BVB und Kovac wollen ins Achtelfinale der Königsklasse
Aktualisiert am 19.02.2025 – 03:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Borussia Dortmund mit Trainer Niko Kovac trifft im Zwischenrunden-Rückspiel der Champions League auf Sporting Lissabon. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Für Borussia Dortmund geht es gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Die Voraussetzungen für das Team Trainer Niko Kovac sind hervorragend.
Die Dortmunder wollen mit dem möglichen Einzug in die Runde der letzten 16 der Königsklasse auch Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Fußball-Bundesliga schöpfen. Nach der 0:2-Niederlage am Samstag beim VfL Bochum steckt der Revierclub in der heimischen Liga weiter tief in der Krise.
Im Playoff-Topspiel trifft Real Madrid vor den eigenen Fans auf Manchester City. Die Spanier hatten das Hinspiel beim Team von Startrainer Pep Guardiola mit 3:2 gewonnen.
Club Brügge düpiert Atalanta Bergamo im ersten Durchgang und bringt die effizient erspielte Führung über die Zeit. Zwar steigerten die Hausherren sich nach dem Seitenwechsel, verpassten es aber gleich mehrfach, dem schnellen 1:3 den Anschluss folgen zu lassen. Der Platzverweis in der Schlussphase tat dann sein Übriges. Während Bergamo somit ausscheidet, entscheidet sich am Freitag, ob die Belgier im Achtelfinale auf Lille oder Aston Villa treffen.
Abpfiff
Und auch Joker Nilsson ist nach der wilden Sequenz fällig.
Zudem gibt es Gelb für de Roon, der zu intensiv diskutierte.
Auch der Linksverteidiger wird für seinen Bodycheck bestraft.
Tätlichkeit
Dem Kapitän gehen komplett die Nerven durch! Nachdem de Cuyper ihn vor einem Einwurf checkt, versucht der Routinier erst, seinen Gegenspieler mit dem Ball abzuwerfen. Dabei rutscht er jedoch aus und rennt de Cuyper deshalb hinterher, um ihn von hinten zu Boden zu schicken. Schiedsrichter Zwayer kann den Innenverteidiger nicht aufhalten und muss ihm anschließend Rot zeigen.
Nilsson kommt für Jutgla
Brescianini kommt für Ederson
Bergamo steht hoch, Brügge kontert, Djimsiti foult.
Posch kommt für Kolasinac
Samardzic kommt für Retegui
Bellanova kommt für Ju. Cuadrado
C. Nielsen kommt für Tzolis
73′
Zappacostas flache Hereingabe findet den Weg zu Kolasinac. Vom Elfmeterpunkt zieht der Innenverteidiger direkt mit links ab – Mignolet hält den Schuss fest.
70′
Lookman hat die nächste Chance! Flach probiert er es aus der Distanz und findet ein weiteres Mal in Mignolet seinen Meister.
64′
Bergamo drückt auf den zweiten Treffer. Lookmans Schuss prallt zu Retegui, der aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel an Mignolet scheitert.
Das wilde Spiel ist um die nächste Geschichte reicher! Joker Lookmann schießt einen grauenhaften Elfmeter und scheitert. Mignolet springt fast zu weit ins bedrohte Eck, bekommt sich aber sortiert. Die große Möglichkeit auf das 2:3 ist passé.
Der Übeltäter wird verwarnt.
Felix Zwayer schreitet an den Bildschirm und checkt die Aktion gegen Cuadrado. Tzolis war ihm von hinten in die Beine gelaufen. Es gibt den Strafstoß!
Die Szene wird überprüft. Das Handspiel ist unstrittig, möglicherweise gab es vorher aber ein Foul an Cuadrado.
56′
Atalanta erzielt das zweite irreguläre Tor! Nachdem Zappacostas Flanke auf Cuadrado durchrutscht, nimmt Ederson die Kugel ab und trifft den Pfosten. Den Abpraller drückt Lookman mit der Hand über die Linie.
Das ist mal eine Einwechslung! Keine Minute steht Lookman auf dem Platz, da steht er bei Zappacostas flacher Hereingabe richtig und schiebt zum Anschluss ein.
Lookman kommt für Mario Pasalic
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Mit dem dritten Nackenschlag des Abends müssen die Hausherren in die Kabine und machen sich wohl kaum noch Hoffnungen auf das Weiterkommen. Dabei waren die Spielanteile eher auf der italienischen Seite. Doch das Umschaltspiel der Belgier war den Bergamaschi immer wieder eine Nummer zu schnell – und dabei brutal effizient.
Halbzeitpfiff
Es kommt knüppeldick für Atalanta! Auf der einen Seite will die Kugel einfach nicht in den Maschen landen, auf der anderen prügelt Jutgla sie ins Netz. Nachdem Tzolis flach von links ins Zentrum gibt, fackelt der Spanier nicht lange und lässt Carnesecchi mit links aus dem Rückraum keine Chance.
45′ +3
Der Ball will einfach nicht ins Tor der Gäste! Erst trifft Zappacosta den Pfosten, ehe Mignolet Pasalics Kopfball auf der Linie retten kann. Das ruft Cuadrado auf den Plan, doch auch dessen Schuss wird auf der Linie entscheidend abgelenkt. Diesmal hat Mechele den Fuß dran!
45′ +2
Es wird noch mal heiß in der Schlussphase, da Zappacosta die große Chance auf den Ausgleich hat! Sein Kopfball kommt für die Freiheiten, die er wenige Meter vor dem Kasten genießt, aber viel zu harmlos.
44′
Fast steht es vor der Pause 3:0! Jutgla zieht halbrechts im Sechzehner auf. Sein Versuch verfehlt das lange Eck allerdings.
Retegui klaut Onyedika den Ball und wird sofort von diesem zu Boden gezogen.
