Monat: Februar 2025

  • Nullnummer gegen Lissabon: BVB ohne Glanz ins Achtelfinale

    Nullnummer gegen Lissabon: BVB ohne Glanz ins Achtelfinale


    Dortmunds Serhou Guirassy im Zweikampf mit Lissabons Eduardo Quaresma.

    Ohne größere Gegenwehr schafft Borussia Dortmund den Sprung ins Achtelfinale. Sporting Lissabon liefert einen uninspirierten Auftritt beim BVB, dem ein 0:0 reicht.19.02.2025 | 2:59 min


    Sporting viel zu zaghaft

    Das klare Resultat im Hinspiel sorgte dafür, dass den über 80.000 Zuschauern in Dortmund ein über weite Strecken eigenartig lebloses Fußballspiel geboten wurde. Die Borussen konzentrierten sich darauf, das Spiel zu kontrollieren und dem Gegner keine Chancen zu gestatten.

    Sporting indes schien das Weiterkommen schon vor dem Anpfiff abgehakt zu haben: Mit Viktor Gyökeres und Francisco Trincao hatten die Portugiesen zwei ihrer gefährlichsten Akteure gar nicht erst mit in den Kader genommen.

    Moderator Jochen Breyer und Expertin Friederike Kromp im aktuellen Sportstudio.

    Die Playoffs zum Erreichen des Achtelfinales unter anderem mit Borussia Dortmund – Sporting Lissabon, Real Madrid – Manchester City und Bayern München – Celtic Glasgow.20.02.2025 | 61:00 min


    Beide Teams mit angezogener Handbremse

    So entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams mit angezogener Handbremse zu Werke gingen. Wenn es mal gefährlich wurde, waren zumeist Karim Adeyemi und Marcel Sabitzer beteiligt: Der Österreicher zwang Sporting-Keeper Rui Silva auf Zuspiel von Adeyemi mit einem 18-Meter-Schuss zu einer Parade (27.), kurz darauf kam Pascal Groß einen Schritt zu spät, um eine Flanke Adeyemis zu verwerten.

    Bis auf zwei Fernschüsse von Serhou Guirassy (37.) und Sabitzer (45.+1) bekam das Publikum im ersten Durchgang ansonsten wenig zu sehen, an dem es sich hätte erwärmen können. Sporting wollte nicht, Dortmund musste nicht – auf diesen Nenner ließ sich Hälfte eins herunterbrechen.

    Guirassy vergibt Foulelfmeter

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig: Der BVB kontrollierte das Spiel ohne viel Mühe, Sporting enttäuschte auf ganzer Linie. Adeyemi scheiterte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Rui Silva (49.), auch Daniel Svensson fand aus etwa 22 Metern seinen Meister im Schlussmann der Portugiesen (53.).

    Georgio Masouras jubelt nach seinem Treffer zum 2:0.

    Bei Borussia Dortmund ist der vermeintliche Befreiungsschlag schon wieder verpufft. Im Revier-Duell beim VfL Bochum lässt die Elf von Trainer Niko Kovac alles vermissen.17.02.2025 | 9:45 min


    Es passte zu diesem äußerst durchwachsenen Spiel, dass der BVB nicht einmal einen Foulelfmeter zu nutzen wusste: Rui Silva holte Adeyemi von den Beinen, machte diesen Patzer aber flugs wieder wett, indem er den Strafstoß von Guirassy sicher parierte (59.).

    Wir hatten die Möglichkeiten, haben es leider nicht geschafft. Am Ende sind wir weiter, das zählt.

    BVB-Kapitän Emre Can

    Noch näher dran an einem Treffer war Giovanni Reyna, der aus kurzer Distanz an den Pfosten schoss (69.). Ein Kopballtor von Emre Can zählte nicht, weil der Borusse beim Freistoß von Julian Ryerson im Abseits stand (73.). Immerhin: Dortmund bemühte sich im zweiten Durchgang, nicht nur den Vorsprung aus dem Hinspiel zu verwalten, sondern den eigenen Fans wenigstens in Ansätzen attraktiven Fußball zu bieten.

    BVB bemüht, aber glücklos

    Im Abschluss blieben die Borussen aber glücklos. So blieb es beim 0:0, das den BVB in die nächste Runde bringt – und als wichtiger, wenn auch nur kleiner Schritt hin zur Stabilisierung des fragilen schwarz-gelben Gebildes unter dem neuen Trainer Niko Kovac gewertet werden darf.

