tor mehr gemacht haben”. Nach der Gelb-Roten Karte für den 62 Minuten lang irrlichternden Bayer-Verteidiger Nordi Mukiele war das in Überzahl mehrmals drin, zuletzt in der Nachspielzeit beim Lattenschuss von João Palhinha.

    “Mit einem vierten Tor wäre es nahezu entschieden gewesen. Drei Tore kann man schon aufholen”, meinte Kimmich. Der 30-Jährige stand nach dem Spiel in den Stadion-Katakomben im Fokus. Er demonstrierte nach einem Spiel Pause wegen einer Sehnenreizung seinen Wert als Führungskraft und empfahl sich für einen neuen Millionen-Vertrag, den ihm Sportvorstand Eberl auch geben will.



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  • Zusatz-Einnahmen für die Eintracht durch die Europa

    Zusatz-Einnahmen für die Eintracht durch die Europa





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    FAQ: Zusatz-Einnahmen für die Eintracht durch die Europa-League

    1. Was sind die Haupteinnahmequellen der Eintracht Frankfurt aus der Europa-League?

    Die Haupteinnahmequellen für die Eintracht Frankfurt in der Europa-League umfassen:

    • TV-Rechte: Einnahmen aus den nationalen und internationalen Fernsehrechten.
    • Ticketverkäufe: Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten für Heimspiele.
    • Sponsoring: Zusätzliche Sponsoring-Deals, die speziell für die Europawettbewerbe abgeschlossen werden.
    • Merchandising: Umsatzsteigerungen durch den Verkauf von Fanartikeln und Trikots während der Europapokal-Spiele.

    2. Wie viel Geld kann Eintracht Frankfurt durch die Europa-League verdienen?

    Die Einnahmen können je nach Runde, die die Eintracht erreicht, stark variieren. In der Gruppenphase und den K.o.-Runden steigern sich die Prämien erheblich. Im Durchschnitt können Klubs in der Europa-League mehrere Millionen Euro verdienen, abhängig von der Nachfrage, Zuschauerzahlen und den Verkaufszahlen.

    3. Welche Rolle spielen die Ticketverkäufe für die Einnahmen?

    Der Ticketverkauf spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere für Heimspiele. Die Stadionkapazität und die Anzahl der verkauften Tickets beeinflussen direkt die Einnahmen. In der Europa-League sind oft hohe Zuschauerzahlen zu erwarten, was die Einnahmen aus dem Ticketverkauf signifikant erhöht.

    4. Haben die Europapokalspiele Auswirkungen auf das Sponsoring?

    Ja, die Teilnahme an der Europa-League kann die Sichtbarkeit des Vereins erhöhen und somit potenziell neue Sponsoren anziehen. Unternehmen möchten in der Regel während bedeutender Spiele präsent sein, was zu höheren Sponsoring-Möglichkeiten und Einnahmen führt.

    5. Welche zusätzlichen Einnahmen können durch Merchandising entstehen?

    Während der Europa-League-Spiele gibt es oft eine erhöhte Nachfrage nach Fanartikeln, darunter Trikots, Schals und andere Merchandise-Produkte. Die Eintracht kann durch besondere Aktionsartikel oder limitierte Editionen, die speziell für die Europawettbewerbe angeboten werden, zusätzliche Einnahmen generieren.

    6. Wie können soziale Medien die Einnahmen beeinflussen?

    Eine erfolgreiche Teilnahme an der Europa-League fördert die Markenbekanntheit und Anhängerschaft. Durch Social-Media-Aktivitäten kann Eintracht Frankfurt seine Follower-Zahl steigern, was wiederum neue Werbe- und Sponsoringmöglichkeiten eröffnet.

    7. Wie wirkt sich der Erfolg in der Europa-League auf die finanzielle Stabilität des Vereins aus?

    Ein weiterer Erfolg in der Europa-League kann zu einer Stabilisierung oder sogar Verbesserung der finanziellen Lage des Vereins führen. Es erhöht die Einnahmen und kann auch langfristige Vorteile bringen, beispielsweise durch den Zugang zu neuen Talenten oder einem erhöhten Marktwert.