Brügge legt nach! Nach einem Abstoß der Hausherren kommt der Ball schnell zurück, Jashari tankt sich links zu leicht durch. Nach seinem Querpass scheitert Tzolis noch an Carnesecchi, doch Talbi steht goldrichtig und schnürt via Unterlatte den Doppelpack.
19′
Mit etwas Glück springt de Ketelaeres Pass zu Ederson, der frei vor Mignolet auftaucht. Der Belgier ist schnell draußen und lenkt entscheidend ab! Das ist dem Gespann aber entgangen, es geht mit Abstoß weiter.
17′
Retegui hält den Fuß hin und stellt auf 1:1 – doch La Dea jubelt nur kurz. Die Fahne geht hoch, bei Cuadrados Hereingabe stand Retegui den entscheidenden Schritt zu tief.
Der Ex-Schalker stoppt einen Ball vermeintlich mit dem Arm.
Was für ein Traumstart für die Gäste! Vanaken schaltet im Zentrum blitzschnell und steckt herrlich auf Jutgla durch, der direkt nach rechts verlängert. Dort kommt Talbi mit, wackelt noch kurz gegen de Roon und trifft durch dessen Beine ins lange Eck. Atalanta braucht somit zwei Treffer, um zumindest die Verlängerung zu buchen.
Anpfiff
Auch deutsche Beteiligung ist im Gewiss Stadium in Bergamo geboten: Felix Zwayer leitet die Partie gemeinsam mit seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz. Vierter Offizieller ist Florian Badstübner, als VAR agiert Bastian Dankert.
Club Brügge fuhr derweil ein nicht weniger ungewolltes 2:2 in Sint-Truiden ein, das ob des zwischenzeitlichen 0:2-Rückstands und späten Ausgleichs jedoch in einem anderen Kontext steht. Nicky Hayen sieht zumindest deutlich weniger Grund für Umstellungen als sein Gegenüber. Lediglich Onyedika und Ex-Düsseldorfer Tzolis kommen für Vetlesen und Nilsson.
Zuletzt kam La Dea nicht über ein 0:0 gegen Cagliari Calcio hinaus. Den abermals ernüchternden Auftritt quittiert Gian Piero Gasperini mit satten sechs Umstellungen: Posch, Hien, Sulemana, Ruggeri, Samardzic und Brescianini weichen Djimsiti, Kolasinac, Zappacosta, de Roon, Ederson und de Ketelaere.
Im Play-off-Rückspiel der Königsklasse steht Atalanta Bergamo unter Druck. Dank eines strittigen Elfmeters in der Nachspielzeit hat Brügge einen 2:1-Vorteil im Gepäck. Können formschwache Italiener (nur ein Sieg aus den jüngsten sechs Partien) das Hinspielergebnis vor heimischer Kulisse korrigieren?
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt wohl Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
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+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
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+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
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+++ Update, 3. Februar, 15:40 Uhr: BVB nimmt wohl Abstand von Cherki-Deal +++
Der BVB wird Rayan Cherki in diesem Transferfenster wohl nicht verpflichten. Wie “Sky” berichtet, haben die Dortmunder endgültig Abstand von einer Verpflichtung des Franzosen genommen.
Schon in den vergangenen Stunden hatte sich angedeutet, dass ein Wechsel des Lyon-Stars kompliziert werden würde (siehe Eintrag unten).
John Textor, seines Zeichens Klub-Boss von Olympique Lyon, hat dem BVB im Werben um Wunschspieler Rayan Cherki öffentlich eine Absage erteilt.
“Rayan Cherki zu Borussia Dortmund? Nein, keine Chance”, sagte der US-Amerikaner im Rahmen des Ligue-1-Spiels gegen Marseille am Sonntagabend bei “Canal+”. “Er wird nicht gehen.”
Das hält die Verantwortlichen aber offenbar nicht davon ab, sich weiter um den Spieler zu bemühen. Laut “RMC Sport” hat der BVB in den vergangenen Stunden ein Angebot über 22,5 Millionen Euro abgegeben, Lyon lehnte allerdings ab.
Die Hoffnungen haben die Schwarz-Gelben aber dennoch nicht aufgegeben, so arbeiten sie wohl weiter an einem Transfer. Dortmund war bereits im vergangenen Sommer an dem Offensivspieler interessiert.
Laut Transferexperte Fabrizio Romano sollen sich die Verhandlungen zuletzt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befunden haben. Cherki selbst soll zudem seine Bereitschaft für einen Transfer signalisiert haben.
Borussia Dortmund hat laut “Sky” Torwart Diant Ramaj von Ajax Amsterdam verpflichtet. Die Ablösesumme soll fünf Millionen Euro betragen, der Vertrag bis 2029 laufen – sofern es beim Medizincheck am Montag keine Probleme gibt.
Allerdings soll der Deutsch-Kosovare zunächst bis zum Sommer verliehen werden – und zwar zum FC Kopenhagen. Ramaj sei für die Idee offen.
BVB: Tullberg erklärt Adeyemi-Höchststrafe
Einem “Sky”-Bericht vom Sonntagmittag zufolge will sich der BVB damit auf einen möglichen Abschied von Gregor Kobel nach dieser Saison vorbereiten.
Der 23-jährige Ramaj kam in dieser Saison bislang nur einmal in der Eredivisie zum Einsatz, ist hinter dem 41-jährigen Remko Pasveer nur die Nummer zwei. Das Schicksal des Backups hatte er auch bei seiner bislang einzigen Station in der Bundesliga: Von 2021 bis 2023 stand der gebürtige Stuttgarter bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, ehe Ajax fünf Millionen Euro für ihn hingeblättert haben soll.