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    Quelle: Reuters


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  • Bensebaini feiert Comeback nach Verletzung

    Bensebaini feiert Comeback nach Verletzung


    Ramy Bensebaini feierte am Mittwochabend im Rückspiel der Champions-League-Play-offs gegen den Sporting CP sein Comeback nach Verletzungspause für Borussia Dortmund. Der 29-Jährige, der zuvor wegen einer Muskelverhärtung aussetzte, wurde in der 89. Spielminute für Karim Adeyemi eingewechselt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Borussia Dortmund se clasifica a octavos de final de Champions League

    Borussia Dortmund se clasifica a octavos de final de Champions League


    Borussia Dortmund se clasificó este miércoles a octavos de final de la Liga de Campeones, dejando en la cuneta al Sporting de Portugal tras el empate (0-0) en el Westfalenstadion, y después de la victoria de los alemanes en Lisboa (3-0) en la ida del play-off.

    Vigente subcampeón de la competición, el Borussia Dortmund se enfrentará en octavos al Lille francés o al Aston Villa inglés, con el partido de vuelta fuera de casa.

    El sorteo tendrá lugar este viernes en Nyon (Suiza).

    El conjunto luso, consciente de la difícil empresa que tenía por delante, no llegó a poner en aprietos al arquero local, el suizo Gregor Kobel. Las mejores ocasiones fueron así para los hombres de Niko Kovac, llegado al banquillo del equipo de la cuenca del Ruhr a comienzos de febrero en sustitución de Nuri Sahin.

    El arquero Rui Silva rechazó a córner el disparo del internacional austríaco Marcel Sabitzer (27).

    En el segundo tiempo, el Dortmund, pese a contemporizar en busca de conservar el resultado inicial, gozó más ocasiones; Adeyemi (49) y Daniel Svensson (53).

    Aunque las más claras fueron el penal que Silva detuvo al delantero guineano Serhou Guirassy (59), el poste del recién entrado Giovanni Reina (69) y el gol anulado a Emre Can por fuera de juego (73).

    El Dortmund, decepcionante en la Bundesliga con la undécima posición y 26 puntos menos que el líder Bayern de Múnich, se halla a ocho puntos del cuarto puesto, el último clasificatorio para la próxima Liga de Campeones.



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  • 22. Spieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München –

    22. Spieltag: Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München –


    Topspiel am Samstagabend und dieses Mal ist es wirklich ein Topspiel!
    Der Deutsche Meister empfängt den Rekordmeister.
    Zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte haben nach 21 Spieltagen zwei Mannschaften weniger als zwei Niederlagen. Bayer 04 ist seit 19 Bundesligaspielen ungeschlagen, die Bayern haben die letzten sieben Partien alle gewonnen.

    Die Ausgangslage könnte allerdings besser sein. Durch das jüngste Unentschieden beim VfL Wolfsburg ist der Rückstand auf acht Punkte angewachsen. Letztmals hatten die Bayern vor über zweieinhalb Jahren einen so großen Vorsprung auf den Zweitplatzierten im Meisterrennen und zu so einem weit fortgeschrittenem Zeitpunkt der Saison wurde so ein Vorsprung noch nie verspielt. Ganz klare Devise: Zum Siegen verdammt! Nur so wird man vermutlich nochmal im Titelkampf wirklich eingreifen können.

    Aber Xabi Alonso kann das. Seitdem er auf der Trainerbank in Leverkusen sitzt, hat man gegen die Bayern kein Pflichtspiel verloren (drei Siege, zwei Unentschieden). So auch bereits zweimal in dieser Saison. In der Liga konnte man einen Punkt in München ergattern, im DFB-Pokal gewann man mit 0:1 im Münchner Norden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass man auch in der Champions League noch einmal aufeinandertrifft, ist gar nicht so gering, wenn die Bayern nach dem Hinspielsieg in Glasgow auch das Rückspiel erfolgreich beschreiten können.

    Hier treffen auch zwei absolute Erfolgstrainer aufeinander. Der Punkteschnitt von Vincent Kompany (2,6 pro Spiel) ist der beste eines Trainers bei einem Verein in der Bundesligahistorie. Xabi Alonso (2,2 Zähler pro Spiel) ist der einzige unter den Trainer unter den Top 10, die mindestens zehn Spiele bei einem Klub waren, der nicht in München trainiert hat.
    Und auch die beiden Topstürmer treffen aufeinander. Harry Kane traf in dieser Saison im Schnitt alle 73 Minuten ins Tor, Patrik Schick trifft derzeit sogar alle 60 Minuten! Ohne die Elfmeter wäre Schick aktuell sogar Erster in der ligaweiten Torschützenliste, vor Harry Kane.

    Bayer 04 Leverkusen

    46 Punkte zum aktuellen Zeitpunkt sind die zweitbeste Bilanz der Vereinsgeschichte. Das ist wieder eine starke Saison, die unsere Jungs da spielen. Nur waren es in der vergangenen Saison zur gleichen Zeit nach 21 Spieltagen eben schon 55 Zähler.