    8. Welche Herausforderungen gibt es bei der Teilnahme an der Europa-League?

    Zu den Herausforderungen zählen:

    • Erhöhter Wettbewerb: Stärkere Konkurrenz kann den Erfolg schmälern.
    • Reisebelastung: Längere Reisen können die Spieler belasten und die Leistung in der Bundesliga beeinträchtigen.
    • Finanzielle Risiken: Hohe Investitionen in die Mannschaft müssen gegen die potenziellen Einnahmen abgewogen werden.

    Wenn Sie weitere Fragen zu den Zusatz-Einnahmen der Eintracht Frankfurt durch die Europa-League haben, wenden Sie sich bitte an den Fanservice oder die Geschäftsstelle des Vereins.

  • Dortmund – FC Augsburg: Bruder-Gipfel! Schlotterbeck schickt deutliche Ansage

    Dortmund – FC Augsburg: Bruder-Gipfel! Schlotterbeck schickt deutliche Ansage


    Wenn sich am Samstag (8. März) Borussia Dortmund und der FC Augsburg auf dem Rasen gegenüberstehen, ist es für zwei Spieler ein ganz besonderes Spiel. Für 90 Minuten müssen Nico und Keven Schlotterbeck alle Familienaspekte beiseiteschieben. Die Geschwister-Liebe muss ruhen.

    Doch auch aus weiteren Gründen erwartet die Zuschauer ein spannendes Spiel. Immerhin sind Borussia Dortmund und der FC Augsburg aktuell Tabellennachbarn, was insbesondere zeigt, wie katastrophal die BVB-Saison verläuft. Die Ansprüche sind ganz andere. Doch besonders Keven Schlotterbeck sinnt darauf, den Dortmundern und damit auch seinem jüngeren Bruder noch einmal ein Bein zu stellen.

    Borussia Dortmund – FC Augsburg: Gelingt die Revanche?

    Keven gegen Nico Schlotterbeck – das ist eines von nur drei Brüder-Duellen, die es aktuell in der Bundesliga gibt. Und die Spannung steigt täglich. „Die Vorfreude ist immer groß, wenn wir uns sehen. Das war zuletzt an Weihnachten der Fall“, verrät Augsburgs Keven Schlotterbeck gegenüber DER WESTEN. Bis dahin würden beide noch einige Nachrichten austauschen, um sich bis Samstag auf dem Laufenden zu halten.

    Dann aber ist erstmal Schluss mit der Geschwisterliebe. „In den 90 Minuten ist er dann auch einfach ein Gegner, gegen den wir punkten wollen“, macht der Augsburger Schlotterbeck deutlich. Und das gelangen ihm und seinen Mitspielern im Hinspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg besonders gut.

    ++ Ex-Trainer am Boden – sorgt ausgerechnet der BVB für seinen Rauswurf? +++

    Dortmund verlor im Oktober 2024 mit 1:2 – einer von vielen Auswärtstiefschlägen, die die Schwarzgelben in diesem Jahr schon verkraften mussten. Dabei standen beide Schlotterbecks über 90 Minuten gemeinsam auf dem Feld.

    Pluspunkt für Augsburg?

    Entsprechend verrät Keven, dass im Vorfeld auch die ein oder andere Kampfansage ausgetauscht werde. „Gefrotzelt wird bestimmt“, verrät er im Gespräch. „Insbesondere, weil wir das Hinspiel gewonnen haben, will nicht nur Nico, sondern auch der BVB das Rückspiel unbedingt gewinnen.“ Dennoch lautet seine klare Ansage: „Aber wir fahren auch nach Dortmund, um erfolgreich zu sein.“

    Das Augsburger Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr. Immerhin hat die Mannschaft die letzten acht Spiele nicht mehr verloren, zuletzt viermal in Folge zu Null gespielt. Zudem hat Schlotterbeck einen weiteren möglichen Vorteil ausgemacht.


    Weitere News:


    „Nichtsdestotrotz haben sie eine englische Woche, die sehr intensiv ist“, sagt der Verteidiger des FC Augsburg über Borussia Dortmund. „Das könnte vielleicht ein Pluspunkt für uns sein. Es wird hoffentlich ein spannendes Duell.“



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Zwei Siege und eine Derby-Niederlage

    Zwei Siege und eine Derby-Niederlage


    Perfektes Wochenende: Die C-Juniorinnen konnten zwei Siege einfahren (Foto: Indira Indorf).

    Während die zweite Frauenmannschaft der Grün-Weißen am Sonntag beim Rückrundenauftakt gegen den Hamburger SV Punkte lassen musste, konnten sich Werders B- und C-Juniorinnen am Ende über verdiente Erfolge freuen.

