
FC 26: Zwei neue Zweitliga-Arenen – Bölle und
Im Rahmen der anstehenden Saison 2023/2024 wurde bekannt gegeben, dass in der 2. Bundesliga zwei neue Arenen eröffnet werden, die den Vereinen FC Energie Cottbus und FC Rot-Weiß Erfurt eine moderne Spielstätte bieten sollen. Beide Stadien sind Teil eines umfassenden Renovierungs- und Modernisierungsprogramms, das den Vereinen eine konkurrenzfähige Plattform im Kampf um den Aufstieg bieten soll.
Die neue Arena in Cottbus
Die neue Arena in Cottbus, umgangssprachlich als „Bölle“ bezeichnet, soll Platz für 18.000 Zuschauer bieten und wird die alte Stadioninfrastruktur grundlegend ersetzen. Geplant wurde die Modernisierung von einem renommierten Architekturbüro, das bereits Erfahrungen mit ähnlichen Projekten im deutschen Fußball gesammelt hat. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2024 und sollen bis zur Saison 2025/2026 abgeschlossen sein.
„Die neue .Bölle wird nicht nur unsere Heimspiele unterstützen, sondern auch den Standort Cottbus als wichtigen sportlichen Anlaufpunkt stärken“, erklärt der Vereinspräsident von FC Energie Cottbus, Klaus Jung. Er hebt hervor, dass die neue Arena auch für die Gemeinde ein bedeutender Teil der Stadtentwicklung sein soll. Unter anderem sind neben der Haupttribüne auch ein Multifunktionsbereich und ein angeschlossenes Fitnessstudio vorgesehen, das sowohl für die Profis als auch für die Jugendmannschaften des Vereins genutzt werden kann.
Die Renovierung in Erfurt
Parallel dazu wird die Spielstätte des FC Rot-Weiß Erfurt umgebaut. Die bekannte „Erfurter Arena“ wird derzeit auf ein Fassungsvermögen von 15.000 Plätzen erweitert. Der Umbau sieht moderne Sitzplatzanlagen sowie neue Räume für Medienvertreter und VIP-Gäste vor, um den Service während der Spiele zu verbessern und die Attraktivität der Veranstaltungen zu steigern.
„Wir sind stolz darauf, eine solche Entwicklung voranzutreiben. Die Fans haben es verdient, in einem modernen und ansprechenden Umfeld zu spielen“, äußerte sich der Geschäftsführer des FC Rot-Weiß Erfurt, Matthias Schuch. Er betont, dass die Investitionen nicht nur den Verein, sondern auch die wirtschaftliche Lage der Stadt Erfurt positiv beeinflussen werden. Geplant sind unter anderem auch gastronomische Angebote, die lokale Produkte bevorzugen sollen.
Finanzierung und Unterstützung
Die Maßnahme zur Errichtung der neuen Arenen wird durch Fördermittel des Landes sowie Sponsoren finanziert. Es wird geschätzt, dass die Gesamtkosten für beide Projekte über 30 Millionen Euro betragen werden. „Diese Investitionen sind ein Zeichen des Vertrauens in die Zukunft der 2. Bundesliga“, so der Minister für Sport und Freizeit des Landes Brandenburg in einer Pressekonferenz.
Beide Vereine zeigen sich optimistisch, dass die neuen Arenen nicht nur die sportliche Leistung verbessern, sondern auch zur Fanbindung beitragen werden. Die verbesserte Infrastruktur soll neue Zuschauer anziehen und somit die wirtschaftliche Lage beider Clubs stabilisieren.
Strategische Bedeutung für die 2. Bundesliga
Die Entscheidung, zwei neue Arenen zu bauen, hat auch eine strategische Bedeutung für die 2. Bundesliga insgesamt. Mit dem Fokus auf die Modernisierung der Stadien wollen die Clubs sowohl sportlich als auch infrastrukturell aufholen. Die Eröffnung der neuen Arenen könnte der Liga helfen, sich besser im deutschen Fußball zu positionieren, insbesondere im Hinblick auf die Nachwuchsförderung.
Ein weiterer Aspekt ist die Erhöhung der Attraktivität als Spielstätte für bedeutende Veranstaltungen und größere Zuschauerzahlen. Experten gehen davon aus, dass die neuen Arenen als Vorbild für andere Clubs dienen könnten, die ähnliche Projekte ins Auge fassen. „Wir sehen großes Potenzial in der 2. Bundesliga, und die neuen Arenen sind der erste Schritt, um dies zu realisieren“, hebt Jung hervor.
Nachhaltigkeitsaspekte
Beide Bauprojekte legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. So sollen beide Arenen mit modernen Technologien ausgestattet werden, um den Energieverbrauch zu optimieren. Solarenergie und Regenwasserauffangsysteme sind nur einige der nachhaltigen Maßnahmen, die implementiert werden. „Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern Teil unserer Verantwortung als Clubs“, betont Schuch.
Die Integration von umweltfreundlichen Maßnahmen bei der Errichtung neuer Stadien könnte als Modell für andere Vereine in Deutschland dienen. Experten loben diesen Ansatz und fordern mehr Initiativen, die dem Umweltschutz Rechnung tragen. „Gerade im Profisport ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen“, sagt ein Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Fanreaktionen und Ausblick
Die Reaktionen der Fans auf die geplanten neuen Arenen sind durchweg positiv. In sozialen Netzwerken zeigen sich viele Anhänger optimistisch und freuen sich auf die neuen Möglichkeiten. „Endlich wird es für uns neue und moderne Möglichkeiten geben, unsere Mannschaft anzufeuern“, so ein Fan des FC Energie Cottbus.
Die Aussicht auf eine bessere Zuschauererfahrung und mehr Komfort wird von den Anhängern beider Vereine begrüßt, wobei auch Bedenken erwähnt werden, dass die Preise für Tickets steigen könnten. Hierzu äußerten sich die Vereinsvertreter dahingehend, dass man weiterhin faire Preise im Auge behalten will.
Insgesamt sind die Planungen für die neuen Arenen in Cottbus und Erfurt ein Schritt in die richtige Richtung. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheinen günstig, sodass beide Clubs mit dem Bau und der Eröffnung der neuen Stadien im Zeitplan liegen könnten.