    Unter der Woche hatten unsere Jungs mal spielfrei. Durch den direkten Einzug ins Champions League-Achtelfinale können sie mal ein wenig regenerieren. Das Lazarett lichtet sich ein wenig. Alonso konnte mal ein wenig Belastungssteuerung betreiben. Dazu ist Adli wieder da und auch Grimaldo kehrt nach seiner Sperre zurück. So fehlen nur die Langzeitverletzten Belocian und Terrier.

    Hradecky – Mukiele, Tapsoba, Tah, Hincapie – Xhaka, Andrich – Frimpong, Wirtz, Grimaldo – Schick

    Der Gegner: FC Bayern München

    Der FC Bayern München muss im Gegensatz zu Bayer 04 unter der Woche in den Champions League-Playoffs antreten. Das Hinspiel bei Celtic Glasgow konnten sie schon einmal gewinnen, sodass sie im Rückspiel eine recht gute Ausgangslage haben. Setzen sie sich durch, besteht eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass man noch einmal in dieser Saison aufeinander trifft.

    In der Bundesliga spielen sie bis dato eine tadellose Saison. Man hat 54 der 63 möglichen Punkte geholt, nur dreimal hatte ein Team zum selben Zeitpunkt mehr. Zweimal waren es die Münchner selbst 2013/14 mit 59 Punkten und 15/16 mit 56, dazu kommen noch unsere Jungs aus der vergangenen Saison mit 55 Zählern.

    Es gibt eine interessante, aber etwas schräge Statistik. Die Bayern haben seit fünf Spielen nicht mehr gegen den amtierenden Meister gewonnen. Im September gab es gegen Bayer 04 ein Unentschieden und auch gegen den BVB als amtierender Meister in den Jahren 2012 und 2013 konnten die Bayern nicht gewinnen (2x 0:1 und 2x 1:1). Dass die Münchner letztmals gegen einen Meister gewannen, war gegen Wolfsburg im Februar 2010.
    Aber als Tabellenführer verlieren die Bayern nicht gegen den Tabellenzweiten. Seit 18 Spielen in dieser Konstellation sind die München ungeschlagen, elf dieser Spiele wurden gewonnen. Die bis dato letzte Niederlage als Spitzenreiter gegen den ärgsten Verfolger gab es im Januar 2015 beim 1:4 in Wolfsburg. Damals wie heute steht nur noch Thomas Müller auf dem Platz – und eben Xabi Alonso, zumindest am Seitenrand.

    Trainer Vincent Kompany muss auf die verletzten Palhinha und Davies verzichten, der restliche Kader steht zur Verfügung. Ich denke, Kompany wird die beste Elf auf den Platz schicken und gegebenenfalls im Rückspiel gegen Celtic ein wenig rotieren.

    Neuer – Laimer, Upamecano, Kim, Guerreiro – Kimmich, Pavlovic – Olise, Musiala, Coman – Kane

    Auf geht’s Bayer, kämpfen und siegen!

    •     •     •

    Meine Mutter sagt immer: “BILD sprach zuerst mit den Toten!”

    Vorwärts nach weit!

    – Bayer 04 Leverkusen – Hannover 96 – TSV 1860 München – 1.FC Magdeburg – Valencia CF –



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  • Champions League: Kriselnder BVB hat mal wieder einen kleinen Grund zur Freude

    Champions League: Kriselnder BVB hat mal wieder einen kleinen Grund zur Freude


    Borussia Dortmund darf noch etwas Champions-League-Luft schnuppern. Gegen das komplett harmlose Sporting Lissabon gelingt der ungefährdete Achtelfinal-Einzug. Immerhin ein kleines Erfolgserlebnis nach den Blamagen in der Bundesliga.

    Die Champions League bleibt Borussia Dortmund als Trostpflaster. Der in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riese ist problemlos ins Achtelfinale der Königsklasse eingezogen, zeigte beim trostlosen 0:0 gegen Sporting Lissabon aber einmal mehr die aktuelle Verunsicherung. Stürmer Serhou Guirassy vergab unter anderem einen Foulelfmeter (59.).

    Das Playoff-Hinspiel in Portugal hatten die Dortmunder in der vergangenen Woche 3:0 beim komplett harmlosen portugiesischen Spitzenreiter gewonnen. Am Freitag (12 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Dennoch müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0.

    Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. „Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist“, sagte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN.

    Kovac stärkt seine Profis zunächst

    So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.

    Dortmund spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.

    Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.

    Guirassy scheitert kläglich vom Punkt

    Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.

    Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.

    Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.