Der scheidende Interimstrainer Mike Tullberg feierte den knappen 2:1-Auswärtssieg des BVB in Heidenheim mit einem ausgelassenen Jubellauf vor den Auswärtsblock. Während es von den Fans für die Aktion im Stadion und in den sozialen Medien viel Beifall gab, konnte “Sky”-Experte Didi Hamann dem Verhalten des Dänen wenig abgewinnen.
“Ich fand es peinlich! Übertrieben ist für mich noch untertrieben”, sagte Hamann: “Er hat drei Spiele gehabt. Gegen Bremen nicht gewonnen, Donezk geschlagen, die in der Champions League abgeschlagen sind, in Heidenheim gewonnen. Wenn ich dann sowas sehe.”
Und weiter: “Es gab ja die Diskussion, ob er Trainer bleiben soll oder nicht. Die Antwort, dass die Dortmunder die richtige Entscheidung getroffen haben, dass er nicht weitermacht, hat er heute gegeben.”
Auch “Sky”-Experte Erik Meijer wertete Tullbergs Verhalten als “übertrieben”: “Es hat auch seinen Charme, wenn du es etwas ruhiger angehst.”
+++ Update, 1. Februar, 10:50 Uhr: Adeyemi sagt offenbar Neapel ab +++
Der Wechsel von Karim Adeyemi zum SSC Neapel kommt wohl nicht zustande. Laut “Bild” soll der Flügelspieler ein lukratives Angebot abgelehnt haben. Zuvor war noch von einer Einigung zwischen Borussia Dortmund und Napoli berichtet worden.
Der 23-Jährige hätte mit einem Wechsel nach Italien einen ordentlichen Gehaltssprung machen können. Soll er beim BVB derzeit 5,5 Millionen Euro brutto verdienen, soll Napoli sechs Millionen Euro netto geboten haben. Die Ablösesumme hätte demnach bei rund 50 Millionen Euro gelegen.
Der Boulevardzeitung zufolge gibt es drei Gründe für Adeyemis Absage. Demnach hat der BVB kein offizielles Angebot erhalten. An einem Winterwechsel sei der Nationalspieler ohnehin nicht interessiert. Und die Serie A reize ihn überhaupt nicht.
Einen Wechsel in die Premier League könne er sich hingegen vorstellen. Wie “Calciomercato” berichtet, gelten der FC Liverpool und der FC Chelsea als mögliche Interessenten. Adeyemis Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2027.
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+++ Update, 29. Januar, 18:49 Uhr: Bericht über mögliche Trennung von Can und Süle +++
Bei Borussia Dortmund könnte es nach der bislang enttäuschenden Saison im Sommer 2025 zu einem größeren personellen Umbruch kommen.
Wie die “Sportbild” berichtet, strebt der Bundesligist für diesen Zeitpunkt unter anderem die Trennung von Kapitän Emre Can und Niklas Süle an.
Beide BVB-Stars haben eigentlich noch einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2026, Süle soll zudem mit einem Jahresgehalt von kolportierten 14 Millionen Euro zu den Topverdienern des Klubs zählen, was eine vorzeitige Trennung möglicherweise erschweren könnte.
Im selben Bericht heißt es außerdem, dass die Vertragsgespräche mit Julian Brandt aktuell auf Eis gelegt seien. Der Kontrakt des 28-Jährigen läuft ebenfalls noch bis zum Sommer 2026.
+++ Update, 29. Januar, 9:30 Uhr: Adeyemi gibt wohl Entscheidung bekannt +++
Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat Flügelspieler Karim Adeyemi den Verantwortlichen vom BVB seine Entscheidung zu seiner Zukunft mitgeteilt.
Demnach soll der 23-Jährige seinen Wunsch hinterlegt haben, weiter in Dortmund zu spielen wollen und damit einem Transfer selbst einen Riegel vorgeschoben.
Zuletzt wurde berichtet, dass der SSC Neapel großes Interesse am Flügelspieler haben soll. Auch der FC Liverpool wurde als Kandidat für Adeyemi gehandelt, der noch bis 2027 in Dortmund unter Vertrag steht.
Und jetzt gegen Bayer Leverkusen oder Atletico Madrid? Der FC Bayern hat seinen beschwerlichen Umweg zum „Titel dahoam“ mit ganz viel Mühe und dank eines Lucky Punchs durch Alphonso Davies genommen – im Achtelfinale der Champions League wartet nun ein echter Kracher.
Nach einem zähen 1:1 (0:0) im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow blicken die ambitionierten Münchner gespannt auf die Auslosung am Freitag (12.00 Uhr) in der UEFA-Zentrale in Nyon. In dieser Form wird es für die Bayern allerdings schwer werden. „Wir hätten uns den Abend leichter machen können. Aber mit drei Spielen in sechs Tagen ging es darum, Ergebnisse zu erzielen“, meinte Leon Goretzka.
Der frühere Münchner Nicolas Kühn brachte Celtic vor 75.000 Zuschauern nach haarsträubenden Fehlern der Bayern-Defensive in Führung. Davies (90.+4) bewahrte die wenig überzeugenden Gastgeber erst in der Nachspielzeit vor einer Verlängerung. Das Hinspiel im „Paradise“ in Glasgow hatte das Team von Vincent Kompany 2:1 gewonnen.
„Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach. Wir spielen so viele Spiele“, sagte der umjubelte Torschütze Davies bei Prime Video und ergänzte mit Blick auf sein goldenes Tor: „Es war instinktiv. Ich bin froh über ein weiteres Tor in der Champions League.“
Kane konnte eine Halbzeit lang mitwirken
Gegen Celtic konnte Kompany Harry Kane wenigstens für eine Halbzeit einsetzen. Der 31-Jahre alte Torjäger hatte im Abschlusstraining gefehlt, Kompany hatte den Einsatz seines Topangreifers, der beim Bundesliga-Gipfeltreffen in Leverkusen (0:0) einen Schlag abbekam, offen gelassen.