    Konnten sich die Grün-Weißen im Hinspiel gegen den Hamburger SV noch ein 1:1-Unentschieden erkämpfen, mussten sich die Werderanerinnen zum Rückrundenstart der Regionalliga Nord am Sonntag dem Rivalen aus Hamburg geschlagen geben. Nachdem die Rothosen durch Tore von Lucy Schwark (31.) und Carla Morich (55.) 2:0-Führung gingen, erzielte Julia Tomfohrde in der Schlussphase der Partie noch den Anschlusstreffer für den SVW (81.). Die mutig kämpfenden Bremerinnen konnten die 1:2-Niederlage jedoch nicht mehr verhindern und stehen nun auf Rang 7 der Tabelle. Die nächste Chance auf einen Punktgewinn hat der SV Werder am Sonntag, 09.03.2025, wenn die Grün-Weißen den SV Meppen empfangen.

    Trainer Micha Alexander: „Am Ende war es ergebnistechnisch eine knappe Kiste. In den Schlussminuten haben wir zwar noch am Unentschieden geschnuppert, dennoch hat der HSV absolut verdient gewonnen. Wir haben es gegen eine durchweg schnelle und spielstarke Mannschaft phasenweise gut gelöst, haben dann jedoch über die Dauer den Zugriff verloren. Insgesamt war es für uns schwer, die Stärke des HSVs über 90 Minuten zu kontrollieren. Trotzdem sind wir unserer Linie treu geblieben und haben versucht, konsequent fußballerische Lösungen zu finden. Darauf lässt sich aufbauen.“

    Aufstellung: Wende – Huntemann – Penner – Bertram – Becker – Töpfer – Dahl – Dirks – Can – Stamme -Tomfohrde

    Tore: 0:1 Schwark (31.), 0:2 Morich (55.), 1:2 Tomfohrde (81.)

    Erfolgreicher Probe für Werders B-Juniorinnen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Kluge gewann ihr Testspiel beim MTV Barum souverän mit 3:0. Zoé Gumbrecht netzte in der 25. Spielminute zum ersten Treffer für den SVW ein und brachte damit die Grün-Weißen auf die Siegesstraße. Mila von Essen besiegelte dann mit einem Doppelpack (49., 86.) den Erfolg der Werderanerinnen beim niedersächsischen Oberligisten. Die Grün-Weißen starten somit mit Rückenwind in die nächste Partie gegen den Landesliga-Tabellenführer SC Vahr Blockdieck, am Samstag, 08.03.2025.

    Trainer Alexander Kluge: „Für uns war es ein gutes Testspiel, bei denen wir einige Dinge ausprobieren konnten, die Mädels auf dem Platz gut umgesetzt haben.“

    Tore: 1:0 Gumbrecht (25.), 2:0 Von Essen (49.), 3:0 Von Essen (86.)

    Für Werders U15-Spielerinnen stand ein langes Wochenende an. Die Grün-Weißen mussten zunächst am Samstag beim Stadtrivalen OT Bremen II antreten und lieferten nach dem 6:1-Sieg gegen SV Grohn das nächste Torfestival. Hauptverantwortlich dafür: Mila von Essen. Die Grün-Weiße traf vierfach. Yara Peymann besiegelte mit ihrem Treffer den 5:2-Erfolg für den SVW. Auch am nächsten Tag zeigten sich die Werderanerinnen weiterhin torhungrig und gewannen auf heimischen Rasen dank Treffern von Anastasia Fava, Anna Tobaben, Lucie Meyer und Matilda Schütter den Test gegen Hansa Rostock mit 4:1.

    Trainer Marvin Bade: „Gegen OT Bremen haben wir eine etwas schwache erste Halbzeit gespielt. Nachdem wir die Fehler angesprochen haben, haben wir das Spiel breit gezogen und über tiefgesteckte Bälle und den Geschwindigkeitsvorteil unserer Offensivreihe die Tore erspielt. Trotzdem waren wir in Umschaltmomenten nicht immer konsequent und griffig. Gegen Hansa Rostock waren wir klar das dominante Team. Wir haben es gut zu Ende gespielt, auch wenn man im zweiten Drittel gemerkt hat, dass die Mädels nach dem langen Wochenende etwas Kraft lassen mussten.“



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