    LaGa/pk



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  • HB Ludwigsburg: BVB zerfahren wie die Fußball-Männer – HB Ludwigsburg

    HB Ludwigsburg: BVB zerfahren wie die Fußball-Männer – HB Ludwigsburg


    Fehlerfest der Gäste

    Zum Faktor werden neben Bundsen im Kasten auch die beiden Schiedsrichter, die der zerfahrenen Partie nicht unbedingt gut tun. Mit fraglichen Zeitstrafen und Pfiffen – wohlgemerkt auf beiden Seiten – sorgen sie für Unmut in der MHP-Arena. Durch die vielen Ballverluste und Fehler der Gäste wird es vor der Pause noch ziemlich deutlich und das Spiel ist vorentschieden. Mit einem komfortablen 21:14 geht es somit in die Pause, auch aus der Kabine kommt vom BVB zu wenig.

    So brennt auch in Durchgang zwei nichts mehr an, beim 28:18 nach 38 Minuten ist der Vorsprung erstmals zweistellig. Weiterhin agieren die Borussinnen zu fahrig und gehen schludrig mit den Chancen um. Bundsen kommt am Ende auf 13 Paraden und damit eine Quote von 38 Prozent, darunter auch ein Siebenmeter. In der 44. Minute wird sie durch Nicole Roth ersetzt.

    Revanche geglückt

    Auch in der Schlussviertelstunde brennt aber nichts mehr an, Ludwigsburg cruist dem Sieg entgegen und feiert die gelungene Revanche: Im Hinspiel hatte man noch mit 28:33 verloren.



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  • Champions League Live-Ticker – Borussia Dortmund vs. Sporting CP


    Fazit:
    Borussia Dortmund steht nach einem torlosen Rückspiel verdient im Achtelfinale der Königsklasse. Mit dem komfortablen Vorsprung im Gepäck gaben sich die Schwarz-Gelben vor eigenem Publikum keine Blöße und überqueren die letzte kleine Hürde mühelos. Sporting Lissabon blieb über die volle Spielzeit nahezu unsichtbar während die Kovač-Elf Chance um Chance vergab. Guirassy scheiterte vom Punkt, Reyna traf nur den Pfosten und Cans Kopfballtreffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Sei’s drum, der Einzug in die Runde der letzten 16 war nie gefährdet und gibt der Borussia in dieser schwierigen Spielzeit einen kleinen Push. Am Freitag findet die Auslosung statt: Für die Dortmunder geht es entweder gegen Aston Villa oder LOSC Lille.

    Debast findet keinen Grün-Weißen mit seinem Eckstoß. Mit dieser offensiven Leistung haben die Löwen das Achtelfinale in keinem Falle verdient.

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3

    Auch Kovač schöpft sein Wechselkontingent aus und bringt zwei defensive Kräfte für die Schlussphase.

    Spielerwechsel bei Borussia Dortmund
    Waldemar Anton kommt für Marcel Sabitzer

    Spielerwechsel bei Borussia Dortmund
    Ramy Bensebaïni kommt für Karim Adeyemi

    Diomande und Adeyemi liefern sich einen Ringkampf im Strafraum, Massa entscheidet auf Offensivfoul und trennt die Streithähne.

    Dortmunds Torwart Kobel schaltet noch nicht ab und pariert einen tückischen Aufsetzer von Harder.

    Rui Borges tauscht ein letztes Mal und ermöglicht Toptalent Lucas Anjos noch ein paar Minuten Königsklassenluft. Spielerisch wird er damit nicht mehr so viel bewirken.

    Spielerwechsel bei Sporting CP
    Lucas Anjos kommt für Geovany Quenda

    Sehen die 80.300 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Signal Iduna Park noch ein Tor in den letzten zehn Minuten? Geovany Quendas Schuss aus 15 Metern wird abgeblockt.

    Reyna schiebt den Ball nach einer Ablage von Beier aus kurzer Distanz knapp rechts vorbei. Zudem geht die Fahne des Assistenten erneut hoch.

    Dem BVB ist die mangelnde Effizienz durchaus vorzuwerfen. Eigentlich müssten sie längst mit zwei bis drei Toren führen. In diesem Spiel wird es zu verschmerzen sein, aber sowohl im Achtelfinale als auch in der Liga muss die Chancenverwertung besser werden.

    Gelbe Karte für Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund)
    Nach einem taktischen Foul im Mittelfeld sieht Sabitzer die erste Gelbe Karte des Spiels.

    Can köpft ein, aber die Fahne geht hoch. Ryersons Freistoßflanke ist punktgenau, Dortmunds Kapitän steht aber zwei Schritte zu weit vorne, als er freistehend aus fünf Metern in die Maschen trifft.

    So langsam schwindet selbst bei den kühnsten Optimisten, die es mit den Löwen halten. die Hoffnung auf die Sensation. Wir blicken in Richtung einer Schlussphase, in der die Spannung wohl ausbleiben wird.