Im Vergleich zum Duell in Leverkusen änderte Kompany sein Team dennoch auf vier Positionen. Für Hiroki Ito, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer und Kingsley Coman begannen Raphael Guerreiro, Leon Goretzka, Josip Stanisic und Serge Gnabry.
Der ganz späte Lohn: Alphonso Davies drückt den Ball über die Liniedpa
Verändern sollte sich vor allem das Bayern-Spiel nach dem historisch schlechten Offensivauftritt in Leverkusen. Das gelang aber nur in den ersten fünf Minuten. Da waren die Münchner öfter im Celtic-Strafraum als am Samstag in 90 Minuten. Gnabry verpasste die frühe Führung (4.).
In der Folge hatten die Bayern allerdings Glück, dass Celtic einige große Patzer in der Defensive nicht ausnutzen konnte. Callum McGregor, Kühn und Daizen Maeda vergaben zwischen der 7. und 18. Minute einige Hochkaräter. Die Bayern schärften nun wieder die Sinne, kontrollierten die Partie, ohne dabei zu glänzen. Die beste Möglichkeit hatte kurz vor der Pause Kane, der nur die Latte traf.
Der angeschlagene Kane blieb dann in der Kabine, für ihn kam Kingsley Coman – und der leitete gleich einmal eine Großchance von Goretzka ein. Kasper Schmeichel parierte jedoch glänzend. Ansonsten blieb die Partie eine zähe Angelegenheit.
Dies sollte sich rächen, als Kühn die Einladungen der Bayern-Abwehr dankend annahm. Die Bayern drängten nun auf den Ausgleich, hatten aber Glück, dass Maeda (70.) nicht zum 2:0 traf. Leroy Sané und Goretzka verfehlten das Ziel nur knapp. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit wendete der Gastgeber im Endspiel-Stadion noch die Verlängerung ab, als Davies den Ball ins Tor drückte.
Nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart ist die kleine Euphoriewelle bei Borussia Dortmund nach zuvor drei ungeschlagenen Spielen verflogen. Die Aufholjagd auf die internationalen Plätze dürfte nun immer schwieriger werden.
Während die direkte Konkurrenz aus Stuttgart weiter fleißig Punkte sammelt, könnte sich bei den Schwaben im Sommer eine große Veränderung anbahnen. Ein Weltstar könnte schon bald in die Bundesliga wechseln – und Borussia Dortmund dabei eine entscheidende Rolle spielen!
Borussia Dortmund: Wird Fabregas zum Hoeneß-Nachfolger?
Der VfB Stuttgart hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Während man vor gut eineinhalb Jahren noch knapp dem Abstieg in die zweite Liga entkam, spielt man in dieser Saison in der Champions League und gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams. Der Macher dieser Erfolgsstory: Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach hat den Verein komplett auf links gekrempelt. Eine Entwicklung, die andernorts nicht unbemerkt bleibt.
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Sollte der gebürtige Münchener im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und einen Tapetenwechsel anstreben, soll der VfB Stuttgart nun einen möglichen Nachfolger auserkoren haben – und der hört auf den Namen Cesc Fabregas. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach sei der ehemalige Weltklassespieler, der unter anderem für Barcelona und Chelsea kickte, ein Kandidat in Stuttgart, sollte Hoeneß im Sommer tatsächlich weg sein.
Hoeneß beim BVB im Gespräch?
Fabregas wäre ohne Zweifel eine mutige Wahl der Stuttgarter Verantwortlichen, schließlich hat der 37-Jährige noch nicht sonderlich viel Erfahrung als Übungsleiter. Derzeit trainiert er den italienischen Erstligaufsteiger Como 1907, leistet dort mit aktuell Tabellenplatz 15 solide Arbeit. Klar ist jedoch auch: Geht es nach dem VfB, bleibt Hoeneß den Schwaben erhalten.
Doch der könnte andere Pläne haben. Denn mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig sollen gleich mehrere Klubs an den Diensten des 42-Jährigen interessiert sein. Interessant: Vor der Installation von Niko Kovac wurde auch Borussia Dortmund ein Interesse an Hoeneß nachgesagt. Liefert Kovac jetzt nicht ab, könnte das Thema im Sommer möglicherweise neu aufgerollt werden.
Und dann ist Schluss im Estadio da Luz. Benfica Lissabon trennt sich 3:3 von AS Monaco und zieht dadurch ins Achtelfinale der Champions League ein. Tapfer kämpfenden Monegassen reichten zwei Führungen nicht, um in die Verlängerung zu kommen, während die Hausherren eine Schwächephase um die Halbzeitpause überwanden und immer eine Antwort parat hatten.
Abpfiff
90′ +9
Die AS versucht es nur noch mit langen Bällen und holt nochmal eine Ecke raus.
90′ +10
Im Anschluss an diese Ecke wird Ben Seghir beim Abschluss geblockt. Das dürfte es gewesen sein.
90′ +6
Damit reicht Monaco weiterhin ein Tor für die Verlängerung. Was fällt den Gästen hier noch ein?
Nach der Prüfung der Bilder entscheidet Glenn Nyberg, den Strafstoß zurückzunehmen.
90′ +4
Der Unparteiische schaut sich die Situation nochmal an.
Der Videoassistent schaltet sich ein. Die Szene wird überprüft.
ELFERPFIFF ANNULLIERT Diatta grätscht im Strafraum Dahl von hinten von den Füßen. Glenn Nyberg zeigt direkt auf den Punkt.
90′ +1
Sieben Minuten gibt es oben drauf.
90′
Diatte versucht es nochmal aus der Distanz nach einer Flanke von Biereth in den Rückraum – deutlich drüber.
Joao Rego kommt für Kökcü
Belotti kommt für Pavlidis
Michal kommt für Minamino
86′
Welche Wendungen hält diese Partie hier noch bereit?
