
Union Berlin jagt in der Bundesliga beim BVB den
Am vergangenen Samstag kam es in der Bundesliga zu einem spannenden Aufeinandertreffen zwischen Union Berlin und Borussia Dortmund. Die Partie fand im Signal Iduna Park statt, wo die Gastgeber auf die ambitionierten Besucher aus der Hauptstadt trafen. Mit einem Sieg wollte Union Berlin seine Position im oberen Tabellendrittel festigen.
Formkurven vor dem Spiel
Union Berlin ging mit einer positiven Bilanz in das Duell. In den letzten fünf Ligaspielen holten die Berliner zahlreiche Punkte und zeigten eine stabile Leistung in der Defensive. Auch der offensive Spielstil verhalf dem Team unter Trainer Urs Fischer zu einer respektablen Bilanz. Dortmunder hingegen zeigten sich in einem formschwachen Zustand, nach einigen enttäuschenden Ergebnissen war der Druck auf die Mannschaft von Edin Terzić gewachsen.
Personelle Situation
Die Kaderplanung beider Mannschaften hatte vor dem Aufeinandertreffen ihre Hürden. Bei Union fehlten key Spieler aufgrund von Verletzungen, die den Trainer dazu zwangen, auf unkonventionelle Platzbesetzungen zurückzugreifen. Besonders die Abwehrreihe war betroffen. Dortmund hingegen konnte auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler hoffen, musste aber auf den ausfälligen Marco Reus verzichten, der für die Kreativität im Mittelfeld steht.
Spielverlauf
Die erste Hälfte des Spiels war geprägt von einem intensiven Mittelfeldduell. Union Berlin trat defensiv diszipliniert auf und ließ den Dortmundern wenig Raum zur Entfaltung. Bereits in der 25. Minute gingen die Berliner durch einen sehenswerten Kopfballtreffer von Sheraldo Becker in Führung. Becker, der sich nach einer präzisen Flanke von Christopher Trimmel gut in Position gebracht hatte, ließ Torhüter Gregor Kobel keine Chance.
Nach dem Rückstand erhöhte Dortmund den Druck und kam in der ersten Halbzeit zu einigen guten Chancen. Youssoufa Moukoko und Donyell Malen scheiterten jedoch entweder am starken Union-Goalie Andreas Luthe oder an der eigenen Genauigkeit.
Die zweite Halbzeit
Mit Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. Dortmund hatte mehr Ballbesitz und versuchte, das Spiel zu kontrollieren. Union setzte auf Konter, was sich als effektive Strategie herausstellte. In der 60. Minute konnte Union erneut zuschlagen: Taiwo Awoniyi nutzte einen kapitalen Abwehrfehler von Mats Hummels und erzielte das 2:0.
Die BVB-Mannschaft schien sichtlich geschockt und benötigte Zeit, um sich neu zu ordnen. Schließlich gelang es ihnen in der 75. Minute, durch ein Eigentor von Robin Knoche den Anschluss zu erzielen. Knoche wollte einen Schuss von Thorgan Hazard abwehren, lenkte den Ball jedoch unglücklich ins eigene Netz.
Spannende Schlussphase
In den letzten zehn Minuten wurde es dann dramatisch. Dortmund setzte alles auf eine Karte und drängte auf den Ausgleich. Der Druck führte zu zahlreichen Standardsituationen und einer Überzahl in der Offensive. Union konnte jedoch die defensive Disziplin aufrechterhalten und sicherte sich schlussendlich den verdienten Sieg.
Reaktionen nach dem Spiel
Trainer Urs Fischer zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben defensiv stark gearbeitet und waren in der Offensive effektiv. Die drei Punkte sind enorm wichtig für unser Ziel“, stellte Fischer nach dem Spiel fest.
Auf der anderen Seite war Edin Terzić enttäuscht: „Wir müssen aus solchen Spielen lernen. Es war nicht unser Tag, aber wir müssen nun den Kopf hochhalten und weiterarbeiten.“ Fanreaktionen waren gemischt; viele Anhänger zeigten sich enttäuscht, aber auch optimistisch, dass das Team die nötigen Anpassungen vornehmen kann.
Ausblick auf die nächsten Spiele
Union Berlin festigt mit diesem Sieg seine Ambitionen auf die europäischen Plätze und empfängt in der nächsten Woche den FC Augsburg. Dortmund hingegen muss in den kommenden Spielen die richtige Form finden, um im Meisterschaftsrennen nicht den Anschluss zu verlieren. Die Rolle von Edin Terzić als Trainer hängt maßgeblich von der Reaktion seiner Spieler in den kommenden Partien ab.