    Reyna trifft sofort den Pfosten! Der Joker trifft mit seiner ersten Ballberührung den rechten Pfosten. Beier steckt clever durch, Reyna scheitert am Aluminium und bekommt den Abpraller nicht unter Kontrolle. Das 1:0 will partout nicht fallen.

    Spielerwechsel bei Borussia Dortmund
    Gio Reyna kommt für Julian Brandt

    Spielerwechsel bei Borussia Dortmund
    Julien Duranville kommt für Serhou Guirassy

    Kobel ist auf dem Posten, kommt aus seinem Kasten und fängt eine Hereingabe von rechts ab. Im Gegenzug schlenzt Adeyemi nur knapp links am Sporting-Tor vorbei.

    Eine kleinere Nickligkeit zwischen Adeyemi und Debast löst der Unparteiische ohne eine Karte. Ansonsten ist die Begegnung ausgesprochen fair.

    Alexandre Brito steht ziemlich frei und hält aus mehr als 20 Metern drauf. Sein Abschluss zischt nur knapp am linken Pfosten vorbei.

    Das wäre natürlich die Vorentscheidung gewesen, die Dortmunder werden sich etwas ärgern. Und dennoch steht hinter dem Weiterkommen der Borussia kein Fragezeichen, dafür macht Lissabon einfach viel zu wenig.

    Elfmeter verschossen von Serhou Guirassy, Borussia Dortmund
    Sportings Torwart macht seinen Fehler wieder wett und pariert den Strafstoß. Guirassys Versuch nach links unten ist gar nicht mal so schlecht, aber Rui Silva ahnt die Richtung, hält den Elfmeter und somit seine Mannen im Spiel.

    Elfmeter für Dortmund! Adeyemi wird von Schlotterbeck traumhaft auf die Reise geschickt und läuft allein auf Rui Silva zu, der den BVB-Offensiven klar von den Beinen holt. Schiedsrichter Massa zeigt sofort auf den Punkt.

    Spielerwechsel bei Sporting CP
    Maximiliano Araújo kommt für Biel

    Spielerwechsel bei Sporting CP
    Afonso Moreira kommt für Gonçalo Inácio

    Die Dortmunder kontern im eigenen Stadion. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Adeyemi und Guirassy verpufft die Situation.

    Rui Silva mit einer Glanztat! Wieder bekommt Sporting einen Angriff nicht vollends geklärt und der BVB bleibt vorn im Ballbesitz. Brandt fackelt aus 22 Metern nicht lange und schließt ab. Rui Silva sieht den Flatterball spät, aber reißt einen Arm rechtzeitig noch hoch.

    Nach einer weiteren Ecke kommt Adeyemi im Rückraum zum Abschluss und zieht aus knapp 20 Metern flach ab. Sportings Keeper hechtet nach unten und rettet zur Seite.

    Brandts Abschluss wird von Diomande zur Ecke abgefälscht. Ryerson flankt in Rui Silvas Arme.

    Mit jeweils einem Wechsel auf beiden Seiten wird das Spiel fortgesetzt. Sporting bräuchte für eine Verlängerung drei Tore in 45 Minuten.

    Spielerwechsel bei Sporting CP
    Alexandre Brito kommt für Morten Hjulmand

    Spielerwechsel bei Borussia Dortmund
    Maximilian Beier kommt für Jamie Gittens

    Halbzeitfazit:
    Eine langweilige erste Hälfte im Signal Iduna Park ist beendet. Dies wird den Dortmundern mit ihrem 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel völlig recht sein. Die Chancen auf ein Sporting-Wunder sinken minütlich. Der BVB war bislang die deutlich bessere Mannschaft und konnte die ein oder andere gute Möglichkeit kreieren, die beste Chance hatte Sabitzer. Von den gebeutelten Portugiesen kam wenig bis gar nichts. Folglich ist der BVB auf bestem Achtelfinalkurs.

    Durch die Verletzungsunterbrechungen gibt es noch zwei Minuten drauf. Sabitzer versucht es aus der zweiten Reihe und drischt das Spielgerät nur knapp übers Tor.

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2

    Gittens köpft eine schwer zu erreichende Flanke aus Rücklage über den Kasten. Torwart Rui Silva muss nicht eingreifen.

    Diomande befördert eine schnittige Brandt-Flanke mit dem Kopf aus dem eigenen Sechzehner.

    Am Ende einer Umschaltsituation vertändelt Geovany Quenda die Kugel. Bei den Gästen geht nur wenig zusammen.

    Rui Borges muss reagieren und bringt Debast für den verletzten João Simões. Lissabon läuft heute wirklich auf der letzten Rille und wird nun erneut geschwächt.