Es ist ein wilder Schlagabtausch mittlerweile. Benfica gleicht erneut aus. Carreras findet mit seiner Flanke von links den einlaufenden Kökcü, der technisch fein mit ausgetrecktem Bein aus kurzer Distanz in die Maschen trifft.
Unglaublich! Der neue Mann trifft direkt. Nach einem langen Schlag setzt sich Ilenikhena gegen Otamendi durch und taucht dann in halblinker Position vor Trubin auf. Sein nicht perfekt platzierter Schuss ins lange Eck rutscht dem Keeper dann etwas unglücklich durch.
Ilenikhena kommt für Mawissa
Ouattara kommt für Caio Henrique
78′
Mit diesem Ergebnis wäre Benfica im Achtelfinale. Kann Monaco hier nochmal antworten?
Pavlidis nimmt sich der Sache an und bleibt ganz cool vor Majecki. Platziert trifft der Stürmer zum Ausgleich in die rechte Ecke, während der Schlussmann stehen bleibt. Der Grieche trifft damit auch im dritten Spiel gegen Monaco in dieser Saison.
Glenn Nyberg zeigt auf den Punkt. Es gibt Elfmeter für Benfica.
Die Szene wird geprüft. Ist das Einsteigen von Kehrer elfmeterwürdig? Glenn Nyberg schaut es sich an der Seitenlinie an.
72′
Aursnes wird im Strafraum von hinten von Kehrer, der den Ball klären will, am Fuß getroffen.
Der neuen Mann trifft Camara am gegnerischen Strafraum von hinten und sieht Gelb.
69′
Kökcü prüft Majecki per Aufsetzer aus der Distanz. Der Schlussmann packt beim zentralen Schuss sicher zu.
Abseits des Geschehens sieht Barreiro Gelb.
67′
Die Partie findet jetzt auf Augenhöhe statt. Minamino schickt Biereth in die Tiefe, doch die Fahne geht hoch an der Seite – Abseits.
Biereth kommt für Embolo
63′
Der anschließende Freistoß von Kökcü von links fliegt deutlich über das Tor.
Akliouche kommt zu spät gegen Kökcü und wird verwarnt.
61′
Amdouni hat etwas Platz und zieht aus der Distanz ab. Majecki ist zur Stelle und kann den mittigen Schuss parieren.
60′
Lissabon berappelt sich und verzeichnet mehr eigene Ballbesitzanteile, ohne aber richtig gefährlich zu werden.
Amdouni kommt für Aktürkoglu
Dahl kommt für Schjelderup
57′
Schjelderup mal mit einem Lebenszeichen für sein Team. Der Norweger zieht aus spitzem Winkel ab und verpasst das Tor mit seinem Schuss aufs lange Eck nur knapp.
57′
Pavlidis blockt einen wuchtigen Abschluss von Embolo von halblinks.
55′
Caio Henrique flankt nach einer schönen Kombination in die Mitte, wo die Adler klären können. Vereinzelt sind Pfiffe von der Tribüne zu hören.
53′
Und die Gäste machen direkt weiter und bleiben druckvoll gegen passiv agierende Portugiesen, die völlig die Kontrolle verloren haben.
Das ist die Führung für Monaco und das hat sich abgezeichnet. Akliouche tankt sich stark rechts durch und legt quer in den Strafraum, wo Embolo für Ben Seghir durchlässt, der aus zwölf Metern trocken ins rechte Eck trifft. Jetzt steht alles wieder auf Anfang.
49′
Monaco hat direkt wieder das Heft des Handelns an sich genommen und sucht den Weg nach vorne. Ein Tor benötigen die Gäste für die Verlängerung.
47′
Trubin wird direkt wieder geprüft. Ben Seghir zieht von links nach innen und kommt zum Abschluss. Der Benfica-Keeper kann den wuchtigen Schuss noch über die Latte lenken. Die anschließende Ecke bringt nichts Zählbares ein.
46′
Ohne Wechsel, aber mit getauschten Seiten geht es rein in den zweiten Durchgang.
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Und dann ist Halbzeit im Estadio da Luz. Es steht leistungsgerecht 1:1 zwischen Benfica Lissabon und AS Monaco, wobei die Gäste der Führung deutlich näher waren durch zwei Riesenchancen von Embolo. Die Hausherren starteten druckvoll und gingen verdient in Führung, ehe die Monegassen nach einer halben Stunde die Kontrolle übernahmen und zum Ausgleich kamen.
Halbzeitpfiff
45′ +4
Riesenchance für Embolo. Akliouche tankt sich bei einer Umschaltaktion stark durch die Mitte durch und legt dann raus auf den mitlaufenden und freistehenden Embolo, der den Ball aus bester Position deutlich über den Querbalken setzt.
45′ +2
Bei einer Flanke von Diatta auf Minamino steht der Japaner knapp im Abseits – Freistoß für Benfica.
45′
Wegen der Verletzungsunterbrechungen gibt es vier Minuten oben drauf.
43′
Eine Flanke von Diatta wird von Lissabon per Kopf geklärt. Der Ball landet links im Strafraum bei Akliouche, der den Ball aber nicht richtig trifft. Weiter geht es mit Abstoß für die Gastgeber.
41′
Die Gäste haben aktuell komplett die Kontrolle übernommen und schnüren passiv agierende Portugiesen in der eigenen Hälfte ein. Immer wieder entsteht Gefahr durch die Falnken von Caio Henrique oder Diatta.
39′
Aktürkoglu zieht vor dem Strafraum nach innen, trifft dann den Ball aber nicht richtig und Majecki taucht sicher in die linke Ecke ab und hat die Kugel fest.
37′
Die Partie ist nun wieder völlig offen. Während Benfica den Faden verloren hat, drückt nun die AS und will direkt nachlegen.
