Kein FC-Knipser: Kwasniok erklärt Plan mit Thielmann,

Kein FC-Knipser: Kwasniok erklärt Plan mit Thielmann,

Kein FC-Knipser: Kwasniok erklärt Plan mit Thielmann

Der Trainer des 1. FC Köln, Stefan Kwasniok, hat in einer Pressekonferenz am Donnerstag den Plan des Vereins mit dem jungen Angreifer Tim Thielmann konkretisiert. Angesichts der jüngsten Schwächephase des Teams und der daraus resultierenden Diskussionen über die offensive Aufstellung verdeutlichte Kwasniok die Hintergründe seiner Entscheidungen, die auch die Personalie Thielmann betreffen.

„Tim ist ein großes Talent und hat das Potenzial, sich zu einem der führenden Spieler in unserer Offensive zu entwickeln“, erklärte Kwasniok. „Wir haben in den letzten Spielen gesehen, dass wir mehr Kreativität und Flexibilität im Angriff benötigen. Thielmann spielt eine Schlüsselrolle in dem, was wir uns vorstellen.“ Der Trainer hebt hervor, dass Thielmanns Entwicklung in der vergangenen Saison als zukunftsweisend einzuschätzen ist.

Thielmanns Rolle im Kader

Thielmann, der in der abgelaufenen Saison 2022/2023 insgesamt 27 Einsätze für die Domstädter absolvierte, hat sich als dynamischer Spieler mit einem ausgeprägten Gespür für das Tor erwiesen. Trotz der häufigen Wechsel in der Startelf bleibt Kwasniok überzeugt, dass Thielmann die nötige Reife und das Engagement mitbringt, um sich als Stammspieler zu etablieren. „Er kommt jeden Tag mit dem Wunsch ins Training, besser zu werden. Das ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Spieler besitzen kann“, so der Trainer.

Überlegungen zur Offensive

In den letzten Wochen kritisierten Experten die Torflaute des FC Köln; in den letzten fünf Spielen konnten lediglich zwei Treffer erzielt werden. „Wir müssen unsere Chancen effektiver nutzen“, sagt Kwasniok und verweist darauf, dass die aktuelle Spielweise optimiert werden muss. „Wir arbeiten intensiv daran, die Spieler in Position zu bringen, in denen sie ihre Stärke ausspielen können.“

Obwohl Thielmann in den letzten Spielen nicht immer von Beginn an gespielt hat, glaubt Kwasniok, dass er für wichtige Spiele in der kommenden Bundesliga-Saison eine entscheidende Rolle spielen wird. „Ich plane, ihn gezielt gegen schwächere Defensiven einsetzen zu lassen, um ihn für größere Herausforderungen vorzubereiten“, erläutert der Trainer.

Erwartungen an Thielmann

Die Vereinsführung sieht in Thielmann nicht nur einen Spieler für die Gegenwart, sondern auch einen Leistungsträger für die zukünftigen Jahre. Der 21-jährige gebürtige Kölner wird als Aushängeschild der Vereinsphilosophie betrachtet, die auf der Förderung junger Talente basiert. „Wir haben klar kommuniziert, dass wir den Fokus auf die eigene Jugendarbeit legen wollen“, so der sportliche Leiter des FC, Christian Keller.

Die Frage, ob Thielmann die nötige Erfahrung hat, um in wichtigen Spielen die entscheidenden Tore zu erzielen, bleibt jedoch weiterhin offen. Ein Aspekt, von dem auch der Trainer überzeugt ist. „Er mag vielleicht noch nicht die Erfahrung eines alten Haudegens haben, jedoch hat er eine unglaubliche Spielintelligenz, die ihm hilft, gegen stärkere Gegner zu bestehen“, so Kwasniok.

Taktische Anpassungen für die Zukunft

Kwasniok plant, die Formation und Taktik im Team anzupassen, was Thielmanns Entwicklung zusätzlich fördern soll. „Wir haben während der gesamten Vorbereitung an neuen Systemen gearbeitet, die speziell darauf ausgelegt sind, die Stärken unserer Spieler zu maximieren“, erklärt Kwasniok. Thielmann könnte dabei sowohl als Außenstürmer als auch im Zentrum eingesetzt werden, was dem Trainer neue Optionen eröffnet.

„Die Flexibilität, die wir erreichen wollen, erfordert, dass die Spieler mehrere Positionen spielen können. Tim hat diese Fähigkeit, und ich bin zuversichtlich, dass er uns sowohl im Konterspiel als auch im Positionsspiel helfen kann“, so der Trainer weiter.

Ausblick auf die kommenden Spiele

Der 1. FC Köln steht in den nächsten Wochen vor einer entscheidenden Phase der Saison, mit wichtigen Spielen in der Bundesliga sowie dem DFB-Pokal. Kwasniok wird daher die Einsatzzeiten und die Belastungen der Spieler genau im Auge behalten müssen. „Wir müssen langfristig denken und dürfen nicht den gleichen Fehler wie in der letzten Saison machen, in der wir uns zu früh im Saisonverlauf zurückgelehnt haben“, warnt er.

Für Thielmann könnte das nächste Spiel gegen Eintracht Frankfurt eine Schlüsselrolle spielen. Kwasniok hat bereits angedeutet, dass der junge Stürmer eine bedeutende Rolle einnehmen könnte, um die Offensivprobleme zu lösen. „Wir brauchen Spieler, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und ich glaube, Tim ist jetzt bereit dafür“, blickt der Trainer optimistisch in die Zukunft.