    Spielerwechsel bei Sporting CP
    Zeno Debast kommt für João Simões

    Nun benötigt João Simões die Hilfe der medizinischen Abteilung. Der Youngster hat sich in einem Zweikampf mit Guirassy wehgetan und muss behandelt werden.

    Kovačs Mannen machen bis dato fast alles richtig. Die Borussia hält den Gegner weit vom Tor entfernt und ermüdet ihn durch viele Läufe. Sofern sie dies beibehalten fahren sie im Schlafwagen gen Achtelfinale.

    Matheus Reis schließt aus spitzem Winkel einfach mal ab. Ryerson ist mit dem Fuß noch dran. Es gibt fälschlicherweise Abstoß für den BVB.

    Groß verpasst eine Flanke von Adeyemi nur um Zentimeter. Da fehlen dem Mittelfeldmann etwa zwei Schuhgrößen.

    Sabitzer donnert drauf! Adeyemi legt mit viel Übersicht auf den mitgelaufenen Sabitzer zurück, der von der Strafraumkante einen Hammer auspackt und Rui Silva zur ersten guten Parade im Spiel zwingt. Sportings Keeper wehrt das Geschoss im unteren linken Eck ins Toraus ab. Die folgende Ecke, welche von Ryerson getreten wird, bleibt ohne Ertrag.

    Der BVB drängt hier so langsam auf den ersten Treffer. Richtig gefährlich wird es im letzten Drittel allerdings noch nicht. Adeyemis Hereingabe ist etwas zu lang und endet im Toraus.

    Brandt kommt rechts mal durch und möchte in die Strafraummitte zurücklegen. Dort ist kein Mitspieler positioniert, Sportings Abwehr entschärft.

    Lissabons Kapitän probiert es noch einmal. Derweil klären Can und Kobel einen Gästevorstoß im Verbund.

    Hjulmand muss behandelt werden, anscheinend geht es um sein Sprunggelenk. Einen weiteren offensiven Ausfall könnte Sporting wirklich nicht gebrauchen.

    Gittens dribbelt sich durch die gegnerische Hälfte, verpasst dann allerdings den richtigen Moment, um einen Steckball zu spielen. Adeyemi stochert nach, produziert aber nur ein Offensivfoul.

    Ereignislose 15 Minuten sind vorüber, es deutet noch nichts auf einen Sturmlauf von Sporting hin. Allerdings bedeutet das nicht viel, schließlich fielen die Tore der Borussia im Hinspiel alle auch erst recht spät.

    Nach einer erfolgreichen Defensivaktion von Can gegen Harder setzt sich der Dortmunder Kapitän auf den Hosenboden und schnauft kurz durch. Nach einem kurzen Schütteln scheint es jedoch weiterzugehen.

    Die Gastgeber haben in der Anfangsphase alles im Griff. Sporting steht hinten drin und lauert auf bis hierhin nicht vorhandene Patzer im Spielaufbau des BVB. Ein Fernschuss von Sabitzer saust weit am Tor vorbei.

    Eine Angriffskombination zwischen Guirassy und Gittens wird durch eine Abseitsstellung gestoppt.

    Gonçalo Inácio stoppt Julian Brandt in der Vorwärtsbewegung mit einem körperlichen Einsatz. Der Dortmunder und die komplette “Süd” wollen einen Freistoß, doch die Pfeife des Referees bleibt stumm.

    Schwarz-Gelb besinnt sich in den ersten Minuten auf die Basics im Aufbauspiel. Ruhe und Konzentration lauten die Stichworte für ein ungefährdetes Weiterkommen am heutigen Abend.

    Die Champions-League-Hymne ist erklungen, die Gelbe Wand ist bereit und wir sind es auch. Der erfahrene Italiener Davide Massa ist der heutige Schiedsrichter und pfeift das Spiel an.

    Die Aufstellung der Borussen ist auf einer Position im Vergleich zum Bochum-Spiel verändert. Ryerson verdrängt Süle, der schwer gepatzt hat, auf die Bank. Bei den Gästen wird ordentlich rotiert, unter anderem fehlen mit Gyökeres und Trincão zwei absolute Leistungsträger.

    Das hatte man sich bei den Leões (dt.: Löwen) aus Lissabon sicherlich anders vorgestellt. Bereits nach dem Hinspiel vor eigenem Publikum scheinen alle Chancen auf die Runde der letzten 16 dahin, zudem verlor man am Wochenende beim 2:2 gegen den FC Arouca wichtige Punkte im Kampf um den Meistertitel in der heimischen Liga. Sporting-Cheftrainer Rui Borges zeigte sich dennoch kämpferisch: “Das Ergebnis ist hart, aber angesichts der Größe des Klubs werden wir niemals aufgeben und werden unser Bestes geben, um zu gewinnen.”