35′
Otamendi muss nach einem Treffer am Kopf behandelt werden, kann dann aber weitermachen.
Monaco belohnt sich für seine Chancen. Nach einem Einwurf von Carreras schalten die Gäste schnell und erobern den Ball durch Camara, der den Ball in die Tiefe zu Embolo spielt. Der Schweizer legt die Kugel ab auf den durchstartenden Minamino, der halbrechts vor dem Tor wuchtig aufs kurze Eck abschließt. Trubin ist mit dem Fuß noch dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern.
32′
Innenpfosten! Diatta flankt präzise von rechts in den Strafraum, wo Embolo hochsteigt und an den linken Innenpfosten köpft. Trubin wäre ohne Abwehrchance gewesen.
30′
Die Hausherren geben aktuell den Ton an. Aursnes prüft Majecki mit einem Versuch aus der Distanz – kein Problem für den Schlussmann.
29′
Barreiro muss nach einem Treffer von Singo behandelt werden, kann aber erstmal weitermachen.
27′
Benfica ist nun besser in der Partie. Caio Henrique klärt eine Flanke von Aktürkoglu noch zur Ecke. Diese köpft Antonio Silva ein Stück neben den rechten Pfosten.
25′
Wie erholen sich die Gäste von dem Rückstand im einsetzenden Regen von Lissabon?
Das ist die Führung für die Hausherren. Singo verliert nach einem schlechten Zuspiel von Embolo vor dem eigenen Strafraum den Ball an Pavlidis und dann geht es schnell. Der Stürmer wird links im Strafraum von zwei Gegenspielern bedrängt, kann aber trotzdem an den zweiten Pfosten flanken. Dort kommt Aktürkoglu herangerauscht und muss den Ball aus kurzer Distanz nur noch in die Maschen befödern.
22′
Schjelderup wird auf links mit einem öffnenden Ball steil geschickt, doch Singo passt auf und ist dazwischen.
20′
Die Partie hat sich zuletzt etwas beruhigt. Beide Teams spielen nun abwartender und sind um ein gutes Passspiel und Kontrolle bemüht.
18′
Akliouche dringt in den gegnerischen Strafraum ein, verpasst dann aber den richtigen Moment, um abzuspielen und die Adler können klären.
16′
Pavlidis schickt Schjelderup mit einem Pass links in den Strafraum, doch dem Norweger fehlt ein Schritt, um an das Spielgerät zu kommen.
15′
Benfica hat jetzt mal eine längere Ballbesitzphase, doch bei einem langen Seitenwechsel von Carreras passt Monaco auf und kann klären.
14′
Es ist spürbar, dass es um etwas geht. Die Partie ist intensiv mit vielen Zweikämpfen.
12′
Aktuell übernimmt Monaco etwas die Spielkontrolle, während Benfica tiefer steht und auf schnelle Umschaltaktionen lauert.
10′
Kökcü sucht Schjelderup, der an der Strafraumkante nochmal querlegt, dann können die Gäste klären.
7′
Das ist die erste große Chance für die AS. Minamino macht Alarm auf der linken Seite und flankt an den zweiten Pfosten, wo Diatta freistehend aus kurzer Distanz zum Abschluss kommt. Trubin macht sich ganz groß und kann den Schuss parieren.
6′
Es ist ein munterer Beginn. Beide Teams verstecken sich nicht und suchen den Weg nach vorne.
4′
Auf der anderen Seite kommt Embolo nach feinem Steckpass von Minamino im Duell mit Trubin zu Fall, doch das ist zu wenig für einen Strafstoß, findet der Unparteiische Glenn Nyberg und lässt weiterlaufen.
2′
Kehrer, der heute Kapitän ist, räumt an der Seitenlinie gegen Aktürkoglu resolut, aber zu hart auf. Der anschließende Freistoß sorgt erstmals für etwas Gefahr, doch Pavlidis kommt in der Mitte nicht richtig an den Ball und Majecki packt zu.
1′
Der Ball rollt in Lissabon. Die Gastgeber spielen zunächst von rechts nach links.
Anpfiff
Auf der anderen Seite nimmt Adi Hütter drei Änderungen bei seiner Startelf vor. Singo und Diatta ersetzen die jeweils gelbgesperrten Vanderson und Zakaria. Zudem startet Embolo im Sturm für Biereth.
Schauen wir auf das Personal. Im Vergleich zum Wochenende verändert Bruno Lage sein Team gleich auf sechs Positionen. So stellt er wieder auf eine Viererkette um und Tomas Araujo rotiert für Leandro in die Startelf. Im Mittelfeld beginnen Aursnes und Kökcü für Florentino und Dahl und vorne stürmen Schjelderup, Pavlidis und Aktürkoglu für Amdouni, Bruma und Belotti.
Auch Lissabon ist gut in Form. In der heimischen Liga gewann Benfica vier der letzten fünf Partien und rangiert nur zwei Punkte hinter dem ewigen Rivalen Sporting auf dem zweiten Platz. Bei CD Santa Clara gab es am vergangenen Wochenende einen knappen 1:0-Erfolg.
Dafür präsentierten sich die Monegassen in der Liga zuletzt stark. Von den letzten vier Partien ging bei drei Siegen nur das Auswärtsspiel bei PSG verloren. Am vergangenen Wochenende schoss das Team von Adi Hütter den FC Nantes mit 7:1 aus dem Stadion und ist dadurch mit 40 Zählern Vierter in der Ligue 1.
Das Hinspiel gestaltete sich denkbar knapp. Ein Lupfer von Toptorjäger Pavlidis (sechs Treffer) sicherte den Adlern das 1:0 und einen leichten Vorteil für das heutige Rückspiel, während Monaco früh in der zweiten Hälfte durch eine Ampelkarte gegen Al-Musrati geschwächt war und zuhause ohne eigenen Torerfolg blieb.
Bereits zum dritten Mal treffen Benfica Lissabon und die AS Monaco in dieser Spielzeit in der Königsklasse aufeinander. Die Partie in der Ligaphase (3:2) und das Play-off-Hinrundenduell (1:0) konnten die Portugiesen jeweils für sich entscheiden. Wer behält heute die Oberhand, wenn es um den Einzug ins Achtelfinale geht? Im Estadio da Luz rollt der Ball ab 21 Uhr.
Der FC Bayern steht im Achtelfinale der Champions League. Den Münchnern reichte nach dem Hinspielsieg in Glasgow ein Unentschieden im Play-off-Rückspiel gegen Celtic. Allerdings musste der Favorit lange zittern. Alphonso Davies sorgte für späte Erlösung.
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende eines engen Play-off-Rückspiels stand für den FC Bayern das Erreichen des Achtelfinals in der Champions League. Die Münchner holten im Heimspiel gegen Celtic Glasgow ein 1:1 (0:0). Nach dem 2:1-Hinspielsieg in Schottland genügte das Remis zum Weiterkommen.
Nach dem 0:1 durch den Deutschen Nicolas Kühn (63.) rannte der Bundesliga-Tabellenführer vor 74.000 Zuschauern an und hatte gute Ausgleichsmöglichkeiten durch Leon Goretzka, Leroy Sané und Joshua Kimmich. Doch erst der eingewechselte Alphonso Davies schaffte den nötigen Treffer. Der Außenverteidiger traf bei seinem Comeback in der Nachspielzeit (90.+4).
„Ich wollte nur irgendwie in den Strafraum kommen. Ich meine, wir hatten die 94. Minute“, sagte der Rückkehrer zu seinem umjubelten Treffer. Auch insgesamt war der 24-Jährige nicht unzufrieden: „Wir haben gegen ein gutes Celtic gespielt. Aber wir haben deren Intensität angekommen und sind nun sehr froh, dass wir durchgekommen sind. Insgesamt haben wir ganz gut gespielt.“
Leverkusen und FC Bayern im Achtelfinale
Nach dem 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Leverkusen präsentierten sich die Münchner in Europas Fußball-Königsklasse weit weg von einer Form für das ersehnte Finale in der Allianz Arena am 31. Mai.
Harry Kane, der kurz vor Ende der ersten Halbzeit die Latte getroffen hatte, war dabei schmerzlich vermisst worden. Der englische Torjäger hatte sich offenbar verletzt und war nach der Pause nicht mehr auf das Feld zurückgekehrt.
„Wir hätten uns den Abend natürlich etwas leichter machen können, wenn wir das Gegentor nicht bekommen. Aber mit den drei Spielen in den vergangenen sechs Tagen war klar, dass es nur um Ergebnisse gehen würde“, sagte Goretzka nach dem Weiterkommen.
Mit Bayer Leverkusen hatte sich in der neu geschaffenen Liga-Phase nur eine deutsche Mannschaft auf direktem Weg für die Runde der letzten 16 Mannschaften in der Königsklasse qualifizieren können. Am Mittwoch will Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Sporting Lissabon (18.45 Uhr/DAZN) ebenfalls den Einzug perfekt machen. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig waren bereits ausgeschieden. Das Achtelfinale wird am Freitag ausgelost. Mögliche Gegner für die Bayern sind Bayer Leverkusen und Atletico Madrid.
Champions League, Play-off
FC Bayern München – Celtic Glasgow 1:1(Hinspiel 2:1)
Beim BVB deutet sich im kommenden Sommer ein Kader-Umbruch an. Auch die Zukunft von Julian Brandt scheint völlig offen zu sein.
Das Formtief von Julian Brandt hat offenbar erste und auch drastische Konsequenzen für seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, muss er den den BVB womöglich schon bald verlassen.
+++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker für die Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Sporting Lissabon. Der Anstoß im Play-off-Rückspiel erfolgt am Mittwoch (19. Februar) um 21 Uhr im Signal Iduna Park. RUHR24 ist live vor Ort. +++
BVB gegen Sporting Lissabon: Zwei Kader-Entscheidungen zeichnen sich ab
Dortmund – Nach dem 3:0-Sieg des BVB bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Play-offs steht der Revierklub bereits mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League. Zu sicher sollten sich die Westfalen mit Blick auf ihre jüngsten Ergebnisse allerdings nicht sein.
Vor dem Rückspiel gegen die Portugiesen zeichnen sich bei Borussia Dortmund zwei Kader-Entscheidungen ab. Wie die Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) berichten, wirkte Carney Chukwuemeka beim Reservisten-Training am Sonntag (16. Februar) mit.
BVB gegen Sporting Lissabon: Chukwuemeka winkt Heimdebüt, Bensebaini droht auszufallen
Der Neuzugang fiel in den Ligaduellen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) mit Knieproblemen aus – für einen Kurzeinsatz in Lissabon hatte es aber gereicht. Jetzt scheint Chukwuemeka wieder mit von der Partie zu sein und bietet Niko Kovac eine Alternative im BVB-Mittelfeld. Zudem winkt dem Engländer sein Heimdebüt für Borussia Dortmund.
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Verzichten muss der 53-jährige Cheftrainer voraussichtlich weiterhin auf Ramy Bensebaini, der sich mit einer Muskelverhärtung herumplagt. Der Linksverteidiger trainierte nicht mit seinen Teamkollegen und droht somit für das Heimspiel gegen Sporting auszufallen. Für ihn wird voraussichtlich erneut Daniel Svensson auflaufen.
BVB gegen Sporting Lissabon: Beide Teams müssen einen Liga-Rückschlag hinnehmen
Vor dem erneuten Aufeinandertreffen in der Königsklasse sind die zwei Teams in der Liga ins Stolpern geraten. Sporting Lissabon holte als Spitzenreiter der portugiesischen Liga lediglich ein 2:2 gegen den Tabellenzwölften, den FC Arouca.