    Niko Kovač erlebt bei seiner neuen Trainerstation eine echte Achterbahn der Gefühle. So eindrücklich die Leistung am vergangenen Dienstag in der Hauptstadt Portugals auch war, die peinliche Leistung in Bochum brachte den ganzen Verein erneut in extrem unruhiges Fahrwasser. Der Coach richtete vor dem Rückspiel warme Worte an seine Mannschaft: “Das Entscheidende ist, wieder aufzustehen. Das ist die Schwierigkeit. Manchmal braucht man etwas länger, manchmal geht es schneller.”

    Alles schon entschieden? Die Vorzeichen sind nach dem 3:0 für den BVB im Hinspiel eindeutig. Die Portugiesen bräuchten schon ein kleines Fußballwunder, um ihr Achtelfinalticket doch noch zu lösen. Die Dortmunder möchten hingegen ihre Nichtleistung vom verlorenen kleinen Revierderby am Wochenende mit einem Erfolgserlebnis vergessen machen. Fünf Mal trafen die Team bereits aufeinander: Vier Spiele gewann der BVB, Sporting nur eines.

    Herzlich willkommen zum Playoff-Rückspiel in der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Sporting Lissabon. Das Spiel im Signal Iduna Park beginnt um 18:45 Uhr.



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  • Champions League – Dortmund und Real Madrid erreichen Achtelfinale

    Champions League – Dortmund und Real Madrid erreichen Achtelfinale


    Borussia Dortmund hat in der Champions League das Achtelfinale erreicht.

    20.02.2025

    Sporting's Verteidiger Eduardo Quaresma und Dortmund's Stürmer Serhou Guirassy kämpfen um den Ball.

    Sporting’s Verteidiger Eduardo Quaresma und Dortmund’s Stürmer Serhou Guirassy in der Champions-League-Partie. (AFP / INA FASSBENDER)

    Nach einem 3:0 im Hinspiel gegen Sporting Lissabon reichte dem BVB am Abend im Rückspiel ein 0:0. Im Playoff-Topspiel schied Manchester City nach einer 1:3 Niederlage gegen Real Madrid aus.

    Diese Nachricht wurde am 20.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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  • Bundesliga schreibt auch dank Werder Hinrundenrekord

    Bundesliga schreibt auch dank Werder Hinrundenrekord


    Seit vielen Jahren sind die Heimspiele des SV Werder Bremen im Weserstadion nahezu durchgehend ausverkauft. Auch in dieser Saison beträgt die Auslastung des Heimbereichs 100 Prozent, während das gesamte Weserstadion in den bisherigen elf Heimspielen zu 99,5 Prozent gefüllt war. Zudem führen die Bremer Fans die Tabelle der Auswärtsfahrer an: Im Schnitt begleiten über 5.500 Zuschauer die Grün-Weißen zu ihren Auswärtsspielen.

    Damit trägt Werder erheblich dazu bei, dass in der Hinrunde der aktuellen Erst- und Zweitliga-Saison so viele Zuschauer wie noch nie die Fußballstadien besucht haben. Laut Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) verkauften die 36 Clubs der beiden höchsten deutschen Spielklassen knapp 10,38 Millionen Tickets – rund 100.000 mehr als in der bisherigen Rekordsaison 2023/24.

    Die Zweitligisten verzeichnen mit 4,55 Millionen verkauften Eintrittskarten den höchsten Wert ihrer Geschichte (Vorjahr: 4,28 Millionen). Laut DFL sind diese Verschiebungen vor allem auf Auf- und Abstiege zurückzuführen. So spielte der 1. FC Köln mit seinem großen Stadion eine Klasse tiefer, was zu höheren Zuschauerzahlen in der 2. Liga beitrug. Während die Besucherzahl in der Bundesliga im Vergleich zum Vorjahr leicht von 5,99 auf 5,83 Millionen sank, stieg die Auslastung auf 95,9 Prozent. Neben Werder Bremen belegten noch 14 weitere Bundesligisten mehr als 92 Prozent ihrer Stadionkapazitäten. Der durchschnittliche Zuschauerandrang in der Bundesliga lag an den ersten 17 Spieltagen bei 38.079 Fans pro Partie – etwas weniger als die Kapazität eines ausverkauften Weserstadions (42.100). In der 2. Bundesliga stieg der Schnitt von 27.959 auf 29.761 Besucher, wodurch die Auslastung der Arenen von 80,7 auf 84,3 Prozent zunahm.