Borussia Dortmund stürzte am zurückliegenden Wochenende noch tiefer in die sportliche Krise. Beim Reviernachbarn VfL Bochum musste sich der BVB wie bereits erwähnt 0:2 geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben sind aktuell acht Punkte vom vierten Rang entfernt, der sie für die kommende Champions-League-Saison qualifizieren würde. Jetzt soll zumindest das Achtelfinal-Ticket gelöst werden.
Die Krise von Borussia Dortmund spitzt sich zu. Doch der neue Trainer Niko Kovac setzt weiterhin vor allem darauf, seine strauchelnde Mannschaft irgendwie starkzureden. Dabei sehen immer mehr Kritiker strukturelle Ursachen.
Es gibt nicht viel, worauf sich Fans und Wegbegleiter von Borussia Dortmund in der laufenden Saison verlassen können. Eines aber, versprach Niko Kovac, werde am Mittwoch, wenn seine Mannschaft gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League spielt (18.45 Uhr/live DAZN), garantiert nicht passieren: dass Spieler erneut schweigen werden.
Sie werden sich nicht wie nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum einfach so in den Feierabend verabschieden können. Am Samstag hatten die BVB-Profis abgesehen von den Fernsehinterviews, zu denen sie verpflichtet waren, nicht mit den wartenden Journalisten gesprochen.
„Unser Pressesprecher Sven Westerschulze und ich werden dafür sorgen, dass das in Zukunft wieder anders ist. Unsere Spieler werden sich euren Fragen stellen“, sagte der Dortmunder Trainer am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel in der Play-off-Runde gegen den portugiesischen Meister. Das Hinspiel vor einer Woche hatte der BVB 3:0 gewonnen. Da hatte Kovac noch geglaubt, die quälend lange Krise der Mannschaft, die er erst vor gut zwei Wochen übernommen hatte, sei beendet. Er sollte sich irren.
„Das Entscheidende im Leben ist, nach Niederlagen immer wieder aufzustehen. Manchmal braucht man dafür etwas länger“, erklärte Kovac. Auf die kickenden Angestellten seines neuen Arbeitgebers trifft das definitiv zu. Auf nahezu jeden vermeintlichen Aufwärtstrend folgt prompt der nächste Rückschlag. In Bochum ließ die Mannschaft nahezu alles vermissen: Entschlossenheit, Stabilität – und vor allem Haltung.
BVB mit individuellen Patzern
Die Ursache dafür, dass es einfach nicht gelingen will nachhaltig in Spur zu finden, sieht Kovac immer noch im mentalen Bereich – zumindest sagt er es so. „Wir machen nur wenige Fehler, aber die sind von der Auswirkung her immens“, erklärte der 53-Jährige. Dem ist kaum zu widersprechen. Gegen den VfB Stuttgart, dem ersten Spiel unter Leitung von Kovac, war es Waldemar Anton, der mit einem verunglückten Rückpass auf Torhüter Gregor Kobel eine Großchance des Gegners ermöglicht hatte. Später war dem Innenverteidiger ein Eigentor unterlaufen. Dortmund verlor 1:2. In Bochum war es Niklas Süle, der das zweite Gegentor verschuldete. Mit diesen individuellen Patzern brach dann das Selbstvertrauen der kompletten Mannschaft zusammen.
„Unsere Spieler haben wirklich eine hohe Qualität – aber derzeit ist der Kopf der ausschlaggebende Faktor“, so Kovac. Er werde sich deshalb nicht in die Runde der zunehmenden Kritiker einreihen, die wahlweise den Profis ihre Qualität oder ihre Mentalität absprechen – oder aber sagen, die Mannschaft sei falsch zusammengestellt worden. Letzteres hatte pikanterweise Ralf Rangnick getan – mit dem die BVB-Verantwortlichen vor der Verpflichtung von Kovac ein Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit geführt hatten.
„Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht“, hatte der Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft bei WELT TV gesagt. Er sehe die Ursache woanders. „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt“, so Rangnick. Das wiederum ist eine Ohrfeige für die BVB-Verantwortlichen, für Sportchef Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl.
Insofern bleibt Kovac auch nicht viel anderes übrig, als weiterhin den Eindruck zu vermitteln, es liege an der Verunsicherung der Spieler, dass der BVB in 2025 fünf von sieben Bundesligaspielen verloren hat. Seine vordringlichste Aufgabe sei es, Selbstvertrauen zu vermitteln. Dies versuchte Kovac bislang auch, indem er dreimal die nahezu identische Startelf auf den Rasen schickte. Er reagierte lediglich auf Verletzungen oder Sperren.
Sabitzer nur auf der Bank?
Gut möglich, dass er auch gegen Sporting wieder so verfahren wird. Zumal Rami Bensebaini, der im Hinspiel ausgefallen war, und der angeschlagene Winterzugang Carney Chukwuemeka, immer noch nicht in der Lage scheinen, um über die volle Distanz zu gehen. Allerdings könnte eine ähnliche Formation wie in Bochum auch Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein, die Kovac dies als fehlende Konsequenz auslegen dürften.
Ein Kandidat für die Bank könnte vor allem Marcel Sabitzer sein. Der Mittelfeldspieler, der in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit zu den Leistungsträgern gehörte, spielt eine auffällig schwache Saison. Er sei im Gegensatz zu seinen Spielen in der österreichischen Nationalelf „fast nicht wiederzuerkennen“, hatte Rangnick gesagt. In diesem Punkt ist er sich mit Kovac einig. Der BVB-Trainer hatte Sabitzer am Samstag in Bochum bereits zu Halbzeit ausgewechselt. Allerdings ohne jeglichen positiven Effekt.