    Die erste und zweite Bundesliga seien “Garanten für hochklassigen Fußball und ein großartiges Stadionerlebnis”, betonte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Entscheidend für Liga und Clubs seien zudem “die im europäischen Vergleich moderaten Eintrittspreise”. Der durchschnittliche Ticketpreis für ein Bundesligaspiel – ohne VIP- und Businessbereiche – lag demnach bei 26,75 Euro und nur minimal über dem der Vorsaison (26,48).

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  • Elfer-Fehlschuss und Pfostenpech! BVB im Achtelfinale

    Elfer-Fehlschuss und Pfostenpech! BVB im Achtelfinale


    Borussia Dortmund verpasst im Playoff-Rückspiel einen Sieg, steht aber dennoch im Achtelfinale der Champions League. Selbst ein Elfmeter-Fehlschuss fällt nicht ins Gewicht.

    In düsteren Tagen bleibt die Champions League für Borussia Dortmund der Lichtblick. Mit schwerem Kopf und müden Beinen schaffte es der BVB durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon souverän zum sechsten Mal in sieben Jahren ins Achtelfinale – von Wiedergutmachung für die Bochum-Blamage oder gar dem Aufbau eines neuen Selbstvertrauens aber war keine Spur.

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    Immerhin blieb das Weiterkommen der arg uninspirierten Dortmunder Stammgäste nach dem 3:0 im Hinspiel ungefährdet. Dafür spielte der ohne zwei Stars angereiste portugiesische Meister schlicht zu schwach, selbst ein Elfmeter-Fehlschuss von Serhou Guirassy (59.) fiel nicht ins Gewicht.

    „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Ein kontrolliertes Weiterkommen“, bilanzierte BVB-Kapitän Emre Can bei DAZN. „Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen. Wir hatten die Möglichkeiten dazu, haben es leider nicht geschafft. Am Ende sind wir weiter, das zählt.“

    Am Freitag bekommt der BVB für die Runde der letzten 16 entweder Aston Villa oder den OSC Lille zugelost, noch wichtiger aber ist für Trainer Niko Kovac am Samstag das Ligaspiel gegen Union Berlin.

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    Kovac setzt Süle auf die Bank

    Trotz des vermeintlich beruhigenden Ergebnisses im Hinspiel waren beim BVB alle auf Empfang. „Es darf nichts passieren“, warnte Sport-Boss Lars Ricken eindringlich, „kein frühes Gegentor.“ Nico Schlotterbeck berichtete vom guten Matchplan seines Trainers und verband dies mit einer Aufforderung an die Kollegen: „Wir müssen alle verteidigen, nicht nur sechs oder sieben.“ Das 0:2 beim VfL Bochum saß noch tief.

    Kovac sah dementsprechend keinerlei Anlass zur Rotation, allein schon, um den Eindruck von Selbstgewissheit zu vermeiden. Er setzte als einzige Änderung Niklas Süle auf die Bank, der in Bochum folgenschwer gepatzt hatte. Für ihn verteidigte hinten rechts Julian Ryerson. Sporting hatte zwei seiner besten Spieler zu Hause gelassen: Torjäger Viktor Gyökeres und Rechtsaußen Trincao.

    Eine neue Leichtigkeit im Kopf sollte die Beine in Bewegung bringen, so hatte es sich Kovac zumindest vorgestellt. Das Spiel jedoch entwickelte sich sehr zäh, es fehlte das Selbstverständnis, einen geschwächten Gegner zu beherrschen. Im Sturm teilte Guirassy nach einer Viertelstunde lautstark und gestenreich seine Vorstellungen von besserer Zulieferung mit.

    Da Sporting nicht ernsthaft an eine fußballhistorische Aufholjagd zu glauben schien, waren Passagen von Ballgeschiebe beidseitig wesentlich häufiger als Strafraumszenen. Die wenigen Dortmunder Flanken und Steilpässe kamen nicht an. Ein gefährlicher Fernschuss von Marcel Sabitzer (28.) stand in der Ereignisarmut als löbliche Ausnahme.

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    Guirassy vergibt vom Punkt – Reyna an den Pfosten

    Nach der Pause bemühte sich der BVB, 80.3000 Zuschauern doch noch etwas zu bieten. Karim Adeyemi (49.) und Daniel Svensson (53.) hatten gute Gelegenheiten, generell war nun etwas mehr Zug drin.

    Als sich nach einem Foul an Adeyemi jedoch die große Chance zur Führung ergab, schoss Guirassy viel zu lasch, Rui Silva im Sporting-Tor hielt den Ball sogar fest. Giovanni Reyna traf nur Sekunden nach seiner Einwechslung den Pfosten (69.).

    Die Gäste kamen kaum einmal gehaltvoll in Strafraumnähe, der BVB musste nichts tun, also tat er auch wenig. Der Jubel nach dem vermeintlichen 1:0 durch Emre Can (73.) erstarb schnell – Abseits.



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